Data Science: Gesundheit, Finanzen, Industrie 4.0 – Kurs
Data-Science-Methoden praxisnah entlang dreier Branchen: Krankheitsprognosen im Gesundheitswesen, Risikobewertung im Finanzbereich und Prozessoptimierung in der Industrie 4.0.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Software- & Praxistraining
- Wie lange dauert der Kurs?
- Die Weiterbildung wird in Vollzeit absolviert und ist entsprechend kompakt angelegt. Der straffe Zeitrahmen ermöglicht einen zügigen Wechsel in eine datengetriebene Tätigkeit, verlangt aber auch kontinuierliche Mitarbeit über die gesamte Kursdauer. Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Je nach Anbieter schließt der Kurs mit einem Trägerzertifikat oder einem Trägerzertifikat nach bestandener Abschlussprüfung ab. Es handelt sich um eine trägerinterne Qualifizierung, kein staatlich reglementiertes Examen — der Nachweis dokumentiert die erfolgreiche Teilnahme und die erworbenen… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Formale Abschlüsse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie grundsätzliches Interesse an Daten, Auswertungen und geschäftlichen Fragestellungen. Erste Erfahrungen mit Excel, Tabellen oder Reports erleichtern den Einstieg, sind aber keine… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Daten aus dem Gesundheitswesen folgen anderen Mustern als Finanzdaten, und Sensordaten aus der Industrie 4.0 stellen wieder eigene Anforderungen an Auswertung und Modellbildung. Diese Weiterbildung nimmt genau diese drei Branchenkontexte als roten Faden und zeigt, wie sich statistische Analyse, SQL-gestützte Datenaufbereitung, Visualisierung und maschinelles Lernen jeweils konkret anwenden lassen — von der Mustererkennung in klinischen Datensätzen über die Risikobewertung im Finanzumfeld bis zur Prozessoptimierung an vernetzten Produktionsanlagen. Wer bislang nur mit Tabellenkalkulationen gearbeitet hat, findet hier einen strukturierten Weg zu echten Data-Science-Werkzeugen, ohne vorausgesetztes Studium oder Programmiererfahrung.
Was lernst du in diesem Kurs?
Modul 1 — Statistische Datenanalyse als Fundament Der Einstieg vermittelt das methodische Rüstzeug, auf dem alle weiteren Module aufbauen. Im Zentrum steht die explorative Datenanalyse: Wie verschafft man sich einen ersten validen Überblick über einen unbekannten Datensatz, bevor man ihn interpretiert? Anhand von Beispieldaten aus Gesundheits-, Finanz- und Industriekontexten üben Teilnehmende, Verteilungen zu prüfen, Ausreißer zu identifizieren und erste Auffälligkeiten von echten Mustern zu trennen.
- Explorative Datenanalyse als methodischer Ausgangspunkt
- Verfahren zur Mustererkennung in Gesundheits-, Finanz- und Sensordaten
- Umgang mit fehlenden Werten und Ausreißern
- Validierung von Hypothesen mit quantitativen Testverfahren
- Unterscheidung zwischen Korrelation und ursächlichem Zusammenhang
- Praxisübung: Explorative Analyse eines klinischen Beispieldatensatzes
Modul 2 — Datenbankmanagement mit SQL Bevor Daten analysiert werden können, müssen sie strukturiert vorliegen. Dieses Modul vermittelt SQL als zentrales Werkzeug, um große Datensätze aus Gesundheits-, Finanz- und Sensorquellen effizient zu strukturieren und für die weitere Auswertung nutzbar zu machen. Der Fokus liegt auf performanten Abfragen, die auch bei großen Tabellenmengen zuverlässig funktionieren.
- Aufbau relationaler Datenbanken und Tabellenbeziehungen
- Joins zur Verknüpfung mehrerer Datenquellen
- Aggregationsfunktionen für Kennzahlenbildung
- Performante Abfragen bei großen Datenmengen
- Vorbereitung von Gesundheits-, Finanz- und Sensordaten für die Analyse
- Praxisübung: Aufbereitung eines Finanzdatensatzes mit mehrstufigen Joins
Modul 3 — Datenvisualisierung und Reporting mit Power BI Die aufwendigste Analyse verpufft, wenn sie niemand versteht. Dieses Modul vermittelt, wie komplexe Auswertungsergebnisse anschaulich aufbereitet werden — mit interaktiven Dashboards, die Fachabteilungen ohne Statistik-Hintergrund selbstständig nutzen können. DAX-Funktionen ermöglichen dabei berechnete Kennzahlen, die über einfache Summen hinausgehen.
- Aufbau interaktiver Dashboards in Power BI
- DAX-Funktionen für berechnete Felder und Kennzahlen
- Visualisierungstypen passend zum jeweiligen Branchenkontext wählen
- Filterlogik und Drill-Down-Funktionen für Reports
- Aufbereitung datengetriebener Erkenntnisse für unterschiedliche Zielgruppen
- Praxisübung: Dashboard zu Prozesskennzahlen aus der Industrie 4.0
Modul 4 — Automatisierung datenwissenschaftlicher Prozesse Wiederkehrende Auswertungen von Hand zu erstellen kostet Zeit und ist fehleranfällig. Dieses Modul zeigt, wie Datenpipelines aufgebaut werden, die Harmonisierung, Transformation und Auswertung automatisiert durchführen — und damit Analysen skalierbar und wiederholbar machen.
- Aufbau von Datenpipelines für wiederkehrende Auswertungen
- Strukturierte Verfahren zur Datenharmonisierung
- Transformation heterogener Rohdaten in ein einheitliches Format
- Aufbau skalierbarer und wiederverwendbarer Workflows
- Fehlerbehandlung und Qualitätssicherung in automatisierten Pipelines
- Praxisübung: Pipeline zur automatisierten Aufbereitung von Sensordaten
Modul 5 — Maschinelles Lernen für Prognose und Risikobewertung Der abschließende fachliche Block erweitert die analytische Tiefe um Verfahren des maschinellen Lernens. Anhand konkreter Anwendungsszenarien — Krankheitsprognose im Gesundheitswesen, Risikobewertung im Finanzbereich, Prozessoptimierung in der Industrie 4.0 — lernen Teilnehmende, Modelle zu entwickeln und Algorithmen an die jeweilige Fragestellung anzupassen.
- Grundprinzipien überwachter und unüberwachter Lernverfahren
- Modelle zur Krankheitsprognose auf Basis klinischer Merkmale
- Risikobewertungsmodelle für Finanzentscheidungen
- Prozessoptimierung anhand von Maschinendaten aus der Industrie 4.0
- Anpassung von Algorithmen an konkrete Anwendungsszenarien
- Praxisübung: Klassifikationsmodell für ein Risiko-Szenario trainieren
Praxisblock — Branchenübergreifende Fallarbeit Der Praxisblock führt alle Methoden aus den vorangegangenen Modulen in zusammenhängenden Fallübungen zusammen, die sich konsequent an den drei Zielbranchen orientieren.
- Explorative Analyse eines Gesundheitsdatensatzes von der Rohdatei bis zum ersten Befund
- SQL-Abfrage zur Verdichtung eines mehrjährigen Finanzdatensatzes
- Power-BI-Dashboard für ein Industrie-4.0-Prozessmonitoring aufbauen
- DAX-Kennzahl zur Abweichungsanalyse zwischen Ist und Soll berechnen
- Datenpipeline für die automatisierte Wochenauswertung von Sensordaten konfigurieren
- Machine-Learning-Modell zur Vorhersage von Ausfallrisiken trainieren und validieren
- Klassifikationsmodell für ein Gesundheits-Szenario interpretieren und bewerten
- Ergebnisbericht für eine fiktive Finanzabteilung erstellen
- Datenqualitätsprüfung vor Beginn einer Modellierung durchführen
- Vergleich zweier Modellansätze anhand von Gütekriterien
- Interaktives Reporting-Dashboard für branchenübergreifende Kennzahlen bauen
- Abschlusspräsentation eines vollständigen Analyseprojekts
Wer den Kurs durchläuft, verlässt ihn nicht mit isoliertem Werkzeugwissen, sondern mit einem Verständnis dafür, wie sich dieselben Data-Science-Grundprinzipien je nach Branche unterschiedlich ausprägen. Diese Übertragbarkeit ist im Berufsalltag oft wertvoller als die reine Beherrschung einer einzelnen Software, weil Data Scientists selten nur in einer Branche arbeiten und Methodenwissen branchenübergreifend gefragt ist. Die Kombination aus Statistik, SQL, Visualisierung, Automatisierung und maschinellem Lernen deckt den vollständigen Weg von der Rohdatei bis zur handlungsleitenden Erkenntnis ab. Dadurch eignet sich die Weiterbildung sowohl als Einstieg in eine Data-Science-Laufbahn als auch als strukturierte Auffrischung für Personen, die bereits einzelne Bausteine kennen, aber noch keinen zusammenhängenden Workflow beherrschen.
Lernziele:
- Explorative Datenanalysen für Gesundheits-, Finanz- und Industriedaten eigenständig durchführen
- Muster in heterogenen Datensätzen erkennen und von Zufallsschwankungen unterscheiden
- Hypothesen anhand quantitativer Methoden systematisch prüfen
- Relationale Datenbanken mit SQL abfragen, filtern und für die Analyse aufbereiten
- Joins, Aggregationen und verschachtelte Abfragen zur Verdichtung großer Datenmengen einsetzen
- Interaktive Dashboards und Reports mit Power BI erstellen
- DAX-Funktionen für berechnete Kennzahlen und Zeitreihenauswertungen anwenden
- Datenpipelines für wiederkehrende Auswertungsprozesse aufbauen und automatisieren
- Rohdaten aus unterschiedlichen Quellen harmonisieren und transformieren
- Modelle des maschinellen Lernens für Prognose- und Klassifikationsaufgaben trainieren
- Machine-Learning-Ansätze an branchenspezifische Fragestellungen anpassen
- Analyseergebnisse zielgruppengerecht für Fachabteilungen aufbereiten und präsentieren
Für wen ist der Kurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und Fachkräfte, die ihre Kompetenzen in Data Science, Datenanalyse oder technisch geprägten Fachbereichen ausbauen möchten. Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich, der Kurs eignet sich also ausdrücklich auch für Personen ohne informatik- oder statistiknahen Hintergrund.
- Berufstätige, die von reiner Tabellenkalkulation zu strukturierter Datenanalyse wechseln wollen
- Quereinsteiger:innen mit Interesse an Daten, Auswertungen und geschäftlichen Fragestellungen
- Fachkräfte aus Gesundheitswesen, Finanzbereich oder produzierender Industrie mit Analysebedarf
- Personen, die perspektivisch als Data Analyst oder Data Scientist arbeiten möchten
- Mitarbeitende, die Reporting- und BI-Aufgaben in ihrem Unternehmen übernehmen sollen
Formale Abschlüsse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie grundsätzliches Interesse an Daten, Auswertungen und geschäftlichen Fragestellungen. Erste Erfahrungen mit Excel, Tabellen oder Reports erleichtern den Einstieg, sind aber keine zwingende Voraussetzung für die Teilnahme.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Kurs verbindet Präsenz- und Online-Phasen im Hybrid-Learning-Format und wird in Vollzeit durchgeführt. Theoretische Grundlagen zu Statistik, SQL und maschinellem Lernen werden direkt mit praktischen Übungen an realitätsnahen Datensätzen verknüpft, sodass jedes Konzept unmittelbar angewendet wird, statt nur abstrakt vermittelt zu bleiben.
Die Weiterbildung wird in Vollzeit absolviert und ist entsprechend kompakt angelegt. Der straffe Zeitrahmen ermöglicht einen zügigen Wechsel in eine datengetriebene Tätigkeit, verlangt aber auch kontinuierliche Mitarbeit über die gesamte Kursdauer.
Je nach Anbieter schließt der Kurs mit einem Trägerzertifikat oder einem Trägerzertifikat nach bestandener Abschlussprüfung ab. Es handelt sich um eine trägerinterne Qualifizierung, kein staatlich reglementiertes Examen — der Nachweis dokumentiert die erfolgreiche Teilnahme und die erworbenen praktischen Fähigkeiten.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Der größte Mehrwert dieser Weiterbildung liegt in der Verbindung von Methodenwissen und Branchenbezug. Statt Data-Science-Werkzeuge abstrakt zu erlernen, üben Teilnehmende an Beispielen, die direkt aus Gesundheitswesen, Finanzbereich und Industrie 4.0 stammen — drei Branchen, in denen datengetriebene Entscheidungen zunehmend über Erfolg oder Misserfolg von Projekten entscheiden. Durch die Kombination aus SQL, Statistik, Power BI und maschinellem Lernen entsteht ein vollständiger Werkzeugkasten, der in der Praxis selten in dieser Breite an einem Ort vermittelt wird. Wer Rohdaten selbstständig aufbereiten, auswerten, visualisieren und mit Prognosemodellen anreichern kann, ist für Analystenrollen in nahezu jeder datenintensiven Branche einsetzbar. Für den beruflichen Werdegang bedeutet das einen Zugang zu Rollen wie Data Analyst, Data Scientist oder Business Intelligence Analyst, die branchenübergreifend stark nachgefragt sind. Gerade der Quereinstieg profitiert von der praxisnahen, anwendungsorientierten Vermittlung, die weniger auf akademische Theorie als auf unmittelbar einsetzbare Fähigkeiten setzt.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Data Scientist
- Data Analyst
- Machine Learning Engineer
- Business Intelligence Analyst
- Database Developer
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Programmierkenntnisse für diesen Kurs?
Nein, Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich. Der Kurs führt schrittweise in SQL, Statistik und maschinelles Lernen ein und richtet sich ausdrücklich auch an Quereinsteiger:innen ohne technischen Hintergrund.
Welche Branchen deckt der Kurs konkret ab?
Die Inhalte orientieren sich an drei Anwendungsfeldern: Gesundheitswesen mit Fokus auf Krankheitsprognosen, Finanzbereich mit Risikobewertung sowie Industrie 4.0 mit Prozessoptimierung anhand von Sensordaten.
Welche Software wird im Kurs eingesetzt?
Zentrale Werkzeuge sind SQL für die Datenbankarbeit sowie Power BI mit DAX-Funktionen für Visualisierung und Reporting. Ergänzend werden Verfahren des maschinellen Lernens praktisch angewendet.
Wie ist der Kurs organisiert?
Der Kurs findet als Hybrid Learning in Vollzeit statt und verbindet Präsenz- und Online-Phasen. Theorie und praktische Übungen an realitätsnahen Datensätzen wechseln sich durchgehend ab.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?
Je nach Anbieter erhalten Teilnehmende ein Trägerzertifikat, teils nach einer trägerinternen Abschlussprüfung. Es handelt sich um eine praxisorientierte Qualifizierung, kein staatliches Examen.