Quellanbindung Azure Data Factory für ETL-Entwickler – Kurs
Quellanbindung mit Azure Data Factory: Datenbanken, Dateien, REST-Schnittstellen und Objektspeicher zuverlässig an ETL-Prozesse anbinden.
Auf einen Blick
Überblick
Dieser Kurs behandelt den ersten und oft unterschätzten Schritt jedes ETL-Prozesses: die zuverlässige Anbindung der Quellsysteme. Am Beispiel von Azure Data Factory lernen angehende und praktizierende ETL-Entwickler:innen, wie unterschiedliche Datenquellen – von klassischen Datenbanken über Dateiformate bis zu cloudbasierten REST-Schnittstellen und Objektspeichern – technisch angebunden werden. Im Mittelpunkt stehen die Connector-Landschaft von Azure Data Factory, die Konfiguration von Linked Services, Authentifizierungsmechanismen sowie Laufzeit- und Stabilitätsfragen, die darüber entscheiden, ob eine Anbindung dauerhaft zuverlässig läuft oder im Betrieb immer wieder Probleme verursacht.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
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an 3 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 12 erfassten Orten
9 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning83 %
- Virtuelles Klassenzimmer17 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 6 Monate bis 1 Jahr18×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €18×
Häufige Kursorte
- Dortmund2×
- Hamburg2×
- Berlin2×
- Bremen2×
- Kleve1×
- Leipzig1×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen4×
- Berlin2×
- Bremen2×
- Hamburg2×
- Hessen2×
- Baden-Württemberg1×
Vermittelte Kompetenzen
- Azure Data Factory
- Linked Services
- REST-APIs
- Datenbankconnectoren
- Cloud Data Warehousing
- ETL-Prozesse
- Authentifizierungsmechanismen
- Datenprotokollierung
Zugeordnete Zielberufe
- Embedded-Systems-Entwickler/Embedded-Systems-Entwicklerin370 Stellen/12 Mon.
- Entwicklungstechniker/Entwicklungstechnikerin320 Stellen/12 Mon.
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen/12 Mon.
- IoT-Entwickler/IoT-Entwicklerin30 Stellen/12 Mon.
- Staatlich geprüfte Fachkraft für EDV-gestützte Unternehmensführung10 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 48 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der Kurs gliedert sich in vier inhaltliche Blöcke, die die Bandbreite möglicher Quellsysteme sowie die technischen und betrieblichen Aspekte einer stabilen Anbindung abdecken, ergänzt um einen Praxisblock zur Umsetzung vollständiger Anbindungsszenarien. Im ersten Block Connector-Landschaft in Azure Data Factory geht es um das grundlegende Verständnis dafür, welche Quelltypen Azure Data Factory unterstützt und wie eine Verbindung technisch aufgebaut wird.
- Gängige Quelltypen in Azure Data Factory und ihre jeweiligen Eigenschaften
- Konfiguration von Linked Services als Grundlage jeder Quellanbindung
- Umgang mit unterschiedlichen Authentifizierungsmechanismen
- Auswahl des passenden Connectors je nach Quellsystem und Anforderung
- Wiederverwendbare Konfigurationsmuster für ähnliche Quellsysteme
- Grundlegende Fehlerquellen bei der Ersteinrichtung einer Verbindung vermeiden
Der zweite Block Datenaufnahme aus Datenbanken und Dateien widmet sich den klassischen, weit verbreiteten Quellformen im ETL-Umfeld.
- Zugriff auf relationale Datenbanksysteme über passende Connectoren
- Einbindung von Flat Files als einfache, aber häufig genutzte Quellform
- Verarbeitung semi-strukturierter Dateiformate innerhalb von ETL-Strecken
- Umgang mit Zeichenkodierung, um Datenverfälschungen zu vermeiden
- Berücksichtigung unterschiedlicher Zeitzonen bei zeitbezogenen Daten
- Konsistente Handhabung wiederkehrender Dateiimporte
Im dritten Block Anbindung cloudbasierter Quellen stehen moderne, verteilte Datenquellen im Mittelpunkt, die zunehmend neben klassischen Datenbanken an Bedeutung gewinnen.
- Anbindung REST- und webbasierter Schnittstellen als Quellsysteme
- Umgang mit unterschiedlichen Antwortformaten webbasierter Schnittstellen
- Objektspeicher als Quellsystem für ETL-Prozesse einbinden
- Verarbeitung paginierter Antworten, um vollständige Datensätze zu erhalten
- Umgang mit Ratenbegrenzungen bei API-basierten Quellsystemen
- Kombination mehrerer cloudbasierter Quellen in einer Anbindungsstrecke
Der vierte Block Laufzeit- und Stabilitätsaspekte behandelt, was eine Anbindung im laufenden Betrieb zuverlässig macht, statt nur bei der Ersteinrichtung zu funktionieren.
- Parametrisierung von Quellabfragen für flexible, wiederverwendbare Anbindungen
- Umgang mit Zugriffsbeschränkungen auf Quellsystemseite
- Umgang mit Drosselung, wenn Quellsysteme die Anfragerate begrenzen
- Protokollierung von Anbindungsvorgängen zur Nachvollziehbarkeit
- Frühzeitiges Erkennen von Anbindungsproblemen im laufenden Betrieb
- Abstimmung technischer Stabilitätsanforderungen mit fachlichen Aktualitätsanforderungen
Der ergänzende Praxisblock führt die vorangegangenen Themen zu vollständigen, realitätsnahen Anbindungsszenarien zusammen.
- Eine Linked-Service-Konfiguration für ein relationales Quellsystem aufbauen
- Eine Anbindung an eine REST-Schnittstelle mit Paginierung umsetzen
- Eine Dateibasierte Quelle unter Berücksichtigung von Zeichenkodierung einbinden
- Eine Objektspeicher-Anbindung als Quellsystem konfigurieren
- Parametrisierte Abfragen für wiederkehrende Anbindungsszenarien entwerfen
- Authentifizierungsmechanismen für unterschiedliche Quelltypen im Vergleich einsetzen
- Protokollierungsmechanismen einrichten, um Anbindungsvorgänge nachvollziehbar zu machen
- Reaktionen auf Drosselung und Zugriffsbeschränkungen im eigenen Szenario testen
- Eine bestehende Anbindung auf Stabilität und Fehleranfälligkeit überprüfen
- Abstimmungsbedarf mit Systemverantwortlichen auf der Quellseite identifizieren
- Eine vollständige Anbindungsstrecke von mehreren heterogenen Quellsystemen dokumentieren
- Die eigene Konfiguration im Hinblick auf Wartbarkeit und Wiederverwendbarkeit überarbeiten
Die vier Blöcke folgen bewusst der Logik eines wachsenden Quellsystem-Portfolios: Vom grundsätzlichen Verständnis der Connector-Landschaft über die klassischen Datenbank- und Dateiquellen bis zu modernen cloudbasierten Schnittstellen wird jede Quellform um die jeweils passenden technischen Kniffe ergänzt. Der abschließende Block zu Laufzeit- und Stabilitätsaspekten macht deutlich, dass die reine technische Anbindung nur der erste Schritt ist – erst die Berücksichtigung von Drosselung, Zugriffsbeschränkungen und Protokollierung macht eine Anbindung im Tagesbetrieb wirklich belastbar. Am Ende des Kurses steht die Fähigkeit, unterschiedlichste Quellsysteme in Azure Data Factory eigenständig anzubinden und diese Anbindung so zu gestalten, dass sie auch unter realen Betriebsbedingungen stabil bleibt.
Lernziele:
- Die Connector-Landschaft von Azure Data Factory und ihre unterschiedlichen Quelltypen einordnen
- Linked Services korrekt konfigurieren, um Verbindungen zu Quellsystemen herzustellen
- Authentifizierungsmechanismen für unterschiedliche Quellsysteme sicher einrichten
- Daten aus relationalen Datenbanksystemen zuverlässig aufnehmen
- Flat Files und semi-strukturierte Dateiformate in ETL-Prozesse einbinden
- Zeichenkodierung und Zeitzonen bei der Datenaufnahme korrekt behandeln
- REST- und webbasierte Schnittstellen als Quellsysteme anbinden
- Objektspeicher als Quellsystem für ETL-Prozesse einbinden und konfigurieren
- Paginierte Antworten von APIs vollständig und korrekt verarbeiten
- Quellabfragen parametrisieren, um Anbindungen flexibel und wiederverwendbar zu gestalten
- Mit Zugriffsbeschränkungen und Drosselung (Throttling) von Quellsystemen souverän umgehen
- Anbindungsvorgänge protokollieren, um Fehler und Unregelmäßigkeiten nachvollziehen zu können
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an angehende und bereits tätige ETL-Entwickler:innen sowie an Fachkräfte aus dem Bereich Datenintegration, die ihre Kenntnisse gezielt auf die Quellanbindung mit Azure Data Factory ausrichten möchten. Angesprochen sind auch Personen, die aus angrenzenden IT-Bereichen in Richtung Cloud-Datenverarbeitung wechseln möchten.
- ETL-Entwickler:innen, die ihre Kenntnisse zur Quellanbindung mit Azure Data Factory vertiefen möchten
- Fachkräfte aus der Datenintegration mit Interesse an cloudbasierten ETL-Werkzeugen
- Personen, die aus Datenbank- oder Systemadministration in Richtung Data Engineering wechseln möchten
- IT-Fachkräfte, die bestehende Integrationsstrecken pflegen und stabilisieren müssen
Für die Teilnahme wird eine abgeschlossene Berufsausbildung und/oder ein abgeschlossenes Studium vorausgesetzt. Erforderlich ist zudem ein sicherer Umgang mit dem Computer. Englischkenntnisse sind von Vorteil, da viele Dokumentationen und Konfigurationsoberflächen von Azure Data Factory in englischer Sprache vorliegen. Grundkenntnisse in Datenbanken oder ETL-Prozessen erleichtern den Einstieg zusätzlich, sind aber keine zwingende Bedingung.
Ablauf & Abschluss
Die Weiterbildung wird überwiegend im Combined-Learning-Format durchgeführt, teils ergänzt durch Einheiten im virtuellen Klassenzimmer, und meist in Vollzeit, teils in Teilzeit angeboten. Diese Kombination erlaubt es, die technische Konfiguration von Linked Services und Connectoren praktisch an konkreten Quellsystem-Szenarien zu erarbeiten, während begleitende Online-Einheiten Raum für Rückfragen und vertiefende Erläuterungen bieten.
Der Kurs deckt die vier beschriebenen Themenblöcke von der Connector-Landschaft über die klassische und cloudbasierte Quellanbindung bis zu Laufzeit- und Stabilitätsaspekten ab. Je nach gewähltem Format wird die Weiterbildung meist in Vollzeit, teils in Teilzeit durchgeführt, sodass sich der zeitliche Umfang am individuell gewählten Format orientiert.
Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat ab. Eine darüberhinausgehende, extern anerkannte Abschlussbezeichnung ist nicht angegeben. Es handelt sich damit um eine qualifizierte Bestätigung des Bildungsanbieters über die erworbenen Kenntnisse zur Quellanbindung mit Azure Data Factory, nicht um eine offizielle Microsoft-Zertifizierungsprüfung.
Nutzen & Perspektiven
Wer diesen Kurs abschließt, versteht, dass die Qualität eines gesamten ETL-Prozesses maßgeblich davon abhängt, wie sauber und stabil die Quellanbindung zu Beginn aufgesetzt ist. Diese Sichtweise unterscheidet sich von einem rein werkzeugorientierten Verständnis, bei dem Connectoren nur als technische Formalität behandelt werden, statt ihre Bedeutung für die Vollständigkeit und Zuverlässigkeit der nachgelagerten Verarbeitung zu erkennen. Besonders wertvoll ist die Bandbreite der behandelten Quellsysteme: Der Kurs beschränkt sich nicht auf klassische Datenbanken, sondern deckt gezielt auch Dateiformate, REST-Schnittstellen und Objektspeicher ab, die in modernen, cloudbasierten Datenlandschaften zunehmend parallel genutzt werden. Wer alle diese Quelltypen sicher anbinden kann, ist nicht auf ein einzelnes Szenario beschränkt, sondern kann heterogene Systemlandschaften integrieren, wie sie in der Praxis der Regelfall sind. Ein weiterer Mehrwert liegt in der Betriebsperspektive: Statt bei der einmaligen Ersteinrichtung stehenzubleiben, vermittelt der Kurs, wie Anbindungen mit Parametrisierung, Protokollierung und einem bewussten Umgang mit Drosselung und Zugriffsbeschränkungen auch im Dauerbetrieb stabil bleiben. Für den weiteren Berufsweg eröffnet die Qualifikation Perspektiven in Rollen wie ETL-Entwickler:in, Cloud Data Engineer, BI-Entwickler:in oder Data Engineer, insbesondere in Unternehmen, die ihre Datenintegration zunehmend auf Azure-Cloud-Werkzeuge umstellen oder bestehende Integrationsstrecken pflegen und weiterentwickeln müssen.
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Embedded-Systems-Entwickler/Embedded-Systems-Entwicklerin370 Stellen
- Entwicklungstechniker/Entwicklungstechnikerin320 Stellen
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen
- IoT-Entwickler/IoT-Entwicklerin30 Stellen
- Staatlich geprüfte Fachkraft für EDV-gestützte Unternehmensführung10 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Arten von Quellsystemen werden im Kurs behandelt?
Der Kurs deckt relationale Datenbanken, Flat Files und semi-strukturierte Dateiformate ebenso ab wie cloudbasierte Quellen: REST-Schnittstellen, Objektspeicher und deren paginierte Antworten.
Brauche ich bereits Erfahrung mit Azure Data Factory, um teilzunehmen?
Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Studium sowie sicherer Computerumgang. Konkrete Vorerfahrung mit Azure Data Factory ist nicht zwingend, Grundkenntnisse in Datenbanken oder ETL-Prozessen erleichtern jedoch den Einstieg.
Warum ist die Quellanbindung ein eigenes Kursthema und nicht nur ein kurzer Schritt im ETL-Prozess?
Die Quellanbindung entscheidet maßgeblich über die Vollständigkeit und Stabilität der nachgelagerten Verarbeitung. Fehler oder Instabilitäten an dieser Stelle wirken sich auf den gesamten ETL-Prozess aus, weshalb der Kurs ihr einen eigenen, vertieften Themenblock widmet.
Wie ist der Kurs organisiert?
Die Weiterbildung findet überwiegend im Combined-Learning-Format statt, teils ergänzt durch ein virtuelles Klassenzimmer, und wird meist in Vollzeit, teils in Teilzeit angeboten.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?
Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat ab. Es handelt sich nicht um eine offizielle Microsoft-Zertifizierungsprüfung, sondern um eine qualifizierte Bestätigung des Bildungsanbieters.