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Ad-hoc-Datenanalysen mit SQL und Python – Kurs

Schnelle, punktgenaue Datenanalysen statt langer Reporting-Zyklen: SQL-Abfragen und Python/pandas gezielt kombinieren, um Ad-hoc-Fragestellungen direkt zu beantworten.

Auf einen Blick

DauerJe nach Anbieter und gØ am Markt
FormatOnline & Präsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Nicht jede Datenfrage passt in ein vorgefertigtes Dashboard. Häufig taucht im Arbeitsalltag eine konkrete, einmalige Fragestellung auf, die schnell und direkt beantwortet werden muss, statt auf den nächsten Reporting-Zyklus zu warten. Genau darauf bereitet dieser Kurs vor: Ad-hoc-Datenanalysen mit SQL und Python gezielt vorbereiten und umsetzen. Von der ersten SQL-Abfrage bis zur fertigen, verständlichen Auswertung mit Python und pandas lernen Teilnehmende, spontane Datenfragen strukturiert und nachvollziehbar zu beantworten.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 12.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 3 Standorten

Angebote

21

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 15 erfassten Orten

Regionen

9 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerinternes Zertifikat, teils mit Abschlussprüfung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Hybrid Learning97 %
  • Virtuelles Klassenzimmer3 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate32×

Gemeldete Preisgruppen

  • über 10.000 €32×

Häufige Kursorte

  • Laatzen bei Hannover
  • Dresden
  • Duisburg
  • Dortmund
  • Leipzig
  • Hannover

Bundesländer

  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Sachsen
  • Hessen
  • Baden-Württemberg
  • Berlin

Vermittelte Kompetenzen

  • SQL
  • Python
  • pandas
  • Joins und Subqueries
  • Datenpipelines
  • Ad-hoc-Analyse
  • Reporting
  • Datenqualität

Zugeordnete Zielberufe

  • Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse502 Stellen/12 Mon.
  • EDV-Fachkraft268 Stellen/12 Mon.
  • Assistent/Assistentin für Informatik (technische Informatik)78 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 21 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Block 1 — SQL für Ad-hoc-Abfragen Der Ausgangspunkt jeder Ad-hoc-Analyse ist die Fähigkeit, aus einer bestehenden Datenbank schnell die richtigen Informationen herauszuziehen.

  • Grundlegende SQL-Abfragen zur Datenextraktion formulieren
  • Gefilterte Abfragen mit WHERE-Bedingungen für konkrete Fragestellungen einsetzen
  • Aggregationsfunktionen wie SUM, COUNT und AVG gezielt nutzen
  • Gruppierungen zur Auswertung nach Kategorien oder Zeiträumen aufbauen
  • Sortierungen und Limitierungen für übersichtliche Ergebnismengen einsetzen
  • Erste Ad-hoc-Fragestellungen direkt in SQL beantworten

Block 2 — Vertiefte Datenanalyse mit SQL Sobald Fragestellungen komplexer werden, reichen einfache Abfragen nicht mehr aus. Dieser Block vertieft die analytischen Möglichkeiten von SQL.

  • Komplexe Joins über mehrere Tabellen zur Verknüpfung verschiedener Datenquellen erstellen
  • Subqueries für mehrstufige, verschachtelte Fragestellungen einsetzen
  • Fensterfunktionen zur Berechnung laufender Kennzahlen nutzen
  • SQL-Funktionen zur Berechnung von Metriken und Indikatoren anwenden
  • Ergebnisse mehrerer Abfragen zu einer Gesamtauswertung zusammenführen
  • Typische Fehlerquellen bei komplexen Abfragen erkennen und vermeiden

Block 3 — Integration von SQL mit Python für erweiterte Analysen Für viele Ad-hoc-Fragestellungen reicht SQL allein nicht aus, etwa wenn statistische Berechnungen oder Visualisierungen gefragt sind. Hier kommt Python mit pandas ins Spiel.

  • Ergebnisse von SQL-Abfragen in Python und pandas weiterverarbeiten
  • pandas-Bibliotheken zur Vorverarbeitung und Bereinigung von SQL-Daten einsetzen
  • Daten mit Python visualisieren, um Ergebnisse verständlich darzustellen
  • Datenpipelines entwickeln, die SQL-Extraktion und Python-Analyse nahtlos kombinieren
  • Wiederkehrende Ad-hoc-Fragestellungen als wiederverwendbare Python-Skripte anlegen
  • Schnittstellen zwischen Datenbank und Python-Umgebung praxisnah einrichten

Block 4 — Effiziente Verarbeitung, Reporting und Datenqualität Der letzte Block widmet sich der Frage, wie Ad-hoc-Analysen nicht nur schnell, sondern auch verlässlich und gut kommunizierbar werden.

  • Abfragegeschwindigkeiten durch Indizierung und optimierte Abfragestruktur verbessern
  • Rechenzeiten durch effiziente Verarbeitungstechniken reduzieren
  • Klare, prägnante Berichte aus den Analyseergebnissen erstellen
  • Datenqualität durch sorgfältiges Screening und Validierung von Abfragen sicherstellen
  • Fehlende oder widersprüchliche Werte erkennen und dokumentiert behandeln
  • Datenschutz- und Sicherheitsstandards bei der Verarbeitung sensibler Daten einhalten

Praxisblock — Von der Fragestellung zur fertigen Ad-hoc-Analyse

  • Eine konkrete, praxisnahe Fragestellung aus einem Beispieldatensatz formulieren
  • Eine erste SQL-Abfrage zur groben Eingrenzung der relevanten Daten erstellen
  • Die Abfrage um Filter, Aggregationen und Gruppierungen erweitern
  • Einen Join über mehrere Tabellen zur Beantwortung der Fragestellung aufbauen
  • Eine Subquery für einen mehrstufigen Teilaspekt der Fragestellung entwickeln
  • Die Abfrageergebnisse nach Python und pandas übertragen
  • Die Daten mit pandas bereinigen und für die Auswertung vorbereiten
  • Eine Visualisierung zur verständlichen Darstellung der Ergebnisse erstellen
  • Die Abfrage auf Geschwindigkeit und Rechenzeit hin optimieren
  • Eine Validierung der verwendeten Daten auf Vollständigkeit und Plausibilität durchführen
  • Einen kurzen, prägnanten Ergebnisbericht verfassen
  • Die gesamte Vorgehensweise als wiederverwendbares Vorgehen für künftige Anfragen dokumentieren

Wer diesen Kurs abschließt, kann spontane Datenfragen nicht mehr nur grob schätzen, sondern mit einer strukturierten SQL-und-Python-Kette tatsächlich belastbar beantworten – von der ersten Abfrage bis zum fertigen, verständlichen Bericht. Diese Fähigkeit unterscheidet sich deutlich von der Arbeit mit vorgefertigten Standardreports: Ad-hoc-Analysen verlangen, in kurzer Zeit die richtige Abfragestrategie zu wählen und Ergebnisse verlässlich zu kommunizieren. Die Kombination aus SQL und Python deckt dabei genau die Lücke ab, die reine SQL-Kenntnisse offenlassen: Sobald eine Fragestellung über einfache Aggregationen hinausgeht und etwa Visualisierungen oder wiederholbare Auswertungsskripte gefragt sind, übernimmt Python die Weiterverarbeitung der SQL-Ergebnisse.

Lernziele:

  • SQL-Abfragen für schnelle, punktgenaue Datenextraktion formulieren
  • Gefilterte Abfragen und Aggregationen zur Beantwortung konkreter Fragestellungen einsetzen
  • Komplexe Joins über mehrere Tabellen hinweg erstellen
  • Subqueries zur Beantwortung mehrstufiger Fragestellungen nutzen
  • SQL-Funktionen zur Berechnung von Kennzahlen und Indikatoren anwenden
  • Daten aus SQL-Abfragen mit pandas weiterverarbeiten und visualisieren
  • Datenpipelines aufbauen, die SQL-Extraktion und Python-Analyse nahtlos verbinden
  • Abfragegeschwindigkeit und Rechenzeit durch geeignete Techniken optimieren
  • Ergebnisse von Ad-hoc-Analysen in klaren, prägnanten Berichten aufbereiten
  • Datenqualität durch sorgfältiges Screening und Validierung von Abfragen sicherstellen
  • Datenschutz- und Sicherheitsstandards bei der Arbeit mit sensiblen Daten einhalten
  • Eine wiederholbare Vorgehensweise für künftige Ad-hoc-Anfragen entwickeln

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an Mitarbeitende aus unterschiedlichen Fachbereichen, die künftig in der Analyse und Interpretation von Daten tätig werden möchten und Interesse an IT und Programmierung mitbringen.

  • Fachkräfte, die spontane Datenfragen aus dem eigenen Fachbereich selbst beantworten möchten
  • Quereinsteiger/innen mit Interesse an SQL und Python
  • Mitarbeitende aus Controlling, Vertrieb oder Kundenservice mit häufigem Datenbezug
  • Personen, die sich Richtung Data-Analyst-Rollen weiterentwickeln möchten
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden ein Hochschulabschluss oder eine vergleichbare Berufserfahrung sowie Deutschkenntnisse auf Niveau B2 und Englischkenntnisse auf Niveau A2, da Fachbegriffe in SQL und Python überwiegend englischsprachig sind. Vorkenntnisse in Programmierung sind nicht zwingend erforderlich, erleichtern aber den Einstieg in die Python-Inhalte.

Ablauf & Abschluss

Der Kurs ist entlang des tatsächlichen Analyseablaufs aufgebaut: von der ersten SQL-Abfrage über die Vertiefung in Python bis zum fertigen Bericht. Kurze Impulse zu den jeweiligen Werkzeugen wechseln sich mit Übungen an realitätsnahen Datensätzen ab, sodass jede Ad-hoc-Fragestellung von der Formulierung bis zur Beantwortung durchgespielt wird.

Der zeitliche Umfang richtet sich nach dem gewählten Anbieter und der jeweiligen Terminvariante; genaue Angaben sind im Buchungsprozess einsehbar. Da SQL- und Python-Kenntnisse aufeinander aufbauen, empfiehlt sich eine zusammenhängende Bearbeitung ohne größere Unterbrechungen.

Nach Abschluss erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Zertifikat; je nach Anbieter ist der Abschluss zusätzlich mit einer Abschlussprüfung verbunden. Eine herstellerseitige Zertifizierung ist mit diesem Kurs nicht verbunden, im Vordergrund steht der praktische Nachweis der SQL- und Python-Fähigkeiten für Ad-hoc-Analysen.

Nutzen & Perspektiven

Der besondere Wert dieses Kurses liegt darin, dass er nicht bei isoliertem SQL- oder Python-Wissen stehen bleibt, sondern gezielt auf die Situation vorbereitet, die im Arbeitsalltag am häufigsten vorkommt: eine konkrete, unvorhergesehene Datenfrage, die zeitnah beantwortet werden muss. Wer nur SQL beherrscht, stößt bei komplexeren Auswertungen oder Visualisierungen an Grenzen; wer nur Python kennt, verliert bei großen Datenmengen ohne effiziente SQL-Abfragen wertvolle Zeit. Gerade in Unternehmen, in denen nicht für jede Frage ein eigenes Dashboard existiert, ist die Fähigkeit gefragt, selbstständig von der Fragestellung zur Antwort zu kommen – ohne dabei Datenqualität oder Nachvollziehbarkeit zu vernachlässigen. Wer diesen Weg einmal strukturiert durchlaufen hat, kann ihn auf immer neue Fragestellungen übertragen. Für die eigene berufliche Entwicklung ist diese Kombination aus SQL und Python eine der gefragtesten Grundqualifikationen im Data-Analyst-Umfeld: Sie bildet die Basis für viele weiterführende Rollen von der klassischen Datenanalyse bis zur Data-Engineering-Arbeit an größeren Datenpipelines.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse
    502 Stellen
  • EDV-Fachkraft
    268 Stellen
  • Assistent/Assistentin für Informatik (technische Informatik)
    78 Stellen

Unverbindliche Anfrage

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was genau bedeutet "Ad-hoc-Datenanalyse"?

Gemeint sind spontane, meist einmalige Datenfragen, die nicht durch ein bestehendes Dashboard abgedeckt sind und deshalb direkt über SQL-Abfragen und Python-Auswertungen beantwortet werden müssen.

Brauche ich Programmiererfahrung, um mitzukommen?

Vorkenntnisse in Programmierung sind nicht zwingend erforderlich. Der Kurs baut die SQL- und Python-Kenntnisse von den Grundlagen an auf.

Warum werden SQL und Python gemeinsam unterrichtet?

SQL eignet sich besonders für die schnelle Extraktion aus Datenbanken, während Python mit pandas die Weiterverarbeitung, Visualisierung und wiederholbare Automatisierung übernimmt. Erst die Kombination deckt die meisten Ad-hoc-Fragestellungen vollständig ab.

Wird auch auf Datenqualität und Datenschutz eingegangen?

Ja, ein eigener Themenblock behandelt das Screening und die Validierung von Abfrageergebnissen sowie die Einhaltung von Datenschutz- und Sicherheitsstandards bei sensiblen Daten.

Für wen eignet sich der Kurs besonders?

Für Mitarbeitende aus unterschiedlichen Fachbereichen mit Interesse an IT und Programmierung, die künftig selbst Daten analysieren und interpretieren möchten.