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Design Thinking mit Social Media: Kurs & Zertifikat

Design-Thinking-Methode für Social-Media-Konzepte: kreative Kampagnenideen für Facebook, Instagram, TikTok & Co. nutzerzentriert entwickeln und umsetzen.

Auf einen Blick

Dauer4 WochenØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*

Überblick

Erfolgreiche Social-Media-Kampagnen entstehen selten durch Zufall, sondern durch einen strukturierten kreativen Prozess. Dieser Kurs verbindet die Design-Thinking-Methode mit der praktischen Arbeit auf Social-Media-Plattformen wie Facebook, Instagram, TikTok, YouTube, Pinterest und Snapchat. Teilnehmende lernen, Social-Media-Konzepte nutzerzentriert zu entwickeln: von der Ideenfindung über Prototyping bis zur plattformgerechten Umsetzung mit der Meta Business Suite und weiteren Werkzeugen. Der Kurs richtet den Blick bewusst auf die Zielgruppe der jeweiligen Plattform und macht kreative Kampagnenarbeit dadurch nachvollziehbar und wiederholbar.

Berufliche FachweiterbildungInhaltsstand 03.07.2026

Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

zu diesem Kurs erfasst

Angebote

54

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 5 erfassten Orten

Regionen

5 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Zertifikat/Teilnahmebescheinigung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning100 %

Zeitmodelle

  • Teilzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 3 Monate bis 6 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • 1.000–5.000 €

Häufige Kursorte

  • Augsburg
  • Leipzig
  • Hannover
  • Stuttgart
  • Bad Homburg vor der Höhe

Bundesländer

  • Bayern
  • Baden-Württemberg
  • Niedersachsen
  • Sachsen
  • Hessen

Vermittelte Kompetenzen

  • Design Thinking
  • Meta Business Suite
  • Instagram
  • TikTok
  • Facebook
  • Pinterest
  • YouTube
  • Snapchat

Zugeordnete Zielberufe

  • Marketing Manager11.597 Stellen/12 Mon.
  • Mediengestalter/Mediengestalterin Digital und Print Fachrichtung Projektmanagement6.513 Stellen/12 Mon.
  • Social Media Manager2.299 Stellen/12 Mon.
  • Social-Media-Manager/Social-Media-Managerin822 Stellen/12 Mon.
  • Werbung, Marketingkommunikation (grundständig)132 Stellen/12 Mon.
  • Social Media Specialist55 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 54 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Modul 1 — Design Thinking als kreativer Denkrahmen: Dieses Modul führt in die Methodik ein, bevor sie auf Social Media angewendet wird. Teilnehmende verstehen, warum ein strukturierter Kreativprozess bessere Ergebnisse liefert als spontanes Brainstorming.

  • Die fünf Phasen: Verstehen, Beobachten, Standpunkt definieren, Ideen finden, Testen
  • Nutzerzentrierung als Grundprinzip kreativer Konzeptarbeit
  • Kreativitätstechniken: Brainstorming, Mindmapping, Worst-Case-Ideation
  • Aufbau einfacher Personas für Social-Media-Zielgruppen
  • Vom groben Problemverständnis zur konkreten Konzeptfrage
  • Design-Thinking-Workshops strukturieren und moderieren
  • Typische Denkfehler bei der Ideenbewertung erkennen und vermeiden

Modul 2 — Zielgruppen und Plattformlogik verstehen: Jede Social-Media-Plattform hat eigene Nutzungsgewohnheiten und Formate. Dieser Block verbindet die Empathie-Phase des Design Thinking mit konkretem Plattformwissen.

  • Nutzerverhalten auf Facebook, Instagram und TikTok im Vergleich
  • Kurzformat-Content für Snapchat und TikTok konzipieren
  • Visuelle Inhalte für Pinterest als Inspirationsquelle einsetzen
  • Videoformate für YouTube und deren Aufbau
  • Interviews und Beobachtungen zur Zielgruppenanalyse durchführen
  • Standpunkt-Formulierung: das eigentliche Nutzerbedürfnis auf den Punkt bringen
  • Unterschiede zwischen organischer Reichweite und bezahlter Sichtbarkeit einordnen

Modul 3 — Ideenfindung und Prototyping für Social-Media-Konzepte: In diesem Modul werden aus Nutzererkenntnissen konkrete Kampagnenideen. Der Fokus liegt auf schnellem, kostengünstigem Prototyping vor der eigentlichen Umsetzung.

  • Ideenfindungstechniken für Content- und Kampagnenkonzepte
  • Erstellung einfacher Content-Prototypen (Storyboards, Mockups)
  • Low-Fidelity-Prototypen für Social-Media-Beiträge entwickeln
  • Auswahlkriterien für die vielversprechendsten Konzeptideen
  • Storytelling-Prinzipien für plattformgerechte Inhalte
  • Von der Idee zum konkreten Postingformat
  • Bewertung von Konzeptideen anhand von Aufwand und erwarteter Wirkung

Modul 4 — Testen, Umsetzung und Steuerung mit der Meta Business Suite: Der letzte Baustein schließt den Design-Thinking-Kreislauf mit dem Testen der entwickelten Konzepte und der praktischen Umsetzung über gängige Verwaltungswerkzeuge.

  • Nutzerfeedback zu Prototypen strukturiert einholen
  • Iterative Überarbeitung von Konzepten auf Basis von Rückmeldungen
  • Planung und Veröffentlichung von Beiträgen über die Meta Business Suite
  • Redaktions- und Freigabeprozesse für Social-Media-Content
  • Basiskennzahlen zur Bewertung kreativer Konzepte heranziehen
  • Konzeptdokumentation für die Übergabe an Umsetzungsteams
  • Abstimmung zwischen Konzeptteam und Community-Management

Praxis-Block — Design-Thinking-Übungen für Social Media

  • Persona für eine fiktive Zielgruppe auf Instagram entwickeln
  • Design-Thinking-Workshop zu einem Kampagnenthema durchspielen
  • Ideenfindungsrunde für ein TikTok-Format moderieren
  • Storyboard für eine kurze Social-Media-Videoidee erstellen
  • Low-Fidelity-Prototyp für eine Facebook-Kampagne skizzieren
  • Pinterest-Board als visuelles Konzeptmoodboard aufbauen
  • Nutzerfeedback zu einem Konzeptentwurf einholen und auswerten
  • Konzept auf Basis von Feedback in einer zweiten Iteration überarbeiten
  • Beitragsserie in der Meta Business Suite planen und terminieren
  • Snapchat-Format für eine junge Zielgruppe konzipieren
  • YouTube-Videoidee mit klarer Zielgruppenansprache entwickeln
  • Abschlusspräsentation eines eigenen Social-Media-Konzepts vorbereiten

Die Übungen folgen konsequent dem Design-Thinking-Kreislauf: von der ersten Nutzerbeobachtung bis zur testbaren Konzeptidee, sodass die Methodik nicht nur theoretisch verstanden, sondern aktiv trainiert wird.

Lernziele:

  • Die fünf Phasen des Design-Thinking-Prozesses auf Social-Media-Aufgaben anwenden
  • Zielgruppen und Nutzerbedürfnisse für Social-Media-Kampagnen empathisch erfassen
  • Kreative Ideenfindungstechniken für Content-Konzepte einsetzen
  • Prototypen für Social-Media-Beiträge und Kampagnenideen entwickeln
  • Konzepte anhand von Nutzerfeedback testen und iterativ verbessern
  • Plattformspezifische Besonderheiten von Facebook, Instagram und TikTok berücksichtigen
  • Visuelle und kurzformatige Inhalte für Snapchat und YouTube konzipieren
  • Pinterest als visuelle Inspirations- und Trafficquelle einordnen
  • Kampagnen über die Meta Business Suite planen und verwalten
  • Kreative Konzepte in konkrete Postings und Kampagnenformate übersetzen
  • Design-Thinking-Workshops für Social-Media-Themen selbst moderieren
  • Erfolgskriterien für kreative Social-Media-Konzepte definieren

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs eignet sich, um bisherige Berufserfahrung mit fundiertem Social-Media-Wissen zu vertiefen. Auch für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger im Online Marketing bietet der Kurs fundiertes Wissen, das den Einstieg in Social Media erleichtert.

  • Marketing-Mitarbeitende, die kreative Konzeptarbeit für Social Media strukturieren möchten
  • Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger mit Interesse an Social-Media-Konzeption
  • Personen, die Kampagnenideen nutzerzentriert statt intuitiv entwickeln möchten
  • Selbstständige, die eigene Social-Media-Auftritte kreativ professionalisieren
  • Mitarbeitende, die Design-Thinking-Workshops im eigenen Team einführen möchten
Voraussetzungen:

Selbstständiges und konzeptionelles Arbeiten wird vorausgesetzt, da Design Thinking eigenständige Ideenentwicklung und Rückschau erfordert. Sehr gute Deutschkenntnisse sind notwendig, da Konzeptarbeit und Feedbackrunden im Zentrum stehen. Erste Erfahrung mit Social-Media-Plattformen ist hilfreich, aber nicht zwingend, da die plattformspezifischen Grundlagen im Kurs behandelt werden.

Ablauf & Abschluss

Der Kurs ist konsequent workshop-artig aufgebaut: Design-Thinking-Phasen werden nicht nur erklärt, sondern in eigenen Übungen an Social-Media-Beispielen durchlaufen. Teilnehmende arbeiten mit Personas, Storyboards und Prototypen und erhalten dazu Feedback im Kurs. E-Learning-Anteile ergänzen die Workshop-Einheiten und ermöglichen eine individuelle Vertiefung einzelner Plattformthemen.

Der Kurs ist als kompakter, methodenzentrierter Themenblock angelegt, der die Design-Thinking-Phasen vollständig durchläuft und dabei den direkten Bezug zu mehreren Social-Media-Plattformen herstellt. Der Umfang ist so bemessen, dass sowohl die Methodik als auch deren praktische Anwendung Raum finden.

Nach Abschluss erhalten Teilnehmende die Qualifikation Social Media Advertising Specialist sowie ein trägerinternes Zertifikat beziehungsweise eine Teilnahmebescheinigung im Bereich Social Media. Ergänzend werden E-Learning-Fähigkeiten und weitere Soft Skills im Rahmen der Weiterbildung dokumentiert.

Nutzen & Perspektiven

Design Thinking macht kreative Social-Media-Arbeit planbar. Statt auf Zufallstreffer zu hoffen, lernen Teilnehmende einen wiederholbaren Prozess, mit dem sich Kampagnenideen systematisch aus echten Nutzerbedürfnissen ableiten lassen. Das reduziert Streuverluste und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Inhalte auf der jeweiligen Plattform tatsächlich ankommen. Die Verbindung aus Methodenkompetenz und plattformspezifischem Wissen zu Facebook, Instagram, TikTok, Snapchat, YouTube und Pinterest macht Absolventinnen und Absolventen vielseitig einsetzbarDie Kursteilnehmenden können Konzepte nicht nur für eine, sondern für mehrere Plattformen passgenau entwickeln. Für Unternehmen und Selbstständige, die ihre Social-Media-Präsenz strategischer aufstellen möchten, liefert der Kurs damit ein direkt anwendbares Handwerkszeug, das über einzelne Kampagnen hinaus als wiederkehrender Kreativprozess etabliert werden kann. Ein weiterer Vorteil liegt in der Übertragbarkeit der Methode selbst: Design Thinking lässt sich nicht nur auf Social-Media-Kampagnen, sondern auch auf angrenzende Aufgaben wie Produktkommunikation oder interne Formatentwicklung anwenden. Wer die fünf Phasen einmal an konkreten Plattformbeispielen durchlaufen hat, kann den Denkrahmen eigenständig auf neue kreative Fragestellungen übertragen, ohne bei jedem neuen Kampagnenthema wieder bei null anzufangen.

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Arbeitsmarkt-Report

Digitale Mediengestaltung, UX/UI, Social-Media-Content und Webdesign bleiben gefragt — aber AI-Tools verändern die Arbeit grundlegend. Wer Adobe/Figma mit AI-Workflows (Midjourney, ChatGPT, Runway) kombiniert, sichert sich überdurchschnittliche Position.

Einstieg (0-2 J.):32.000–42.000 €
Mittel (3-7 J.):44.000–58.000 €
Senior (8+ J.):60.000–80.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Marketing Manager
    11.597 Stellen
  • Mediengestalter/Mediengestalterin Digital und Print Fachrichtung Projektmanagement
    6.513 Stellen
  • Social Media Manager
    2.299 Stellen
  • Social-Media-Manager/Social-Media-Managerin
    822 Stellen
  • Werbung, Marketingkommunikation (grundständig)
    132 Stellen
  • Social Media Specialist
    55 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was hat Design Thinking mit Social Media zu tun?

Design Thinking liefert einen strukturierten Kreativprozess, mit dem Social-Media-Konzepte aus echten Nutzerbedürfnissen entwickelt statt spontan erdacht werden – von der Zielgruppenanalyse bis zum getesteten Prototyp.

Welche Plattformen werden im Kurs behandelt?

Der Kurs geht auf Facebook, Instagram, TikTok, YouTube, Pinterest und Snapchat ein und zeigt, wie sich Design-Thinking-Konzepte an die jeweilige Plattformlogik anpassen lassen.

Brauche ich Erfahrung mit der Meta Business Suite?

Nein, der Umgang mit der Meta Business Suite zur Planung und Steuerung von Beiträgen wird im Kurs praktisch vermittelt.

Für wen eignet sich dieser Kurs?

Er eignet sich für Personen mit Marketing-Erfahrung, die ihre Social-Media-Konzeptarbeit strukturieren möchten, ebenso wie für Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger im Online Marketing.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Sie erwerben die Qualifikation Social Media Advertising Specialist sowie ein trägerinternes Zertifikat beziehungsweise eine Teilnahmebescheinigung im Bereich Social Media.