Python für datengetriebene Anwendungen – Kurs
Python für datengetriebene Anwendungen: effiziente Workflows zur Verarbeitung großer Datenmengen, objektorientierte Programmierung und die Anbindung relationaler Datenbanken über SQL.
Auf einen Blick
Überblick
Datengetriebene Anwendungen leben davon, dass große Datenmengen zuverlässig verarbeitet, ausgewertet und gespeichert werden — eine Aufgabe, die weit über einzelne Skripte hinausgeht. Dieser Kurs vermittelt, wie sich mit Python effiziente, datengetriebene Arbeitsabläufe gestalten lassen: von den Grundlagen der Programmierung über die objektorientierte Strukturierung größerer Anwendungen bis zur Anbindung relationaler Datenbanken über SQL. Im Mittelpunkt steht dabei durchgehend die Frage, wie sich Daten nicht nur verarbeiten, sondern auch skalierbar organisieren lassen.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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an 2 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 10 erfassten Orten
7 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat mit Abschlussprüfung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning92 %
- Virtuelles Klassenzimmer8 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate12×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €12×
Häufige Kursorte
- Bochum2×
- Berlin2×
- Dortmund1×
- Hamburg1×
- Hannover1×
- Dresden1×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen5×
- Berlin2×
- Niedersachsen1×
- Hamburg1×
- Sachsen1×
- Hessen1×
Vermittelte Kompetenzen
- Python
- Datengetriebene Workflows
- Objektorientierte Programmierung
- SQL
- Relationale Datenbanken
- Datenverarbeitung im großen Maßstab
- Prozessautomatisierung
Zugeordnete Zielberufe
- Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (höherer technischer Dienst)3.137 Stellen/12 Mon.
- Mathematik (grundständig)1.984 Stellen/12 Mon.
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 21 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Block 1 — Grundlagen der Programmierung und Datenverarbeitung Der erste Baustein vermittelt die Grundlagen der Python-Programmierung mit durchgehendem Fokus auf Daten: Wie lassen sich Werte einlesen, verarbeiten und strukturiert weitergeben, ohne dass der Code bei wachsenden Datenmengen unübersichtlich wird?
- Variablen, Datentypen und Kontrollstrukturen in Python
- Funktionen zur Kapselung wiederkehrender Verarbeitungsschritte
- Einlesen und Verarbeiten von Daten aus unterschiedlichen Quellen
- Grundlegende Fehlerbehandlung bei unvollständigen oder fehlerhaften Daten
- Effiziente Gestaltung datengetriebener Workflows von Beginn an
- Nachvollziehbare Dokumentation von Verarbeitungsschritten
Block 2 — Objektorientierte Programmierung für datengetriebene Anwendungen Sobald mehrere Datenquellen und Verarbeitungsschritte zusammenkommen, wird Struktur entscheidend. Dieser Block zeigt, wie sich datengetriebene Anwendungen mit Klassen und Objekten modular und skalierbar aufbauen lassen.
- Klassen und Objekte zur Abbildung von Dateneinheiten
- Vererbung zur Wiederverwendung gemeinsamer Verarbeitungslogik
- Entwicklung modularer und skalierbarer Software
- Strukturierte Anwendungen für wachsende Datenmengen entwerfen
- Trennung von Datenhaltung, Verarbeitung und Ausgabe
- Wartbarkeit als Gestaltungsprinzip bei zunehmender Komplexität
Block 3 — Datenbankanbindung und SQL Der dritte Baustein vermittelt, wie große Datenmengen dauerhaft und effizient gespeichert werden können, statt bei jedem Programmlauf neu verarbeitet zu werden.
- Speicherung und Abfrage großer Datenmengen für Python-Projekte
- Verbindung relationaler Datenbanken mit Python herstellen
- SQL-Grundlagen: Tabellen, Abfragen, Filter und Aggregationen
- Erstellung optimierter Abfragen für datenbasierte Analysen
- Umgang mit größeren Datenbeständen ohne Performanceverlust
- Typische Fehlerquellen bei der Datenbankanbindung vermeiden
Block 4 — Datengetriebene Anwendungen im Gesamtzusammenhang Der letzte Baustein führt Programmierlogik, Objektorientierung und Datenbankanbindung zu einem vollständigen, datengetriebenen Arbeitsablauf zusammen.
- Datenerfassung, -verarbeitung und -speicherung als zusammenhängenden Prozess planen
- Datenmodell und Programmstruktur gemeinsam entwerfen
- Verarbeitungsschritte so gestalten, dass sie auf größere Datenmengen skalieren
- Ergebnisse aus der Datenbank für weitere Auswertungen aufbereiten
- Wiederkehrende Auswertungen automatisieren
- Den eigenen Workflow für andere nachvollziehbar dokumentieren
Praxisblock — Eine datengetriebene Anwendung von Grund auf bauen
- Ein Datenmodell für eine datengetriebene Beispielanwendung entwerfen
- Passende Tabellen und Beziehungen in SQL anlegen
- Eine Python-Klasse zur Abbildung einer zentralen Dateneinheit schreiben
- Eine Funktion zum Einlesen externer Daten in die Anwendung implementieren
- Eine Verbindung zwischen Python-Code und Datenbank herstellen
- Daten strukturiert in die Datenbank schreiben und wieder auslesen
- Eine optimierte SQL-Abfrage für eine konkrete Auswertungsfrage formulieren
- Eine einfache Automatisierung für eine wiederkehrende Auswertung bauen
- Testdaten in größerem Umfang für die Anwendung generieren
- Die Verarbeitungsgeschwindigkeit bei wachsender Datenmenge einschätzen
- Den Code in nachvollziehbare Module aufteilen
- Eine kurze technische Dokumentation zur eigenen Anwendung verfassen
Wer diesen Kurs abschließt, hat einmal den vollständigen Weg von einzelnen Rohdaten bis zur strukturiert gespeicherten, auswertbaren Datenbasis durchlaufen — ein Vorgehen, das in praktisch jeder datengetriebenen Anwendung wiederkehrt. Damit ist eine Grundlage gelegt, die sich in mehrere Richtungen weiterentwickeln lässt, je nachdem, welche Datenmengen und Anwendungsfälle im weiteren beruflichen Werdegang im Vordergrund stehen. Wer zum Beispiel später mit sehr großen oder häufig wechselnden Datenquellen arbeitet, kann auf dem hier vermittelten Verständnis für skalierbare Strukturen unmittelbar aufbauen, statt bestehenden Code grundlegend neu schreiben zu müssen. Auch der Umgang mit unvollständigen oder uneinheitlichen Rohdaten, wie er in vielen realen Datenquellen vorkommt, wird durchgehend mitgedacht: Von der ersten Fehlerbehandlung beim Einlesen bis zur robusten Datenbankanbindung lernen Teilnehmende, Verarbeitungsschritte so zu gestalten, dass einzelne fehlerhafte Datensätze eine gesamte Auswertung nicht zum Absturz bringen.
Lernziele:
- Grundlegende Programmierkonzepte in Python praxisnah einsetzen
- Datengetriebene Workflows effizient gestalten und strukturieren
- Größere Datenmengen systematisch verarbeiten und auswerten
- Prinzipien der objektorientierten Programmierung (OOP) auf datengetriebene Anwendungen übertragen
- Klassen, Objekte und Vererbung gezielt zur Strukturierung von Datenverarbeitung nutzen
- Modulare und skalierbare Software für wachsende Datenmengen entwickeln
- Relationale Datenbanken zur Speicherung großer Datenmengen einsetzen
- SQL-Abfragen zur gezielten Speicherung und Abfrage von Daten formulieren
- Relationale Datenbanken mit Python-Anwendungen verbinden
- Optimierte Abfragen für datenbasierte Analysen erstellen
- Datengetriebene Prozesse End-to-End von der Erfassung bis zur Auswertung planen
- Eine eigene datengetriebene Anwendung eigenständig umsetzen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Angesprochen sind Arbeitsuchende, Quereinsteigende und Wiedereinsteigende, die sich beruflich weiterqualifizieren möchten, ebenso wie Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden im Umgang mit Python und Daten gezielt weiterbilden wollen. Der Kurs eignet sich sowohl für den Einstieg in datenintensive Tätigkeiten als auch für Personen, die vorhandene Excel- oder Tabellenkenntnisse durch eine programmatische Arbeitsweise ergänzen möchten.
- Personen mit Interesse an Datenverarbeitung und -analyse
- Einsteiger/innen in die Python-Programmierung mit Fokus auf Daten
- Fachkräfte, die datengetriebene Workflows in ihrem Bereich aufbauen möchten
- Quereinsteiger/innen, die eine Grundlage für Datenbankarbeit suchen
Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Daten, Auswertungen und Programmierung. Erste technische Erfahrungen sind von Vorteil, Programmierkenntnisse werden im Kurs jedoch von Grund auf aufgebaut.
Ablauf & Abschluss
Die vier Themenblöcke bauen konsequent aufeinander auf: Programmiergrundlagen, objektorientierte Strukturierung und Datenbankanbindung werden zunächst einzeln erarbeitet und anschließend im Praxisblock in einer gemeinsamen, datengetriebenen Anwendung zusammengeführt. Theorieeinheiten wechseln sich durchgehend mit Übungen an realitätsnahen Datenbeispielen ab.
Vollzeit oder Teilzeit, Wochen oder Monate: Die konkrete Dauer hängt vom Anbieter und der gebuchten Terminvariante ab und lässt sich im Buchungsprozess nachlesen. Weil die vier Themenblöcke konsequent aufeinander aufbauen, lohnt sich, zwischen den Einheiten am Ball zu bleiben.
Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat sowie einer Abschlussprüfung ab, die den erfolgreichen Abschluss der Inhalte zu Python, objektorientierter Programmierung und Datenbankanbindung bestätigt.
Nutzen & Perspektiven
Der besondere Wert dieses Kurses liegt in seinem konsequenten Fokus auf Skalierbarkeit: Statt Programmierkonzepte isoliert zu vermitteln, wird durchgehend danach gefragt, wie Code und Datenmodell auch bei wachsenden Datenmengen tragfähig bleiben. Diese Perspektive unterscheidet den Kurs von reinen Programmier-Einführungen, da datengetriebene Anwendungen in der Praxis selten mit kleinen, überschaubaren Datensätzen auskommen, sondern von Anfang an auf Wachstum ausgelegt sein müssen. Wer diesen Blick von Beginn an einübt, vermeidet typische Anfängerfehler, bei denen ein zunächst funktionierendes Skript bei größeren Datenmengen unerwartet langsam wird oder ganz versagt. Für den weiteren beruflichen Weg schafft der Kurs eine Grundlage für mehrere Richtungen: Datenanalyse, Backend-Entwicklung für datenintensive Anwendungen oder die Automatisierung datengetriebener Prozesse — jeweils gestützt auf ein praktisches Verständnis dafür, wie Python-Code und relationale Datenbanken im Zusammenspiel tatsächlich belastbare Anwendungen ergeben.
Welche Förderung passt zu dir?
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (höherer technischer Dienst)3.137 Stellen
- Mathematik (grundständig)1.984 Stellen
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was unterscheidet diesen Kurs von einem allgemeinen Python-Grundkurs?
Der Kurs behandelt Programmierkonzepte durchgehend mit Fokus auf Datenverarbeitung und Skalierbarkeit, statt Python isoliert als Sprache zu vermitteln — inklusive Datenbankanbindung für wachsende Datenmengen.
Brauche ich Vorkenntnisse in Datenbanken?
Nein, SQL und die Anbindung relationaler Datenbanken werden im dritten Themenblock von Grund auf vermittelt.
Für welche Datenmengen eignet sich das Gelernte?
Der Kurs vermittelt Prinzipien, die auch bei wachsenden Datenmengen tragfähig bleiben, etwa optimierte SQL-Abfragen und modulare Programmstrukturen — konkrete Grenzen hängen von der jeweiligen Anwendung ab.
Wird am Ende eine eigene Anwendung umgesetzt?
Ja, im Praxisblock entwickeln Teilnehmende eine datengetriebene Beispielanwendung von der Datenerfassung über die Verarbeitung bis zur Speicherung in einer Datenbank.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten Teilnehmende ein Trägerzertifikat, das auf einer Abschlussprüfung zu den Kursinhalten basiert.