Data Scientist Weiterbildung: Python & ML
Python-gestützte Weiterbildung zu Statistik, explorativer Datenanalyse und maschinellem Lernen – von Hypothesentests bis zu trainierten und evaluierten ML-Modellen.
Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:
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Kurzantworten zum Kurs
Einordnung: Software- & Praxistraining
- Wie lange dauert der Kurs?
- Die Weiterbildung wird überwiegend als Vollzeitkurs im Hybrid-Format angeboten, mit vereinzelten Teilzeitoptionen. Der Umfang deckt die vier aufeinander aufbauenden Themenblöcke von Python über Statistik bis zum maschinellen Lernen vollständig ab. Details
- Welcher Abschluss ist vorgesehen?
- Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat sowie einer Abschlussprüfung ab, die die erworbenen Kompetenzen in Python, Statistik und maschinellem Lernen dokumentiert. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Kursanbieters, kein staatlich geregeltes Examen. Details
- Welche Voraussetzungen gelten?
- Vorausgesetzt werden Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie Englischkenntnisse auf Niveau A2, da Fachbegriffe und Dokumentationen im Bereich Data Science häufig englischsprachig sind. Der Zugang erfolgt über einen Eignungstest. Zudem wird ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung… Details
Worum geht es in diesem Kurs?
Diese Weiterbildung vermittelt den methodischen Werkzeugkasten für Data Scientists: erweiterte Python-Programmierung, statistische Verfahren wie Hypothesentests und Regressionsanalysen sowie die Grundlagen des maschinellen Lernens mit klassischen Algorithmen. Im Zentrum steht das Zusammenspiel aus sauberem Code, statistischer Validierung und trainierten Modellen, das aus Rohdaten belastbare Vorhersagen macht.
Was lernst du in diesem Kurs?
Der erste Modulblock vertieft die Python-Programmierung über Grundlagenwissen hinaus mit Blick auf datengetriebene Anwendungen. Ziel ist sauberer, wiederverwendbarer Code als Basis für alle folgenden Analyseschritte.
- erweiterte Sprachkonzepte für datenintensive Anwendungen
- Aufbau modularer Code-Strukturen für Wiederverwendbarkeit
- Funktionen und Bibliotheken zur effizienten Datenverarbeitung
- Entwicklung von Skripten zur Automatisierung wiederkehrender Aufgaben
- Fehlerbehandlung und Debugging in datengetriebenen Skripten
- Vorbereitung von Rohdaten für nachfolgende statistische Auswertungen
Der zweite Modulblock behandelt statistische Methoden und explorative Datenanalyse als Grundlage fundierter Erkenntnisse. Hier lernen Teilnehmende, Aussagen über Daten nicht nur zu treffen, sondern auch statistisch abzusichern.
- Wahrscheinlichkeitsverteilungen und ihre Anwendung auf reale Datensätze
- Aufbau und Durchführung von Hypothesentests
- Interpretation von Signifikanzniveaus und statistischen Kennwerten
- Korrelationsanalysen zur Aufdeckung von Zusammenhängen
- lineare und erweiterte Regressionsmodelle
- explorative Visualisierung zur ersten Einschätzung von Datenstrukturen
Der dritte Modulblock führt in die Grundlagen des maschinellen Lernens ein, ausgehend von klassischen Algorithmen und dem grundlegenden Ablauf des Modelltrainings.
- Unterscheidung zwischen überwachtem und unüberwachtem Lernen
- klassische Algorithmen für Klassifikation und Regression
- Aufteilung von Datensätzen in Trainings- und Testdaten
- Training von Modellen und Bewertung ihrer Vorhersagegüte
- Optimierung von Modellparametern zur Verbesserung der Genauigkeit
- Erkennung von Über- und Unteranpassung bei trainierten Modellen
Der vierte, anwendungsorientierte Modulblock verzahnt Datenverarbeitung und algorithmische Optimierung zu vollständigen Analyseworkflows, wie sie im Alltag von Data Scientists vorkommen.
- systematische Datenbereinigung als Vorbereitung für das Modelltraining
- Feature Engineering zur Verbesserung der Modellqualität
- Auswahl leistungsfähiger Algorithmen für unterschiedliche Datenmengen
- Beschleunigung datenintensiver Prozesse durch gezielte Optimierung
- Aufbau eines vollständigen Projekts von der Rohdatenaufbereitung bis zum trainierten Modell
- Dokumentation von Analyseentscheidungen und Modellannahmen
- Vergleich unterschiedlicher Modelle anhand geeigneter Bewertungsmetriken
- Umgang mit unausgewogenen oder unvollständigen Datensätzen
- Diskussion von Grenzen und Fehlerquellen statistischer Modelle
- Präsentation von Analyseergebnissen anhand eines eigenen Projekts
- Feedbackrunden zu den erarbeiteten Modellen und Auswertungen
- Abwägung zwischen Modellkomplexität und Interpretierbarkeit für unterschiedliche Anwendungsfälle
- Zusammenführung aller Kursinhalte in einem abschließenden Praxisprojekt
Der methodische Schwerpunkt dieser Weiterbildung unterscheidet sie von reinen Tool-Schulungen: Statt einzelne Bibliotheken isoliert zu bedienen, lernen Teilnehmende, wann welches statistische Verfahren angemessen ist und wie sich dessen Ergebnisse in ein trainiertes Modell überführen lassen. Diese Verbindung aus Statistik und maschinellem Lernen ist gerade für Rollen wichtig, in denen Modellergebnisse gegenüber Fachabteilungen begründet werden müssen, denn ein technisch sauber trainiertes Modell nützt wenig, wenn seine Aussagekraft nicht nachvollziehbar erklärt werden kann. Das abschließende Praxisprojekt durchläuft den vollständigen Weg von der Rohdatenaufbereitung über die statistische Prüfung bis zum trainierten und evaluierten Modell und liefert damit ein konkretes Arbeitsbeispiel für Bewerbungen im Bereich Data Science. Da eigener Python-Code, statistische Auswertungen und ein fertiges Modell dokumentiert vorliegen, entsteht ein Nachweis, der über eine reine Zertifikatsbescheinigung hinausgeht und im Bewerbungsprozess konkret vorgezeigt werden kann.
Lernziele:
Nach erfolgreichem Abschluss dieser Weiterbildung sind die Teilnehmenden in der Lage, folgende Kompetenzen in der beruflichen Praxis anzuwenden.
- erweiterte Python-Programmierung für datengetriebene Analysen einsetzen
- modulare Code-Strukturen für Wiederverwendbarkeit und Skalierbarkeit aufbauen
- Skripte zur Automatisierung von Datenverarbeitung und Analyseprozessen entwickeln
- Wahrscheinlichkeitsverteilungen zur statistischen Beschreibung von Daten anwenden
- Hypothesentests zur statistischen Validierung von Annahmen durchführen
- Korrelationen berechnen und deren Aussagekraft richtig einordnen
- Regressionsmodelle nutzen, um datengetriebene Zusammenhänge sichtbar zu machen
- überwachtes und unüberwachtes Lernen zur Muster- und Vorhersagegenerierung einsetzen
- Machine-Learning-Modelle trainieren, evaluieren und gezielt optimieren
- Datenbereinigung und Feature Engineering zur Verbesserung analytischer Modelle durchführen
- geeignete Algorithmen für unterschiedliche Datenmengen und Fragestellungen auswählen
Für wen ist der Kurs geeignet?
Diese Weiterbildung richtet sich an Personen aus unterschiedlichen fachlichen Hintergründen, die künftig in der Analyse und Interpretation von Daten tätig werden möchten und Interesse an IT und Programmierung mitbringen. Da ein Eignungstest Teil des Zugangs ist, sollten grundlegende analytische und technische Neigungen bereits vorhanden sein.
- Mitarbeitende aus unterschiedlichen Fachbereichen mit Interesse an Daten und Programmierung
- Personen mit Hochschulabschluss oder vergleichbarer Berufserfahrung, die in die Datenanalyse wechseln möchten
- Fachkräfte, die Python-Grundkenntnisse in Richtung Statistik und maschinelles Lernen ausbauen wollen
- Quereinsteiger:innen mit technischer Affinität und guten Englischkenntnissen für Fachliteratur
Vorausgesetzt werden Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie Englischkenntnisse auf Niveau A2, da Fachbegriffe und Dokumentationen im Bereich Data Science häufig englischsprachig sind. Der Zugang erfolgt über einen Eignungstest. Zudem wird ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung erwartet, da die Inhalte auf einem gewissen analytischen Vorverständnis aufbauen.
Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?
Die Weiterbildung findet im Hybrid-Format statt und wird überwiegend in Vollzeit, teilweise auch in Teilzeit angeboten. Theoretische Konzepte aus Statistik und maschinellem Lernen werden unmittelbar in Python-Übungen umgesetzt, sodass abstrakte Verfahren wie Hypothesentests oder Modelltraining direkt am eigenen Code nachvollzogen werden. Der hohe Praxisanteil sorgt dafür, dass Teilnehmende nicht nur Konzepte verstehen, sondern auch selbstständig anwenden können.
Die Weiterbildung wird überwiegend als Vollzeitkurs im Hybrid-Format angeboten, mit vereinzelten Teilzeitoptionen. Der Umfang deckt die vier aufeinander aufbauenden Themenblöcke von Python über Statistik bis zum maschinellen Lernen vollständig ab.
Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat sowie einer Abschlussprüfung ab, die die erworbenen Kompetenzen in Python, Statistik und maschinellem Lernen dokumentiert. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Kursanbieters, kein staatlich geregeltes Examen.
Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?
Data Science gilt als eines der am stärksten wachsenden Berufsfelder, da Unternehmen zunehmend datenbasierte Vorhersagen und Entscheidungen benötigen. Diese Weiterbildung deckt mit Python, Statistik und maschinellem Lernen genau die drei Kompetenzbereiche ab, die in Stellenanzeigen für Data Scientists und Data Analysts am häufigsten gemeinsam genannt werden. Der Aufbau folgt dabei bewusst der Reihenfolge, in der diese Kompetenzen im Berufsalltag tatsächlich zusammenwirken: erst sauberer Code, dann statistische Validierung, dann Modelltraining. Besonders wertvoll ist der methodische Aufbau: Wer nur Machine-Learning-Bibliotheken bedienen kann, ohne die statistischen Grundlagen zu verstehen, stößt bei der Interpretation und Kommunikation von Ergebnissen schnell an Grenzen. Diese Weiterbildung verbindet beides und schafft damit ein belastbares Fundament, das auch dann trägt, wenn sich einzelne Programmierbibliotheken oder Frameworks in den kommenden Jahren weiterentwickeln. Langfristig eröffnet diese Kombination aus Programmier-, Statistik- und ML-Kompetenz Perspektiven für Rollen vom Data Analyst bis zum spezialisierten Machine Learning Engineer, je nachdem, in welche Richtung sich Interessen und Marktentwicklung im weiteren Berufsweg entwickeln. Wer zusätzlich Interesse an der praktischen Umsetzung größerer Datenmengen entwickelt, findet in den Modulen zu Automatisierung und algorithmischer Optimierung bereits erste Anknüpfungspunkte für eine Spezialisierung in Richtung Data Engineering.
Welche Förderung passt zu dir?
Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Berufswege prüfen
Zugeordnete Zielberufe
Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.
- Data Scientist
- Data Analyst
- Machine Learning Engineer
- KI-Spezialist/in
Vor der Kurswahl klären
- Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
- Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
- Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?
Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.
Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Vorkenntnisse benötige ich für diese Weiterbildung?
Erwartet werden Deutschkenntnisse auf Niveau B2, Englischkenntnisse auf Niveau A2 sowie ein Hochschulabschluss oder vergleichbare Berufserfahrung. Der Zugang erfolgt zusätzlich über einen Eignungstest.
Wird Python von Grund auf vermittelt?
Die Weiterbildung baut auf erweiterte Python-Programmierung für datengetriebene Analysen auf, etwa modulare Code-Strukturen und Automatisierungsskripte, und setzt damit gewisse Grundkenntnisse voraus.
Welche Machine-Learning-Inhalte werden vermittelt?
Sie lernen überwachtes und unüberwachtes Lernen, klassische Algorithmen sowie das Training, die Evaluierung und Optimierung von Modellen anhand realer Datensätze.
Wie ist die Weiterbildung organisiert?
Sie findet im Hybrid-Format statt, überwiegend in Vollzeit mit vereinzelten Teilzeitoptionen, und kombiniert Präsenz- mit Online-Lernphasen.
Welcher Abschluss wird vergeben?
Am Ende steht ein trägerinternes Zertifikat mit Abschlussprüfung, das die erworbenen Kompetenzen in Python, Statistik und maschinellem Lernen dokumentiert.