Feature Engineering für Machine Learning – Weiterbildung
Feature Engineering von der Datenbasis bis zur reproduzierbaren Pipeline: SQL, Power Query und pandas kombiniert mit Encoding, PCA, Clusterverfahren und sauberer Dokumentation.
Auf einen Blick
Überblick
Feature Engineering ist der oft unterschätzte Schritt, der über Erfolg oder Misserfolg eines Machine-Learning-Modells entscheidet: Erst durch die gezielte Ableitung, Kodierung und Reduktion von Merkmalen aus Rohdaten entsteht die Grundlage, auf der Modelle zuverlässig Muster erkennen können. Dieser Kurs vermittelt den vollständigen Weg von der bereinigten Datenbasis über konkrete Feature-Engineering-Methoden bis hin zur reproduzierbaren, dokumentierten Pipeline. Teilnehmende arbeiten mit SQL, Power Query und pandas an der Datenvorbereitung, wenden Verfahren wie One-Hot-Encoding, TF-IDF und PCA an und lernen, wie sich Feature-Entscheidungen in Jupyter-Notebooks sauber dokumentieren und versionieren lassen.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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an 2 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 9 erfassten Orten
5 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerbestätigung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 6 Monate bis 1 Jahr12×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €12×
Häufige Kursorte
- Bochum3×
- Kleve2×
- Hamburg1×
- Leipzig1×
- Hannover1×
- Bremen1×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen7×
- Niedersachsen2×
- Bremen1×
- Hamburg1×
- Sachsen1×
Vermittelte Kompetenzen
- SQL
- DBSCAN
- K-Means
- PCA
- Feature Engineering
- pandas
- Power Query
- TF-IDF
Zugeordnete Zielberufe
- Data Engineer6.907 Stellen/12 Mon.
- Machine Learning Engineer1.150 Stellen/12 Mon.
- Ingenieurinformatiker/Ingenieurinformatikerin165 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 64 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der erste Themenblock behandelt die Datenbasis und Vorbereitung als Fundament jedes Feature-Engineering-Prozesses. Ohne eine saubere, konsistente Datengrundlage bleibt jede spätere Merkmalsableitung fehleranfällig.
- SQL-Abfragen zur Erzeugung zusammenhängender Datenschnitte
- Bereinigung und Typanpassung mit Power Query
- erste Muster- und Verteilungsprüfungen in pandas
- Erkennen fehlender Werte und Ausreißer mittels Kennzahlen
- Beurteilung der Datenqualität vor Beginn der Feature-Ableitung
- Dokumentation der Datenherkunft und Transformationsschritte
Der zweite Block widmet sich den konkreten Feature-Engineering-Methoden, mit denen Rohdaten in modellrelevante Merkmale überführt werden. Hier zeigt sich, wie unterschiedliche Datentypen – kategorial, zeitlich, numerisch, textuell – jeweils eigene Kodierungsstrategien erfordern.
- Label-Encoding und One-Hot-Encoding für kategoriale Merkmale
- Ableitung von Datums- und Zeitmerkmalen aus Rohdaten
- Erzeugung polynomieller Features zur Abbildung nichtlinearer Zusammenhänge
- Textrepräsentation über TF-IDF (Term Frequency-Inverse Document Frequency)
- Auswahl der passenden Encoding-Strategie je nach Merkmalstyp
- Vermeidung von Datenlecks bei der Feature-Ableitung
Der dritte Block behandelt Stabilisierung und Prüfung der abgeleiteten Features. Bevor ein Feature-Set in ein Modell einfließt, muss geprüft werden, ob es die Modellgüte tatsächlich verbessert oder unbeabsichtigt verzerrt.
- PCA (Principal Component Analysis) zur Reduktion korrelierter Variablen
- Skalierung numerischer Features zur Verbesserung der Modellstabilität
- Ausreißeranalyse zur Vermeidung verzerrter Modellgüte
- Clusterverfahren wie K-Means oder DBSCAN zur Strukturprüfung
- Bewertung der Trennschärfe einzelner Features
- Iterative Anpassung des Feature-Sets anhand erster Modellergebnisse
Der vierte Block behandelt Pipeline und Dokumentation als Abschluss des Feature-Engineering-Prozesses. Erst eine reproduzierbare, versionierte Pipeline macht Feature Engineering für Teams und über Projektgrenzen hinweg nutzbar.
- reproduzierbare Implementierung in Jupyter-Notebooks
- Clean Code nach PEP8 und Unit-Tests für Feature-Pipelines
- Dokumentation über GitHub Pages mit klarer Struktur
- Versionierung der Feature-Entscheidungen über definierte Prozesse
- Übergabe von Feature-Pipelines an nachgelagerte Modellierungsschritte
- Nachvollziehbarkeit von Feature-Entscheidungen für Dritte sicherstellen
Im begleitenden Praxisteil wenden die Teilnehmenden die vier Themenblöcke an einem durchgängigen Beispieldatensatz an, sodass der gesamte Weg von der Rohdatenaufbereitung bis zur dokumentierten Feature-Pipeline nachvollziehbar wird.
- Formulierung von SQL-Abfragen für einen Beispieldatensatz
- Bereinigung und Typanpassung mit Power Query an einem Praxisbeispiel
- Durchführung erster Verteilungsprüfungen mit pandas
- Anwendung von One-Hot-Encoding auf kategoriale Beispieldaten
- Ableitung von Zeitmerkmalen aus einem Datumsfeld
- Erzeugung polynomieller Features an einem numerischen Beispiel
- Textrepräsentation eines Beispieldatensatzes mittels TF-IDF
- Durchführung einer PCA zur Dimensionsreduktion
- Anwendung von K-Means und DBSCAN zur Strukturprüfung
- Implementierung einer Feature-Pipeline in einem Jupyter-Notebook
- Dokumentation der Pipeline nach den Prinzipien von Clean Code
- Versionierung der getroffenen Feature-Entscheidungen
Feature Engineering wird in diesem Kurs nicht als isolierte Technik, sondern als durchgängiger Prozess verstanden, der von der ersten SQL-Abfrage bis zur dokumentierten, versionierten Pipeline reicht. Diese Prozesssicht unterscheidet den Kurs von reinen Werkzeug-Tutorials, die einzelne Methoden ohne Gesamtzusammenhang vermitteln. Wer den Kurs abschließt, kann nicht nur einzelne Encoding- oder Reduktionsverfahren anwenden, sondern versteht, wie diese Schritte ineinandergreifen und wie sich die getroffenen Entscheidungen nachvollziehbar dokumentieren lassen.
Lernziele:
Nach erfolgreichem Abschluss dieses Kurses beherrschen die Teilnehmenden folgende Kompetenzen.
- SQL-Abfragen zur Erzeugung zusammenhängender Datenschnitte formulieren
- Daten mit Power Query bereinigen und in konsistente Typen überführen
- erste Muster- und Verteilungsprüfungen mit pandas durchführen
- fehlende Werte und Ausreißer mittels statistischer Kennzahlen erkennen
- kategoriale Merkmale mit Label-Encoding und One-Hot-Encoding kodieren
- Datums- und Zeitmerkmale gezielt aus Rohdaten ableiten
- polynomielle Features zur Abbildung nichtlinearer Zusammenhänge erzeugen
- Textdaten mit TF-IDF in numerische Repräsentationen überführen
- Principal Component Analysis (PCA) zur Reduktion korrelierter Variablen einsetzen
- numerische Features zur Verbesserung der Modellstabilität skalieren
- Clusterverfahren wie K-Means und DBSCAN zur Strukturprüfung anwenden
- Feature-Pipelines reproduzierbar in Jupyter-Notebooks implementieren und dokumentieren
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und Fachkräfte aus angrenzenden Bereichen, die sich in Richtung Machine Learning Engineering entwickeln oder entsprechende Aufgaben übernehmen möchten. Geeignet ist er für Personen, die Machine Learning und datenbasierte Modelle praxisnah kennenlernen oder vertiefen wollen.
- Personen mit erstem Interesse an Machine Learning und Datenanalyse
- Quereinsteiger:innen aus technischen oder analytischen Berufsfeldern
- Fachkräfte, die ihre Kenntnisse in Datenaufbereitung vertiefen möchten
- angehende Data Engineers, die den Übergang zu ML-Aufgaben suchen
- Personen mit ersten Python- oder SQL-Kenntnissen, die diese gezielt erweitern wollen
Formale Abschlüsse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Hilfreich ist ein Grundverständnis für Daten und einfache Analysen sowie erste Erfahrungen mit Python-Anwendungen. Vertiefte Statistik-, Mathematik- oder Machine-Learning-Vorkenntnisse werden nicht als harte Voraussetzung erwartet, erleichtern aber den Einstieg in die technisch anspruchsvolleren Kursabschnitte zu PCA und Clusterverfahren.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs wird im Hybrid-Format organisiert und verbindet Vermittlungseinheiten mit intensiven praktischen Übungen in Jupyter-Notebooks, in denen die Teilnehmenden jeden Schritt der Feature-Engineering-Pipeline selbst nachvollziehen. Die Vollzeit-Taktung ermöglicht es, die vier Themenblöcke – Datenbasis, Methoden, Stabilisierung und Pipeline-Dokumentation – aufeinander aufbauend und im direkten Praxisbezug zu bearbeiten.
Der Kurs wird in Vollzeit durchgeführt und behandelt in diesem Zeitraum den vollständigen Feature-Engineering-Prozess von der Datenbasis bis zur dokumentierten Pipeline. Die kompakte Taktung erlaubt es, technisch anspruchsvollere Themen wie PCA und Clusterverfahren im unmittelbaren Anschluss an die Grundlagen zu bearbeiten.
Zur Abschlussbezeichnung liegt keine spezifische Angabe vor. Der Kurs schließt regulär mit einer trägerseitigen Bestätigung der Teilnahme beziehungsweise der erworbenen Kompetenzen ab, wie sie für Weiterbildungsangebote dieser Art üblich ist.
Nutzen & Perspektiven
Wer diesen Kurs abschließt, verfügt über eine Kompetenz, die in vielen Machine-Learning-Projekten den entscheidenden Unterschied macht: die Fähigkeit, Rohdaten so aufzubereiten, dass Modelle überhaupt erst zuverlässig lernen können. Diese Fähigkeit wird in der Praxis häufig unterschätzt, obwohl Studien und Erfahrungsberichte aus der Data-Science-Praxis regelmäßig zeigen, dass ein Großteil der Projektzeit auf Datenaufbereitung entfällt. Die Kombination aus SQL, Power Query, pandas und den vertieften Encoding- und Reduktionsverfahren wie PCA und TF-IDF deckt einen Werkzeugkasten ab, der über oberflächliches Tool-Wissen hinausgeht und stattdessen ein methodisches Verständnis für Datenaufbereitung vermittelt. Für angehende Machine Learning Engineers und Data Engineers ist dieser Kurs damit eine solide Grundlage, um im weiteren Karriereweg nicht nur Modelle zu trainieren, sondern die Qualität der zugrunde liegenden Daten selbstständig zu sichern und zu dokumentieren.
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Arbeitsmarkt-Report
Konstruktion, CAD und industrielle Fertigung sind durchgehend gefragt — die Transformation Richtung E-Mobilität, Energietechnik und Industrie 4.0 schafft zusätzliche Spezialisten-Rollen. CAD-/Simulation-Software-Kenntnisse sind Türöffner.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Data Engineer6.907 Stellen
- Machine Learning Engineer1.150 Stellen
- Ingenieurinformatiker/Ingenieurinformatikerin165 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was genau lernt man in einem Feature-Engineering-Kurs?
Der Kurs vermittelt den vollständigen Weg von der Datenbereinigung mit SQL und Power Query über Encoding-Verfahren wie One-Hot-Encoding und TF-IDF bis zur Dimensionsreduktion mit PCA und der Dokumentation reproduzierbarer Pipelines.
Brauche ich bereits Python-Kenntnisse?
Erste Erfahrungen mit Python-Anwendungen sind hilfreich, aber keine harte Voraussetzung. Formale Abschlüsse oder vertiefte Statistikkenntnisse werden nicht vorausgesetzt.
Welche konkreten Methoden werden vermittelt?
Dazu zählen Label- und One-Hot-Encoding, die Ableitung von Zeitmerkmalen, TF-IDF für Textdaten, PCA zur Reduktion korrelierter Variablen sowie Clusterverfahren wie K-Means und DBSCAN.
Für wen eignet sich dieser Kurs?
Er richtet sich an Einsteiger:innen und Quereinsteiger:innen, die sich in Richtung Machine Learning Engineering oder Data Engineering entwickeln möchten.
Wie ist der Kurs aufgebaut?
Der Kurs gliedert sich in vier Blöcke: Datenbasis und Vorbereitung, Feature-Engineering-Methoden, Stabilisierung und Prüfung sowie Pipeline und Dokumentation, ergänzt durch einen umfangreichen Praxisteil.