Datenpipelines mit Python & SQL für Data Analysts – Kurs
Kombination aus Python/pandas und SQL zum Aufbau eigener Datenpipelines: von der Datenmanipulation über relationale Abfragen bis zur Vorbereitung auf Data-Analyst- und Data-Engineer-Rollen.
Auf einen Blick
Überblick
Diese Weiterbildung verbindet zwei Werkzeuge, die im Alltag von Data Analysts und Data Engineers untrennbar zusammengehören: Python mit der pandas-Bibliothek für die flexible Datenmanipulation und SQL für die strukturierte Speicherung und Abfrage von Daten in relationalen Datenbanken. Ziel ist der Aufbau eigener Datenpipelines, die Rohdaten aus verschiedenen Quellen zusammenführen, bereinigen und in eine für Analysen nutzbare Form bringen – eine Kernaufgabe, die in nahezu jeder datengetriebenen Position gefragt ist.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.
1
an 3 Standorten
36
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 15 erfassten Orten
8 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat (teils mit Abschlussprüfung)
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning94 %
- Virtuelles Klassenzimmer6 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate33×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €33×
Häufige Kursorte
- Hannover5×
- Stuttgart3×
- Laatzen bei Hannover3×
- Hamburg2×
- Kleve2×
- Leipzig2×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen11×
- Niedersachsen8×
- Sachsen4×
- Baden-Württemberg3×
- Hamburg2×
- Hessen2×
Vermittelte Kompetenzen
- Python
- pandas
- SQL
- ETL-Prozesse
- Datenbereinigung
- Relationale Datenbanken
- Datenmodellierung
Zugeordnete Zielberufe
- Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse502 Stellen/12 Mon.
- EDV-Fachkraft268 Stellen/12 Mon.
- Assistent/Assistentin für Informatik (technische Informatik)78 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 36 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
Kein Anbieter kann sich bei uns eine Platzierung oder Empfehlung kaufen.
Kursinhalte & Lernziele
Der erste Modulblock behandelt Programmiergrundlagen und Datenanalyse mit Python und pandas und legt damit das Fundament für alle folgenden Pipeline-Aufgaben.
- Grundlegende Python-Syntax und Kontrollstrukturen
- Arbeiten mit Datenstrukturen wie Listen, Dictionaries und DataFrames
- Einlesen von Daten aus CSV- und anderen Dateiformaten mit pandas
- Bereinigung von Datensätzen: fehlende Werte, Duplikate, inkonsistente Formate
- Transformation und Aggregation von Daten mit pandas-Funktionen
- Erste Auswertungen und einfache Visualisierungen zur Plausibilitätsprüfung
Der zweite Modulblock widmet sich SQL und relationalen Datenbanken als Gegenstück zur Python-Datenverarbeitung: der strukturierten, dauerhaften Speicherung von Daten.
- Aufbau relationaler Datenbanken und Tabellenbeziehungen
- Grundlegende SQL-Befehle zur Datenabfrage und -filterung
- Verknüpfung mehrerer Tabellen über Joins
- Aggregation und Gruppierung von Daten in SQL
- Einfügen, Aktualisieren und Löschen von Datensätzen
- Zusammenspiel von SQL-Abfragen und Python-Skripten in einer Pipeline
Der dritte Modulblock führt Python und SQL praktisch zusammen und behandelt den eigentlichen Pipeline-Gedanken: Daten fließen von der Quelle über Transformationsschritte bis zur analysefähigen Zielstruktur.
- Grundprinzipien von ETL-Prozessen (Extract, Transform, Load)
- Anbindung einer relationalen Datenbank aus einem Python-Skript heraus
- Automatisiertes Einlesen und Verarbeiten wiederkehrender Datenquellen
- Fehlerbehandlung innerhalb einer mehrstufigen Datenpipeline
- Zwischenspeicherung und Validierung von Verarbeitungsschritten
- Aufbereitung des Endergebnisses für Reporting- und Analysewerkzeuge
Der vierte Modulblock vertieft die praktische Pipeline-Arbeit anhand konkreter Aufgabenstellungen und stellt den Bezug zu realen Data-Analyst-Szenarien her.
- Zusammenführung mehrerer heterogener Datenquellen in einer Pipeline
- Umgang mit unterschiedlichen Datentypen und Formaten innerhalb eines Verarbeitungsschritts
- Strukturierung von Python-Code für wiederverwendbare Pipeline-Bausteine
- Optimierung von SQL-Abfragen innerhalb einer Pipeline auf Performance
- Konsistenzprüfung zwischen Rohdaten und verarbeiteten Endergebnissen
- Protokollierung und Nachvollziehbarkeit einzelner Pipeline-Schritte
- Umgang mit größeren Datenmengen ohne Verlust der Übersicht
- Aufbau eines eigenen kleinen End-to-End-Pipeline-Projekts
- Präsentation und Erläuterung der eigenen Pipeline-Architektur
- Diskussion alternativer Lösungswege für dieselbe Datenaufgabe
- Vergleich von Python- und SQL-Ansätzen für typische Analyseaufgaben
- Zusammenfassung der Pipeline-Bausteine als wiederverwendbares Vorgehensmodell
Die vier Blöcke folgen damit konsequent dem Weg, den Daten in der Praxis nehmen: von der ersten Berührung mit Python und pandas über die strukturierte Speicherung in SQL bis zur automatisierten, wiederholbaren Pipeline, die Rohdaten in analysefähige Ergebnisse verwandelt. Diese Verzahnung unterscheidet die Weiterbildung deutlich von reinen Python- oder reinen SQL-Kursen, die jeweils nur eine Seite der Datenverarbeitung abdecken. Durchgängiges Element ist die praktische Projektarbeit an eigenen Beispiel-Pipelines, die am Ende der Weiterbildung als nachvollziehbares Portfolio-Stück dienen und die erworbene Fähigkeit belegen, Rohdaten selbstständig in eine nutzbare, analysierbare Form zu überführen.
Lernziele:
Nach Abschluss der Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage, folgende Fähigkeiten anzuwenden.
- grundlegende Python-Programmierkonzepte zur Datenverarbeitung einsetzen
- die pandas-Bibliothek zur effizienten Manipulation und Analyse von Datensätzen nutzen
- Datensätze aus unterschiedlichen Quellen einlesen, bereinigen und zusammenführen
- relationale Datenbanken und ihre Struktur für die Datenspeicherung verstehen
- SQL-Abfragen zur Extraktion, Filterung und Aggregation von Daten formulieren
- Python und SQL kombiniert einsetzen, um durchgängige Datenpipelines zu bauen
- ETL-Grundprinzipien auf eigene Datenverarbeitungsschritte übertragen
- fehlerhafte oder unvollständige Daten erkennen und systematisch bereinigen
- Zwischenergebnisse einer Pipeline auf Plausibilität und Konsistenz prüfen
- Datenverarbeitungsschritte so dokumentieren, dass sie im Team nachvollziehbar bleiben
- eigenständig zwischen Python- und SQL-basierten Lösungswegen für eine Aufgabe abwägen
- aufbereitete Daten für die Weiterverwendung in Analyse- und Reporting-Werkzeugen vorbereiten
Zielgruppe & Voraussetzungen
Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die zukünftig in der Analyse und Interpretation von Daten tätig werden möchten und Interesse an IT und Programmierung mitbringen, unabhängig von einer bereits vorhandenen Programmiererfahrung.
- Berufstätige aus allen Bereichen mit Interesse an einem Wechsel in datengetriebene Rollen
- Angehende Data Analysts, die sowohl Python als auch SQL sicher beherrschen möchten
- Personen mit ersten SQL-Kenntnissen, die diese um Python-Datenverarbeitung erweitern wollen
- Quereinsteigende mit technischer Affinität und Interesse an Automatisierung von Datenprozessen
- Fachkräfte, die Datenpipelines künftig eigenständig statt manuell aufbauen möchten
Vorausgesetzt werden ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung sowie Deutschkenntnisse auf Niveau B2 und englische Grundkenntnisse auf Niveau A2, da Python- und SQL-Dokumentationen überwiegend englischsprachig sind. Die Eignung wird über einen Eignungstest festgestellt. Vorkenntnisse in Python oder SQL sind nicht zwingend erforderlich, werden aber, sofern vorhanden, im Kursverlauf sinnvoll vertieft.
Ablauf & Abschluss
Die Weiterbildung kombiniert strukturierten Gruppenunterricht mit flexiblen eigenständige Übungsphasen, sodass neue Konzepte gemeinsam eingeführt und anschließend individuell vertieft werden können. Python- und SQL-Inhalte werden jeweils an konkreten Datensätzen erarbeitet, bevor sie im dritten und vierten Modulblock zu vollständigen Pipelines zusammengeführt werden. Diese Kombination aus angeleiteter Vermittlung und eigenständiger Übung kommt insbesondere Teilnehmenden mit unterschiedlichem Vorwissen entgegen.
Die Weiterbildung gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Modulblöcke, die vom Python-Einstieg über SQL-Grundlagen bis zur vollständigen Pipeline-Praxis reichen. Der konkrete zeitliche Umfang wird beim Kursanbieter festgelegt; durch den Wechsel aus Gruppenunterricht und eigenständigen Übungsphasen lässt sich das Lerntempo an individuelle Vorkenntnisse anpassen.
Die Weiterbildung schließt mit einem Trägerzertifikat ab, das die erfolgreiche Teilnahme an „Datenpipelines in Python und SQL für Data Analysts" bestätigt; je nach Anbieter ist dem Zertifikat eine Abschlussprüfung vorgeschaltet. Es handelt sich um einen trägerinternen Nachweis, kein staatliches Examen und kein Herstellerzertifikat.
Nutzen & Perspektiven
Der zentrale Mehrwert dieser Weiterbildung liegt in der praxisnahen Verzahnung zweier Werkzeuge, die im Data-Analyst-Alltag selten getrennt vorkommen: Python für flexible, programmatische Datenverarbeitung und SQL für die strukturierte Abfrage relationaler Datenbestände. Wer beides beherrscht, kann Datenprobleme dort lösen, wo eines der beiden Werkzeuge allein an seine Grenzen stößt. Der explizite Fokus auf Pipelines statt auf isolierte Einzelabfragen oder Skripte bereitet gezielt auf reale Arbeitsabläufe vor, in denen Daten aus mehreren Quellen automatisiert zusammengeführt, bereinigt und für Analysen bereitgestellt werden müssen – eine Aufgabe, die in nahezu jeder Data-Analyst- oder Data-Engineer-Position anfällt. Da am Ende ein eigenes, nachvollziehbares Pipeline-Projekt steht, verfügen Absolvierende über ein konkretes Arbeitsergebnis, das sich in Bewerbungsgesprächen als Nachweis praktischer Fähigkeiten heranziehen lässt, statt nur theoretisches Wissen über Python und SQL zu belegen.
Welche Förderung passt zu dir?
Finde in 30 Sekunden heraus, ob dir ein Bildungsgutschein oder andere Zuschüsse zustehen. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse502 Stellen
- EDV-Fachkraft268 Stellen
- Assistent/Assistentin für Informatik (technische Informatik)78 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich vorher Programmiererfahrung in Python?
Nein, Vorkenntnisse in Python oder SQL sind nicht zwingend erforderlich. Vorausgesetzt werden ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung sowie die Feststellung der Eignung über einen Eignungstest.
Was genau ist eine Datenpipeline in diesem Kurs?
Eine Datenpipeline führt Rohdaten aus verschiedenen Quellen zusammen, bereinigt und transformiert sie und stellt sie am Ende in einer für Analysen nutzbaren Form bereit. Der Kurs vermittelt genau diesen Weg mit Python/pandas und SQL.
Warum werden Python und SQL gemeinsam statt getrennt unterrichtet?
Im Arbeitsalltag von Data Analysts kommen beide Werkzeuge meist zusammen zum Einsatz: Python für flexible Datenverarbeitung, SQL für die strukturierte Speicherung und Abfrage. Die Kombination bereitet gezielt auf reale Pipeline-Aufgaben vor.
Entsteht am Ende ein eigenes Projekt?
Ja, im vierten Modulblock bauen die Teilnehmenden ein eigenes End-to-End-Pipeline-Projekt auf, das als praktischer Nachweis der erworbenen Fähigkeiten dient.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Sie erhalten ein Trägerzertifikat, teils in Verbindung mit einer Abschlussprüfung. Es handelt sich um einen trägerinternen Nachweis, kein staatliches Examen.