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CompTIA Server+ Zertifizierung: Vollzeitkurs

Vollzeit-Präsenzkurs zur Vorbereitung auf die CompTIA-Server+-Zertifizierung: Server-Hardware, Serververwaltung, Sicherheit, Disaster Recovery und systematische Fehlerbehebung.

Auf einen Blick

DauerVollzeitØ am Markt
FormatPräsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Server bilden das Rückgrat nahezu jeder IT-Infrastruktur - vom kleinen Fileserver im Mittelstandsbetrieb bis zum Rechenzentrums-Cluster großer Unternehmen. Diese Präsenz-Weiterbildung in Vollzeit bereitet gezielt auf die herstellerneutrale Zertifizierungsprüfung CompTIA Server+ vor und vermittelt dabei die vier klassischen Aufgabenfelder der Serveradministration: Auswahl, Einbau und Konfiguration von Server-Hardware, laufende Serververwaltung, Absicherung und Notfallvorsorge sowie strukturierte Fehlerbehebung. Im Mittelpunkt steht praktisches Arbeiten an Servertechnik, ergänzt um die theoretischen Grundlagen, die für das Bestehen der Prüfung erforderlich sind.

ZertifikatsqualifizierungInhaltsstand 10.07.2026

Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

1

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

2

an 1 erfassten Orten

Regionen

1 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

CompTIA Server+ (Zertifizierungsvorbereitung) + Teilnahmebescheinigung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Präsenzunterricht

Zeitmodelle

  • Vollzeit

Gemeldete Preisgruppen

  • bis 500 €

Häufige Kursorte

  • Köln

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen

Nächste erfasste Starttermine

  • 07.09.2026 · 51149 KölnPräsenzunterricht · Vollzeit
  • 05.10.2026 · 51149 KölnPräsenzunterricht · Vollzeit

Vermittelte Kompetenzen

  • Server-Hardware
  • RAID-Konfiguration
  • Virtualisierung
  • Serververwaltung
  • Backup und Recovery
  • Netzwerksicherheit
  • Fehlerdiagnose
  • CompTIA Server+

Zugeordnete Zielberufe

  • Netzwerk-Servicetechniker/Netzwerk-Servicetechnikerin335 Stellen/12 Mon.
  • Verwaltungsinformatik (grundständig)211 Stellen/12 Mon.
  • Verwaltungsinformatik (weiterführend)211 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 31 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Das erste Modul behandelt Server-Hardware in Installation und Management und schafft die technische Grundlage für alle weiteren Themen. Teilnehmende lernen die Bauteile eines Servers kennen und üben deren fachgerechten Einbau.

  • Auswahl und Einbau von Prozessoren, Arbeitsspeicher und Massenspeicher
  • Einrichtung unterschiedlicher RAID-Level für Datensicherheit und Performance
  • Umgang mit redundanten Netzteilen und Kühlungskonzepten
  • Rack-Montage, Verkabelung und Kennzeichnung von Serverhardware
  • Konfiguration von Firmware- und UEFI/BIOS-Einstellungen
  • Einbindung von Erweiterungskarten und Peripheriegeräten

Das zweite Modul widmet sich der Serververwaltung im laufenden Betrieb und damit dem administrativen Kernhandwerk des Server-Alltags.

  • Installation und Grundkonfiguration von Serverbetriebssystemen
  • Verwaltung von Benutzerkonten, Gruppen und Zugriffsrechten
  • Einrichtung von Virtualisierungsumgebungen und virtuellen Maschinen
  • Konfiguration und Pflege lokaler sowie netzwerkbasierter Speichersysteme
  • Nutzung von Remote-Verwaltungswerkzeugen für den Fernzugriff
  • Überwachung von Auslastung, Kapazität und Systemzustand

Im dritten Modul stehen Sicherheit und Disaster Recovery im Mittelpunkt, da Server als zentrale Systeme besonders schützenswert sind.

  • Umsetzung von Zugriffskontrollen und Authentifizierungsverfahren
  • Verschlüsselung gespeicherter und übertragener Daten
  • Planung von Vollsicherungen, differenziellen und inkrementellen Backups
  • Entwicklung von Notfallwiederherstellungsplänen für Serverausfälle
  • Physische Absicherung von Serverräumen und Serverschränken
  • Grundlegende Compliance-Anforderungen an den Serverbetrieb

Das vierte Modul vermittelt strukturierte Fehlerbehebung als eigenständige Fertigkeit, die Hardware-, Software- und Netzwerkaspekte verbindet. Eine saubere Diagnosemethodik hilft dabei, Ausfallzeiten zu verkürzen und Folgefehler zu vermeiden, die aus vorschnellen Eingriffen entstehen können.

  • Systematisches Vorgehen bei der Eingrenzung von Serverfehlern
  • Unterscheidung zwischen Hardware- und Softwareursachen
  • Diagnose von Netzwerkanbindungs- und Konnektivitätsproblemen
  • Fehlersuche bei Storage- und RAID-Problemen
  • Analyse von Performance-Einbrüchen unter Last
  • Auswertung von System- und Ereignisprotokollen

Ergänzend arbeiten die Teilnehmenden in einem umfangreichen Praxisteil direkt an Servertechnik und -software, um die vier Themenfelder miteinander zu verknüpfen.

  • Zusammenbau und Erstinbetriebnahme eines Servers in der Übungsumgebung
  • Konfiguration verschiedener RAID-Level anhand praktischer Szenarien
  • Einrichtung eines Hypervisors und Erstellung virtueller Maschinen
  • Anlage von Benutzerkonten mit abgestuften Zugriffsrechten
  • Durchführung eines vollständigen Backup- und Restore-Vorgangs
  • Simulation eines Festplattenausfalls mit anschließendem RAID-Rebuild
  • Erstellung eines einfachen Notfallwiederherstellungsplans für ein Beispielszenario
  • Auswertung von Systemprotokollen zur Eingrenzung eines simulierten Fehlers
  • Vergabe von Zugriffsrechten nach dem Prinzip minimaler Berechtigungen
  • Einspielen von Patches in einer kontrollierten Testumgebung
  • Fehlersuche bei einer nachgestellten Netzwerkanbindungsstörung
  • Dokumentation der eigenen Serverkonfiguration nach Abschluss der Übung

Die vier Module bauen so aufeinander auf, dass am Ende ein zusammenhängendes Bild der Serveradministration entsteht: von der physischen Hardware über die laufende Verwaltung bis zur Absicherung und Fehlerbehebung. Der hohe Praxisanteil orientiert sich unmittelbar an den Aufgaben, die in der Zertifizierungsprüfung sowie im späteren Arbeitsalltag als Serveradministrator oder Serveradministratorin gefordert sind. Wiederkehrende Situationen wie ein Festplattenausfall im RAID-Verbund oder ein fehlgeschlagenes Update werden dabei nicht nur besprochen, sondern in der Übungsumgebung tatsächlich durchgespielt.

Lernziele:

  • Server-Hardware-Komponenten wie Prozessoren, Arbeitsspeicher und Massenspeicher fachgerecht auswählen und verbauen
  • Unterschiedliche RAID-Level je nach Anforderung an Ausfallsicherheit und Performance konfigurieren
  • Serverbetriebssysteme installieren und grundlegend einrichten
  • Benutzer-, Gruppen- und Berechtigungsstrukturen auf Servern strukturiert verwalten
  • Virtualisierungskonzepte verstehen und für den Servereinsatz anwenden
  • Lokale und netzwerkbasierte Speicherlösungen einrichten und pflegen
  • Physische und logische Zugriffssicherungen für Server umsetzen
  • Backup-Strategien planen und Wiederherstellungsverfahren praktisch durchführen
  • Grundzüge eines Notfall- und Wiederanlaufplans für Serverausfälle entwickeln
  • Hardware- und Softwarefehler systematisch eingrenzen und beheben
  • Patch- und Update-Prozesse für Serverumgebungen strukturiert organisieren
  • Serverkonfigurationen und Änderungen nachvollziehbar dokumentieren

Zielgruppe & Voraussetzungen

Die Weiterbildung richtet sich an IT-interessierte Personen, die eine berufliche Perspektive in der Verwaltung von Netzwerken und Servern anstreben - unabhängig davon, ob sie bereits in einem IT-nahen Beruf arbeiten oder sich neu in Richtung Infrastrukturbetreuung orientieren möchten. Da die Inhalte herstellerneutral aufgebaut sind, eignet sich der Kurs auch für Personen, die zu Kursbeginn noch nicht wissen, mit welchen Serverherstellern sie später beruflich arbeiten werden.

  • Personen, die eine berufliche Zukunft in der Netzwerk- oder Serveradministration sehen
  • IT-Interessierte mit ersten Berührungspunkten zu Betriebssystemen
  • Quereinsteigende, die sich technisches Grundlagenwissen im Serverbereich aneignen möchten
  • Mitarbeitende im IT-Support, die sich in Richtung Systemadministration weiterentwickeln wollen
Voraussetzungen:

Wünschenswert sind Kenntnisse im Umgang mit Betriebssystemen, da diese im Kurs vertieft und um serverspezifische Aspekte erweitert werden. Ein grundlegendes technisches Verständnis für Computerhardware erleichtert den Einstieg in die praktischen Übungen. Über diese Empfehlung hinaus werden keine formalen Abschlüsse oder Vorzertifizierungen vorausgesetzt, sodass auch Quereinsteigende mit technischem Interesse teilnehmen können.

Ablauf & Abschluss

Der Unterricht findet in Vollzeit als Präsenzveranstaltung statt, was bei einem stark hardwarenahen Thema wie Serveradministration einen klaren Vorteil bietet: Bauteile, Rack-Systeme und Kabelverbindungen lassen sich unmittelbar in die Hand nehmen statt nur am Bildschirm zu simulieren. Theoretische Einheiten zu Konzepten wie RAID, Virtualisierung oder Disaster Recovery wechseln sich mit angeleiteten Übungen an realer oder virtualisierter Serverhardware ab. Die Vollzeit-Taktung ermöglicht ein zügiges Durcharbeiten der vier Themenfelder bis zur Prüfungsreife. Weil im Präsenzunterricht reale Serverkomponenten zur Verfügung stehen, lassen sich auch seltenere Fehlerbilder gezielt nachstellen, was in einer rein virtuellen Lernumgebung nur eingeschränkt möglich wäre.

Die Weiterbildung ist als kompakter Vollzeit-Lehrgang angelegt, der die vier Themenfelder Hardware, Verwaltung, Sicherheit und Fehlerbehebung nacheinander in Präsenz behandelt. Der Umfang ist so bemessen, dass sowohl die notwendige Theorie als auch ausreichend Zeit für praktische Übungen an Servertechnik Platz finden. Am Ende des Lehrgangs steht die Ablegung der Zertifizierungsprüfung.

Die Weiterbildung bereitet gezielt auf die Zertifizierungsprüfung CompTIA Server+ vor, eine herstellerunabhängige und international anerkannte Zertifizierung im Server- und Infrastrukturbereich. Nach bestandener Prüfung wird das CompTIA-Zertifikat direkt vom Zertifizierungsanbieter CompTIA ausgestellt; ergänzend erhalten Teilnehmende eine Bescheinigung über die Kursteilnahme. Die Prüfung selbst ist nicht Bestandteil des Unterrichts, sondern wird im Anschluss an den Lehrgang separat abgelegt.

Nutzen & Perspektiven

Server-Kompetenz gehört zu den gefragtesten Grundfertigkeiten in der IT-Infrastruktur, da praktisch jedes Unternehmen - unabhängig von Branche oder Größe - auf funktionierende Serversysteme angewiesen ist. Wer die vier Themenfelder Hardware, Verwaltung, Sicherheit und Fehlerbehebung einmal strukturiert durchlaufen hat, verfügt über ein Fundament, das sich auf ganz unterschiedliche Serverumgebungen und Hersteller übertragen lässt. Der Praxisanteil mit echtem Hardware-Einbau, RAID-Konfiguration und simulierten Fehlerszenarien unterscheidet diese Weiterbildung von rein theoretischen Vorbereitungskursen. Wer bereits im IT-Support tätig ist, kann das erworbene Wissen unmittelbar auf komplexere Aufgaben übertragen; wer neu in die IT-Infrastruktur einsteigt, erhält einen strukturierten Zugang zu einem Berufsfeld mit stabiler Nachfrage. Gerade in kleineren und mittleren Unternehmen ohne eigene Rechenzentrums-Abteilung deckt oft eine einzelne Fachkraft die gesamte Bandbreite von der Hardwareauswahl bis zur Störungsbehebung ab - exakt das Spektrum, das in diesem Lehrgang durchlaufen wird. Die herstellerneutrale Ausrichtung der CompTIA-Server+-Zertifizierung macht das erworbene Wissen zudem unabhängig von einzelnen Serverherstellern nutzbar - ein Vorteil für alle, die sich beruflich nicht auf ein bestimmtes Produktökosystem festlegen, sondern eine breite Basis für die weitere Spezialisierung in Richtung Systemadministration, Netzwerkbetreuung oder Rechenzentrumsbetrieb aufbauen möchten.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Netzwerk-Servicetechniker/Netzwerk-Servicetechnikerin
    335 Stellen
  • Verwaltungsinformatik (grundständig)
    211 Stellen
  • Verwaltungsinformatik (weiterführend)
    211 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Muss ich vorher schon beruflich mit Servern gearbeitet haben?

Nein, praktische Vorerfahrung ist nicht erforderlich. Wünschenswert sind Kenntnisse im Umgang mit Betriebssystemen, die serverspezifischen Inhalte werden im Kurs von Grund auf vermittelt.

Auf welche Prüfung bereitet der Kurs vor?

Der Kurs bereitet auf die Zertifizierungsprüfung CompTIA Server+ vor, eine herstellerunabhängige, international anerkannte Zertifizierung im Server- und Infrastrukturbereich.

Findet der Unterricht online oder vor Ort statt?

Der Unterricht findet als Präsenzveranstaltung in Vollzeit statt, was besonders für die praktischen Übungen an realer Hardware von Vorteil ist.

Wer stellt am Ende das CompTIA-Zertifikat aus?

Das Zertifikat wird nach bestandener Prüfung direkt von CompTIA ausgestellt. Der Bildungsträger stellt zusätzlich eine Bescheinigung über die Kursteilnahme aus.

Für wen eignet sich diese Weiterbildung?

Sie richtet sich an IT-Interessierte und Quereinsteigende, die eine berufliche Perspektive in der Netzwerk- oder Serveradministration anstreben, ebenso an IT-Support-Mitarbeitende, die sich weiterentwickeln möchten.