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CCNA-Kurs: Cisco-Zertifizierung Netzwerktechnik

Praxisorientierte Vorbereitung auf die international anerkannte Cisco-Zertifizierung CCNA – von Routing und Switching bis zu Netzwerksicherheit und Automatisierung.

Auf einen Blick

DauerVollzeitØ am Markt
FormatOnlineflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Der Kurs Cisco Certified Network Associate (CCNA) bereitet gezielt auf die gleichnamige Zertifizierungsprüfung von Cisco vor und vermittelt gleichzeitig das praktische Rüstzeug, um moderne Unternehmensnetzwerke zu planen, aufzubauen und zu betreiben. Im Zentrum stehen Routing und Switching, IP-Adressierung, Netzwerksicherheit sowie ein Ausblick auf Automatisierung und Software Defined Networking – also genau die Themenfelder, die die CCNA-Prüfung von Cisco abdeckt und die im Arbeitsalltag von Netzwerkadministratorinnen und -administratoren täglich gebraucht werden.

ZertifikatsqualifizierungInhaltsstand 02.07.2026

Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

1

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Kommende Termine

0

an 1 erfassten Orten

Regionen

1 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Vorbereitung auf die Cisco CCNA-Zertifizierungsprüfung (PearsonVue)

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Virtuelles Klassenzimmer

Zeitmodelle

  • Vollzeit

Gemeldete Preisgruppen

  • 1.000–5.000 €

Vermittelte Kompetenzen

  • Cisco CCNA
  • Routing (OSPF, EIGRP)
  • Switching (VLANs)
  • Subnetting
  • TCP/IP
  • Network Security (ACLs, VPNs)
  • DNS
  • DHCP

Zugeordnete Zielberufe

  • Netzwerk-Servicetechniker/Netzwerk-Servicetechnikerin335 Stellen/12 Mon.
  • Chief-Information-Security-Officer107 Stellen/12 Mon.
  • Chief-Technology-Officer12 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 64 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Modul 1 – Netzwerkgrundlagen und Architektur Den Einstieg bildet ein solides Fundament aus Begriffen, Modellen und Aufbauprinzipien, ohne das kein weiterführendes Netzwerkverständnis trägt. Hier wird geklärt, wie Netzwerkgeräte überhaupt miteinander kommunizieren und welche Topologien in der Praxis üblich sind.

  • Grundlegende Netzwerkbegriffe und -konzepte im Überblick
  • Netzwerktopologien: Stern, Bus, Ring und hybride Architekturen im Vergleich
  • Das OSI-Referenzmodell Schicht für Schicht durchdringen
  • Das TCP/IP-Modell und sein Zusammenspiel mit dem OSI-Modell
  • Kommunikationswege zwischen Endgeräten, Switches und Routern nachvollziehen
  • Typische Einsatzszenarien unterschiedlicher Netzwerkarchitekturen einordnen

Modul 2 – Routing und Switching Im Kern der CCNA-Zertifizierung steht die Fähigkeit, Datenverkehr innerhalb und zwischen Netzwerken zuverlässig zu lenken. Dieses Modul vermittelt sowohl die theoretischen Grundlagen als auch die konkrete Konfiguration gängiger Routing-Protokolle.

  • Statisches Routing versus dynamisches Routing im direkten Vergleich
  • Distance-Vector-Protokolle wie RIP verstehen und konfigurieren
  • Link-State-Protokolle wie OSPF für größere Netzwerke einsetzen
  • EIGRP als Cisco-spezifisches Protokoll kennenlernen und anwenden
  • Switching-Grundprinzipien und die Rolle von MAC-Adress-Tabellen
  • VLANs einrichten, um Broadcast-Domänen sinnvoll zu trennen und Netzwerke logisch zu strukturieren

Modul 3 – IP-Adressierung, Subnetting und Netzwerkdienste Ohne korrekte Adressierung funktioniert kein Netzwerk. Dieses Modul verbindet die Adressierungslogik von IPv4 und IPv6 mit den Diensten, die im Hintergrund für reibungslose Kommunikation sorgen.

  • Aufbau und Struktur von IPv4-Adressen im Detail
  • Grundlagen von IPv6 und dessen wachsende Bedeutung in modernen Netzwerken
  • Subnetting-Techniken zur effizienten Segmentierung von Netzwerken
  • Praktische Konfiguration und Verwaltung von IP-Adressierung im laufenden Betrieb
  • DNS, DHCP und NTP als zentrale Netzwerkdienste einrichten und verstehen
  • Troubleshooting von Netzwerkdiensten anhand typischer Fehlerbilder

Modul 4 – Netzwerksicherheit und drahtlose Netzwerke Sicherheit ist kein Zusatzthema, sondern integraler Bestandteil jeder Netzwerkplanung. Dieses Modul führt in Schutzmechanismen für kabelgebundene und drahtlose Netzwerke ein.

  • Bedrohungsszenarien und grundlegende Sicherheitsvorkehrungen in Netzwerken
  • Firewalls als erste Verteidigungslinie konfigurieren
  • VPNs zur sicheren Anbindung entfernter Standorte und Nutzer einrichten
  • Access Control Lists (ACLs) zur granularen Steuerung von Datenverkehr anwenden
  • Wi-Fi-Standards und -Technologien für drahtlose Netzwerke im Überblick
  • Absicherung drahtloser Netzwerke mit WPA, WPA2 und WPA3

Im praktischen Teil des Kurses wird das theoretische Wissen konsequent in Übungen überführt, die sich eng an realen Netzwerkumgebungen orientieren.

  • Konfiguration von Routern und Switches in simulierten Netzwerktopologien
  • Einrichtung und Test von VLANs in Mehrsegment-Umgebungen
  • Konfiguration statischer und dynamischer Routing-Protokolle im Vergleich
  • Subnetting-Übungen anhand konkreter Adressbereiche
  • Einrichtung von ACLs zur Kontrolle des Datenverkehrs zwischen Netzsegmenten
  • Aufbau und Test von VPN-Verbindungen
  • Konfiguration von DHCP- und DNS-Diensten in einer Testumgebung
  • Planung und Absicherung eines drahtlosen Netzwerksegments
  • Einführung in die Nutzung von APIs zur Automatisierung von Netzwerkkonfigurationen
  • Erste Schritte mit Software Defined Networking (SDN) und dessen Rolle in modernen Infrastrukturen
  • Systematische Fehlersuche anhand typischer Netzwerkstörungen
  • Überwachung und Optimierung der Netzwerkleistung mit gängigen Analysewerkzeugen

Der rote Faden durch alle Module ist der direkte Bezug zur CCNA-Prüfung: Jedes Thema wird so aufbereitet, dass es sowohl für den Prüfungserfolg als auch für den unmittelbaren Praxiseinsatz im Netzwerkbetrieb trägt. Wer den Kurs durchläuft, versteht Netzwerke nicht nur theoretisch, sondern kann sie im Alltag konfigurieren, überwachen und bei Bedarf gezielt fehlersuchen.

Lernziele:

  • Grundlegende Netzwerkbegriffe, -topologien und Architekturmodelle sicher einordnen und erklären können
  • Das OSI-Modell und das TCP/IP-Modell verstehen und für die Analyse von Netzwerkkommunikation nutzen
  • Statische und dynamische Routing-Protokolle wie RIP, OSPF und EIGRP konfigurieren und ihre Einsatzgebiete unterscheiden
  • Switching-Konzepte anwenden und VLANs für ein strukturiertes Netzwerkdesign einrichten
  • IPv4- und IPv6-Adressierung aufbauen, verwalten und im Netzwerk korrekt zuweisen
  • Subnetting durchführen, um Netzwerke sinnvoll zu segmentieren und Adressraum effizient zu nutzen
  • Grundprinzipien der Netzwerksicherheit benennen und typische Bedrohungsszenarien einschätzen
  • Firewalls, VPNs und Access Control Lists (ACLs) einsetzen, um Netzwerke gezielt abzusichern
  • Netzwerkdienste wie DNS, DHCP und NTP konfigurieren, verstehen und bei Störungen analysieren
  • Grundlagen drahtloser Netzwerke inklusive WPA2/WPA3-Absicherung anwenden
  • Erste Konzepte der Netzwerkautomatisierung und von Software Defined Networking (SDN) einordnen
  • Systematische Troubleshooting-Methoden zur Fehlerbehebung und Leistungsüberwachung in Netzwerken anwenden

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an ein breites Spektrum von Personen mit Interesse an Netzwerktechnik. Er eignet sich sowohl für IT-Fachkräfte, die ihre Netzwerkkenntnisse vertiefen und international anerkennen lassen möchten, als auch für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die einen strukturierten Einstieg ins Netzwerkmanagement suchen.

  • IT-Fachkräfte, die ihre Netzwerkkenntnisse erweitern und mit der CCNA-Zertifizierung nachweisen möchten
  • Netzwerkadministratorinnen und -techniker, die Netzwerke in Unternehmen planen, konfigurieren und warten
  • Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger, die einen fundierten Einstieg ins Netzwerkmanagement suchen
  • Systemadministratorinnen und -administratoren, die ihre Netzwerksicherheits-Kompetenzen ausbauen wollen
  • IT-Support-Mitarbeitende, die Netzwerkprobleme selbstständig einordnen und lösen möchten
Voraussetzungen:

Ein grundlegendes technisches Interesse an Netzwerktechnologie und der Funktionsweise von Computern wird vorausgesetzt. Vorkenntnisse in der IT sind hilfreich, um sich schneller in die Inhalte einzufinden, sind aber keine zwingende Voraussetzung für die Teilnahme. Da alle grundlegenden Netzwerkthemen von Beginn an vermittelt werden, ist der Kurs auch für Personen ohne tiefgehende IT-Vorerfahrung geeignet, die bereit sind, sich intensiv mit technischen Inhalten auseinanderzusetzen.

Ablauf & Abschluss

Der Unterricht findet im virtuellen Klassenzimmer statt und kombiniert theoretische Erklärungen mit praktischen Konfigurationsübungen in simulierten Netzwerkumgebungen. Die Vollzeit-Ausrichtung ermöglicht ein zügiges Durchlaufen der Themenblöcke ohne lange Unterbrechungen, sodass Zusammenhänge zwischen den Modulen präsent bleiben. Wiederkehrende Übungsphasen an Router- und Switch-Konfigurationen sichern den Praxistransfer der theoretischen Inhalte.

Der Kurs wird in Vollzeit im virtuellen Klassenzimmer durchgeführt, sodass Teilnehmende sich über einen zusammenhängenden Zeitraum intensiv auf die Netzwerkthemen und die CCNA-Prüfungsinhalte konzentrieren können. Die genaue Kursdauer richtet sich nach dem jeweiligen Anbieter-Zeitplan und wird bei der Anmeldung mitgeteilt.

Am Ende des Kurses steht die Vorbereitung auf die Cisco Certified Network Associate (CCNA)-Prüfung, die separat über PearsonVue-Testcenter abgelegt wird und bei erfolgreichem Bestehen zum offiziellen Cisco-Zertifikat führt. Der Kurs selbst vermittelt die dafür notwendigen Kenntnisse in Netzwerkgrundlagen, Konfiguration, Fehlerbehebung, Netzwerksicherheit sowie IP-Adressierung und Routing-Protokollen strukturiert und prüfungsnah.

Nutzen & Perspektiven

Die CCNA-Zertifizierung zählt zu den bekanntesten Einstiegszertifizierungen im Netzwerkbereich und wird von Arbeitgebern branchenübergreifend als Nachweis fundierter Netzwerkkenntnisse anerkannt. Wer den Kurs erfolgreich durchläuft, verfügt über ein belastbares Verständnis dafür, wie moderne Netzwerke aufgebaut, konfiguriert und abgesichert werden – ein Wissen, das in nahezu jedem IT-Umfeld gebraucht wird, unabhängig von Branche oder Unternehmensgröße. Besonders wertvoll ist die Kombination aus breiter Grundlagenvermittlung und konkretem Prüfungsbezug: Statt isolierter Theorie wird jedes Thema so vermittelt, dass es direkt in der Konfiguration realer Netzwerkkomponenten anwendbar ist. Das erleichtert nicht nur den Übergang in die Prüfungssituation, sondern auch den direkten Einsatz im Berufsalltag, etwa bei der Einrichtung neuer Netzwerksegmente oder der Fehlersuche bei Ausfällen. Für den weiteren Karriereweg öffnet die CCNA-Zertifizierung Türen in Richtung Netzwerkadministration, IT-Systemadministration und spezialisierte Netzwerktechnik. Sie bildet zugleich ein solides Fundament für weiterführende Cisco-Zertifizierungen und andere Netzwerkschwerpunkte, sodass Absolventinnen und Absolventen ihre Kompetenzen gezielt weiter ausbauen können.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Netzwerk-Servicetechniker/Netzwerk-Servicetechnikerin
    335 Stellen
  • Chief-Information-Security-Officer
    107 Stellen
  • Chief-Technology-Officer
    12 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was lerne ich im CCNA-Kurs konkret?

Der Kurs deckt die zentralen CCNA-Themen ab: Routing und Switching, IP-Adressierung und Subnetting, Netzwerksicherheit mit Firewalls, VPNs und ACLs sowie Grundlagen von WLAN und Netzwerkautomatisierung. Alle Inhalte orientieren sich am offiziellen Cisco-Prüfungsstoff.

Brauche ich IT-Vorkenntnisse für den Kurs?

Nein, zwingend erforderlich sind sie nicht. Ein technisches Grundinteresse reicht aus, da alle Netzwerkthemen von den Basics an vermittelt werden. Vorhandene IT-Erfahrung erleichtert allerdings den Einstieg.

Wo und wie wird die CCNA-Prüfung abgelegt?

Die Zertifizierungsprüfung von Cisco wird separat über autorisierte PearsonVue-Testcenter abgelegt. Der Kurs bereitet inhaltlich gezielt darauf vor, die Prüfungsanmeldung selbst erfolgt eigenständig danach.

In welcher Form findet der Unterricht statt?

Der Kurs wird in Vollzeit im virtuellen Klassenzimmer durchgeführt und kombiniert theoretische Inhalte mit praktischen Konfigurationsübungen an simulierten Netzwerkumgebungen.

Für welche Berufe qualifiziert die CCNA-Zertifizierung?

Typische Einsatzfelder sind Netzwerkadministration, IT-Systemadministration und Netzwerktechnik. Die Zertifizierung gilt als anerkannter Einstiegsnachweis für Positionen im Netzwerkmanagement.