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Power BI: Datenvisualisierte Berichte lernen – Kurs

Power-BI-Weiterbildung mit Fokus auf Berichtserstellung: von der Datenmodellierung über interaktive Dashboards und SQL-Integration bis zu ersten Prognoseelementen für verständliche, datenvisualisierte Berichte.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Von der Datenmodellierung bis zur erweiterten Analytik durchlaufen die Teilnehmenden vier aufeinander aufbauende Themenfelder, wobei der Schwerpunkt klar auf der praktischen Arbeit am eigenen Berichtsbeispiel liegt. Theorieanteile bleiben bewusst kompakt, damit ausreichend Zeit für Modellierung… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Die Weiterbildung schließt mit einer trägerinternen Abschlussprüfung und einem entsprechenden Zertifikat ab, das die erworbenen Kenntnisse in Datenmodellierung, Berichtserstellung, SQL-Integration und den Grundlagen des maschinellen Lernens dokumentiert. Es handelt sich um eine anbieterseitige… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Hilfreich sind grundlegende PC-Kenntnisse sowie Interesse an Daten, Kennzahlen und visuellen Auswertungen. Erste Erfahrungen mit Excel oder anderen Tabellenprogrammen erleichtern den Einstieg, sind aber keine Bedingung.… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Zahlen allein überzeugen selten - erst ein gut aufgebauter, visuell klar gestalteter Bericht macht aus Rohdaten eine nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage. Diese Weiterbildung vermittelt, wie in Power BI aus verstreuten Datenquellen zunächst ein stabiles Datenmodell und daraus anschließend übersichtliche, datenvisualisierte Berichte entstehen. Im Mittelpunkt steht die Fähigkeit, Informationen so aufzubereiten, dass sie für unterschiedliche Adressat:innen verständlich und zielgerichtet wirken - ergänzt um die Anbindung von SQL-Datenquellen und einen Ausblick auf maschinelles Lernen als Erweiterung klassischer Berichte um einfache Prognoseelemente.

Was lernst du in diesem Kurs?

Das erste Modul legt mit der Datenmodellierung das Fundament, auf dem jeder spätere Bericht steht. Ohne ein sauber strukturiertes Modell bleiben auch die schönsten Visualisierungen auf wackligem Grund.

  • Aufbau relationaler Beziehungen zwischen mehreren Datentabellen
  • Strukturierung von Kennzahlen- und Dimensionstabellen für stabile Auswertungen
  • Vermeidung redundanter und widersprüchlicher Datenstrukturen
  • Einordnung, wie die Modellqualität die spätere Berichtsleistung beeinflusst
  • Aufbau von Modellen, die auch bei wachsenden Datenmengen stabil bleiben
  • Grundlegende Optimierungsschritte für performante Berichtsabfragen

Das zweite Modul bildet den inhaltlichen Kern der Weiterbildung: die Datenvisualisierung und Berichterstellung selbst. Hier entscheidet sich, ob ein Bericht als bloße Zahlensammlung oder als verständliche Geschichte bei den Leser:innen ankommt.

  • Auswahl geeigneter Diagrammtypen für unterschiedliche Kennzahlen und Aussagen
  • Gestaltung interaktiver Dashboards mit Filtern und Drilldown-Funktionen
  • Strukturierung von Berichtsseiten entlang der Lesegewohnheiten der Adressat:innen
  • Gezielter Einsatz von Farbe, Hierarchie und Beschriftung für schnelle Verständlichkeit
  • Verknüpfung mehrerer Visualisierungen zu einer zusammenhängenden Berichtsgeschichte
  • Anpassung bestehender Berichte an unterschiedliche Fachzielgruppen

Das dritte Modul widmet sich der Datenintegration und SQL als Werkzeug, um Berichte auf eine breitere und verlässlichere Datenbasis zu stellen.

  • Einbindung von SQL-Datenbanken als Datenquelle für Power BI
  • Formulierung optimierter Abfragen zur gezielten Datenauswahl
  • Kombination mehrerer Datenquellen zu einer einheitlichen Berichtsgrundlage
  • Bereinigung und Transformation von Rohdaten vor der Berichtserstellung
  • Sicherstellung konsistenter Aktualisierungszyklen für Berichtsdaten
  • Einordnung, wann eine Vorverarbeitung per SQL sinnvoller ist als direkt in Power BI

Das vierte Modul öffnet mit erweiterter Analytik und maschinellem Lernen den Blick über klassische Kennzahlenberichte hinaus, ohne den roten Faden der Berichtserstellung zu verlassen.

  • Grundprinzipien überwachten und unüberwachten Lernens
  • Automatisierte Mustererkennung in umfangreichen Datensätzen
  • Einbindung einfacher Prognoseelemente in bestehende Berichte
  • Einordnung, wo Machine-Learning-Elemente Berichte sinnvoll ergänzen und wo klassische Kennzahlen ausreichen
  • Kommunikation von Prognoseunsicherheit gegenüber Berichtsempfänger:innen
  • Abgrenzung zwischen deskriptiver Berichterstattung und vorausschauender Analyse

Ergänzend arbeiten die Teilnehmenden in einem umfangreichen Praxisteil an einem durchgehenden Beispiel, das von der Datenquelle bis zum fertigen, visuell aufbereiteten Bericht führt.

  • Aufbau eines Datenmodells aus mehreren verknüpften Beispieltabellen
  • Herstellung einer Verbindung zu einer SQL-Datenquelle
  • Formulierung einer Abfrage zur Auswahl relevanter Kennzahlen
  • Zusammenführung mehrerer Datenquellen in einem gemeinsamen Modell
  • Gestaltung eines interaktiven Dashboards mit mehreren Visualisierungselementen
  • Einrichtung von Filtern und Drilldown-Funktionen für Berichtsnutzer:innen
  • Aufbau einer mehrseitigen Berichtsmappe mit konsistentem Layout
  • Vergleich unterschiedlicher Diagrammtypen für dieselbe Kennzahl
  • Integration eines einfachen Prognoseelements in ein bestehendes Dashboard
  • Prüfung eines Berichts auf Verständlichkeit für fachfremde Adressat:innen
  • Anpassung eines bestehenden Berichts an eine neue Zielgruppe
  • Präsentation eines fertigen Berichts anhand einer konkreten Fragestellung

Die vier Themenfelder greifen bewusst ineinander: Ein stabiles Datenmodell allein erzählt noch keine Geschichte, eine schöne Visualisierung auf wackligem Datenfundament trägt nicht weit, und SQL-Integration sowie Prognoseelemente entfalten ihren Wert erst, wenn sie in einen verständlich aufgebauten Bericht münden. Diese Reihenfolge - Modellierung, Visualisierung, Integration, Erweiterung - orientiert sich am tatsächlichen Arbeitsablauf in Power BI und macht nachvollziehbar, warum ein Bericht am Ende so aussieht, wie er aussieht. Am Ende der Weiterbildung können die Teilnehmenden eigenständig aus mehreren Datenquellen ein belastbares Modell aufbauen und daraus interaktive, verständliche Berichte gestalten, die Informationen zielgerichtet an unterschiedliche Adressat:innen vermitteln - die Kernfertigkeit, die den Titel dieser Weiterbildung prägt.

Lernziele:

  • Robuste Datenmodelle als Fundament für stabile, wiederverwendbare Berichte aufbauen
  • Beziehungen zwischen mehreren Datentabellen sinnvoll strukturieren
  • Interaktive Dashboards zur Aufbereitung großer Datenmengen gestalten
  • Berichte visuell so aufbauen, dass Informationen übersichtlich und zielgerichtet vermittelt werden
  • Passende Diagrammtypen für unterschiedliche Kennzahlen und Fragestellungen auswählen
  • Filter- und Interaktionselemente für Berichtsnutzer:innen einrichten
  • SQL-Abfragen zur Anbindung und Kombination verschiedener Datenquellen formulieren
  • Daten aus mehreren Quellen zu einer konsistenten Berichtsgrundlage zusammenführen
  • Grundprinzipien überwachten und unüberwachten Lernens einordnen
  • Einfache Prognoseelemente zur Ergänzung datengetriebener Berichte einsetzen
  • Berichte adressatengerecht für unterschiedliche Fachabteilungen aufbereiten
  • Den gesamten Weg von der Rohdatenquelle zum verständlichen Bericht durchgängig nachvollziehen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Die Weiterbildung richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und beruflich Interessierte, die Kompetenzen in Controlling, Reporting, Business Intelligence, Datenanalyse oder kaufmännischen Fachbereichen ausbauen möchten. Geeignet ist sie für alle, die Power BI, Dashboards und datenbasierte Berichte praxisnah kennenlernen und im eigenen Arbeitsumfeld einsetzen wollen; formale Vorkenntnisse sind dafür nicht erforderlich.

  • Mitarbeitende in Controlling und Reporting, die Berichte künftig selbst gestalten möchten
  • Quereinsteiger:innen mit Interesse an Datenanalyse und Business Intelligence
  • Kaufmännische Fachkräfte, die Kennzahlen für Kolleg:innen verständlich aufbereiten wollen
  • Personen, die von reinen Tabellenauswertungen zu interaktiven Dashboards wechseln möchten
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Hilfreich sind grundlegende PC-Kenntnisse sowie Interesse an Daten, Kennzahlen und visuellen Auswertungen. Erste Erfahrungen mit Excel oder anderen Tabellenprogrammen erleichtern den Einstieg, sind aber keine Bedingung. Power-BI-Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt, da das Werkzeug im Kurs von Grund auf eingeführt wird.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Unterricht ist konsequent praxisnah am Rechner aufgebaut: Auf die Erläuterung eines Konzepts folgt jeweils die unmittelbare Umsetzung im eigenen Power-BI-Modell, sodass Datenmodellierung, Visualisierung, SQL-Anbindung und erste Prognoseelemente Schritt für Schritt am selben durchgehenden Beispiel wachsen. Dieses Vorgehen spiegelt die reale Arbeit an einem Bericht wider, der selten in einem Zug entsteht, sondern iterativ verfeinert wird. Wiederkehrende Zwischenstände des eigenen Dashboards machen den Baufortschritt jederzeit sichtbar und nachvollziehbar.

Von der Datenmodellierung bis zur erweiterten Analytik durchlaufen die Teilnehmenden vier aufeinander aufbauende Themenfelder, wobei der Schwerpunkt klar auf der praktischen Arbeit am eigenen Berichtsbeispiel liegt. Theorieanteile bleiben bewusst kompakt, damit ausreichend Zeit für Modellierung, Visualisierung und die SQL-Anbindung am eigenen Dashboard bleibt. Am Ende steht ein vollständig durchlaufener Bericht, der alle vier Themenfelder sichtbar miteinander verbindet.

Die Weiterbildung schließt mit einer trägerinternen Abschlussprüfung und einem entsprechenden Zertifikat ab, das die erworbenen Kenntnisse in Datenmodellierung, Berichtserstellung, SQL-Integration und den Grundlagen des maschinellen Lernens dokumentiert. Es handelt sich um eine anbieterseitige Bestätigung der Kursinhalte, nicht um eine extern abgenommene Herstellerzertifizierung.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Wer Berichte nicht nur liest, sondern selbst so aufbaut, dass andere sie auf Anhieb verstehen, übernimmt im Unternehmen häufig eine Schlüsselrolle: die der Übersetzung zwischen Rohdaten und Entscheidung. Diese Weiterbildung setzt genau hier an - nicht bei der reinen Bedienung von Power BI, sondern bei der Frage, wie aus einem Datenmodell ein Bericht wird, der seine Adressat:innen tatsächlich erreicht. Der Aufbau von der Datenmodellierung über die Visualisierung bis zur SQL-Integration und den ersten Prognoseelementen bildet dabei bewusst einen vollständigen Bogen: Teilnehmende erleben nicht nur, wie einzelne Diagramme entstehen, sondern wie ein ganzer Bericht aus mehreren Datenquellen zusammenwächst und dabei nachvollziehbar bleibt. Diese Fähigkeit, Komplexität in ein klares Bild zu übersetzen, unterscheidet einen wirklich nützlichen Bericht von einer bloßen Ansammlung von Kacheln. Im Berufsalltag zahlt sich dieser Kompetenzaufbau in Reporting, Controlling und Business Intelligence aus - Bereichen, in denen die Nachfrage nach Personen, die Daten selbstständig aufbereiten und verständlich kommunizieren können, branchenübergreifend hoch bleibt. Wer zusätzlich erste Prognoseelemente in eigene Berichte einbauen kann, hebt sich von einer rein rückblickenden Berichterstattung ab und positioniert sich für Aufgaben, die über das reine Reporting hinaus in Richtung vorausschauender Analyse reichen.

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Business Intelligence Analyst/in
  • Data Analyst
  • Reporting-Spezialist/in
  • Controlling-Analyst/in
  • BI-Entwickler/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Vorkenntnisse in Power BI?

Nein, Power-BI-Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Hilfreich sind grundlegende PC-Kenntnisse und idealerweise etwas Erfahrung mit Excel oder anderen Tabellenprogrammen.

Worin unterscheidet sich dieser Kurs von einer reinen Power-BI-Einführung?

Der Schwerpunkt liegt konsequent auf der Berichtserstellung: Datenmodellierung, SQL-Integration und Machine-Learning-Grundlagen werden alle darauf ausgerichtet, am Ende verständliche, datenvisualisierte Berichte zu erzeugen.

Werden auch Datenbanken und SQL behandelt?

Ja, ein eigenes Modul widmet sich der Anbindung von SQL-Datenbanken und der Formulierung optimierter Abfragen, um mehrere Datenquellen für Berichte zusammenzuführen.

Was hat maschinelles Lernen mit Berichterstellung zu tun?

Der Kurs führt in Grundprinzipien überwachten und unüberwachten Lernens ein und zeigt, wie sich einfache Prognoseelemente sinnvoll in bestehende Berichte einbinden lassen.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Sie erhalten nach einer trägerinternen Abschlussprüfung ein Zertifikat, das die erworbenen Kenntnisse in Datenmodellierung, Berichtserstellung, SQL-Integration und maschinellem Lernen dokumentiert.