Deep Learning Grundlagen: Neuronale Netze (Aufbau) – Kurs
Breiter Einstieg in die Modellierung neuronaler Netze: Datenpipelines aufbauen, CNNs und RNNs für Bild- und Sprachverarbeitung trainieren und mit Hyperparameter-Tuning optimieren.
Auf einen Blick
Überblick
Neuronale Netze sind heute die Grundlage vieler KI-Anwendungen – von der Bilderkennung bis zur Sprachverarbeitung. Dieser Kurs vermittelt, wie neuronale Netze grundsätzlich aufgebaut, trainiert und optimiert werden, und deckt dabei sowohl Convolutional als auch Recurrent Neural Networks ab. Im Zentrum steht die gesamte Modellierungskette: von der automatisierten Datenpipeline über die SQL-basierte Datenaufbereitung bis zum Hyperparameter-Tuning und Transfer Learning. Der Kurs eignet sich als breite Grundlage für alle, die neuronale Netze verstehen und in unterschiedlichen Anwendungsfeldern einsetzen möchten.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.
1
an 2 Standorten
42
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
Termine werden anbieterabhängig veröffentlicht
bundesweit
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Vermittelte Kompetenzen
- Deep Learning
- SQL
- Power BI
- DAX
- Datenpipelines
- Neuronale Netze
- Hyperparameter-Tuning
- Transfer Learning
Zugeordnete Zielberufe
- Machine Learning Engineer
- Data Scientist
- Datenwissenschaftler
- Datenanalyst
- KI-Entwickler
- Deep Learning Engineer
Datenbasis: 42 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
Kein Anbieter kann sich bei uns eine Platzierung oder Empfehlung kaufen.
Kursinhalte & Lernziele
Der Kurs gliedert sich in vier Themenblöcke, die gemeinsam den vollständigen Weg von der Dateninfrastruktur bis zur trainierten und optimierten Modellarchitektur abbilden. Modul 1: Automatisierte Datenpipelines für die Modellierung Bevor neuronale Netze trainiert werden können, braucht es eine belastbare Dateninfrastruktur. Dieses Modul zeigt, wie Datenpipelines für unterschiedliche Netzwerktypen aufgebaut werden.
- Bereinigung und Harmonisierung heterogener Datenquellen
- Aufbau skalierbarer Pipelines für wachsende Datenmengen
- Entwicklung effizienter Workflows zur Beschleunigung wiederkehrender Trainingsprozesse
- Automatisierungstechniken zur Reduktion manueller Aufbereitungsschritte
- Sicherstellung konsistenter Datenformate über verschiedene Trainingsläufe hinweg
- Grundlagen der Versionierung von Datensätzen für reproduzierbare Experimente
Modul 2: SQL für leistungsstarke Datenverarbeitung Die Qualität der Trainingsdaten entscheidet über die Qualität des Modells. Dieses Modul vertieft den gezielten Einsatz von SQL zur Vorbereitung von Trainings- und Validierungsdaten.
- Einsatz von Joins zur Verknüpfung mehrerer Datenquellen
- Aggregationsfunktionen zur Zusammenfassung großer Datenmengen
- Formulierung optimierter Abfragen zur Steigerung von Modellgenauigkeit und Berechnungsgeschwindigkeit
- Trennung von Trainings-, Validierungs- und Testdaten auf Datenbankebene
- Optimierung des Datenbankmanagements für kontinuierliche Modellversorgung
- Fehlersuche bei inkonsistenten oder unvollständigen Trainingsdaten
Modul 3: Interaktive Visualisierung neuronaler Netzwerke Trainingsergebnisse müssen verständlich aufbereitet werden, um Entscheidungen abzuleiten. Dieses Modul vermittelt den Einsatz von Power BI zur Darstellung von Netzwerkstrukturen und Trainingsverläufen.
- Entwicklung dynamischer Dashboards zur Darstellung von Modellstrukturen
- Visualisierung von Trainings- und Validierungsergebnissen im Zeitverlauf
- Einsatz von DAX-Funktionen zur Berechnung abgeleiteter Modellmetriken
- Datengetriebene Fehleranalyse anhand visualisierter Kennzahlen
- Erstellung aussagekräftiger Berichte für Entscheidungen in der Netzwerkmodellierung
- Vergleich verschiedener Modellversionen anhand einheitlicher Kennzahlen
Modul 4: Modellierung, Training und Optimierung neuronaler Netze Im Kernmodul geht es um den eigentlichen Aufbau und die Optimierung neuronaler Netze für unterschiedliche Anwendungsfälle.
- Erkennung von Mustern und Zusammenhängen zur gezielten Anpassung von Netzwerkarchitekturen
- Training von Convolutional Neural Networks für Bildverarbeitung
- Training von Recurrent Neural Networks für Sprachverarbeitung
- Grundlagen des Hyperparameter-Tunings zur systematischen Leistungsverbesserung
- Anpassung von Lernrate, Batch-Größe und Netzwerktiefe im Experiment
- Einsatz von Transfer Learning zur Wiederverwendung vortrainierter Modellkomponenten
- Vergleich unterschiedlicher Architekturen hinsichtlich Genauigkeit und Trainingsaufwand
- Bewertung von Überanpassung und Generalisierungsfähigkeit trainierter Modelle
- Ableitung von Optimierungsschritten aus Trainings- und Validierungskennzahlen
- Dokumentation von Modellentscheidungen und Experimentverläufen
- Übertragung der erlernten Modellierungslogik auf neue, eigene Datensätze
- Einordnung der Ergebnisse in typische Einsatzfelder neuronaler Netze
Der Kurs legt bewusst Wert darauf, dass Teilnehmende nicht nur einen einzelnen Netzwerktyp kennenlernen, sondern die grundsätzliche Logik hinter unterschiedlichen Architekturen verstehen – von Convolutional Neural Networks für visuelle Daten bis zu Recurrent Neural Networks für sequenzielle Daten wie Sprache oder Zeitreihen. Diese breite Grundlage unterscheidet den Kurs von spezialisierten Vertiefungen: Statt sich auf ein einzelnes Anwendungsfeld zu konzentrieren, wird die gemeinsame Basis der Modellierung neuronaler Netze erarbeitet, die sich anschließend in unterschiedliche Richtungen weiterentwickeln lässt.
Lernziele:
- Grundprinzipien der Modellierung neuronaler Netze und ihrer Trainingsdynamik verstehen
- Automatisierte Datenpipelines für skalierbare Trainingsprozesse aufbauen
- Datenquellen bereinigen, harmonisieren und für das Modelltraining optimieren
- Effiziente Workflows für wiederkehrende Trainingsprozesse entwickeln
- SQL-Abfragen mit Joins und Aggregationen zur gezielten Aufbereitung von Trainings- und Validierungsdaten einsetzen
- Datenbankmanagement so gestalten, dass Modelle durchgehend mit qualitativ hochwertigen Daten versorgt werden
- Dynamische Power-BI-Dashboards zur Darstellung von Modellstrukturen und Trainingsergebnissen entwickeln
- DAX-Funktionen zur datengetriebenen Fehleranalyse und Modelloptimierung nutzen
- Muster und Zusammenhänge in Daten erkennen, um Netzwerkarchitekturen gezielt anzupassen
- Convolutional und Recurrent Neural Networks für Bild- beziehungsweise Sprachverarbeitung trainieren
- Hyperparameter-Tuning zur Verbesserung der Modellleistung systematisch anwenden
- Transfer Learning einsetzen, um leistungsfähigere Modelle mit weniger Trainingsaufwand zu erzielen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und beruflich Interessierte, die eine grundlegende, breit angelegte Kompetenz in der Modellierung neuronaler Netze aufbauen möchten.
- Personen mit Interesse an Data Science, KI-Entwicklung oder datengetriebener Forschung
- Fachkräfte aus Reporting- oder Analytik-Bereichen, die ihre Kompetenzen um Deep Learning erweitern wollen
- Berufstätige, die verschiedene Netzwerktypen (Bild- und Sprachverarbeitung) im Überblick kennenlernen möchten
- Interessierte, die eine fundierte Grundlage für spätere Spezialisierungen im Deep-Learning-Bereich suchen
Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse notwendig. Hilfreich sind grundlegende PC-Kenntnisse sowie Interesse an Daten, Modellen und analytischen Fragestellungen. Erfahrung mit Mathematik, Statistik oder Programmierung ist von Vorteil, wird aber nicht als Einstiegshürde vorausgesetzt, da die notwendigen Grundlagen im Kurs selbst aufgebaut werden. Wer bereits mit relationalen Datenbanken gearbeitet hat, findet sich im SQL-Teil schneller zurecht, benötigt diese Erfahrung aber nicht zwingend.
Ablauf & Abschluss
Die Wissensvermittlung erfolgt entlang der vier Themenblöcke, wobei jeder Block Theorie und praktische Umsetzung eng miteinander verzahnt. Nach der Einführung eines Konzepts – etwa Datenpipelines, SQL-Optimierung oder Netzwerkarchitektur – wird direkt an konkreten Datensätzen geübt. Da sowohl Convolutional als auch Recurrent Neural Networks behandelt werden, wechseln sich Bild- und sequenzbasierte Übungsbeispiele ab, sodass die Unterschiede zwischen den Architekturen unmittelbar erfahrbar werden. Die Progression ist so angelegt, dass jedes Modul auf dem vorherigen aufbaut.
Der Kurs umfasst vier inhaltlich aufeinander aufbauende Themenblöcke, die von der Dateninfrastruktur bis zur Optimierung trainierter Netzwerke reichen. Der konkrete zeitliche Rahmen richtet sich nach der Durchführung beim jeweiligen Kursanbieter; entscheidend ist die durchgängige Kombination aus konzeptioneller Einführung, praktischer Umsetzung und Optimierungsschritten in jedem Block.
Der Kurs endet mit einem trägerinternen Zertifikat, das die erworbenen Kompetenzen in der Modellierung neuronaler Netze bestätigt. Je nach Anbieter ist der Abschluss mit einer Prüfung verbunden, in der sowohl die Datenaufbereitung als auch das Training und die Optimierung unterschiedlicher Netzwerktypen nachgewiesen werden. Es handelt sich um eine trägerinterne Qualifikation, nicht um eine staatliche oder herstellerseitige Zertifizierung.
Nutzen & Perspektiven
Der besondere Wert dieses Kurses liegt in seiner Breite: Statt sich auf eine einzelne Anwendung zu beschränken, vermittelt er die grundlegende Logik hinter unterschiedlichen Netzwerktypen und macht sie anhand von Bild- und Sprachverarbeitung konkret erfahrbar. Wer diesen Kurs abschließt, versteht damit nicht nur ein Modell, sondern die Prinzipien, nach denen neuronale Netze allgemein aufgebaut, trainiert und optimiert werden. Diese breite Grundlage erleichtert es, sich anschließend gezielt zu spezialisieren – sei es in Richtung Bildverarbeitung, Sprachverarbeitung, Zeitreihenanalyse oder anderen Deep-Learning-Anwendungen. Das im Kurs erlernte Hyperparameter-Tuning und der systematische Vergleich von Modellarchitekturen sind Fähigkeiten, die in nahezu jedem weiterführenden Deep-Learning-Projekt gebraucht werden. Zusätzlich profitieren Teilnehmende von der engen Verzahnung mit Datenmanagement und Visualisierung: Wer nicht nur Modelle trainieren, sondern auch die zugrunde liegenden Daten aufbereiten und die Ergebnisse verständlich kommunizieren kann, deckt einen deutlich größeren Teil eines realen Deep-Learning-Projekts ab als bei einer reinen Fokussierung auf die Modellarchitektur allein.
Welche Förderung passt zu dir?
Finde in 30 Sekunden heraus, ob dir ein Bildungsgutschein oder andere Zuschüsse zustehen. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Arbeitsmarkt-Report
Berufsbild ist branchenübergreifend einsetzbar. Karrierechancen hängen stark von zusätzlicher Spezialisierung und Region ab.
Offene Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worin unterscheidet sich dieser Kurs von einem reinen Computer-Vision-Kurs?
Dieser Kurs behandelt die Modellierung neuronaler Netze breiter: Neben Convolutional Neural Networks für Bildverarbeitung werden auch Recurrent Neural Networks für Sprachverarbeitung trainiert, ergänzt um systematisches Hyperparameter-Tuning.
Werden sowohl Bild- als auch Sprachverarbeitung behandelt?
Ja. Der Kurs trainiert Convolutional Neural Networks für Bilddaten und Recurrent Neural Networks für sequenzielle Daten wie Sprache, um die gemeinsame Logik hinter unterschiedlichen Netzwerktypen zu vermitteln.
Was ist Hyperparameter-Tuning und warum ist es Teil des Kurses?
Hyperparameter-Tuning bezeichnet die systematische Anpassung von Trainingsparametern wie Lernrate oder Batch-Größe, um die Modellleistung zu verbessern. Der Kurs vermittelt dies als eigenständige Kompetenz für die Modelloptimierung.
Brauche ich Vorkenntnisse in Statistik oder Programmierung?
Nein, formale Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Grundlegende PC-Kenntnisse reichen aus; Erfahrung mit Statistik oder Programmierung ist hilfreich, wird aber im Kurs mit aufgebaut.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?
Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat, das je nach Anbieter mit einer Abschlussprüfung verbunden ist. Es handelt sich nicht um eine staatliche oder herstellerseitige Zertifizierung.