Data Science & KI
ki machine learning

Machine Learning für KI-Experten – Weiterbildung

Weiterbildung zu Machine Learning mit SQL-Datenaufbereitung, Datenpipelines, Feature Engineering, neuronalen Netzen und Power-BI-Visualisierung von KI-Modellen.

Auf einen Blick

DauerMeist VollzeitØ am Markt
FormatOnline & Präsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Ein Machine-Learning-Modell ist nur so gut wie die Daten, mit denen es trainiert wird, und nur so nützlich wie die Erkenntnisse, die am Ende sichtbar gemacht werden. Diese Weiterbildung deckt genau diese Spannbreite ab: von der Datenaufbereitung mit SQL über automatisierte Datenpipelines und Feature Engineering bis zum Training neuronaler Netze mit Hyperparameter-Tuning und der Visualisierung der Ergebnisse in Power BI mit DAX-Funktionen. Teilnehmende erarbeiten sich damit ein durchgängiges Verständnis des Machine-Learning-Workflows, von der Rohdatenquelle bis zum interaktiven Dashboard.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 03.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

1

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

5

an 13 erfassten Orten

Regionen

8 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerzertifikat; je nach Kursvariante zusätzlich Abschlussprüfung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Hybrid Learning86 %
  • Virtuelles Klassenzimmer14 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit90 %
  • Teilzeit10 %

Dauer im Markt

  • mehr als 6 Monate bis 1 Jahr11×

Gemeldete Preisgruppen

  • über 10.000 €21×

Häufige Kursorte

  • Berlin
  • Leipzig
  • Dresden
  • Köln
  • Frankfurt am Main
  • Kleve

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen
  • Sachsen
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Baden-Württemberg
  • Berlin

Nächste erfasste Starttermine

  • 14.09.2026 · 01069 DresdenHybrid Learning · Vollzeit
  • 14.09.2026 · Online / noch ohne OrtsangabeVirtuelles Klassenzimmer · Vollzeit
  • 14.09.2026 · Online / noch ohne OrtsangabeVirtuelles Klassenzimmer · Teilzeit
  • 14.09.2026 · BerlinHybrid Learning · Vollzeit
  • 14.09.2026 · BerlinHybrid Learning · Teilzeit

Vermittelte Kompetenzen

  • SQL
  • Datenpipelines
  • Feature Engineering
  • Hyperparameter-Tuning
  • Neuronale Netze
  • Power BI
  • DAX
  • Explorative Datenanalyse

Zugeordnete Zielberufe

  • Machine Learning Engineer1.150 Stellen/12 Mon.
  • KI-Engineer290 Stellen/12 Mon.
  • Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen/12 Mon.
  • Kognitionswissenschaft (grundständig)4 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 49 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Modul 1 — Datenmanagement und -vorbereitung mit SQL: Der Kurs beginnt dort, wo jedes Machine-Learning-Projekt beginnt: bei den Rohdaten. SQL bildet das zentrale Werkzeug, um große Datenmengen zielgerichtet aufzubereiten.

  • Aufbau optimierter SQL-Abfragen für relationale Datenbanken
  • Joins und Aggregationen zur gezielten Analyse verknüpfter Datenquellen
  • Filterung und Bereinigung von Daten als Vorbereitung für Machine-Learning-Anwendungen
  • Umgang mit fehlenden oder inkonsistenten Werten in Datensätzen
  • Strukturierung von Abfrageergebnissen für nachgelagerte Analyseprozesse
  • Performance-Aspekte bei der Arbeit mit großen Datenmengen

Modul 2 — Datenpipelines: Im zweiten Modul wird vermittelt, wie sich wiederkehrende Datenverarbeitungsschritte automatisieren lassen, damit Modelle mit konsistenten und aktuellen Daten arbeiten.

  • Strukturierte Prozesse zur Harmonisierung und Transformation von Daten
  • Sicherung konsistenter Datenqualität über den gesamten Pipeline-Verlauf
  • Beschleunigung von Machine-Learning-Prozessen in produktiven Systemen
  • Automatisierung wiederkehrender Datenaufbereitungsschritte
  • Fehlerbehandlung und Monitoring innerhalb von Datenpipelines
  • Zusammenspiel von Datenpipelines und nachgelagerter Modellentwicklung

Modul 3 — Modellentwicklung und Optimierung: Dieser Block behandelt den Kern des Machine Learning: die Entwicklung, Validierung und Verbesserung von Vorhersagemodellen.

  • Explorative Datenanalyse zur Identifikation relevanter Features
  • Statistische Methoden für datengetriebene Optimierungsentscheidungen
  • Feature Engineering zur gezielten Verbesserung der Prognosegenauigkeit
  • Modellvalidierung anhand geeigneter Gütekriterien
  • Training tiefer neuronaler Netze
  • Durchführung von Hyperparameter-Tuning zur systematischen Leistungssteigerung

Modul 4 — Visualisierung mit Power BI: Der vierte Themenblock macht die Ergebnisse der Modellentwicklung sichtbar und nutzbar — für Fachabteilungen, die selbst keine Modelle trainieren, aber auf deren Erkenntnisse angewiesen sind.

  • Erstellung interaktiver Dashboards zur Analyse von Machine-Learning-Prozessen
  • Anwendung von DAX-Funktionen für datengetriebene Berechnungen
  • Entwicklung von Berichten zur Analyse und Optimierung von KI-Modellen
  • Verknüpfung von Power-BI-Berichten mit zugrunde liegenden Datenquellen
  • Gestaltung verständlicher Visualisierungen für unterschiedliche Zielgruppen
  • Aktualisierung von Dashboards bei sich ändernden Datengrundlagen

Praxis-Block — Anwendung im Gesamtworkflow

  • Aufbau einer SQL-Abfrage zur Vorbereitung eines Beispieldatensatzes
  • Konzeption einer einfachen Datenpipeline für einen wiederkehrenden Analyseprozess
  • Durchführung einer explorativen Datenanalyse an einem praxisnahen Datensatz
  • Anwendung von Feature-Engineering-Techniken auf ein konkretes Vorhersageproblem
  • Training eines einfachen neuronalen Netzes und Bewertung der Ergebnisse
  • Durchführung eines Hyperparameter-Tunings zur Modellverbesserung
  • Aufbau eines interaktiven Power-BI-Dashboards zu den Modellergebnissen
  • Entwicklung von DAX-Berechnungen für ein Beispiel-Reporting
  • Einordnung industrieller Anwendungsfälle für Machine Learning
  • Einordnung forschungsorientierter Anwendungsfälle für Machine Learning
  • Diskussion typischer Fehlerquellen im Machine-Learning-Workflow
  • Präsentation eines vollständigen Workflows von der SQL-Abfrage bis zum Dashboard

Der Kurs bildet den kompletten Machine-Learning-Workflow ab: von der SQL-basierten Datenaufbereitung über automatisierte Pipelines und die eigentliche Modellentwicklung bis zur verständlichen Aufbereitung der Ergebnisse in Power BI. Diese Durchgängigkeit unterscheidet ihn von reinen Modellierungskursen, die bei der Datenquelle oder bei der Ergebnisdarstellung ansetzen. Am Ende steht die Fähigkeit, ein Machine-Learning-Vorhaben von der ersten Datenabfrage bis zum fertigen, interaktiven Bericht selbstständig zu begleiten — eine Kompetenz, die in datengetriebenen Rollen quer durch Branchen und Unternehmensgrößen gefragt ist.

Lernziele:

  • Relationale Datenbanken mit optimierten SQL-Abfragen, Joins und Aggregationen analysieren
  • Daten für Machine-Learning-Anwendungen gezielt aufbereiten
  • Datenpipelines zur Automatisierung zentraler Workflows in der Modellentwicklung aufbauen
  • Konsistente Datenqualität in produktiven Systemen sicherstellen
  • Explorative Datenanalyse zur Identifikation relevanter Features durchführen
  • Statistische Methoden für datengetriebene Modelloptimierung anwenden
  • Feature Engineering zur Erhöhung der Prognosegenauigkeit einsetzen
  • Modelle systematisch validieren
  • Tiefe neuronale Netze trainieren
  • Hyperparameter-Tuning zur Verbesserung der Modellleistung durchführen
  • Interaktive Dashboards zur Analyse von KI-Modellen in Power BI erstellen
  • DAX-Funktionen für datengetriebene Berichte anwenden

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an Personen mit ersten Berührungspunkten zu Daten und Analyse sowie an Quereinsteigende und Fachkräfte, die ihre Kompetenzen in Marketing, Projektarbeit, Produktentwicklung, Analyse oder Administration um Machine-Learning-Wissen erweitern möchten.

  • Personen mit ersten Erfahrungen in Datenanalyse oder einfachen Python-Anwendungen
  • Quereinsteigende, die sich beruflich Richtung Data Science oder Machine Learning orientieren
  • Fachkräfte aus Marketing, Produktentwicklung oder Administration mit Interesse an datenbasierten Modellen
  • Mitarbeitende, die Machine-Learning-Ergebnisse künftig in Power BI aufbereiten sollen
  • Personen ohne formalen Abschluss, die praxisnahes Wissen zu Machine Learning aufbauen wollen
Voraussetzungen:

Formale Abschlüsse sind nicht erforderlich. Ein Grundverständnis für Daten und einfache Analysen ist hilfreich, ebenso erste Erfahrungen mit Python-Anwendungen. Vertiefte Kenntnisse in Statistik, Mathematik oder Machine Learning werden nicht als harte Voraussetzung erwartet, da die entsprechenden Grundlagen im Kursverlauf aufgebaut werden.

Ablauf & Abschluss

Die Weiterbildung wird überwiegend im Hybrid-Learning-Format angeboten, teils auch als virtuelles Klassenzimmer, und findet meist in Vollzeit, teils in Teilzeit statt. Die Inhalte werden praxisnah anhand konkreter Datensätze erarbeitet: SQL-Abfragen, Datenpipelines und Modelltraining werden direkt an Beispieldaten geübt, sodass der gesamte Workflow von der Datenquelle bis zum Power-BI-Dashboard erlebbar wird.

Der Kurs deckt vier aufeinander aufbauende Themenbereiche ab — Datenmanagement mit SQL, Datenpipelines, Modellentwicklung sowie Visualisierung mit Power BI — und wird meist in Vollzeit, teils in Teilzeit durchgeführt. Der modulare Aufbau ermöglicht eine strukturierte Bearbeitung des gesamten Machine-Learning-Workflows.

Die Weiterbildung schließt mit einem Trägerzertifikat ab; je nach Kursvariante ist zusätzlich eine Abschlussprüfung vorgesehen. Ein staatlich geregelter Abschluss ist damit nicht verbunden. Die erworbenen Kenntnisse zu SQL, Datenpipelines, Modelltraining und Power-BI-Visualisierung sind für datengetriebene Tätigkeiten unmittelbar einsetzbar.

Nutzen & Perspektiven

Machine-Learning-Kompetenz wird zunehmend nicht nur von spezialisierten Data Scientists erwartet, sondern auch von Fachkräften in Marketing, Produktentwicklung und Administration, die mit den Ergebnissen datenbasierter Modelle arbeiten. Dieser Kurs schließt genau diese Lücke, indem er technisches Grundlagenwissen mit der praxisnahen Aufbereitung in Power BI verbindet. Besonders wertvoll ist der durchgängige Blick auf den gesamten Workflow: Wer versteht, wie Daten per SQL aufbereitet, in Pipelines automatisiert und in Modellen verarbeitet werden, kann die anschließenden Dashboards in Power BI nicht nur bedienen, sondern auch kritisch hinterfragen und richtig einordnen. Wer die Weiterbildung abschließt, verfügt über praxisnahes Wissen, das sich unmittelbar in industriellen und forschungsorientierten Anwendungen einsetzen lässt — von der ersten Datenabfrage über das Modelltraining bis zum aussagekräftigen Reporting für Entscheidungsträger.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Machine Learning Engineer
    1.150 Stellen
  • KI-Engineer
    290 Stellen
  • Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung
    40 Stellen
  • Kognitionswissenschaft (grundständig)
    4 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Programmierkenntnisse für den Kurs?

Formale Abschlüsse sind nicht erforderlich. Erste Erfahrungen mit Python-Anwendungen sind hilfreich, werden aber nicht zwingend vorausgesetzt, da die Grundlagen im Kursverlauf aufgebaut werden.

Welche Rolle spielt Power BI in diesem Machine-Learning-Kurs?

Power BI dient dazu, die Ergebnisse von Machine-Learning-Modellen sichtbar zu machen: Sie erstellen interaktive Dashboards, wenden DAX-Funktionen an und entwickeln datengetriebene Berichte zur Analyse der Modellergebnisse.

Was lerne ich im Bereich Datenpipelines?

Sie lernen, wie sich zentrale Workflows der Modellentwicklung automatisieren lassen, etwa die Harmonisierung und Transformation von Daten, die Sicherung konsistenter Datenqualität und die Beschleunigung von Machine-Learning-Prozessen in produktiven Systemen.

In welchem Format wird der Kurs angeboten?

Die Weiterbildung findet überwiegend im Hybrid-Learning-Format statt, teils auch als virtuelles Klassenzimmer, meist in Vollzeit und teils in Teilzeit.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Sie erhalten ein Trägerzertifikat; je nach Kursvariante ist zusätzlich eine Abschlussprüfung vorgesehen. Ein staatlich geregelter Abschluss ist damit nicht verbunden.