Data Analyst: Explorative Datenanalyse – Weiterbildung
Explorative und deskriptive Datenanalyse: mit SQL, Window Functions, Datenpipelines und Power BI Muster in Daten erkennen und verständlich darstellen.
Auf einen Blick
Überblick
Der Kurs Data Analyst: Explorative und deskriptive Datenanalyse vermittelt Methoden, mit denen Daten systematisch erkundet und beschrieben werden, bevor daraus Schlüsse gezogen werden. Im Zentrum stehen fortgeschrittene SQL-Techniken wie Window Functions, der Aufbau stabiler Datenpipelines sowie die automatisierte Ausführung wiederkehrender Analyseschritte über Stored Procedures und Transaktionssteuerung. Die gewonnenen Erkenntnisse werden anschließend in Power BI so aufbereitet, dass Muster und Trends für Entscheidungsprozesse nachvollziehbar sichtbar werden. Der Kurs richtet sich damit gezielt an den explorativen und beschreibenden Teil der Datenanalyse, nicht an vorhersagende Modellierung.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.
1
an 3 Standorten
48
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 10 erfassten Orten
6 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning85 %
- Virtuelles Klassenzimmer15 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 6 Monate bis 1 Jahr13×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €13×
Häufige Kursorte
- Hamburg2×
- Köln2×
- Dortmund1×
- Leipzig1×
- Hannover1×
- Bochum1×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen4×
- Niedersachsen2×
- Hamburg2×
- Sachsen2×
- Hessen1×
Vermittelte Kompetenzen
- SQL
- Window Functions
- Datenpipelines
- Stored Procedures
- Power BI
- DAX
Zugeordnete Zielberufe
- Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse502 Stellen/12 Mon.
- Data-Analyst/Data-Analystin497 Stellen/12 Mon.
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 48 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
Kein Anbieter kann sich bei uns eine Platzierung oder Empfehlung kaufen.
Kursinhalte & Lernziele
Modul 1 – SQL für explorative Datenanalyse Explorative Analyse beginnt mit der Fähigkeit, Daten aus vielen Blickwinkeln zu befragen. Dieses Modul vertieft SQL um Techniken, die über einfache Abfragen hinausgehen.
- Komplexe SQL-Abfragen zur Identifikation von Trends und Auffälligkeiten formulieren
- Window Functions für laufende Summen, Rankings und Vergleichswerte einsetzen
- Joins über mehrere Tabellen für mehrdimensionale Auswertungen kombinieren
- Aggregationen auf unterschiedlichen Detailebenen (Tag, Woche, Kategorie) anwenden
- Zwischenergebnisse mit Common Table Expressions strukturieren
- Auffällige Muster und Ausreißer gezielt mit SQL herausfiltern
Modul 2 – Strukturierte Datenverwaltung für fundierte Analysen Explorative Auswertungen brauchen eine Datenbasis, die schnelle und flexible Abfragen erlaubt. Dieses Modul zeigt, wie Datenmodelle dafür entworfen werden.
- Datenmodelle für optimierte Abfragen und Speicherstrategien entwerfen
- Daten aus heterogenen Quellen konsistent zusammenführen
- Redundanzen und Inkonsistenzen in Analysedatenbanken vermeiden
- Skalierbare Strukturen für wachsende, häufig abgefragte Datenmengen planen
- Zusammenhang zwischen Datenmodell und Abfragegeschwindigkeit nachvollziehen
Modul 3 – Automatisierung mit Stored Procedures und Transaktionssteuerung Wiederkehrende explorative Auswertungen lassen sich automatisieren. Dieses Modul vermittelt, wie Stored Procedures und Transaktionssteuerung dafür sorgen, dass Ergebnisse stabil und reproduzierbar bleiben.
- Stored Procedures zur Automatisierung wiederkehrender explorativer Analysen entwickeln
- Parameter für flexible, wiederverwendbare Auswertungsprozeduren definieren
- Fehlertolerante Transaktionssteuerung für konsistente Datenverarbeitung implementieren
- Rollback-Mechanismen bei fehlerhaften Verarbeitungsschritten verstehen
- Automatisierte Analysen testen und auf Stabilität prüfen
Modul 4 – Datenpipelines und deskriptive Dashboards mit Power BI Am Ende steht die durchgängige, wiederholbare Verarbeitung großer Datenmengen bis hin zur visuellen Darstellung. Dieses Modul verbindet Datenpipelines mit Power BI.
- Datenpipelines entwickeln, um große Datenmengen effizient zu verarbeiten
- Wiederholbare Workflows zur kontinuierlichen Analyse und Visualisierung implementieren
- Daten visuell aufbereiten und dynamische Berichte für Entscheidungsprozesse erstellen
- DAX-Funktionen für deskriptive Kennzahlen wie Verteilungen und Anteile nutzen
- ETL-Prozesse optimieren, um präzise und skalierbare Analysen sicherzustellen
Praxis-Block – Explorative Analyse eines realen Datensatzes Der praktische Teil begleitet den gesamten Kurs und mündet in eine eigenständige explorative Analyse, die alle Module miteinander verknüpft.
- Einen umfangreichen, mehrdimensionalen Datensatz mit SQL erschließen
- Window Functions zur Identifikation zeitlicher Muster im eigenen Datensatz einsetzen
- Ein Datenmodell für die geplante explorative Analyse entwerfen
- Eine Stored Procedure für einen wiederkehrenden Analyseschritt entwickeln
- Eine einfache Datenpipeline für die kontinuierliche Datenverarbeitung aufbauen
- Deskriptive Kennzahlen (Mittelwerte, Verteilungen, Anteile) mit DAX berechnen
- Ein Power-BI-Dashboard mit mehreren explorativen Perspektiven gestalten
- Auffällige Muster und Ausreißer im Dashboard visuell hervorheben
- Die Stabilität der automatisierten Analyseschritte überprüfen
- Zwischenergebnisse mit der Gruppe diskutieren und einordnen
- Den ETL-Prozess auf Basis der Diskussion optimieren
- Die fertige explorative Analyse in einer kurzen Zusammenfassung dokumentieren
Der Kurs grenzt sich bewusst von vorhersagenden Analyseformen ab: Es geht nicht darum, zukünftige Werte zu prognostizieren, sondern bestehende Datenbestände so gründlich zu befragen, dass Muster, Zusammenhänge und Auffälligkeiten sichtbar werden. Diese Fähigkeit ist die Grundlage jeder weiterführenden Analyse. Ein durchgehendes Thema ist die Stabilität automatisierter Prozesse: Explorative Analysen werden in der Praxis oft wiederholt, etwa bei neuen Datenlieferungen. Stored Procedures und fehlertolerante Transaktionssteuerung sorgen dafür, dass diese Wiederholungen zuverlässig funktionieren.
Lernziele:
- Explorative und deskriptive Datenanalyse begrifflich voneinander abgrenzen
- Komplexe SQL-Abfragen zur Identifikation von Trends und Mustern formulieren
- Window Functions für laufende Summen, Ranglisten und Vergleiche über Zeiträume einsetzen
- Joins und Aggregationen gezielt für tiefgehende, mehrdimensionale Analysen kombinieren
- Datenmodelle entwerfen, die Abfragen und Speicherstrategien für explorative Analysen optimieren
- Daten aus heterogenen Quellen für aussagekräftige Gesamtauswertungen zusammenführen
- Stored Procedures zur Automatisierung wiederkehrender explorativer Analysen entwickeln
- Fehlertolerante Transaktionssteuerung für stabile Datenverarbeitung implementieren
- Datenpipelines aufbauen, um große Datenmengen wiederholbar zu verarbeiten
- Interaktive Power-BI-Dashboards für deskriptive Kennzahlen gestalten
- DAX-Funktionen zur Berechnung und Darstellung relevanter Kennzahlen nutzen
- ETL-Prozesse so optimieren, dass Analysen präzise und skalierbar bleiben
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Einsteigende, Quereinsteigende und Fachkräfte aus angrenzenden Bereichen, die lernen möchten, Programmierung, Automatisierung und Datenanalyse praxisnah miteinander zu verbinden. Besonders geeignet ist er für Personen mit Interesse an technischen Abläufen hinter der Datenanalyse.
- Personen mit Interesse an Automatisierung wiederkehrender Auswertungsprozesse
- Quereinsteigende, die technisches Verständnis für Datenverarbeitung aufbauen möchten
- Fachkräfte, die explorative von vorhersagender Analyse klar unterscheiden lernen wollen
- Mitarbeitende, die stabile, wiederholbare Analyseprozesse im eigenen Team etablieren möchten
Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Programmierung, Automatisierung oder Softwareentwicklung. Erste technische Erfahrungen erleichtern den Einstieg, Programmierkenntnisse können jedoch auch im Kursverlauf aufgebaut werden.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs findet im Hybrid-Learning-Format in Vollzeit statt und verbindet konzeptionelle Erklärungen zu SQL, Datenpipelines und Transaktionssteuerung mit unmittelbarer praktischer Anwendung. Die Module sind so aufgebaut, dass jeder Schritt – von der Abfrage über die Automatisierung bis zur Visualisierung – am vorherigen ansetzt und im eigenen Praxisprojekt direkt erprobt wird.
Der Kurs wird in Vollzeit durchgeführt und gliedert sich in die vier Themenblöcke SQL/Window-Functions, Datenmodellierung, Automatisierung sowie Datenpipelines/Power BI, ergänzt durch das durchgehende Praxisprojekt zur explorativen Analyse. Konkrete Wochenstunden richten sich nach dem jeweiligen Kursdurchgang.
Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab, das die erworbenen Kenntnisse in explorativer und deskriptiver Datenanalyse bestätigt; teils ist eine Abschlussprüfung Bestandteil. Ein staatlich anerkannter Abschluss ist damit nicht verbunden, jedoch ein praxisnaher Nachweis fortgeschrittener SQL- und Automatisierungskompetenzen.
Nutzen & Perspektiven
Der zentrale Nutzen dieses Kurses liegt in der Fähigkeit, große und unübersichtliche Datenbestände systematisch zu erkunden, bevor überhaupt eine konkrete Fragestellung feststeht. Diese explorative Kompetenz ist die Grundlage jeder weiterführenden Analyse und wird in der Praxis oft unterschätzt. Die vermittelten Techniken – Window Functions, Datenpipelines, Stored Procedures und Transaktionssteuerung – lassen sich unmittelbar auf wiederkehrende Auswertungsaufgaben im eigenen Arbeitsumfeld übertragen, etwa auf monatliche Kennzahlenberichte oder die Überwachung von Geschäftsprozessen über Zeit. Langfristig verschafft der Kurs eine Grundlage, die über einfache Auswertungen hinausgeht: Wer explorative Analyse mit stabiler Automatisierung verbindet, kann Datenprozesse aufsetzen, die auch bei wachsendem Datenvolumen zuverlässig funktionieren – eine Fähigkeit, die in datengetriebenen Teams zunehmend gefragt ist.
Welche Förderung passt zu dir?
Finde in 30 Sekunden heraus, ob dir ein Bildungsgutschein oder andere Zuschüsse zustehen. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Daten- und Prozessanalyse502 Stellen
- Data-Analyst/Data-Analystin497 Stellen
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was unterscheidet explorative von deskriptiver Datenanalyse?
Explorative Analyse dient dem offenen Erkunden von Daten ohne feste Hypothese, während deskriptive Analyse bestehende Muster und Kennzahlen systematisch beschreibt. Der Kurs vermittelt beide Perspektiven im Zusammenspiel.
Sind Window Functions auch für Einsteigende verständlich?
Ja, Window Functions werden schrittweise anhand konkreter Beispiele wie laufenden Summen und Ranglisten eingeführt. Grundlegende SQL-Kenntnisse werden zuvor im Kurs selbst aufgebaut.
Wozu braucht es Transaktionssteuerung in der Datenanalyse?
Transaktionssteuerung sorgt dafür, dass automatisierte Verarbeitungsschritte auch bei Fehlern konsistent bleiben und nicht zu widersprüchlichen Datenständen führen. Das ist besonders bei wiederholten, automatisierten Analysen relevant.
Ist dieser Kurs auf Vorhersagemodelle ausgerichtet?
Nein, der Schwerpunkt liegt auf explorativer und deskriptiver Analyse, also dem Erkunden und Beschreiben vorhandener Daten. Vorhersagende Modellierung ist nicht Gegenstand dieses Kurses.
Wie viel Programmiererfahrung sollte ich mitbringen?
Erste technische Erfahrungen sind hilfreich, aber keine Bedingung, da SQL- und Automatisierungsgrundlagen im Kurs selbst vermittelt werden. Wichtiger ist Interesse an technischen Abläufen und Automatisierung.