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Data Analyst Python Zertifikatslehrgang

Zertifikatslehrgang zur Datenanalyse mit Python: Datenimport, -bereinigung, statistische Auswertung und explorative Analyse für datenbasierte Entscheidungen.

Auf einen Blick

DauerVollzeitØ am Markt
FormatPräsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Der Zertifikatslehrgang "Data Analyst - Fokus Python" vermittelt praxisnah, wie Rohdaten mit Python in belastbare Entscheidungsgrundlagen verwandelt werden. Statt oberflächlicher Tool-Kunde steht die Programmiersprache selbst im Zentrum: Teilnehmende lernen, Datenbestände einzulesen, zu bereinigen, statistisch auszuwerten und Muster zu erkennen, die sich zu Prognosen verdichten lassen. Der Lehrgang richtet sich an alle, die aus einer fachfremden Position heraus in die Datenanalyse wechseln und dafür ein belastbares Handwerkszeug in Python aufbauen wollen.

ZertifikatsqualifizierungInhaltsstand 05.07.2026

Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich

Die folgenden Angaben stammen aus den diesem Kursprofil zugeordneten Bildungsangeboten. Sie zeigen, was wir erfasst haben — nicht zwingend den gesamten Markt; konkrete Preise und Termine können je Anbieter abweichen.

Anbieter

25

an 50 Standorten

Angebote

38

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 15 erfassten Orten

Regionen

8 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerzertifikat mit Abschlussprüfung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Hybrid Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate37×

Gemeldete Preisgruppen

  • über 10.000 €37×

Häufige Kursorte

  • Dortmund
  • Stuttgart
  • Laatzen bei Hannover
  • Hamburg
  • Bremen
  • Köln

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen13×
  • Niedersachsen
  • Baden-Württemberg
  • Hessen
  • Bremen
  • Hamburg

Vermittelte Kompetenzen

  • Python
  • Datenanalyse
  • Statistische Methoden
  • Datenimport
  • Datenbereinigung
  • Explorative Datenanalyse
  • Mustererkennung
  • Prognosen
  • MS SQL Server

Zugeordnete Zielberufe

  • Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse502 Stellen/12 Mon.
  • EDV-Fachkraft268 Stellen/12 Mon.
  • Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Glasbautechnik/Bachelor Professional in Technik6 Stellen/12 Mon.
  • Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Künstliche Intelligenz/Bachelor Professional in Technik4 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 38 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Modul 1 - Python-Grundlagen für die Datenanalyse Bevor komplexere Auswertungen möglich sind, braucht es ein solides Fundament in der Programmiersprache selbst. Dieses Modul führt in die für die Datenanalyse relevanten Python-Bausteine ein und schafft die Basis für alle folgenden Schritte.

  • Variablen, Datentypen und Kontrollstrukturen im Analysekontext
  • Arbeiten mit Listen, Dictionaries und Datenstrukturen für tabellarische Daten
  • Schreiben und Strukturieren eigener Funktionen für wiederkehrende Analyseschritte
  • Lesen und Schreiben von Dateien in gängigen Formaten
  • Einführung in zentrale Python-Bibliotheken für die Datenverarbeitung
  • Aufbau einer nachvollziehbaren Skriptstruktur für Analyseprojekte

Modul 2 - Datenimport, -bereinigung und -aufbereitung Reale Datensätze sind selten sofort auswertbar. Dieses Modul vermittelt, wie Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammengeführt, von Fehlern befreit und in ein konsistentes Format gebracht werden.

  • Import von Daten aus Dateien und relationalen Datenbanken wie MS SQL Server
  • Umgang mit fehlenden Werten, Duplikaten und inkonsistenten Formaten
  • Plausibilisierung und Validierung importierter Datensätze
  • Umformen und Zusammenführen mehrerer Datenquellen
  • Erkennung und Behandlung von Ausreißern vor der eigentlichen Auswertung
  • Dokumentation der Bereinigungsschritte für nachvollziehbare Analysen

Modul 3 - Explorative Datenanalyse und Statistik Im Zentrum steht die systematische Erkundung eines Datensatzes: Welche Verteilungen, Zusammenhänge und Auffälligkeiten stecken darin, und wie lassen sich diese mit statistischen Methoden absichern?

  • Kennzahlen wie Mittelwert, Median, Streuung und Verteilung berechnen und einordnen
  • Explorative Analysetechniken zur ersten Datensichtung anwenden
  • Zusammenhänge zwischen Variablen mit Korrelationsmaßen untersuchen
  • Einführung in einfache Regressionsansätze zur Beschreibung von Zusammenhängen
  • Visualisierung von Verteilungen, Trends und Ausreißern
  • Statistische Ergebnisse fachlich korrekt interpretieren statt nur berechnen

Modul 4 - Mustererkennung und Prognosen Aufbauend auf der explorativen Analyse geht es in diesem Modul darum, wiederkehrende Muster zu identifizieren und daraus erste Prognosen abzuleiten, die datenbasierte Entscheidungen stützen.

  • Erkennung wiederkehrender Muster und Trends in Zeitreihen und Querschnittsdaten
  • Einfache Prognosemodelle auf Basis historischer Daten erstellen
  • Bewertung der Aussagekraft und Grenzen einfacher Prognoseverfahren
  • Aufbereitung von Prognoseergebnissen für die Entscheidungsunterstützung
  • Übertragung der Methoden auf unternehmensnahe Fragestellungen

Praxisblock - Datenanalyse-Projekte von A bis Z Die Lerninhalte werden durchgängig an praxisnahen Übungsszenarien verankert, damit der Schritt vom Einzelbefehl zum vollständigen Analyseprojekt gelingt.

  • Aufbau eines eigenen Analyseprojekts von der Rohdatei bis zum Ergebnis
  • Arbeiten mit realitätsnahen, fehlerbehafteten Übungsdatensätzen
  • Anbindung von MS SQL Server als Datenquelle für ein Übungsprojekt
  • Schrittweiser Aufbau eines Bereinigungs- und Analyseskripts
  • Visualisierung und Interpretation der eigenen Zwischenergebnisse
  • Ableitung konkreter Handlungsempfehlungen aus den Analyseergebnissen
  • Überprüfung der eigenen Ergebnisse auf Plausibilität und Robustheit
  • Vergleich unterschiedlicher Lösungswege für dieselbe Fragestellung
  • Strukturierung des eigenen Codes für spätere Wiederverwendung
  • Präsentation der Analyseergebnisse in verständlicher Form
  • Feedback zu eigenen Skripten und Auswertungen
  • Übertragung der geübten Schritte auf einen neuen, unbekannten Datensatz

Die einzelnen Module bauen so aufeinander auf, dass am Ende ein vollständiger Analyseworkflow steht - vom rohen Datenimport bis zur begründeten Prognose. Wer den Lehrgang durchläuft, verlässt ihn nicht mit Ausschnittswissen zu einzelnen Python-Befehlen, sondern mit einem zusammenhängenden Verständnis dafür, wie Daten in einem Unternehmen tatsächlich fließen und ausgewertet werden.

Lernziele:

  • Python-Grundlagen (Datentypen, Kontrollstrukturen, Funktionen) sicher im Kontext der Datenanalyse anwenden
  • Daten aus unterschiedlichen Quellformaten importieren und für die Weiterverarbeitung aufbereiten
  • Unsaubere oder unvollständige Datensätze systematisch bereinigen und plausibilisieren
  • Explorative Datenanalyse (EDA) einsetzen, um Verteilungen, Ausreißer und Zusammenhänge sichtbar zu machen
  • Zentrale statistische Kennzahlen berechnen und im fachlichen Kontext richtig interpretieren
  • Zusammenhänge zwischen Variablen mit Korrelations- und Regressionsansätzen untersuchen
  • Wiederkehrende Muster in Datensätzen erkennen und für Prognosezwecke nutzbar machen
  • Ergebnisse mit Python-typischen Visualisierungen nachvollziehbar aufbereiten
  • Mit relationalen Datenbanken wie MS SQL Server als Datenquelle für Python-Analysen arbeiten
  • Eigene Analyseskripte strukturieren, dokumentieren und wiederverwendbar gestalten
  • Typische Fehlerquellen bei der Datenaufbereitung erkennen, bevor sie Analyseergebnisse verfälschen
  • Analyseergebnisse so aufbereiten, dass sie fachfremden Entscheidungsträgern verständlich vermittelt werden können

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Lehrgang richtet sich an Mitarbeitende aus allen fachlichen Bereichen, die künftig selbst in der Analyse und Interpretation von Daten tätig werden möchten und dafür Interesse an Programmierung und IT mitbringen. Er eignet sich sowohl für Quereinsteigende ohne Vorerfahrung in Python als auch für Personen, die bereits mit Tabellenkalkulationen arbeiten und den Schritt zu einer programmiergestützten Analyse gehen wollen.

  • Fachkräfte, die von manueller Tabellenauswertung zu automatisierten Python-Analysen wechseln möchten
  • Quereinsteigende mit Interesse an einer Tätigkeit als Data Analyst oder Business Intelligence Analyst
  • Mitarbeitende, die Daten künftig eigenständig statt über externe Dienstleister auswerten sollen
  • Personen mit grundlegendem IT-Interesse, die sich ein zweites berufliches Standbein in der Datenanalyse aufbauen wollen
Voraussetzungen:

Formale Abschlüsse werden für die Teilnahme nicht vorausgesetzt. Wichtiger ist ein grundsätzliches Interesse an Informationstechnologie und Programmierung sowie die Bereitschaft, sich in eine neue Denkweise einzuarbeiten. Vorkenntnisse in Python sind hilfreich, aber nicht zwingend, da die Grundlagen im Lehrgang selbst vermittelt werden. Ein sicherer Umgang mit dem Computer im Alltag erleichtert den Einstieg spürbar.

Ablauf & Abschluss

Der Lehrgang kombiniert Präsenz- und Online-Phasen im Hybrid-Format, sodass theoretische Einführungen und praktische Programmierübungen eng ineinandergreifen. In Vollzeit organisiert, folgt der Aufbau einem aufsteigenden Schwierigkeitsgrad: Auf jede neue Methode folgt unmittelbar eine Übung an realitätsnahen Datensätzen, sodass Gelerntes sofort angewendet statt nur gehört wird. Diskussionen zu Zwischenergebnissen und der Vergleich unterschiedlicher Lösungswege gehören ebenso zum Ablauf wie die eigenständige Bearbeitung von Übungsprojekten.

Der Zertifikatslehrgang wird in Vollzeit durchgeführt und ist entsprechend kompakt terminiert, sodass sich Teilnehmende über den gesamten Zeitraum intensiv mit den Inhalten auseinandersetzen. Durch das Hybrid-Format wechseln sich Online- und Präsenzeinheiten ab, wodurch sich eigenständige Übungsphasen gezielt in den Ablauf einbauen lassen.

Der Lehrgang schließt mit einem Trägerzertifikat zum "Data Analyst - Fokus Python" ab, das durch eine Abschlussprüfung erworben wird. Es handelt sich um eine trägerinterne Qualifikation, kein staatlich anerkanntes Examen - sie bescheinigt jedoch nachvollziehbar, dass die vermittelten Python- und Analysefähigkeiten in der Prüfung angewendet wurden.

Nutzen & Perspektiven

Wer diesen Lehrgang abschließt, verfügt über ein Werkzeug, das weit über die reine Bedienung einer Software hinausgeht: Python lässt sich flexibel auf nahezu jede Datenquelle und Fragestellung anwenden, unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße. Diese Übertragbarkeit macht die erworbenen Fähigkeiten zu einer langfristigen Investition in die eigene Beschäftigungsfähigkeit, gerade weil datengetriebene Entscheidungen in immer mehr Fachbereichen an Bedeutung gewinnen. Für den beruflichen Alltag bedeutet das konkret: Wer Daten selbst importieren, bereinigen und auswerten kann, ist nicht mehr auf die Interpretation durch Dritte angewiesen und kann eigene Fragestellungen direkt in belastbare Antworten übersetzen. Das schafft Unabhängigkeit im Team und positioniert Absolventinnen und Absolventen für Aufgaben, die klassische Tabellenkalkulation nicht mehr leisten kann - von der Analyse großer Datenmengen bis zur Automatisierung wiederkehrender Auswertungsschritte. Langfristig öffnet der Lehrgang den Weg in Rollen wie Data Analyst, Business Intelligence Analyst oder auch in erste Python-Entwicklungsaufgaben, ohne dass dafür ein klassisches Informatikstudium nötig wäre. Der Fokus auf reale, fehlerbehaftete Übungsdaten sorgt zudem dafür, dass die erlernten Methoden nicht nur in der Theorie, sondern unmittelbar im Arbeitsalltag tragfähig sind.

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Arbeitsmarkt-Report

Konstruktion, CAD und industrielle Fertigung sind durchgehend gefragt — die Transformation Richtung E-Mobilität, Energietechnik und Industrie 4.0 schafft zusätzliche Spezialisten-Rollen. CAD-/Simulation-Software-Kenntnisse sind Türöffner.

Einstieg (0-2 J.):38.000–46.000 €
Mittel (3-7 J.):50.000–65.000 €
Senior (8+ J.):68.000–88.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse
    502 Stellen
  • EDV-Fachkraft
    268 Stellen
  • Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Glasbautechnik/Bachelor Professional in Technik
    6 Stellen
  • Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Künstliche Intelligenz/Bachelor Professional in Technik
    4 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Programmiervorkenntnisse für den Lehrgang?

Nein, Python-Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich. Die Grundlagen der Sprache werden im Lehrgang selbst vermittelt, bevor es an die eigentliche Datenanalyse geht. Hilfreich ist grundsätzliches Interesse an IT und Programmierung.

Welche Werkzeuge kommen neben Python zum Einsatz?

Neben Python arbeiten Teilnehmende mit relationalen Datenbanken wie MS SQL Server als Datenquelle. So wird der gesamte Weg von der Rohdatenabfrage bis zur fertigen Analyse in Python abgebildet.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Der Lehrgang endet mit einer Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat zum "Data Analyst - Fokus Python". Es handelt sich um eine trägerinterne Qualifikation, kein staatliches Examen.

Für wen eignet sich dieser Lehrgang besonders?

Er richtet sich an Mitarbeitende aus allen Fachbereichen, die zukünftig in der Datenanalyse arbeiten möchten und Interesse an Programmierung mitbringen - auch ohne bisherigen IT-Hintergrund.

Wie ist der Lehrgang organisatorisch aufgebaut?

Der Lehrgang läuft in Vollzeit im Hybrid-Format, das Präsenz- und Onlinephasen kombiniert. Theorie und praktische Programmierübungen wechseln sich dabei fortlaufend ab.