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Python für datengetriebene Anwendungen – Kurs

Python für datengetriebene Anwendungen: effiziente Workflows zur Verarbeitung großer Datenmengen, objektorientierte Programmierung und die Anbindung relationaler Datenbanken über SQL.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Vollzeit oder Teilzeit, Wochen oder Monate: Die konkrete Dauer hängt vom Anbieter und der gebuchten Terminvariante ab und lässt sich im Buchungsprozess nachlesen. Weil die vier Themenblöcke konsequent aufeinander aufbauen, lohnt sich, zwischen den Einheiten am Ball zu bleiben. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat sowie einer Abschlussprüfung ab, die den erfolgreichen Abschluss der Inhalte zu Python, objektorientierter Programmierung und Datenbankanbindung bestätigt. Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Daten, Auswertungen und Programmierung. Erste technische Erfahrungen sind von Vorteil, Programmierkenntnisse werden im Kurs jedoch von Grund auf aufgebaut. Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Datengetriebene Anwendungen leben davon, dass große Datenmengen zuverlässig verarbeitet, ausgewertet und gespeichert werden — eine Aufgabe, die weit über einzelne Skripte hinausgeht. Dieser Kurs vermittelt, wie sich mit Python effiziente, datengetriebene Arbeitsabläufe gestalten lassen: von den Grundlagen der Programmierung über die objektorientierte Strukturierung größerer Anwendungen bis zur Anbindung relationaler Datenbanken über SQL. Im Mittelpunkt steht dabei durchgehend die Frage, wie sich Daten nicht nur verarbeiten, sondern auch skalierbar organisieren lassen.

Was lernst du in diesem Kurs?

Block 1 — Grundlagen der Programmierung und Datenverarbeitung Der erste Baustein vermittelt die Grundlagen der Python-Programmierung mit durchgehendem Fokus auf Daten: Wie lassen sich Werte einlesen, verarbeiten und strukturiert weitergeben, ohne dass der Code bei wachsenden Datenmengen unübersichtlich wird?

  • Variablen, Datentypen und Kontrollstrukturen in Python
  • Funktionen zur Kapselung wiederkehrender Verarbeitungsschritte
  • Einlesen und Verarbeiten von Daten aus unterschiedlichen Quellen
  • Grundlegende Fehlerbehandlung bei unvollständigen oder fehlerhaften Daten
  • Effiziente Gestaltung datengetriebener Workflows von Beginn an
  • Nachvollziehbare Dokumentation von Verarbeitungsschritten

Block 2 — Objektorientierte Programmierung für datengetriebene Anwendungen Sobald mehrere Datenquellen und Verarbeitungsschritte zusammenkommen, wird Struktur entscheidend. Dieser Block zeigt, wie sich datengetriebene Anwendungen mit Klassen und Objekten modular und skalierbar aufbauen lassen.

  • Klassen und Objekte zur Abbildung von Dateneinheiten
  • Vererbung zur Wiederverwendung gemeinsamer Verarbeitungslogik
  • Entwicklung modularer und skalierbarer Software
  • Strukturierte Anwendungen für wachsende Datenmengen entwerfen
  • Trennung von Datenhaltung, Verarbeitung und Ausgabe
  • Wartbarkeit als Gestaltungsprinzip bei zunehmender Komplexität

Block 3 — Datenbankanbindung und SQL Der dritte Baustein vermittelt, wie große Datenmengen dauerhaft und effizient gespeichert werden können, statt bei jedem Programmlauf neu verarbeitet zu werden.

  • Speicherung und Abfrage großer Datenmengen für Python-Projekte
  • Verbindung relationaler Datenbanken mit Python herstellen
  • SQL-Grundlagen: Tabellen, Abfragen, Filter und Aggregationen
  • Erstellung optimierter Abfragen für datenbasierte Analysen
  • Umgang mit größeren Datenbeständen ohne Performanceverlust
  • Typische Fehlerquellen bei der Datenbankanbindung vermeiden

Block 4 — Datengetriebene Anwendungen im Gesamtzusammenhang Der letzte Baustein führt Programmierlogik, Objektorientierung und Datenbankanbindung zu einem vollständigen, datengetriebenen Arbeitsablauf zusammen.

  • Datenerfassung, -verarbeitung und -speicherung als zusammenhängenden Prozess planen
  • Datenmodell und Programmstruktur gemeinsam entwerfen
  • Verarbeitungsschritte so gestalten, dass sie auf größere Datenmengen skalieren
  • Ergebnisse aus der Datenbank für weitere Auswertungen aufbereiten
  • Wiederkehrende Auswertungen automatisieren
  • Den eigenen Workflow für andere nachvollziehbar dokumentieren

Praxisblock — Eine datengetriebene Anwendung von Grund auf bauen

  • Ein Datenmodell für eine datengetriebene Beispielanwendung entwerfen
  • Passende Tabellen und Beziehungen in SQL anlegen
  • Eine Python-Klasse zur Abbildung einer zentralen Dateneinheit schreiben
  • Eine Funktion zum Einlesen externer Daten in die Anwendung implementieren
  • Eine Verbindung zwischen Python-Code und Datenbank herstellen
  • Daten strukturiert in die Datenbank schreiben und wieder auslesen
  • Eine optimierte SQL-Abfrage für eine konkrete Auswertungsfrage formulieren
  • Eine einfache Automatisierung für eine wiederkehrende Auswertung bauen
  • Testdaten in größerem Umfang für die Anwendung generieren
  • Die Verarbeitungsgeschwindigkeit bei wachsender Datenmenge einschätzen
  • Den Code in nachvollziehbare Module aufteilen
  • Eine kurze technische Dokumentation zur eigenen Anwendung verfassen

Wer diesen Kurs abschließt, hat einmal den vollständigen Weg von einzelnen Rohdaten bis zur strukturiert gespeicherten, auswertbaren Datenbasis durchlaufen — ein Vorgehen, das in praktisch jeder datengetriebenen Anwendung wiederkehrt. Damit ist eine Grundlage gelegt, die sich in mehrere Richtungen weiterentwickeln lässt, je nachdem, welche Datenmengen und Anwendungsfälle im weiteren beruflichen Werdegang im Vordergrund stehen. Wer zum Beispiel später mit sehr großen oder häufig wechselnden Datenquellen arbeitet, kann auf dem hier vermittelten Verständnis für skalierbare Strukturen unmittelbar aufbauen, statt bestehenden Code grundlegend neu schreiben zu müssen. Auch der Umgang mit unvollständigen oder uneinheitlichen Rohdaten, wie er in vielen realen Datenquellen vorkommt, wird durchgehend mitgedacht: Von der ersten Fehlerbehandlung beim Einlesen bis zur robusten Datenbankanbindung lernen Teilnehmende, Verarbeitungsschritte so zu gestalten, dass einzelne fehlerhafte Datensätze eine gesamte Auswertung nicht zum Absturz bringen.

Lernziele:

  • Grundlegende Programmierkonzepte in Python praxisnah einsetzen
  • Datengetriebene Workflows effizient gestalten und strukturieren
  • Größere Datenmengen systematisch verarbeiten und auswerten
  • Prinzipien der objektorientierten Programmierung (OOP) auf datengetriebene Anwendungen übertragen
  • Klassen, Objekte und Vererbung gezielt zur Strukturierung von Datenverarbeitung nutzen
  • Modulare und skalierbare Software für wachsende Datenmengen entwickeln
  • Relationale Datenbanken zur Speicherung großer Datenmengen einsetzen
  • SQL-Abfragen zur gezielten Speicherung und Abfrage von Daten formulieren
  • Relationale Datenbanken mit Python-Anwendungen verbinden
  • Optimierte Abfragen für datenbasierte Analysen erstellen
  • Datengetriebene Prozesse End-to-End von der Erfassung bis zur Auswertung planen
  • Eine eigene datengetriebene Anwendung eigenständig umsetzen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Angesprochen sind Arbeitsuchende, Quereinsteigende und Wiedereinsteigende, die sich beruflich weiterqualifizieren möchten, ebenso wie Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden im Umgang mit Python und Daten gezielt weiterbilden wollen. Der Kurs eignet sich sowohl für den Einstieg in datenintensive Tätigkeiten als auch für Personen, die vorhandene Excel- oder Tabellenkenntnisse durch eine programmatische Arbeitsweise ergänzen möchten.

  • Personen mit Interesse an Datenverarbeitung und -analyse
  • Einsteiger/innen in die Python-Programmierung mit Fokus auf Daten
  • Fachkräfte, die datengetriebene Workflows in ihrem Bereich aufbauen möchten
  • Quereinsteiger/innen, die eine Grundlage für Datenbankarbeit suchen
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Daten, Auswertungen und Programmierung. Erste technische Erfahrungen sind von Vorteil, Programmierkenntnisse werden im Kurs jedoch von Grund auf aufgebaut.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Die vier Themenblöcke bauen konsequent aufeinander auf: Programmiergrundlagen, objektorientierte Strukturierung und Datenbankanbindung werden zunächst einzeln erarbeitet und anschließend im Praxisblock in einer gemeinsamen, datengetriebenen Anwendung zusammengeführt. Theorieeinheiten wechseln sich durchgehend mit Übungen an realitätsnahen Datenbeispielen ab.

Vollzeit oder Teilzeit, Wochen oder Monate: Die konkrete Dauer hängt vom Anbieter und der gebuchten Terminvariante ab und lässt sich im Buchungsprozess nachlesen. Weil die vier Themenblöcke konsequent aufeinander aufbauen, lohnt sich, zwischen den Einheiten am Ball zu bleiben.

Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat sowie einer Abschlussprüfung ab, die den erfolgreichen Abschluss der Inhalte zu Python, objektorientierter Programmierung und Datenbankanbindung bestätigt.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Der besondere Wert dieses Kurses liegt in seinem konsequenten Fokus auf Skalierbarkeit: Statt Programmierkonzepte isoliert zu vermitteln, wird durchgehend danach gefragt, wie Code und Datenmodell auch bei wachsenden Datenmengen tragfähig bleiben. Diese Perspektive unterscheidet den Kurs von reinen Programmier-Einführungen, da datengetriebene Anwendungen in der Praxis selten mit kleinen, überschaubaren Datensätzen auskommen, sondern von Anfang an auf Wachstum ausgelegt sein müssen. Wer diesen Blick von Beginn an einübt, vermeidet typische Anfängerfehler, bei denen ein zunächst funktionierendes Skript bei größeren Datenmengen unerwartet langsam wird oder ganz versagt. Für den weiteren beruflichen Weg schafft der Kurs eine Grundlage für mehrere Richtungen: Datenanalyse, Backend-Entwicklung für datenintensive Anwendungen oder die Automatisierung datengetriebener Prozesse — jeweils gestützt auf ein praktisches Verständnis dafür, wie Python-Code und relationale Datenbanken im Zusammenspiel tatsächlich belastbare Anwendungen ergeben.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Datenanalyst/in
  • Softwareentwickler/in
  • Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung
  • Python-Entwickler/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Wir vergleichen passende Anbieter nach Region und Förderfähigkeit und melden uns in Kürze mit kostenlosen Kurs-Optionen.

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So finanziert sich Kursweg: Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt für die Weitergabe deiner Anfrage — für dich bleibt sie kostenlos. Details zum Geschäftsmodell.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was unterscheidet diesen Kurs von einem allgemeinen Python-Grundkurs?

Der Kurs behandelt Programmierkonzepte durchgehend mit Fokus auf Datenverarbeitung und Skalierbarkeit, statt Python isoliert als Sprache zu vermitteln — inklusive Datenbankanbindung für wachsende Datenmengen.

Brauche ich Vorkenntnisse in Datenbanken?

Nein, SQL und die Anbindung relationaler Datenbanken werden im dritten Themenblock von Grund auf vermittelt.

Für welche Datenmengen eignet sich das Gelernte?

Der Kurs vermittelt Prinzipien, die auch bei wachsenden Datenmengen tragfähig bleiben, etwa optimierte SQL-Abfragen und modulare Programmstrukturen — konkrete Grenzen hängen von der jeweiligen Anwendung ab.

Wird am Ende eine eigene Anwendung umgesetzt?

Ja, im Praxisblock entwickeln Teilnehmende eine datengetriebene Beispielanwendung von der Datenerfassung über die Verarbeitung bis zur Speicherung in einer Datenbank.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Teilnehmende ein Trägerzertifikat, das auf einer Abschlussprüfung zu den Kursinhalten basiert.