Data Science: Feature Engineering Kurs (Variante 1)
Rohdaten bereinigen, mit SQL analysieren und in aussagekräftige Merkmale für Machine-Learning-Modelle überführen: Der Kurs vermittelt die Datenaufbereitung und das Feature Engineering, die über die Qualität von Data-Science-Projekten entscheiden.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
Kostenlos & unverbindlich anfragenAuf einen Blick
Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Software- & Praxistraining
- Wie lange dauert der Kurs?
- Der Kurs ist als Vollzeitformat konzipiert und folgt einem aufbauenden Aufbau von der Datenbereinigung über die explorative Analyse bis zum Feature Engineering. Durch die hybride Durchführung wechseln sich angeleitete Einheiten und Phasen des eigenständigen Arbeitens an Datensätzen innerhalb der… Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat ab, das die erworbenen Kompetenzen in Datenaufbereitung und Feature Engineering bestätigt. Je nach Anbieterausführung ist dieses Zertifikat mit einer Abschlussprüfung verbunden, in der die Teilnehmenden ihre Fähigkeiten an einem praktischen… Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Hilfreich sind Interesse an Daten, analytisches Denken und ein grundlegendes Interesse an digitalen Anwendungen. Erste Erfahrungen mit Datenanalyse oder Python erleichtern den Einstieg, werden aber nicht vorausgesetzt, ebenso wenig wie… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Data Science: Datenaufbereitung und Feature Engineering setzt an einer Stelle an, die in vielen Data-Science-Diskussionen zu kurz kommt: bei der Arbeit, die vor dem eigentlichen Modelltraining steht. Rohdaten sind selten sofort nutzbar, sie enthalten Fehler, Lücken und Inkonsistenzen, und selbst bereinigte Daten müssen erst in Merkmale überführt werden, die ein Machine-Learning-Modell sinnvoll verarbeiten kann. Der Kurs vermittelt genau diesen Weg von der rohen Tabelle bis zum trainingsfähigen Datensatz, unterstützt durch SQL für die Datenabfrage, statistische Methoden für die explorative Analyse und Power BI für die visuelle Kontrolle der Zwischenergebnisse. Feature Engineering wird dabei als eigenständige, entscheidende Disziplin behandelt, nicht als Nebenschritt.
Was lernst du in diesem Kurs?
Der erste Block widmet sich der Datenaufbereitung als Grundlage jedes Data-Science-Projekts. Teilnehmende lernen, wie sich unvollständige oder fehlerhafte Daten erkennen und systematisch bereinigen lassen, bevor überhaupt an Modellierung gedacht wird.
- Erkennung fehlender Werte, Duplikate und Ausreißer in Rohdatensätzen
- Strategien zum Umgang mit fehlenden Werten je nach Datenkontext
- Datentransformation und Strukturierung für Machine-Learning-Anwendungen
- Konsistenzprüfung zwischen unterschiedlichen Datenquellen
- Dokumentation von Bereinigungsschritten für Nachvollziehbarkeit
Der zweite Block führt in die explorative Datenanalyse ein und zeigt, wie statistische Methoden genutzt werden, um Muster in den bereinigten Daten sichtbar zu machen. Diese Erkenntnisse bilden die Grundlage für spätere Feature-Entscheidungen.
- Deskriptive Statistik zur ersten Einschätzung eines Datensatzes
- Verteilungen, Zusammenhänge und Korrelationen erkennen
- Visuelle explorative Analyse zur Mustererkennung
- Identifikation potenziell relevanter Merkmale anhand erster Auswertungen
- Ableitung datengetriebener Hypothesen für die weitere Analyse
Der dritte Block vertieft die Werkzeugseite mit SQL für die effiziente Abfrage großer Datensätze und Power BI für die visuelle Kontrolle. Beide Werkzeuge werden hier gezielt für den Data-Science-Kontext eingesetzt, nicht als eigenständige BI-Disziplin.
- Joins und Aggregationen zur effizienten Analyse großer Datensätze
- Optimierte SQL-Abfragen für wiederkehrende Analyseprozesse
- Anpassung von Datenbankstrukturen für datenwissenschaftliche Anwendungen
- Aufbau von Power-BI-Dashboards zur Darstellung von Zwischenergebnissen
- DAX-Funktionen für Berechnungen im Rahmen der Datenexploration
Der vierte Block widmet sich dem eigentlichen Feature Engineering und behandelt, wie aus bereinigten und explorierten Daten die Merkmale entstehen, die ein Machine-Learning-Modell tatsächlich verwendet.
- Extraktion relevanter Merkmale aus Rohdaten
- Harmonisierung mehrerer Datenquellen zu einem konsistenten Merkmalssatz
- Skalierung, Normalisierung und Kodierung kategorialer Merkmale
- Erstellung abgeleiteter Merkmale aus bestehenden Datenfeldern
- Feature-Selektionstechniken zur Reduktion auf relevante Merkmale
Im Praxisteil wird der gesamte Weg von der rohen Tabelle bis zum trainingsfähigen Datensatz an einem durchgängigen Beispiel geübt, sodass die einzelnen Schritte nicht isoliert, sondern im Zusammenhang erfahren werden.
- Bereinigung eines Beispieldatensatzes mit fehlenden und fehlerhaften Werten
- Durchführung einer explorativen Analyse mit deskriptiver Statistik
- Formulierung von SQL-Abfragen zur Aggregation eines mehrtabelligen Datensatzes
- Aufbau eines Power-BI-Dashboards zur Kontrolle von Zwischenergebnissen
- Extraktion neuer Merkmale aus vorhandenen Rohdatenfeldern
- Kodierung kategorialer Variablen für die Weiterverarbeitung
- Skalierung numerischer Merkmale auf eine einheitliche Größenordnung
- Anwendung einer Feature-Selektionstechnik auf einen Beispieldatensatz
- Harmonisierung zweier unterschiedlicher Datenquellen zu einem gemeinsamen Datensatz
- Dokumentation der Feature-Engineering-Entscheidungen für ein Beispielprojekt
- Vergleich der Modellqualität mit und ohne aufbereitete Merkmale
- Präsentation eines fertig aufbereiteten Datensatzes samt Begründung der Entscheidungen
Der Kurs macht deutlich, dass die Qualität eines Machine-Learning-Modells maßgeblich von der Qualität der zugrunde liegenden Daten und Merkmale abhängt, nicht allein vom gewählten Algorithmus. Diese Perspektive unterscheidet den Kurs von reinen Modellierungs-Schulungen und schafft ein Verständnis dafür, warum erfahrene Data Scientists einen Großteil ihrer Zeit in Datenaufbereitung und Feature Engineering investieren.
Lernziele:
Nach Abschluss dieses Kurses beherrschen die Teilnehmenden folgende Kompetenzen.
- Rohdaten systematisch bereinigen und fehlerhafte oder fehlende Werte behandeln
- Daten für den Einsatz in Machine-Learning-Modellen strukturieren und transformieren
- Muster und Zusammenhänge in Datensätzen mit statistischen Methoden identifizieren
- explorative Datenanalysen zur Vorbereitung datengetriebener Entscheidungen durchführen
- SQL-Abfragen mit Joins und Aggregationen für große Datensätze formulieren
- Abfragen hinsichtlich Performance optimieren und Datenbankstrukturen anpassen
- interaktive Power-BI-Dashboards zur Darstellung von Zwischenergebnissen erstellen
- DAX-Funktionen für Berechnungen im Rahmen der Datenexploration einsetzen
- relevante Merkmale aus Rohdaten extrahieren, um die Modellgenauigkeit zu steigern
- Datenquellen harmonisieren, um konsistente Trainingsdatensätze zu erstellen
- Feature-Transformationen wie Skalierung, Kodierung und Aggregation anwenden
- Feature-Selektionstechniken zur Reduktion irrelevanter Merkmale nutzen
Für wen ist der Kurs geeignet?
Der Kurs richtet sich an Einsteigende, Quereinsteigende und Fachkräfte, die Kompetenzen in Data Science, Datenanalyse, KI, Forschung, Reporting oder technisch geprägten Fachbereichen ausbauen möchten. Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich, sodass sich der Kurs sowohl für den ersten Einstieg als auch für die gezielte Vertiefung eignet.
- Einsteigende, die eine erste fundierte Grundlage in Data Science suchen
- Quereinsteigende aus fachfremden Bereichen mit Interesse an Datenarbeit
- Fachkräfte aus Forschung oder Reporting, die ihre Datenkompetenz erweitern möchten
- Personen mit Interesse an KI, die die Datengrundlage von Machine-Learning-Modellen verstehen wollen
- Mitarbeitende in technisch geprägten Bereichen, die Datenaufbereitung professionalisieren möchten
Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Hilfreich sind Interesse an Daten, analytisches Denken und ein grundlegendes Interesse an digitalen Anwendungen. Erste Erfahrungen mit Datenanalyse oder Python erleichtern den Einstieg, werden aber nicht vorausgesetzt, ebenso wenig wie vertiefte Mathematik- oder Machine-Learning-Kenntnisse, da die relevanten Grundlagen im Kurs selbst aufgebaut werden.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Der Kurs findet im Hybrid-Format statt und verbindet Präsenzphasen mit Online-Lerneinheiten, sodass sich Theorievermittlung und praktische Arbeit an Datensätzen sinnvoll abwechseln. Der Kurs wird in Vollzeit durchgeführt, wobei die praktischen Übungen an durchgängigen Beispieldatensätzen im Mittelpunkt stehen, damit Datenaufbereitung, Analyse und Feature Engineering nicht isoliert, sondern als zusammenhängender Arbeitsprozess erlebt werden.
Der Kurs ist als Vollzeitformat konzipiert und folgt einem aufbauenden Aufbau von der Datenbereinigung über die explorative Analyse bis zum Feature Engineering. Durch die hybride Durchführung wechseln sich angeleitete Einheiten und Phasen des eigenständigen Arbeitens an Datensätzen innerhalb der Kurslaufzeit ab.
Der Kurs schließt mit einem Trägerzertifikat ab, das die erworbenen Kompetenzen in Datenaufbereitung und Feature Engineering bestätigt. Je nach Anbieterausführung ist dieses Zertifikat mit einer Abschlussprüfung verbunden, in der die Teilnehmenden ihre Fähigkeiten an einem praktischen Datenszenario nachweisen.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Data-Science-Projekte scheitern in der Praxis häufiger an unzureichender Datenqualität als an der Wahl des falschen Algorithmus. Wer Datenaufbereitung und Feature Engineering beherrscht, liefert damit einen Beitrag, der in vielen Teams unterschätzt, aber für den Projekterfolg entscheidend ist. Der praktische Nutzen zeigt sich darin, dass Teilnehmende nach dem Kurs aus unstrukturierten oder fehlerhaften Rohdaten eigenständig einen trainingsfähigen Datensatz erstellen können, statt auf bereits aufbereitete Daten angewiesen zu sein. Diese Fähigkeit macht sie in Data-Science- und Analytics-Teams zu einer wertvollen Ergänzung, gerade weil sie einen häufig unterschätzten, aber zeitintensiven Arbeitsschritt selbstständig übernehmen können. Langfristig bildet der Kurs eine solide Grundlage für die Vertiefung in Richtung Machine Learning, Datenbanktechnik oder Business Intelligence, da Datenaufbereitung und Feature Engineering in all diesen Bereichen die gemeinsame Basis darstellen, auf der weiterführende Methoden aufsetzen.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Data Scientist
- Business Intelligence Analyst
- Machine Learning Engineer
- Data Engineer
- Data Analyst
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Muss ich vor dem Kurs bereits Python oder Machine Learning beherrschen?
Nein, formale Abschlüsse oder vertiefte Mathematik- und Machine-Learning-Kenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Erste Erfahrungen mit Datenanalyse oder Python erleichtern den Einstieg, sind aber keine Bedingung, da die Grundlagen im Kurs aufgebaut werden.
Was genau ist Feature Engineering und warum ist es ein eigenes Modul?
Feature Engineering bezeichnet die Überführung bereinigter Daten in Merkmale, die ein Machine-Learning-Modell sinnvoll verarbeiten kann, etwa durch Skalierung, Kodierung oder abgeleitete Merkmale. Da die Qualität dieser Merkmale die Modellgenauigkeit maßgeblich beeinflusst, behandelt der Kurs sie als eigenständige Disziplin.
Welche Rolle spielen SQL und Power BI in diesem Kurs?
SQL wird für die effiziente Abfrage und Aggregation großer Datensätze eingesetzt, Power BI für die visuelle Kontrolle von Zwischenergebnissen während der Datenexploration. Beide Werkzeuge unterstützen den Data-Science-Prozess, stehen aber nicht im Zentrum wie in einer reinen BI-Schulung.
In welchem Format und Umfang findet der Kurs statt?
Der Kurs wird im Hybrid-Format aus Präsenz- und Online-Phasen in Vollzeit durchgeführt. Die praktischen Übungen laufen an einem durchgängigen Beispieldatensatz, sodass Datenbereinigung, Analyse und Feature Engineering als zusammenhängender Prozess erlebt werden.