Cisco CCNA 200-301 mit CAPM-Zertifizierung
Kombiniertes Zertifizierungsprogramm aus Cisco CCNA (Netzwerktechnik) und PMI CAPM (Projektmanagement-Grundlagen) — für Netzwerkfachkräfte, die zusätzlich strukturiertes Projektmanagement-Wissen nachweisen möchten.
Auf einen Blick
Überblick
Dieses Zertifizierungsprogramm verbindet zwei fachlich unterschiedliche, aber im IT-Berufsalltag oft zusammengehörende Kompetenzbereiche: die Netzwerktechnik nach dem Cisco-CCNA-Standard (Prüfung 200-301) und die Grundlagen des Projektmanagements nach dem CAPM-Standard des Project Management Institute. Wer als Netzwerktechniker oder Netzwerktechnikerin arbeitet, ist im Berufsalltag zunehmend auch in Projekte eingebunden, sei es bei der Migration einer Netzwerkinfrastruktur, dem Rollout neuer Standorte oder der Koordination mit externen Dienstleistern. Die Weiterbildung schließt diese Lücke, indem sie fundiertes Netzwerkwissen mit anerkannten Projektmanagement-Grundlagen kombiniert.
Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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1
an 4 Standorten
80
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 4 erfassten Orten
2 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Herstellerzertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate5×
Gemeldete Preisgruppen
- 5.000–10.000 €5×
Häufige Kursorte
- Münster2×
- Dortmund1×
- Bielefeld1×
- Osnabrück1×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen4×
- Niedersachsen1×
Vermittelte Kompetenzen
- Cisco CCNA Netzwerkgrundlagen
- VLAN- und Routing-Konfiguration (OSPF)
- Zugriffskontrolllisten (ACLs)
- NAT, DHCP und DNS
- VPN- und QoS-Grundlagen
- Projektmanagement nach PMI-Standard (CAPM)
- Projektstrukturplanung und Terminplanung
- Risiko- und Stakeholder-Management
Zugeordnete Zielberufe
- IT-Systemadministrator/in9.782 Stellen/12 Mon.
- Network Engineer1.924 Stellen/12 Mon.
- Netzwerktechniker/in561 Stellen/12 Mon.
- Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Digitale Vernetzung339 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 80 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Modul Cisco CCNA (Prüfung 200-301): Der Netzwerkteil der Weiterbildung vermittelt das vollständige Grundlagenwissen, das für die aktuelle CCNA-Prüfung 200-301 vorausgesetzt wird. Ausgangspunkt ist das Verständnis der Netzwerkarchitektur, bevor Teilnehmende zu konkreten Konfigurationsaufgaben an Switches und Routern übergehen.
- Grundlagen der Netzwerkarchitektur nach OSI- und TCP/IP-Referenzmodell
- IPv4- und IPv6-Adressierung sowie Subnetting in der Praxis
- VLAN-Konfiguration, Trunking und Spanning-Tree-Grundlagen
- Statisches Routing und dynamisches Routing mit OSPF
- Zugriffskontrolllisten (ACLs) zur Verkehrssteuerung und Absicherung
- Network Address Translation (NAT) und deren Konfiguration im Unternehmensnetz
Modul Cisco CCNA – Dienste und Sicherheit: Aufbauend auf den Netzwerkgrundlagen behandelt dieser Teil die Dienste, die in nahezu jedem Unternehmensnetzwerk laufen, sowie grundlegende Sicherheitskonzepte, die für den CCNA-Standard relevant sind.
- Konfiguration und Administration von DHCP- und DNS-Diensten
- Quality of Service (QoS) zur Priorisierung kritischen Datenverkehrs
- Grundlagen von Site-to-Site- und Client-VPN-Verbindungen
- Wireless-LAN-Grundlagen und deren Integration ins Gesamtnetzwerk
- Grundlegende Netzwerksicherheitskonzepte wie Port-Security und Zugriffsschutz
- Automatisierung und Programmierbarkeit von Netzwerken im Überblick
Modul CAPM – Projektmanagement-Grundlagen: Der zweite Zertifizierungsbereich vermittelt die Grundlagen des Projektmanagements nach dem Standard des Project Management Institute, wie sie für die CAPM-Zertifizierung vorausgesetzt werden. Im Mittelpunkt steht der strukturierte Projektlebenszyklus von der Initiierung bis zum Abschluss.
- Grundbegriffe des Projektmanagements und Abgrenzung zum operativen Tagesgeschäft
- Die fünf Prozessgruppen: Initiierung, Planung, Ausführung, Überwachung und Abschluss
- Erstellung eines Projektstrukturplans und Definition des Projektumfangs
- Zeit- und Terminplanung inklusive kritischer Pfad und Meilensteinplanung
- Ressourcen- und Kostenplanung in IT-nahen Projekten
- Kommunikations- und Stakeholder-Management im Projektkontext
Modul CAPM – Risiko- und Qualitätsmanagement: Dieser Block vertieft die Bereiche, in denen Projekte häufig scheitern, wenn sie nicht systematisch gesteuert werden: Risiken, Qualität und Beschaffung. Gerade in Netzwerkprojekten mit externen Dienstleistern sind diese Kompetenzen unmittelbar relevant.
- Risikoidentifikation, -bewertung und -steuerung in Projekten
- Qualitätsplanung und Qualitätssicherung im Projektverlauf
- Grundlagen des Beschaffungsmanagements bei externen Dienstleistern
- Agile Grundprinzipien und deren Abgrenzung zu klassischem Projektmanagement
- Dokumentation und Lessons Learned am Projektende
Der Praxisteil verbindet beide Zertifizierungsbereiche und ermöglicht es, das theoretische Wissen an konkreten Aufgabenstellungen zu erproben.
- Konfiguration eines mehrstufigen VLAN-Netzwerks mit Trunk-Verbindungen in einer Simulationsumgebung
- Einrichtung von statischem Routing und OSPF zwischen mehreren Routern
- Definition und Test von Zugriffskontrolllisten für unterschiedliche Netzwerksegmente
- Konfiguration von NAT für den Internetzugang eines simulierten Firmennetzes
- Aufsetzen von DHCP- und DNS-Diensten in einer Testumgebung
- Erstellung eines vollständigen Projektstrukturplans für ein fiktives Netzwerk-Rollout-Projekt
- Entwicklung eines Terminplans mit kritischem Pfad für dasselbe Projektszenario
- Durchführung einer Risikoanalyse für eine Netzwerkmigration
- Erarbeitung eines Kommunikationsplans für ein Projektteam mit internen und externen Beteiligten
- Bearbeitung von Übungsaufgaben im Prüfungsformat zu beiden Zertifizierungsbereichen
Lernziele:
Nach Abschluss der Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage, folgende Kompetenzen im beruflichen Alltag anzuwenden.
- Aufbau und Funktionsweise von IP-Netzwerken auf Grundlage des OSI- und TCP/IP-Modells erklären
- VLANs planen, konfigurieren und zwischen Switches über Trunking-Verbindungen verbinden
- Routing-Grundlagen mit statischen Routen und dem dynamischen Protokoll OSPF umsetzen
- Zugriffskontrolllisten (ACLs) zur Absicherung von Netzwerksegmenten definieren
- Network Address Translation (NAT) für den Übergang zwischen privaten und öffentlichen Adressräumen konfigurieren
- DHCP- und DNS-Dienste in einer Unternehmensumgebung einrichten und administrieren
- Grundlagen von Quality of Service (QoS) zur Priorisierung von Netzwerkverkehr anwenden
- Site-to-Site- und Client-VPN-Verbindungen konzeptionell einordnen und deren Einsatzzwecke unterscheiden
- Grundbegriffe und den Lebenszyklus eines Projekts nach dem PMI-Standard beschreiben
- Projektumfang, Zeitplanung und Ressourcenplanung mit anerkannten Methoden strukturieren
- Risiken und Stakeholder in Projekten systematisch identifizieren und steuern
- sich gezielt auf die Zertifizierungsprüfungen CCNA 200-301 und CAPM vorbereiten
Zielgruppe & Voraussetzungen
Diese Weiterbildung richtet sich an technisch interessierte Personen, die eine anerkannte Grundlage in der Netzwerktechnik erwerben und gleichzeitig verstehen möchten, wie Projekte im IT-Umfeld strukturiert gesteuert werden. Sie eignet sich besonders für alle, die perspektivisch nicht nur Netzwerke betreiben, sondern auch an deren Aufbau und Migration als Projektbeteiligte mitwirken wollen.
- Angehende Netzwerktechniker/innen ohne bisherige Cisco-Zertifizierung
- IT-Systemadministratoren/innen, die ihr Netzwerkwissen formal absichern möchten
- Personen mit Interesse an einer Rolle als IT-Projektkoordinator/in oder Junior-Projektmanager/in
- Quereinsteigende mit technischem Grundverständnis, die zwei anerkannte Zertifizierungen kombinieren möchten
Vorausgesetzt werden grundlegende IT-Kenntnisse, insbesondere ein Verständnis für den Aufbau von Computernetzwerken und den Umgang mit Betriebssystemen. Vorkenntnisse in Cisco-Technologien oder im formalen Projektmanagement sind nicht zwingend erforderlich, da beide Bereiche von den jeweiligen Grundlagen an aufgebaut werden. Gute Deutschkenntnisse werden für das Verständnis der Lehrmaterialien vorausgesetzt.
Ablauf & Abschluss
Der Unterricht findet im virtuellen Klassenzimmer mit Live-Interaktion über Mikrofon, Kamera und Chat statt und ist damit dem klassischen Präsenzunterricht in Ablauf und Struktur nachempfunden. Theoriephasen wechseln sich mit Übungsphasen an simulierten Netzwerkumgebungen sowie mit Fallstudienarbeit zu Projektmanagement-Szenarien ab. Die beiden Zertifizierungsbereiche werden inhaltlich getrennt, aber im Praxisteil bewusst zusammengeführt, damit der Bezug zwischen Netzwerktechnik und Projektsteuerung nachvollziehbar bleibt.
Die Weiterbildung ist modular aufgebaut; die einzelnen Bestandteile zu CCNA und CAPM lassen sich individuell kombinieren, sodass sich die Gesamtdauer nach dem gewählten Zuschnitt richtet. Sowohl Vollzeit- als auch Teilzeitformate stehen zur Verfügung, wobei Teilzeit-Starttermine gesondert abgestimmt werden.
Die Weiterbildung bereitet auf zwei unabhängige, international anerkannte Herstellerzertifizierungen vor: die Cisco-CCNA-Prüfung 200-301 und die CAPM-Zertifizierung des Project Management Institute. Ergänzend wird ein Lehrgangszertifikat des Kursanbieters ausgestellt. Beide Herstellerzertifizierungen erfordern eine externe Prüfung bei der jeweiligen Zertifizierungsstelle.
Nutzen & Perspektiven
Der besondere Wert dieser Kombination liegt darin, dass Netzwerktechnik und Projektmanagement im IT-Alltag selten getrennt vorkommen. Wer ein neues Netzwerksegment aufbaut, eine Migration plant oder mehrere Standorte vernetzt, agiert faktisch als Projektbeteiligter — mit Terminen, Budgets und Abhängigkeiten, die ohne strukturiertes Projektmanagement schnell aus dem Ruder laufen. Die CAPM-Grundlagen liefern dafür das nötige Handwerkszeug, ohne dass ein separates, oft deutlich umfangreicheres Projektmanagement-Studium notwendig wird. Für den Arbeitsmarkt bedeutet das eine doppelte Absicherung: Die CCNA-Zertifizierung ist einer der am häufigsten nachgefragten Nachweise für Einstiegs- und Fachpositionen in der Netzwerktechnik, während CAPM als Einstiegszertifizierung des Project Management Institute zunehmend auch von technischen Fachkräften erwartet wird, die Verantwortung für Teilprojekte übernehmen. Beide Zertifizierungen zusammen erweitern das Einsatzspektrum deutlich über die reine Konfigurationsarbeit hinaus. Absolventinnen und Absolventen profitieren zudem davon, dass sie technische und organisatorische Perspektiven in einer Person vereinen. Das erleichtert die Kommunikation zwischen Netzwerkteams und Projektleitung erheblich und macht die eigene Position in wachsenden IT-Abteilungen langfristig vielseitiger einsetzbar.
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- IT-Systemadministrator/in9.782 Stellen
- Network Engineer1.924 Stellen
- Netzwerktechniker/in561 Stellen
- Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Digitale Vernetzung339 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche zwei Zertifizierungen umfasst dieses Programm?
Das Programm bereitet auf die Cisco-CCNA-Prüfung 200-301 im Bereich Netzwerktechnik sowie auf die CAPM-Zertifizierung des Project Management Institute im Bereich Projektmanagement-Grundlagen vor. Beide Zertifizierungen sind eigenständige, international anerkannte Herstellerzertifikate und erfordern jeweils eine externe Prüfung.
Muss ich beide Bestandteile gemeinsam belegen?
Die Module zu CCNA und CAPM sind individuell kombinierbar, sodass sich die Gesamtdauer nach dem gewählten Zuschnitt richtet. Die inhaltliche Stärke des Programms liegt jedoch gerade in der Kombination beider Bereiche, da Netzwerkprojekte im Berufsalltag praktisch immer projektmanagementrelevante Anteile haben.
Brauche ich Vorkenntnisse in Netzwerktechnik oder Projektmanagement?
Nein, beide Bereiche werden von den jeweiligen Grundlagen an aufgebaut. Vorausgesetzt werden lediglich grundlegende IT-Kenntnisse, etwa ein Verständnis für den Aufbau von Computernetzwerken und den Umgang mit Betriebssystemen.
Was unterscheidet dieses Programm vom CCNA-Kurs mit EC-Council Certified Network Defender?
Während dieses Programm die Netzwerktechnik nach CCNA mit Projektmanagement-Grundlagen nach CAPM kombiniert, verbindet die Variante mit EC-Council Certified Network Defender dieselbe Netzwerktechnik-Basis stattdessen mit vertiefter Netzwerksicherheit und Verteidigungsstrategien gegen Cyberangriffe. Die inhaltliche Ausrichtung des zweiten Bestandteils unterscheidet sich also grundlegend.
In welcher Form findet der Unterricht statt?
Der Live-Unterricht findet im virtuellen Klassenzimmer mit Mikrofon, Kamera und Chat statt und ist dem Ablauf eines klassischen Präsenzunterrichts nachempfunden. Theoriephasen wechseln sich mit praktischen Übungen an simulierten Netzwerkumgebungen und Fallstudienarbeit zu Projektmanagement-Szenarien ab.