Cloud & IT-Infrastruktur
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CCNA mit CISA: Netzwerk & IT-Audit Kombi – Zertifizierung

Kombination aus Cisco CCNA (Netzwerktechnik) und ISACA CISA (IT-Auditing): Netzwerkgrundlagen und Prüfungsmethodik für IT-Sicherheit und Compliance in einer Weiterbildung.

Auf einen Blick

Dauer1–3 MonateØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Diese Weiterbildung verbindet zwei international anerkannte Zertifizierungspfade aus unterschiedlichen, aber eng verwandten IT-Disziplinen: das Cisco Certified Network Associate (CCNA) für den Aufbau und Betrieb moderner Netzwerke sowie das ISACA Certified Information Systems Auditor (CISA) für die Prüfung und Bewertung von Informationssystemen. Wer Netzwerke nicht nur konfigurieren, sondern auch aus der Perspektive von IT-Sicherheit, Kontrolle und Revision verstehen möchte, findet in dieser Kombination ein Profil, das technisches Netzwerkwissen mit Auditing-Kompetenz zusammenführt.

ZertifikatsqualifizierungInhaltsstand 02.07.2026

Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 4 Standorten

Angebote

100

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 5 erfassten Orten

Regionen

1 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Herstellerzertifikate (Cisco CCNA, ISACA CISA)

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • 5.000–10.000 €

Häufige Kursorte

  • Dortmund
  • Essen
  • Bocholt
  • Münster
  • Hamm

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen

Vermittelte Kompetenzen

  • CCNA-Netzwerkgrundlagen
  • Subnetting
  • VLANs und Routing (OSPF)
  • ACLs, DHCP, NAT
  • IT-Systemprüfung nach CISA
  • Risikobewertung von Informationssystemen
  • IT-Governance und Kontrollrahmenwerke
  • OSI-Modell und TCP/IP

Zugeordnete Zielberufe

  • Netzwerkadministrator4.445 Stellen/12 Mon.
  • Network Engineer1.924 Stellen/12 Mon.
  • Chief-Information-Security-Officer107 Stellen/12 Mon.
  • Assistent/Assistentin für Informatik (allgemeine Informatik)64 Stellen/12 Mon.
  • Assistent/Assistentin für Informatik (Wirtschaftsinformatik)42 Stellen/12 Mon.
  • IT-Auditor14 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 100 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Der erste Themenblock behandelt die Grundlagen der Netzwerktechnik im Umfang der CCNA-Zertifizierung. Teilnehmende bauen ein systematisches Verständnis für den Aufbau moderner Netzwerke auf, von der physischen Verkabelung bis zur logischen Segmentierung.

  • Aufbau und Funktionsweise des OSI-Referenzmodells
  • TCP/IP-Grundlagen und Adressierung
  • IP-Subnetzierung und Netzwerkplanung
  • Switching-Grundlagen und VLAN-Konfiguration
  • Grundkonfiguration von Routern und Switches im Cisco-Umfeld

Der zweite Themenblock vertieft Routing, Netzwerkdienste und Sicherheitsgrundlagen, die für den praktischen Betrieb professioneller Netzwerke notwendig sind. Hier verschiebt sich der Fokus von der reinen Konfiguration hin zur Fehleranalyse und Absicherung.

  • Dynamisches Routing mit OSPF
  • DHCP- und NAT-Konfiguration in Unternehmensnetzwerken
  • Zugriffskontrolllisten (ACLs) zur Verkehrssteuerung und Absicherung
  • Grundlegende Netzwerksicherheitsmechanismen auf Cisco-Geräten
  • Fehlerdiagnose und strukturierte Netzwerkanalyse

Der dritte Themenblock widmet sich der IT-Systemprüfung im Rahmen der CISA-Zertifizierung. Anders als der technische CCNA-Teil steht hier die Bewertung von Prozessen, Kontrollen und Risiken im Mittelpunkt – ein Perspektivwechsel, der Netzwerkwissen um eine Revisions- und Governance-Sicht ergänzt.

  • Grundlagen und Standards der IT-Systemprüfung nach ISACA
  • Planung und Durchführung von IT-Audits
  • Bewertung von IT-Governance- und Management-Strukturen
  • Risikobewertung und Kontrollrahmenwerke für Informationssysteme
  • Dokumentation und Berichterstattung von Prüfungsergebnissen

Der vierte Themenblock führt beide Disziplinen praktisch zusammen und bereitet gezielt auf beide Zertifizierungsprüfungen vor. Teilnehmende üben, wie Netzwerkwissen und Auditing-Methodik im Berufsalltag – etwa bei der Prüfung von Netzwerksicherheit – ineinandergreifen.

  • Konfigurationsübungen an simulierten Cisco-Netzwerktopologien
  • Fehlersuche in mehrstufigen Netzwerkszenarien
  • Durchführung eines exemplarischen IT-Audits an einem Beispielnetzwerk
  • Bewertung von Zugriffskontrollen aus Prüfungsperspektive
  • Erstellung eines vereinfachten Prüfberichts zu einer Beispielinfrastruktur
  • Diskussion realer Prüfungsszenarien aus der IT-Revision
  • Vertiefung von Musteraufgaben zu Subnetzierung und Routing
  • Vertiefung von Musteraufgaben zu Risikobewertung und Kontrollen
  • Wiederholung zentraler Begriffe beider Zertifizierungsrahmenwerke
  • Gruppenübungen zur gemeinsamen Fehleranalyse
  • Aufbau eines persönlichen Lernfahrplans für beide Prüfungen
  • Abschließende Zusammenfassung der wichtigsten Prüfungsthemen

Die Kombination aus CCNA und CISA ist bewusst so gewählt, dass technisches Netzwerkverständnis und die Fähigkeit zur strukturierten Prüfung von IT-Systemen einander ergänzen: Wer Netzwerke selbst konfiguriert hat, kann deren Sicherheitslage im Rahmen eines Audits realistischer einschätzen als jemand, der Netzwerke nur aus der Prüfungsperspektive kennt. Am Ende der Weiterbildung verfügen Teilnehmende über ein Kompetenzprofil, das in klassischen Netzwerkadministrations-Rollen ebenso einsetzbar ist wie in Positionen der IT-Revision, IT-Sicherheit oder des Compliance-Managements.

Lernziele:

Nach Abschluss dieser Weiterbildung beherrschen die Teilnehmenden folgende Kompetenzen aus beiden Zertifizierungsbereichen.

  • das OSI-Modell und die TCP/IP-Protokollfamilie in ihren Schichten erklären
  • IP-Subnetzierung für unterschiedliche Netzwerkgrößen berechnen und anwenden
  • VLANs planen, konfigurieren und zwischen Netzwerksegmenten trennen
  • Routing-Protokolle wie OSPF in kleinen bis mittleren Netzwerken konfigurieren
  • Zugriffskontrolllisten (ACLs) zur Absicherung von Netzwerkverkehr einsetzen
  • DHCP- und NAT-Dienste in Cisco-Umgebungen einrichten und fehlerdiagnostizieren
  • grundlegende Netzwerksicherheitskonzepte auf Cisco-Geräten umsetzen
  • den Prozess und die Standards der IT-Systemprüfung nach ISACA-Vorgaben beschreiben
  • Risikobewertungen für Informationssysteme durchführen und dokumentieren
  • IT-Governance- und Kontrollrahmenwerke auf reale Prüfsituationen anwenden
  • den Lebenszyklus von IT-Audits von der Planung bis zur Berichterstattung durchführen
  • sich gezielt auf die CCNA- und die CISA-Zertifizierungsprüfung vorbereiten

Zielgruppe & Voraussetzungen

Diese Weiterbildung eignet sich für Personen, die international anerkannte Zertifizierungen im Bereich Netzwerktechnik und IT-Systemprüfung erwerben möchten. Sie richtet sich sowohl an technisch orientierte Fachkräfte, die ihr Profil um Auditing-Kompetenz erweitern wollen, als auch an Personen mit erster IT-Erfahrung, die eine Doppelqualifikation anstreben.

  • Netzwerkadministratorinnen und -administratoren, die ihr Profil um IT-Revision erweitern möchten
  • IT-Fachkräfte mit Interesse an IT-Sicherheit und Compliance
  • Personen, die eine Position als IT-Auditor/in oder Sicherheitsverantwortliche/r anstreben
  • Quereinsteigende mit technischem Grundverständnis, die sich international zertifizieren möchten
  • IT-Manager/innen, die Netzwerk- und Prüfungswissen kombiniert einsetzen wollen
Voraussetzungen:

Grundkenntnisse der IT- und Netzwerktechnik sind für den erfolgreichen Einstieg hilfreich, werden aber nicht zwingend vorausgesetzt, da die CCNA-Inhalte von Grund auf vermittelt werden. Für den CISA-Teil ist ein Verständnis grundlegender IT-Prozesse und ein analytisches Herangehen an Fragestellungen der IT-Sicherheit von Vorteil. Da die Weiterbildung modular kombinierbar ist, richtet sich der konkrete Umfang der benötigten Vorkenntnisse nach der gewählten Modulkombination. Wer bereits mit Betriebssystemen und einfachen Netzwerkstrukturen aus dem Berufsalltag vertraut ist, findet sich in den ersten Wochen besonders schnell zurecht.

Ablauf & Abschluss

Der Unterricht findet als Live-Training im virtuellen Klassenzimmer statt und wird interaktiv über Mikrofon, Kamera und Chat gestaltet. Theorieeinheiten wechseln sich mit praktischen Konfigurationsübungen an simulierten Netzwerktopologien sowie Fallstudienarbeiten zu Auditing-Szenarien ab. Praxiserfahrene Trainerinnen und Trainer vermitteln die Inhalte in einer Struktur, die dem klassischen Präsenzunterricht nachempfunden ist, ergänzt um Projektaufgaben zur Vertiefung. Der Wechsel zwischen den beiden Themenwelten Netzwerktechnik und IT-Revision wird methodisch bewusst markiert, damit Teilnehmende die unterschiedliche Denkweise – Konfiguration versus Prüfung – klar auseinanderhalten können.

Da die Module individuell kombinierbar sind, richtet sich die Gesamtdauer nach der gewählten Zusammenstellung aus CCNA- und CISA-Inhalten. Teilzeit- und individuelle Starttermine sind möglich, sodass sich die Weiterbildung an unterschiedliche zeitliche Rahmenbedingungen anpassen lässt. Wer beide Zertifizierungspfade vollständig durchläuft, sollte entsprechend mehr Zeit einplanen als bei einer Beschränkung auf einen der beiden Bereiche.

Die Weiterbildung bereitet auf zwei international anerkannte Herstellerzertifizierungen vor: das Cisco Certified Network Associate (CCNA) und das ISACA Certified Information Systems Auditor (CISA). Ergänzend wird ein Lehrgangszertifikat des Kursanbieters ausgestellt. Beide externen Zertifizierungsprüfungen werden bei den jeweils zuständigen Stellen von Cisco beziehungsweise ISACA separat abgelegt. Die Kursinhalte orientieren sich eng an den offiziellen Prüfungskatalogen beider Zertifizierungsstellen, sodass die im Unterricht behandelten Themenfelder unmittelbar auf die jeweilige Prüfung vorbereiten.

Nutzen & Perspektiven

CCNA und CISA gehören jeweils für sich zu den am stärksten nachgefragten Zertifizierungen ihrer Disziplin. In Kombination entsteht ein Profil, das auf dem Arbeitsmarkt selten ist: Fachkräfte, die Netzwerke nicht nur betreiben, sondern auch aus Sicht der IT-Revision und Sicherheitsbewertung einschätzen können. Das eröffnet Zugang zu Positionen, die klassische Netzwerkadministration mit Governance- und Compliance-Aufgaben verbinden. Für Unternehmen sind solche Doppelqualifikationen besonders wertvoll, weil interne Prüfungen von Netzwerksicherheit oft an der Schnittstelle zwischen technischem Verständnis und Prüfmethodik scheitern. Wer beide Perspektiven mitbringt, kann Schwachstellen realistischer bewerten und Prüfberichte technisch fundierter erstellen. Gerade in größeren Organisationen mit eigener IT-Revisionsabteilung wird ein Netzwerkverständnis auf CCNA-Niveau als klarer Vorteil gegenüber Prüferinnen und Prüfern ohne technischen Hintergrund wahrgenommen. Auch international ist die Kombination gut übertragbar, da sowohl Cisco- als auch ISACA-Zertifizierungen weltweit anerkannt sind und nicht an einen bestimmten Länderkontext gebunden sind. Das erleichtert spätere Bewerbungen bei internationalen Konzernen oder Beratungsunternehmen, die häufig gezielt nach Fachkräften mit einer solchen doppelten Zertifizierungsbasis suchen. Langfristig ermöglicht diese Kombination unterschiedliche Karrierewege – von der klassischen Netzwerkadministration über IT-Sicherheitsfunktionen bis hin zu spezialisierten Positionen in der IT-Revision oder im Compliance-Management größerer Organisationen.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Netzwerkadministrator
    4.445 Stellen
  • Network Engineer
    1.924 Stellen
  • Chief-Information-Security-Officer
    107 Stellen
  • Assistent/Assistentin für Informatik (allgemeine Informatik)
    64 Stellen
  • Assistent/Assistentin für Informatik (Wirtschaftsinformatik)
    42 Stellen
  • IT-Auditor
    14 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was ist der Unterschied zwischen dem CCNA- und dem CISA-Teil?

Der CCNA-Teil vermittelt technisches Netzwerkwissen – von Subnetzierung über VLANs bis Routing. Der CISA-Teil behandelt die Prüfung und Bewertung von Informationssystemen aus Sicht der IT-Revision, also einen völlig anderen Blickwinkel auf IT-Systeme.

Muss ich beide Zertifizierungsprüfungen ablegen?

Da die Module individuell kombinierbar sind, richtet sich der Umfang nach Ihrer gewählten Zusammenstellung. Beide externen Prüfungen – CCNA bei Cisco und CISA bei ISACA – werden separat bei den jeweils zuständigen Stellen abgelegt.

Brauche ich Vorkenntnisse in Netzwerktechnik?

Nein, die CCNA-Inhalte werden von den Grundlagen an vermittelt. Für den CISA-Teil ist ein analytisches Verständnis von IT-Prozessen hilfreich, aber keine formale Vorqualifikation erforderlich.

Wie findet der Unterricht statt?

Der Unterricht läuft als Live-Training im virtuellen Klassenzimmer mit interaktiver Teilnahme über Mikrofon, Kamera und Chat, ergänzt um praktische Konfigurationsübungen und Fallstudienarbeiten.

Für welche Berufsfelder qualifiziert diese Kombination?

Typische Einsatzfelder liegen an der Schnittstelle von Netzwerkadministration, IT-Sicherheit und IT-Revision, etwa als Network Engineer mit Zusatzkompetenz in der Systemprüfung oder als IT-Auditor/in mit technischem Netzwerkhintergrund.