Deep Learning: Modellbewertung & Optimierung – Weiterbildung
Deep-Learning-Modelle datenbasiert bewerten und optimieren: automatisierte Trainingsdaten-Pipelines, SQL-Analyse von Trainingsmetriken und Power-BI/DAX-Dashboards für Trainingsverlauf und Performance.
Auf einen Blick
Überblick
Deep Learning Grundlagen: Methoden zur Modellbewertung und Optimierung setzt nicht beim Bau neuronaler Netze an, sondern bei der Frage, die in der Praxis oft entscheidet: Wie erkenne ich, ob ein Modell wirklich gut ist, und wie verbessere ich es gezielt? Der Kurs vermittelt automatisierte Datenpipelines für Trainingsdaten, SQL-gestützte Analyse von Trainings- und Validierungsmetriken sowie Power-BI- und DAX-Dashboards zur Visualisierung von Trainingsverlauf und Modellperformance — ergänzt um zentrale Optimierungskonzepte wie Regularisierung, Hyperparameter-Anpassung und Transfer Learning.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.
1
an 2 Standorten
18
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 16 erfassten Orten
9 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat, teils mit Abschlussprüfung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning96 %
- Virtuelles Klassenzimmer4 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 6 Monate bis 1 Jahr28×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €28×
Häufige Kursorte
- Kleve3×
- Dresden3×
- Berlin3×
- Leipzig2×
- Hannover2×
- Bochum2×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen10×
- Sachsen5×
- Niedersachsen3×
- Berlin3×
- Hessen3×
- Baden-Württemberg1×
Vermittelte Kompetenzen
- SQL
- Power BI
- DAX
- Modellbewertung
- Feature Engineering
- Explorative Datenanalyse
- Regularisierung
- Hyperparameter-Optimierung
Zugeordnete Zielberufe
- Industriemeister/Industriemeisterin - allgemein19.202 Stellen/12 Mon.
- Mathematik (weiterführend)1.984 Stellen/12 Mon.
- Machine Learning Engineer1.150 Stellen/12 Mon.
- Informationsmanagement (weiterführend)84 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 18 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Block 1 — Automatisierte Datenpipelines für Modelltrainingsdaten Bevor sich ein Modell überhaupt sinnvoll bewerten lässt, müssen die zugrunde liegenden Trainingsdaten strukturiert und reproduzierbar aufbereitet sein. Dieser Block vermittelt genau diese Grundlage.
- strukturierte Workflows zur Harmonisierung großer Modelltrainingsdaten entwerfen
- Trainingsdaten so transformieren, dass Trainingsprozesse reproduzierbar werden
- Pipelines so gestalten, dass sie auch mit wachsenden Datenmengen skalieren
- Datenqualität in Trainings- und Validierungsdaten systematisch prüfen
- typische Fehlerquellen bei der Aufbereitung von Trainingsdaten vermeiden
- eine Pipeline nachvollziehbar für spätere Wiederverwendung dokumentieren
Block 2 — SQL-Analyse von Trainings- und Validierungsdaten Trainings- und Validierungsdaten liegen häufig strukturiert in Datenbanken vor. Dieser Block vermittelt, wie sich mit SQL gezielt Kennzahlen zum Modellverhalten berechnen lassen.
- Trainings- und Validierungsdaten mit SQL gezielt analysieren
- optimierte Abfragen, Joins und Aggregationen zur Berechnung von Modellmetriken einsetzen
- Schwächen im Netzwerk anhand auffälliger Muster in den Daten identifizieren
- Verteilungen und Ausreißer in Trainingsdaten mit SQL untersuchen
- Abfrageergebnisse für die Visualisierung in Power BI aufbereiten
- SQL-Auswertungen mit den konzeptionellen Bewertungskriterien des Modells verknüpfen
Block 3 — Modellbewertung visualisieren mit Power BI und DAX Trainingsverlauf und Fehleranalysen sind erst dann wirklich nutzbar, wenn sie sich auf einen Blick erfassen lassen. Dieser Block vermittelt Power BI und DAX als Werkzeuge für genau diese Transparenz.
- Modellstrukturen und Bewertungsergebnisse mit Power BI visualisieren
- interaktive Dashboards für Trainingsverlauf und Fehleranalysen aufbauen
- DAX-Funktionen zur Berechnung von Trainingskennzahlen einsetzen
- Performancekennzahlen über mehrere Trainingsläufe hinweg vergleichbar darstellen
- Dashboards so gestalten, dass Schwachstellen im Modell sofort erkennbar sind
- Visualisierungen für technische und nicht-technische Stakeholder differenzieren
Block 4 — Explorative Analyse, Feature Engineering und Optimierung Der letzte Baustein verbindet statistische Bewertungsverfahren mit den zentralen Stellschrauben, mit denen sich ein Modell tatsächlich verbessern lässt.
- explorative Datenanalysen und statistische Verfahren zur qualitativen Modellbewertung einsetzen
- Analyseergebnisse gezielt für das Feature Engineering nutzen
- die Aussagekraft und Robustheit neuronaler Netze durch bessere Merkmale verbessern
- Regularisierungsmethoden zur Vermeidung von Überanpassung einordnen
- die Anpassung von Hyperparametern konzeptionell nachvollziehen
- Konzepte aus dem Transfer Learning zur Steigerung der Modellleistung verstehen
Praxisblock — Von Trainingsdaten zur visualisierten Modellbewertung
- einen Beispieldatensatz mit Trainings- und Validierungsdaten als Übungsgrundlage nutzen
- eine Pipeline zur Harmonisierung dieser Trainingsdaten aufbauen
- eine SQL-Abfrage zur Berechnung zentraler Modellmetriken erstellen
- Auffälligkeiten oder Schwächen anhand der SQL-Auswertung identifizieren
- ein Power-BI-Dashboard für den Trainingsverlauf aufbauen
- DAX-Kennzahlen für Performance und Fehleranalyse berechnen
- eine explorative Analyse zur qualitativen Bewertung des Modells durchführen
- ein bis zwei Merkmale für ein verbessertes Feature Engineering vorschlagen
- eine passende Regularisierungs- oder Hyperparameter-Handlungsschritt begründet auswählen
- die Wirkung dieser Handlungsschritt anhand der Dashboard-Kennzahlen einordnen
- die zentrale Bewertung des Modells in einem kurzen Fazit zusammenfassen
- das gesamte Vorgehen von der Datenpipeline bis zur Optimierungsempfehlung dokumentieren
Am Ende steht kein trainiertes Modell im Sinne einer reinen Programmieraufgabe, sondern die Fähigkeit, ein bestehendes Deep-Learning-Modell datenbasiert zu bewerten, seine Schwächen zu erkennen und begründete Optimierungsvorschläge abzuleiten. Genau diese Fähigkeit zur Bewertung und Steuerung ist es, die in vielen Data-Science-Teams von den reinen Modellentwickler:innen unterschieden wird und eigenständig stark nachgefragt ist.
Lernziele:
- Automatisierte Datenpipelines für die Harmonisierung großer Modelltrainingsdaten entwerfen
- Trainingsprozesse durch strukturierte Workflows reproduzierbar und skalierbar gestalten
- Mit SQL gezielt Trainings- und Validierungsdaten analysieren
- Modellmetriken mithilfe optimierter Abfragen, Joins und Aggregationen berechnen
- Schwächen in einem neuronalen Netzwerk anhand von Datenauswertungen identifizieren
- Modellstrukturen und Bewertungsergebnisse mit Power BI visualisieren
- DAX-Funktionen zur Berechnung und Darstellung von Trainingskennzahlen einsetzen
- Trainingsverlauf, Fehleranalysen und Performancekennzahlen transparent aufbereiten
- Explorative Datenanalysen zur qualitativen Bewertung von Modellen einsetzen
- Analyseergebnisse gezielt für Feature Engineering nutzen
- Regularisierungsmethoden und Hyperparameter-Anpassung konzeptionell einordnen
- Grundprinzipien des Transfer Learning zur Steigerung der Modellleistung verstehen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und beruflich Interessierte, die Kompetenzen in Data Science, Datenanalyse, KI, Forschung, Reporting oder technisch geprägten Fachbereichen ausbauen möchten. Formale Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
- Personen, die Deep Learning und neuronale Netze praxisnah kennenlernen und beruflich anwenden möchten
- angehende Datenwissenschaftler/innen mit Interesse an Modellbewertung statt nur an Modellbau
- Machine-Learning-Ingenieur:innen, die ihre Auswertungs- und Visualisierungskompetenz ausbauen möchten
- KI-Spezialist:innen, die Trainingsprozesse transparent nachvollziehbar machen möchten
Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse erforderlich. Hilfreich sind grundlegende PC-Kenntnisse und Interesse an Daten, Modellen und analytischen Fragestellungen. Mathematik-, Statistik- oder Programmiererfahrung ist hilfreich, wird aber nicht als Einstiegshürde vorausgesetzt, da die Bewertungsmethoden im Kurs von Grund auf erklärt werden.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs findet im Hybrid-Learning-Format in Vollzeit statt und verbindet konzeptionelle Einheiten zu neuronalen Netzen mit praktischer Arbeit in SQL und Power BI. Der Schwerpunkt liegt konsequent auf der Bewertung und Visualisierung bestehender Modelle statt auf dem eigenständigen Programmieren neuronaler Netze von Grund auf.
Der Kurs wird in Vollzeit durchgeführt; der genaue zeitliche Umfang richtet sich nach dem gewählten Anbieter und der jeweiligen Terminvariante.
Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat zum Thema Deep Learning Grundlagen: Methoden zur Modellbewertung und Optimierung ab; bei einem Teil der Anbieter ist dieses Zertifikat zusätzlich mit einer Abschlussprüfung verbunden.
Nutzen & Perspektiven
Viele Deep-Learning-Einführungen konzentrieren sich auf den Bau neuronaler Netze und behandeln die Bewertung bestehender Modelle nur am Rande — dabei entscheidet gerade die Fähigkeit, Schwächen in einem trainierten Modell zu erkennen, häufig über den Praxiserfolg eines KI-Projekts. Dieser Kurs dreht den Fokus bewusst um. Der praktische Wert liegt in der Verbindung von SQL und Power BI mit Deep-Learning-Bewertung: Wer Trainingsmetriken direkt aus Datenbanken analysieren und in transparenten Dashboards darstellen kann, macht Modellentscheidungen für ein ganzes Team nachvollziehbar statt sie in einer einzelnen Person zu bündeln. Für die berufliche Entwicklung eröffnet dieser Kurs eine Nische, die zwischen klassischer Datenanalyse und Modellentwicklung liegt: Datenwissenschaftler:innen, Machine-Learning-Ingenieur:innen und KI-Spezialist:innen, die Modelle nicht nur bauen, sondern auch verantwortungsvoll bewerten und optimieren können, sind in datengetriebenen Teams besonders gefragt.
Welche Förderung passt zu dir?
Finde in 30 Sekunden heraus, ob dir ein Bildungsgutschein oder andere Zuschüsse zustehen. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Arbeitsmarkt-Report
Berufsbild ist branchenübergreifend einsetzbar. Karrierechancen hängen stark von zusätzlicher Spezialisierung und Region ab.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Industriemeister/Industriemeisterin - allgemein19.202 Stellen
- Mathematik (weiterführend)1.984 Stellen
- Machine Learning Engineer1.150 Stellen
- Informationsmanagement (weiterführend)84 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Lerne ich, neuronale Netze selbst zu programmieren?
Nein, der Fokus liegt auf der datenbasierten Bewertung, Visualisierung und Optimierung bestehender Modelle über SQL, Power BI und DAX, nicht auf dem Programmieren neuronaler Netze von Grund auf.
Brauche ich Mathematik- oder Statistikkenntnisse?
Sie sind hilfreich, werden aber nicht als Einstiegshürde vorausgesetzt. Die Bewertungsmethoden werden im Kurs von Grund auf erklärt.
Welche Werkzeuge stehen im Mittelpunkt?
SQL für die Analyse von Trainings- und Validierungsdaten sowie Power BI und DAX für die Visualisierung von Trainingsverlauf und Modellperformance.
Was ist Feature Engineering in diesem Kurs?
Die gezielte Verbesserung von Merkmalen (Features) auf Basis der Analyseergebnisse, um die Aussagekraft und Robustheit eines neuronalen Netzes zu erhöhen.
Wie ist der Kurs organisiert?
Der Kurs findet im Hybrid-Learning-Format in Vollzeit statt und verbindet konzeptionelle Einheiten mit praktischer Arbeit in SQL und Power BI.