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Data Analyst Weiterbildung: Python bis BI

Umfassende Data-Analyst-Weiterbildung: Python-Programmierung, neuronale Netze, Machine Learning, Big-Data-Werkzeuge wie KNIME und Business Intelligence mit Power BI und Tableau in fünf Modulblöcken.

Auf einen Blick

Dauer1–3 MonateØ am Markt
FormatOnlineflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Diese Weiterbildung zum Data Analysten führt Schritt für Schritt von den Grundlagen der objektorientierten Programmierung mit Python über neuronale Netze und maschinelles Lernen bis hin zu Big-Data-Werkzeugen und Business-Intelligence-Anwendungen. Der modulare Aufbau ermöglicht es, sowohl die technischen Grundlagen der Datenanalyse als auch fortgeschrittene Algorithmen und reale BI-Szenarien praxisnah zu erlernen. Am Ende stehen ein breites, in der Praxis unmittelbar einsetzbares Werkzeugrepertoire und individuelle Projektarbeiten aus jedem der fünf Themenbereiche.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 02.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

1

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

1

an 1 erfassten Orten

Regionen

1 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerinternes Zertifikat

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Virtuelles Klassenzimmer

Zeitmodelle

  • Vollzeit

Dauer im Markt

  • mehr als 6 Monate bis 1 Jahr

Gemeldete Preisgruppen

  • über 10.000 €

Nächste erfasste Starttermine

  • 07.09.2026 · Online / noch ohne OrtsangabeVirtuelles Klassenzimmer · Vollzeit

Vermittelte Kompetenzen

  • Python (Pandas, NumPy, Matplotlib)
  • Neuronale Netze (Keras, PyTorch)
  • Machine Learning (Scikit-learn)
  • Clustering und Ensemble Learning
  • KNIME (Low-Code Big Data)
  • SQL- und NoSQL-Datenbanken
  • Power BI und Tableau
  • ETL und Data Warehousing

Zugeordnete Zielberufe

  • Mathematik (grundständig)1.984 Stellen/12 Mon.
  • Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse502 Stellen/12 Mon.
  • Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
  • Technomathematik (grundständig)11 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 100 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Der erste Modulblock vermittelt die Grundlagen der Programmierung mit Python als Basiswerkzeug für die gesamte Weiterbildung. Teilnehmende lernen, Daten strukturiert zu verarbeiten, zu visualisieren und erste eigenständige Analysen durchzuführen.

  • Objektorientierte Programmierung mit Python
  • Vektor- und Matrizenoperationen mit NumPy
  • Datenmanipulation und -analyse mit Pandas
  • Datenvisualisierung mit Matplotlib und Seaborn
  • Webscraping mit Beautiful Soup und Umgang mit Zeitreihen
  • Explorative Datenanalyse (EDA) und individuelle Projektarbeit

Der zweite Modulblock führt in neuronale Netze und Deep Learning ein. Ausgehend vom einfachen Perzeptron arbeiten sich Teilnehmende zu komplexeren Netzarchitekturen für Klassifikation, Regression und Bilderkennung vor.

  • Datenaufbereitung für neuronale Netze mit Scikit-learn
  • Binäre Klassifikation mit dem Perceptron
  • Multiklassen-Klassifikation mit Keras und mit PyTorch
  • Regressionsaufgaben mit Keras und mit PyTorch
  • Erklärbarkeit von neuronalen Netzen (Explainable AI)
  • Bilderkennung mit Convolutional Neural Networks und individuelle Projektarbeit

Der dritte Modulblock vertieft Machine Learning und klassische KI-Verfahren jenseits neuronaler Netze. Im Zentrum stehen Verfahren zur Mustererkennung, Dimensionsreduktion und Kombination mehrerer Modelle.

  • Ausreißererkennung und Umgang mit unausgewogenen Datensätzen (Imbalanced Data)
  • Featureauswahl und Dimensionsreduktion mit RFE und PCA
  • Der Autoencoder als Verfahren zur Merkmalsextraktion
  • Decision Trees sowie Clustering mit K-Means und DBSCAN
  • Hierarchische Clusteranalyse und Ensemble Learning (Bagging, Stacking, Boosting)
  • Grundlagen von bestärkendem Lernen und Transfer Learning sowie individuelle Projektarbeit

Der vierte Modulblock behandelt Big-Data-Werkzeuge und Datenbanktechnologien für den Umgang mit größeren und heterogenen Datenmengen. Teilnehmende lernen sowohl Low-Code-Werkzeuge als auch klassische und dokumentenorientierte Datenbanksysteme kennen.

  • Erstellen von Workflows mit KNIME im Low-Code-Ansatz
  • Datenaufbereitung und Datenvisualisierung mit KNIME
  • SQL-Datenbanken wie MariaDB und PostgreSQL abfragen
  • Dokumentenorientierte NoSQL-Datenbank MongoDB einsetzen
  • Grafische Datendarstellung mit MongoDB und Neo4jDB
  • Datenanalyse und Visualisierung mit Orange sowie individuelle Projektarbeit

Der fünfte Modulblock widmet sich der Business Intelligence und führt die zuvor erlernten Analysekompetenzen in unternehmensnahe Auswertungsszenarien über. Von Data Warehousing bis zu fertigen Dashboards entsteht hier der direkte Praxisbezug zu realen BI-Anwendungen.

  • Business Intelligence mit Power BI, KNIME und Tableau
  • Data Warehousing und Vergleich von ETL- und ELT-Ansätzen
  • ETL-Prozesse mit KNIME, SSIS und Pentaho umsetzen
  • Dimensionale Modellierung und Datentransformation mit Power BI und Tableau
  • Definition und Auswertung von Key Performance Indicators (KPIs)
  • Aufbau von Dashboards in Business-Intelligence-Umgebungen und individuelle Projektarbeit

Jeder der fünf Modulblöcke schließt mit einer individuellen Projektarbeit ab, in der Teilnehmende das erlernte Werkzeug an einem eigenen Datensatz oder einer eigenen Fragestellung anwenden. Dieses durchgängige Prinzip stellt sicher, dass theoretisches Wissen unmittelbar in praktische Fertigkeiten überführt wird. Insgesamt erarbeiten sich die Teilnehmenden damit sowohl strukturierte als auch unstrukturierte Abfragesprachen, Grundlagen künstlicher Intelligenz und Datenbanksysteme sowie reale Business-Intelligence-Anwendungsfälle – ein Kompetenzprofil, das die gesamte Bandbreite moderner Datenanalyse abdeckt, von der ersten Zeile Python-Code bis zum fertigen Management-Dashboard.

Lernziele:

Nach erfolgreichem Abschluss dieser Weiterbildung beherrschen die Teilnehmenden folgende Kompetenzen.

  • objektorientiert in Python programmieren und eigene Skripte strukturieren
  • Vektor- und Matrizenoperationen mit NumPy durchführen
  • Daten mit Pandas bereinigen, transformieren und analysieren
  • Datenvisualisierungen mit Matplotlib und Seaborn erstellen
  • Webscraping-Techniken mit Beautiful Soup zur Datenbeschaffung einsetzen
  • neuronale Netze mit Keras und PyTorch für Klassifikation und Regression aufbauen
  • Convolutional Neural Networks zur Bilderkennung trainieren und bewerten
  • klassische Machine-Learning-Verfahren wie Decision Trees und Clustering anwenden
  • Ensemble-Methoden wie Bagging, Stacking und Boosting einsetzen
  • Big-Data-Workflows mit KNIME low-code erstellen und SQL-Datenbanken abfragen
  • Business-Intelligence-Dashboards mit Power BI und Tableau aufbauen
  • Data-Warehousing- und ETL-Prozesse konzipieren und umsetzen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Diese Weiterbildung richtet sich an Personen mit abgeschlossenem Studium oder einer vergleichbaren Qualifikation, die sich umfassend im Bereich Datenanalyse, maschinellem Lernen und Business Intelligence weiterbilden möchten. Interessierte klären ihre individuellen Teilnahmevoraussetzungen und Eignung vorab in einem telefonischen Gespräch mit dem Kursanbieter.

  • Personen mit Studienabschluss, die in die Datenanalyse einsteigen möchten
  • Fachkräfte mit erster Erfahrung in einer objektorientierten Programmiersprache
  • Interessierte an Machine Learning und neuronalen Netzen
  • Personen mit Interesse an Wissenschaft, Technik und Informationsmanagement
  • Angehende Business-Intelligence- und Big-Data-Spezialist:innen
Voraussetzungen:

Von Vorteil, aber nicht zwingend erforderlich sind erste Einblicke in eine objektorientierte Programmiersprache wie C#, C++, Delphi oder Python. Wichtiger als formale Vorkenntnisse sind Motivation sowie Begeisterung für Softwareentwicklung und Datenanalyse. Interesse an Wissenschaft, Technik, Informationsmanagement und Datenrecherche wird als persönliche Grundhaltung vorausgesetzt, da die Weiterbildung inhaltlich sehr breit und anspruchsvoll aufgebaut ist.

Ablauf & Abschluss

Die fünf Modulblöcke bauen inhaltlich aufeinander auf, beginnend bei den Python-Grundlagen bis hin zu Business-Intelligence-Anwendungen. Jeder Block kombiniert Theorievermittlung mit praktischen Übungen an konkreten Datensätzen und schließt mit einer individuellen Projektarbeit ab, in der die Teilnehmenden das Gelernte selbstständig anwenden. Der Unterricht findet im virtuellen Klassenzimmer statt und ermöglicht so eine ortsunabhängige Teilnahme in Vollzeit.

Die Weiterbildung wird in Vollzeit im virtuellen Klassenzimmer durchgeführt. Aufgrund der fünf umfangreichen Modulblöcke von Python-Grundlagen bis Business Intelligence handelt es sich um eine inhaltlich sehr breite Qualifizierung, deren genauer zeitlicher Rahmen im Vorfeld mit dem Kursanbieter abgestimmt wird.

Die Weiterbildung schließt mit dem Nachweis „Data Analyst" des Kursanbieters ab. Es handelt sich um einen trägerinternen Abschluss, der die vollständige Teilnahme an allen fünf Modulblöcken sowie den zugehörigen individuellen Projektarbeiten dokumentiert.

Nutzen & Perspektiven

Data Analysten gehören zu den gefragtesten Profilen der digitalen Wirtschaft, da praktisch jede Branche zunehmend datengetrieben arbeitet. Diese Weiterbildung deckt die gesamte Bandbreite dieses Berufsbilds ab: von der Python-Programmierung über neuronale Netze und klassisches Machine Learning bis zu Big-Data-Werkzeugen und Business-Intelligence-Dashboards. Diese Breite unterscheidet sie von schmaleren Einzelkursen, die nur einen Ausschnitt dieser Kompetenzen vermitteln. Durch die konsequente Projektarbeit in jedem Modulblock entsteht ein Portfolio aus fünf eigenständigen Arbeiten, das die praktische Anwendungsfähigkeit über das gesamte Spektrum der Datenanalyse belegt – ein wichtiges Argument bei Bewerbungen, da Arbeitgeber zunehmend Nachweise für praktische Umsetzungsfähigkeit statt reiner Theoriekenntnisse erwarten. Absolvierende können nach dieser Weiterbildung in sehr unterschiedlichen Rollen tätig werden, von der klassischen Datenanalyse über Machine-Learning-Engineering bis zur Business-Intelligence-Beratung, und sich je nach Interesse und Marktnachfrage in eine dieser Richtungen weiter spezialisieren.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Mathematik (grundständig)
    1.984 Stellen
  • Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse
    502 Stellen
  • Technische Informatik (grundständig)
    469 Stellen
  • Technomathematik (grundständig)
    11 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Muss ich vor Kursbeginn bereits programmieren können?

Nein. Erste Einblicke in eine objektorientierte Programmiersprache sind von Vorteil, aber nicht erforderlich. Der erste Modulblock vermittelt Python inklusive objektorientierter Programmierung von Grund auf.

Welche Business-Intelligence-Werkzeuge werden vermittelt?

Im fünften Modulblock lernen Sie Power BI, Tableau und KNIME kennen, außerdem Data-Warehousing- und ETL-Konzepte sowie den Aufbau von Dashboards und Key Performance Indicators.

Wie unterscheidet sich der Deep-Learning- vom Machine-Learning-Modulblock?

Der Deep-Learning-Block behandelt neuronale Netze mit Keras und PyTorch, etwa für Bilderkennung. Der Machine-Learning-Block vertieft klassische Verfahren wie Decision Trees, Clustering und Ensemble-Methoden, die ohne neuronale Netze auskommen.

Gibt es praktische Projektarbeiten während der Weiterbildung?

Ja, jeder der fünf Modulblöcke – Python, Deep Learning, Machine Learning, Big Data und Business Intelligence – schließt mit einer individuellen Projektarbeit ab, in der Sie das Gelernte an eigenen Datensätzen anwenden.

Wie läuft der Unterricht organisatorisch ab?

Die Weiterbildung findet in Vollzeit im virtuellen Klassenzimmer statt, sodass eine ortsunabhängige Teilnahme möglich ist. Vorab klärt ein telefonisches Gespräch Ihre individuellen Voraussetzungen.