Deep Learning Weiterbildung: Neuronale Netze & Praxis
Praxisorientierte Weiterbildung zu neuronalen Netzen, Transfer Learning und Deep-Learning-Workflows – von der Datenaufbereitung mit SQL bis zur Visualisierung in Power BI.
Auf einen Blick
Überblick
Deep Learning ist längst aus den Forschungslaboren in den beruflichen Alltag vorgedrungen: Bilderkennung, Sprachverarbeitung, Prognosemodelle und automatisierte Entscheidungsunterstützung basieren heute auf neuronalen Netzen. Der Kurs Deep Learning Technologien für innovative Konzepte vermittelt genau dieses Handwerkszeug – von der statistischen Grundlage über die Datenaufbereitung bis zum Training und zur Visualisierung neuronaler Netzwerke. Im Zentrum steht die Fähigkeit, komplexe Datensätze zu verstehen, mit SQL effizient aufzubereiten, mittels Transfer Learning bestehende Modelle für neue Aufgaben nutzbar zu machen und die Ergebnisse in Power BI verständlich darzustellen. Der Kurs richtet sich an Menschen mit und ohne Vorerfahrung, die im Bereich Data Science, KI-Entwicklung oder datengetriebener Analyse Fuß fassen oder ihr bestehendes Wissen um Deep-Learning-Methoden erweitern möchten.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.
1
an 2 Standorten
48
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 14 erfassten Orten
9 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Zertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning96 %
- Virtuelles Klassenzimmer4 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 6 Monate bis 1 Jahr27×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €27×
Häufige Kursorte
- Dresden4×
- Berlin3×
- Stuttgart3×
- Laatzen bei Hannover3×
- Hamburg2×
- Bochum2×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen6×
- Sachsen5×
- Niedersachsen4×
- Baden-Württemberg3×
- Berlin3×
- Hamburg2×
Vermittelte Kompetenzen
- Neuronale Netze
- Transfer Learning
- Statistische Analysen
- SQL
- Datenpipelines
- Power BI
- DAX
- Explorative Datenanalyse
Zugeordnete Zielberufe
- IT-Manager/IT-Managerin883 Stellen/12 Mon.
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
- Technische Informatik (weiterführend)469 Stellen/12 Mon.
- Informationsmanagement (weiterführend)84 Stellen/12 Mon.
- IT-Management (weiterführend)57 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 48 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der Kurs gliedert sich in vier inhaltliche Schwerpunkte, die aufeinander aufbauen und am Ende in einem zusammenhängenden Projektverständnis münden. Im ersten Block Statistische Grundlagen und Datenanalyse geht es darum, ein solides Fundament für alle weiteren Schritte zu legen. Ohne sauberes Verständnis der zugrunde liegenden Daten bleibt jedes neuronale Netz eine Black Box.
- Explorative Datenanalyse zur Identifikation von Mustern und Ausreißern
- Verteilungen, Korrelationen und deskriptive Kennzahlen interpretieren
- Statistische Methoden zur Bewertung von Modellqualität und Trainingsverläufen
- Umgang mit fehlenden Werten und unausgewogenen Datensätzen
- Grundlegende Wahrscheinlichkeitskonzepte im Kontext von Klassifikation und Regression
- Zusammenhang zwischen Datenqualität und Modellleistung praktisch nachvollziehen
Im zweiten Block Datenbankmanagement mit SQL steht die technische Aufbereitung großer Datenmengen im Mittelpunkt, denn Deep-Learning-Modelle sind nur so gut wie die Daten, mit denen sie trainiert werden.
- Aufbau und Abfrage relationaler Datenbanken mit SQL
- Joins, Aggregationen und Filteroperationen zur Strukturierung von Trainingsdaten
- Subqueries und Fensterfunktionen für komplexere Auswertungen
- Performance-Optimierung von Abfragen bei großen Datenmengen
- Export und Aufbereitung von Datensätzen für den Einsatz in Trainingspipelines
- Qualitätssicherung von Rohdaten vor dem Modelltraining
Der dritte Block Neuronale Netze und Transfer Learning bildet den fachlichen Kern der Weiterbildung und verbindet Theorie mit unmittelbarer Anwendung.
- Aufbau und Funktionsweise von Convolutional Neural Networks
- Einsatz von Recurrent Neural Networks für sequenzielle Daten
- Prinzip und Nutzen von Transfer Learning zur Effizienzsteigerung beim Training
- Feintuning vortrainierter Modelle auf spezifische Anwendungsfälle
- Vermeidung von Overfitting und Umgang mit Regularisierungstechniken
- Auswahl geeigneter Architekturen je nach Anwendungsfall
Im vierten Block Automatisierung von Datenpipelines und Visualisierung mit Power BI wird der Blick auf den gesamten Workflow gerichtet – von der Rohdatenquelle bis zur verständlichen Präsentation der Ergebnisse.
- Konzeption automatisierter Datenpipelines für Bereinigung und Transformation
- Sicherstellung konsistenter Datenqualität über wiederkehrende Prozesse hinweg
- Aufbau interaktiver Dashboards in Power BI zur Darstellung von Modellmetriken
- Einsatz von DAX-Funktionen zur Berechnung abgeleiteter Kennzahlen
- Gestaltung verständlicher Visualisierungen für unterschiedliche Zielgruppen
- Ableitung datengetriebener Entscheidungen aus den aufbereiteten Ergebnissen
Ergänzend arbeiten die Teilnehmenden praxisnah an eigenen kleinen Projekten, in denen die einzelnen Bausteine – Datenanalyse, Datenbankabfrage, Modelltraining und Visualisierung – zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengeführt werden. Dabei wird deutlich, wie die einzelnen Technologien ineinandergreifen: Ein sauber trainiertes Modell ist ohne verständliche Datenaufbereitung ebenso wenig wertvoll wie eine ansprechende Visualisierung ohne belastbare Datenbasis. So entsteht über den gesamten Kursverlauf hinweg ein Verständnis dafür, wie Deep-Learning-Projekte in der Praxis end-to-end funktionieren – von der ersten Datenexploration bis zur Kommunikation der Ergebnisse an Fachabteilungen oder Entscheidungsträger.
Lernziele:
- Grundprinzipien neuronaler Netze verstehen und ihre Funktionsweise nachvollziehen
- Convolutional Neural Networks für Bild- und Mustererkennung einsetzen
- Recurrent Neural Networks für sequenzielle und zeitreihenbasierte Daten anwenden
- Transfer Learning nutzen, um vortrainierte Modelle auf neue Aufgabenstellungen zu übertragen
- Explorative Datenanalysen durchführen und Auffälligkeiten in komplexen Datensätzen erkennen
- Statistische Verfahren gezielt zur Optimierung neuronaler Netzwerke einsetzen
- Relationale Datenbanken mit SQL abfragen, verknüpfen und für Trainingsprozesse aufbereiten
- Datenpipelines konzipieren, die Datenbereinigung und -transformation automatisieren
- Modellmetriken interpretieren und typische Fehlerquellen beim Training erkennen
- Dashboards und Berichte in Power BI aufbauen, um Deep-Learning-Ergebnisse verständlich zu kommunizieren
- DAX-Funktionen zur Berechnung und Aufbereitung von Kennzahlen einsetzen
- Deep-Learning-Konzepte in eigenständige, praxisnahe Projektideen übersetzen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs eignet sich für Einsteigerinnen und Einsteiger ebenso wie für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger sowie Fachkräfte, die ihre Kompetenzen in Data Science, Datenanalyse oder KI-nahen Tätigkeitsfeldern ausbauen möchten. Angesprochen sind Personen mit Interesse an Forschung, Reporting oder technisch geprägten Fachbereichen, die Deep Learning und neuronale Netze praxisnah kennenlernen und im beruflichen Alltag anwenden wollen.
- Personen, die in Data-Science- oder KI-nahe Tätigkeiten einsteigen möchten
- Fachkräfte, die bestehende Analyse- oder Reporting-Kompetenzen um Deep-Learning-Methoden erweitern wollen
- Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger mit Interesse an strukturierten Daten und Mustererkennung
- Mitarbeitende aus technischen Fachbereichen, die datengetriebene Entscheidungen vorbereiten
- Interessierte ohne tiefe Vorkenntnisse, die einen praxisnahen Einstieg in neuronale Netze suchen
Formale Abschlüsse werden für die Teilnahme nicht vorausgesetzt. Hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich, ist ein grundlegendes Verständnis für den Umgang mit Daten, etwa aus einfachen Analysen oder ersten Erfahrungen mit Python. Vertiefte Kenntnisse in Statistik, Mathematik oder Machine Learning werden nicht als harte Zugangsvoraussetzung erwartet, erleichtern aber den Einstieg in einzelne Themenblöcke. Wer bereits mit Tabellenkalkulationen oder einfachen Datenbankabfragen gearbeitet hat, findet sich in den SQL-Modulen schneller zurecht.
Ablauf & Abschluss
Die Weiterbildung findet im Hybrid-Format statt und kombiniert Präsenz- beziehungsweise Live-Online-Einheiten mit eigenständigen Übungsphasen. Theoretische Grundlagen werden jeweils direkt mit praktischen Aufgaben verknüpft, sodass statistische Konzepte, SQL-Abfragen und Modelltraining unmittelbar am eigenen Rechner nachvollzogen werden können. Die Teilnahme erfolgt in Vollzeit, was ein durchgehendes, aufeinander aufbauendes Lerntempo ermöglicht und den Transfer zwischen den einzelnen Themenblöcken erleichtert.
Der Kurs ist als Vollzeitangebot im Hybrid-Format konzipiert und deckt die vier beschriebenen Themenblöcke von den statistischen Grundlagen bis zur Visualisierung mit Power BI vollständig ab. Durch die Vollzeitform lässt sich der Stoff kompakt und ohne lange Unterbrechungen zwischen den einzelnen Modulen durcharbeiten, was besonders bei technisch anspruchsvollen Themen wie dem Training neuronaler Netze von Vorteil ist.
Am Ende der Weiterbildung erhalten die Teilnehmenden ein trägerinternes Zertifikat, das die erworbenen Kompetenzen im Bereich Deep Learning, Datenanalyse und Visualisierung dokumentiert. Je nach Anbieter kann der Abschluss mit einer internen Abschlussprüfung verbunden sein, in der die zentralen Inhalte aus den vier Themenblöcken angewendet werden.
Nutzen & Perspektiven
Wer diesen Kurs abschließt, verfügt über ein durchgängiges Verständnis dafür, wie Deep-Learning-Projekte in der Praxis entstehen – von der ersten Dateneinschätzung über die technische Aufbereitung bis zur verständlichen Kommunikation der Ergebnisse. Dieses Zusammenspiel aus Statistik, Datenbanktechnik, Modelltraining und Visualisierung ist in vielen Unternehmen gefragt, da Deep-Learning-Anwendungen selten isoliert entstehen, sondern eng mit bestehenden Datenlandschaften und Reporting-Strukturen verzahnt sind. Besonders wertvoll ist der Praxisbezug: Statt Deep Learning nur theoretisch zu behandeln, arbeiten die Teilnehmenden konkret mit SQL-Abfragen, trainieren eigene neuronale Netze und bereiten die Ergebnisse in Power BI auf. Dadurch entsteht ein Kompetenzprofil, das sowohl die technische Modellentwicklung als auch die verständliche Aufbereitung für Fachabteilungen abdeckt – eine Kombination, die im Arbeitsalltag oft unterschätzt wird, aber entscheidend für den Projekterfolg ist. Langfristig eröffnet dieses Kompetenzprofil Perspektiven in Rollen wie Data Scientist, Deep Learning Engineer, Data Analyst oder Machine Learning Engineer. Gerade weil Deep-Learning-Technologien branchenübergreifend eingesetzt werden – von der Produktion über den Handel bis zum Gesundheitswesen – lässt sich das erworbene Wissen flexibel in unterschiedlichen beruflichen Kontexten einsetzen.
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- IT-Manager/IT-Managerin883 Stellen
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen
- Technische Informatik (weiterführend)469 Stellen
- Informationsmanagement (weiterführend)84 Stellen
- IT-Management (weiterführend)57 Stellen
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Programmiererfahrung für diesen Kurs?
Nein, formale Abschlüsse oder tiefe Programmierkenntnisse sind nicht erforderlich. Ein grundlegendes Verständnis für Daten und erste Erfahrungen mit Python erleichtern den Einstieg, sind aber keine Pflicht.
Welche Rolle spielt SQL in einem Deep-Learning-Kurs?
SQL wird genutzt, um große Datenmengen effizient abzufragen und für das Training neuronaler Netze aufzubereiten. Ohne saubere Datenaufbereitung lässt sich kein belastbares Modell entwickeln.
Was ist Transfer Learning und warum ist es relevant?
Transfer Learning bezeichnet die Übertragung bereits trainierter Modelle auf neue Aufgabenstellungen. Das spart Trainingszeit und Rechenaufwand und wird im Kurs praktisch angewendet.
Wie ist der Kurs organisiert?
Der Kurs findet in Vollzeit im Hybrid-Format statt und verbindet Präsenz- bzw. Live-Online-Einheiten mit praktischen Übungsphasen am eigenen Rechner.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?
Die Teilnehmenden erhalten ein trägerinternes Zertifikat, das je nach Anbieter mit einer Abschlussprüfung zu den Kursinhalten verbunden sein kann.