Feature Engineering Grundlagen: SQL, Python, PCA – Kurs
Grundlagenkurs zur systematischen Merkmalsbildung für Machine-Learning-Modelle — von SQL- und Power-Query-Aufbereitung bis zu Encoding, PCA und TF-IDF in Python.
Auf einen Blick
Überblick
Ein Machine-Learning-Modell ist nur so gut wie die Merkmale, mit denen es gefüttert wird — dieser Grundsatz steht im Zentrum des Feature Engineering. Der Kurs vermittelt, wie Rohdaten aus SQL-Abfragen und Power Query in aussagekräftige, modelltaugliche Features überführt werden: von der Kodierung kategorialer Variablen über die Ableitung neuer Merkmale bis zur Reduktion redundanter Information mittels PCA. Im Mittelpunkt steht eine reproduzierbare, dokumentierte Arbeitsweise, mit der sich Feature-Entscheidungen nachvollziehbar begründen und in Python-Notebooks sauber umsetzen lassen.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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zu diesem Kurs erfasst
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 13 erfassten Orten
9 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Zertifikat bzw. Teilnahmebescheinigung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning93 %
- Virtuelles Klassenzimmer7 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 6 Monate bis 1 Jahr27×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €27×
Häufige Kursorte
- Kleve4×
- Stuttgart4×
- Leipzig3×
- Wiesbaden3×
- Bochum2×
- Berlin2×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen8×
- Baden-Württemberg4×
- Sachsen4×
- Hessen3×
- Berlin2×
- Bremen2×
Vermittelte Kompetenzen
- SQL
- Power Query
- Python
- Label-Encoding
- One-Hot-Encoding
- TF-IDF
- PCA
- Feature Scaling
Zugeordnete Zielberufe
- Industriemeister/Industriemeisterin - allgemein19.202 Stellen/12 Mon.
- Data Engineer6.907 Stellen/12 Mon.
- Forschungs- und Entwicklungsingenieur/Forschungs- und Entwicklungsingenieurin1.033 Stellen/12 Mon.
- Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie229 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 56 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Modul 1 — Datenbasis und Vorbereitung Bevor ein einziges Feature entsteht, muss die zugrundeliegende Datenbasis stimmen. Dieser Block behandelt, wie sich aus verstreuten Rohdaten ein konsistenter, analysefähiger Datensatz formt — als Fundament für alle folgenden Schritte.
- SQL-Abfragen zur Bereitstellung konsistenter Datensätze aus relationalen Quellen
- Power Query zur Transformation, Typanpassung und Bereinigung von Tabellendaten
- Explorative Datenanalyse in Python zur ersten Sichtung von Mustern und Verteilungen
- Erkennen fehlender oder fehlerhafter Werte und Entscheidung über Behandlungsstrategien
- Aufbau eines wiederverwendbaren Grundgerüsts für spätere Feature-Iterationen
Modul 2 — Feature-Engineering-Methoden Im Kern des Kurses stehen die konkreten Techniken, mit denen Rohvariablen in modelltaugliche Merkmale überführt werden. Der Block behandelt sowohl klassische Kodierungsverfahren als auch die Ableitung völlig neuer Merkmale aus vorhandenen Daten.
- Label-Encoding und One-Hot-Encoding für kategoriale Merkmale im Vergleich
- Ableitung von Datums- und Zeitvariablen aus Zeitstempeln
- Erzeugung polynomieller Features zur Abbildung nichtlinearer Muster
- Textrepräsentation über TF-IDF für unstrukturierte oder halbstrukturierte Textfelder
- Auswahl des passenden Encoding-Verfahrens je nach Zielmodell und Kardinalität
Modul 3 — Feature-Qualität und Dimensionsreduktion Nicht jedes erzeugte Merkmal verbessert ein Modell — manche verzerren es sogar. Dieser Block vermittelt, wie sich Feature-Qualität systematisch prüfen und die Dimensionalität eines Datensatzes kontrolliert reduzieren lässt.
- Principal Component Analysis (PCA) zur Reduktion korrelierter Variablen
- Skalierung numerischer Merkmale zur Verbesserung der Modellstabilität
- Ausreißeranalyse zur Vermeidung verzerrter Trainingsergebnisse
- Clusteranalysen zur Strukturprüfung eines Datensatzes ohne vorgegebene Zielvariable
- Bewertung, welche Features tatsächlich zur Erklärungskraft eines Modells beitragen
Modul 4 — Dokumentation und Prozess Feature Engineering ist kein einmaliger Schritt, sondern ein iterativer Prozess, der nachvollziehbar bleiben muss. Dieser Block behandelt, wie Transformationsentscheidungen so dokumentiert werden, dass sie im Team wiederverwendbar und überprüfbar bleiben.
- Umsetzung reproduzierbarer Arbeitsschritte in Jupyter-Notebooks
- Sauberer Codestil nach PEP8 und Absicherung durch Unit-Tests
- Dokumentation von Vorgehen und Ergebnissen über GitHub Pages
- Versionierung von Transformations- und Feature-Entscheidungen im Zeitverlauf
Praxisblock — Von Rohdaten zur Feature-Pipeline Der Praxisblock führt die einzelnen Techniken an einem durchgehenden Beispiel zusammen und macht den vollständigen Weg von unbereinigten Rohdaten zu einer einsatzbereiten Feature-Matrix erlebbar.
- Rohdatensatz per SQL-Abfrage einlesen und erste Struktur prüfen
- Datentypen und fehlende Werte mit Power Query bereinigen
- Verteilungen und Korrelationen mittels EDA in Python visualisieren
- Kategoriale Spalten je nach Kardinalität kodieren
- Zeitbasierte Zusatzfeatures aus vorhandenen Datumsfeldern ableiten
- Textfeld mittels TF-IDF in numerische Vektoren überführen
- Polynomielle Interaktionsterme für ausgewählte numerische Variablen bilden
- Ausreißer identifizieren und Behandlungsstrategie begründen
- Numerische Merkmale skalieren und Verteilung vor/nach Skalierung vergleichen
- PCA zur Reduktion der Feature-Dimension anwenden und Varianzerklärung interpretieren
- Cluster zur Plausibilisierung der Feature-Struktur bilden
- Gesamte Pipeline im Notebook dokumentieren und versionieren
Wer die vier Module durchläuft, verfügt am Ende nicht nur über eine Sammlung einzelner Techniken, sondern über ein Verständnis dafür, wann welches Verfahren angemessen ist. Diese Einordnungsfähigkeit unterscheidet systematisches Feature Engineering von reinem Ausprobieren und ist die Grundlage für belastbare, nachvollziehbare Modellergebnisse. Der Kurs legt bewusst Wert darauf, dass jede Transformation begründet und dokumentiert wird. Diese Disziplin zahlt sich vor allem dann aus, wenn Modelle im Team weiterentwickelt oder später von anderen Personen übernommen werden — ein Aspekt, der in der praktischen Datenarbeit oft unterschätzt wird.
Lernziele:
- Den Stellenwert von Feature Engineering im Machine-Learning-Workflow einordnen
- Datensätze mittels SQL-Abfragen konsistent und strukturiert bereitstellen
- Rohdaten mit Power Query transformieren, typisieren und bereinigen
- Explorative Datenanalyse (EDA) in Python zur Prüfung von Mustern und Verteilungen durchführen
- Fehlende oder fehlerhafte Werte systematisch erkennen und behandeln
- Kategoriale Merkmale mittels Label-Encoding und One-Hot-Encoding kodieren
- Datums- und Zeitvariablen in nutzbare Features ableiten
- Polynomielle Features zur Abbildung nichtlinearer Zusammenhänge erzeugen
- Textdaten mit TF-IDF (Term Frequency-Inverse Document Frequency) in numerische Repräsentationen überführen
- Hauptkomponentenanalyse (PCA) zur Reduktion korrelierter Variablen anwenden
- Numerische Merkmale skalieren, um die Stabilität nachgelagerter Modelle zu verbessern
- Feature-Pipelines reproduzierbar in Jupyter-Notebooks dokumentieren und versionieren
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen und beruflich Interessierte, die datenorientierte Aufgaben im beruflichen Kontext besser verstehen und aktiv mitgestalten möchten.
- Quereinsteiger:innen, die sich in Richtung Data Science oder Data Engineering orientieren
- Fachkräfte aus IT-nahen Bereichen, die ihre analytischen Kompetenzen erweitern wollen
- Personen mit Interesse an digitalen, datenorientierten Arbeitsweisen ohne bisherige formale Vorkenntnisse
- Angehende Data Analysts, die den Übergang von Rohdaten zu modellfähigen Datensätzen verstehen möchten
Formale Abschlüsse werden für die Teilnahme nicht vorausgesetzt. Hilfreich sind grundlegende PC-Kenntnisse sowie Interesse an Daten, Modellen und analytischen Fragestellungen. Vorerfahrung in Mathematik, Statistik oder Programmierung erleichtert den Einstieg, wird aber nicht als Zugangshürde verlangt — die Inhalte bauen die notwendigen Grundlagen im Kursverlauf mit auf.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs verbindet Hybrid-Learning-Elemente mit Vollzeit-Lernphasen, in denen Theorie zu Encoding-, Skalierungs- und Reduktionsverfahren direkt in Python-Notebooks umgesetzt wird. SQL- und Power-Query-Übungen wechseln sich mit Programmierpraxis ab, sodass die Datenaufbereitung von Anfang an mit den technischen Werkzeugen der Feature-Erzeugung verknüpft bleibt.
Die Weiterbildung ist als Vollzeit-Format mit hybriden Lernanteilen angelegt, sodass Präsenz- und eigenständigen Übungsphasen kombiniert werden. Der genaue zeitliche Rahmen richtet sich nach dem gebuchten Kurstermin und wird beim Anbieter erfragt.
Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Bescheinigung der Teilnahme ab, die die behandelten Inhalte dokumentiert. Ein staatlich anerkannter Abschluss ist mit diesem Kompaktkurs nicht verbunden — im Mittelpunkt steht der praktische Kompetenzaufbau im Feature Engineering.
Nutzen & Perspektiven
Feature Engineering entscheidet in der Praxis oft stärker über die Qualität eines Machine-Learning-Modells als die Wahl des Algorithmus selbst. Wer versteht, wie sich Rohdaten in aussagekräftige Merkmale überführen lassen, kann Modelle gezielt verbessern, statt nur an Hyperparametern zu drehen — eine Fähigkeit, die in Data-Science- und Analytics-Teams unmittelbar gefragt ist. Der Kurs vermittelt diese Fähigkeit nicht abstrakt, sondern anhand konkreter, in der Praxis wiederkehrender Techniken: von SQL-basierter Datenbereitstellung über Encoding-Verfahren bis zu PCA und TF-IDF. Diese Bandbreite erlaubt es, das Gelernte direkt auf unterschiedliche Datentypen — numerisch, kategorial, zeitbasiert, textuell — anzuwenden. Durch die konsequente Verbindung von Technik und Dokumentation entsteht zudem ein Arbeitsstil, der über den Kurs hinaus trägt: reproduzierbare, versionierte Feature-Pipelines lassen sich im Team teilen, überprüfen und weiterentwickeln — eine Grundvoraussetzung für professionelle Datenarbeit in Unternehmen jeder Größe.
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Arbeitsmarkt-Report
Pflege- und Gesundheits-Fachkräfte sind seit 2018 durchgehend als Engpassberuf gelistet. Demografische Entwicklung treibt die Nachfrage; höhere Tarife in Pflege und Reform der Pflegeausbildung verbessern Einstiegsbedingungen 2025/26 weiter.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Industriemeister/Industriemeisterin - allgemein19.202 Stellen
- Data Engineer6.907 Stellen
- Forschungs- und Entwicklungsingenieur/Forschungs- und Entwicklungsingenieurin1.033 Stellen
- Facharzt/Fachärztin für Innere Medizin und Pneumologie229 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Programmiererfahrung für den Kurs?
Nein, formale Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Grundlegende PC-Kenntnisse und Interesse an analytischen Fragestellungen reichen aus, Python-Grundlagen werden im Kurs mit aufgebaut.
Was genau ist Feature Engineering?
Feature Engineering bezeichnet die systematische Umwandlung von Rohdaten in aussagekräftige Merkmale, mit denen Machine-Learning-Modelle trainiert werden. Dazu gehören Kodierung, Skalierung, Ableitung neuer Variablen und Dimensionsreduktion.
Welche Werkzeuge werden im Kurs eingesetzt?
Der Kurs arbeitet mit SQL für die Datenbereitstellung, Power Query zur Transformation sowie Python-Notebooks für explorative Analyse, Encoding, TF-IDF und PCA.
Erhalte ich einen anerkannten Abschluss?
Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Teilnahmebescheinigung ab. Ein staatlich anerkannter Abschluss ist damit nicht verbunden, im Fokus steht der praktische Kompetenzaufbau.
Für wen ist der Kurs besonders geeignet?
Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen und Quereinsteiger:innen, die sich Richtung Data Science, Data Engineering oder Datenanalyse orientieren und die Grundlagen der Merkmalsbildung erlernen möchten.