Kreativ & Medien
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UI/UX Design mit Figma und InDesign lernen – Kurs

UI/UX-Design-Weiterbildung mit Figma für kollaboratives Prototyping, ergänzt um eine Zusatzqualifikation in Adobe InDesign für Print- und Digitalmedien-Layout.

Auf einen Blick

Dauerje nach AngebotØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*

Überblick

Diese Weiterbildung verbindet zwei Designdisziplinen, die im Berufsalltag oft nebeneinander gefragt sind: interaktives UI/UX-Design mit Figma für die Echtzeit-Zusammenarbeit im Team sowie eine Zusatzqualifikation in Adobe InDesign für Layoutarbeit in Print und digitalen Medien. Im Zentrum steht die Erstellung interaktiver Prototypen, von der ersten Benutzerführung über Designsysteme bis zur Umsetzung auf mobilen und responsiven Oberflächen, ergänzt um die Fähigkeit, Gestaltungsergebnisse auch für Druck- und PDF-Ausgaben professionell aufzubereiten. Wer beide Werkzeuge beherrscht, kann digitale Interfaces und begleitende Printmaterialien aus einer Hand gestalten.

Berufliche FachweiterbildungInhaltsstand 03.07.2026

Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

48

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 12 erfassten Orten

Regionen

9 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerinternes Zertifikat

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate15×

Gemeldete Preisgruppen

  • 1.000–5.000 €15×

Häufige Kursorte

  • Neuss
  • Wiesbaden
  • Kaiserslautern
  • Ismaning
  • Leipzig
  • Berlin

Bundesländer

  • Hessen
  • Rheinland-Pfalz
  • Nordrhein-Westfalen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Bayern
  • Baden-Württemberg

Vermittelte Kompetenzen

  • Figma
  • Designsysteme
  • Prototyping
  • Benutzerführung
  • Adobe InDesign
  • UI/UX Design
  • Bildverarbeitung
  • Print-Layout

Zugeordnete Zielberufe

  • Design (grundständig)16.692 Stellen/12 Mon.
  • Webdesigner/Webdesignerin684 Stellen/12 Mon.
  • Fotografie (grundständig)256 Stellen/12 Mon.
  • Mediengestalter/Mediengestalterin Digital und Print Fachrichtung Digitalmedien197 Stellen/12 Mon.
  • Kunstmaler/Kunstmalerin6 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 48 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Der erste Modulblock legt die Grundlagen des UI/UX-Designs und führt in Figma ein. Im Mittelpunkt steht der Aufbau interaktiver Prototypen, von der reinen Oberflächengestaltung bis zur Struktur wiederverwendbarer Designsysteme.

  • Einführung in Figma als Werkzeug für Echtzeit-Zusammenarbeit im Team
  • Gestaltung von Benutzeroberfläche und Navigation mit Fokus auf interaktive Prototypen
  • zentrale Design-Prinzipien und Best Practices im UI/UX-Bereich
  • Erstellung und Bearbeitung wiederverwendbarer Komponenten
  • Aufbau und Pflege konsistenter Designsysteme
  • Grundlegende Prinzipien nutzerzentrierter Interfacegestaltung

Der zweite Modulblock vertieft die Erstellung interaktiver Prototypen anhand konkreter Anwendungsfälle. Hier wird das im ersten Block gelegte Fundament auf reale Gestaltungsszenarien wie mobile Interfaces und responsive Webseiten übertragen.

  • Grundlegende Interaktionsmuster für Prototypen
  • Einsatz von Effekten wie Schatten und Unschärfe zur visuellen Differenzierung
  • Design eines mobilen App-Interfaces mit interaktiven Übergängen
  • Konzeption einer responsiven Webseite mit unterschiedlichen Bildschirmgrößen
  • Testen und Iterieren von Prototypen anhand von Nutzerfeedback
  • Übertragung von Designentscheidungen zwischen mobilen und Web-Interfaces

Der dritte Modulblock widmet sich Design für Print und digitale Medien und bildet die inhaltliche Brücke zwischen UI/UX-Design und der später folgenden InDesign-Zusatzqualifikation. Farb-, Typografie- und Layoutfragen werden hier bewusst medienübergreifend behandelt.

  • Farb-, Typografie- und Layoutentscheidungen mit Blick auf interaktive Prototypen
  • Grundlagen der Bildverarbeitung für die Einbindung in Layouts
  • Umgang mit Textverarbeitung im Zusammenhang mit gestalteten Oberflächen
  • Einsatz von Farben und visuellen Effekten in unterschiedlichen Medienformaten
  • Arbeiten mit Pfaden und Objekten sowie zugehörigen Effekten
  • Abgrenzung der Gestaltungslogik von Print- und Digitalmedien

Der vierte Modulblock bildet die Zusatzqualifikation in Adobe InDesign und vermittelt die für Print- und PDF-Produktion notwendigen Werkzeugkenntnisse. Damit ergänzt dieser Block die vorangegangenen UI/UX-Inhalte um eine eigenständige, klar abgrenzbare Layout-Kompetenz.

  • Buchfunktion, Textumfluss und Objektformate für mehrseitige Dokumente
  • Verwaltung von Verknüpfungen zu eingebundenen Bild- und Textdateien
  • Vorbereitung von Anwendungen für unterschiedliche Ausgabeformate
  • Einrichtung und Kontrolle von Druckformaten
  • Erstellung interaktiver PDF-Dokumente aus InDesign-Layouts
  • Zusammenführung von InDesign-Kenntnissen mit den zuvor erlernten UI/UX-Designprinzipien

Die vier Blöcke sind bewusst so angeordnet, dass die Teilnehmenden zunächst ein solides UI/UX-Fundament in Figma aufbauen, dieses auf konkrete Interface-Szenarien anwenden, die Brücke zu Print- und Digitalmedien schlagen und schließlich mit InDesign eine eigenständige Zusatzqualifikation erwerben. Beide Werkzeugwelten, Figma für digitale Interfaces und InDesign für Print- und PDF-Layout, bleiben dabei klar unterscheidbar, werden aber im dritten Block bewusst zusammengeführt. Wer die Weiterbildung abschließt, verfügt damit über ein Kompetenzprofil, das sowohl im digitalen Produktdesign als auch bei klassischer Layoutarbeit für Printmedien einsetzbar ist, eine Kombination, die in Design-Teams zunehmend gefragt ist, wenn digitale und gedruckte Kommunikationsmittel aus einer Hand entstehen sollen.

Lernziele:

  • Grundprinzipien des UI/UX-Designs verstehen und auf konkrete Gestaltungsaufgaben anwenden
  • Figma für die Erstellung und gemeinsame Bearbeitung interaktiver Prototypen im Team einsetzen
  • Benutzeroberflächen und Navigationsstrukturen nutzerzentriert gestalten
  • Designsysteme aufbauen, verwalten und konsistent auf mehrere Projekte anwenden
  • Komponenten in Figma erstellen, bearbeiten und wiederverwendbar strukturieren
  • interaktive Effekte wie Schatten und Unschärfe gezielt zur Gestaltung einsetzen
  • mobile App-Interfaces und responsive Webseiten-Layouts konzipieren und prototypisch umsetzen
  • Farb-, Typografie- und Layoutentscheidungen für Print- und Digitalmedien treffen
  • Bildverarbeitung für die Einbindung in Layouts und Prototypen anwenden
  • Adobe InDesign für mehrseitige Dokumente inklusive Buchfunktion und Textumfluss einsetzen
  • Objektformate, Verknüpfungen sowie Pfade und Objekteffekte in InDesign professionell nutzen
  • Druckformate und interaktive PDF-Ausgaben aus InDesign-Layouts erstellen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die eine Tätigkeit im Bereich UI/UX-Design mit Fokus auf Echtzeit-Zusammenarbeit in Figma anstreben oder ihre bestehenden Fachkenntnisse in diesem Bereich um professionelle InDesign-Kompetenzen erweitern möchten.

  • Angehende UI/UX-Designer mit Interesse an kollaborativem Prototyping
  • Mediengestalter, die ihre Kenntnisse in Figma und InDesign vertiefen möchten
  • Webdesigner mit Schwerpunkt auf Interface- und Interaktionsgestaltung
  • Personen mit erster Erfahrung in Adobe-Anwendungen, die sich in Richtung Interaction Design weiterentwickeln möchten
  • Fachkräfte, die digitale und Print-Layoutarbeit in einer Rolle verbinden wollen
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Ausbildung beziehungsweise ein abgeschlossenes Studium oder alternativ mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung sowie Deutschkenntnisse auf B2-Niveau. Zudem werden Grundlagenkenntnisse in Adobe Creative Cloud sowie in Adobe Photoshop erwartet, da diese Werkzeuge im Kurs als bekannt vorausgesetzt und nicht separat eingeführt werden.

Ablauf & Abschluss

Die Inhalte werden praxisnah anhand konkreter Gestaltungsaufgaben vermittelt: Die Teilnehmenden erstellen eigene interaktive Prototypen in Figma und erhalten strukturiertes Feedback zur Verbesserung ihrer Designs. Die InDesign-Zusatzqualifikation wird ebenso projektbasiert vermittelt, sodass Layoutfunktionen direkt an eigenen Dokumenten geübt werden, statt nur theoretisch erklärt zu werden.

Die Weiterbildung gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Modulblöcke, von den UI/UX-Grundlagen über die Vertiefung interaktiver Prototypen und Print-/Digitalmedien-Layout bis zur InDesign-Zusatzqualifikation. Die konkrete zeitliche Einteilung richtet sich nach dem gewählten Kursangebot.

Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat beziehungsweise einer Teilnahmebescheinigung zu UI/UX Design mit Figma inklusive der Zusatzqualifikation InDesign ab. Es handelt sich nicht um eine staatlich anerkannte Prüfung oder ein Adobe-Herstellerzertifikat, sondern um eine anbieterseitige Bestätigung der erworbenen Kompetenzen in beiden Werkzeugbereichen.

Nutzen & Perspektiven

Digitale Produktteams benötigen zunehmend Designerinnen und Designer, die nicht nur einzelne Bildschirme gestalten, sondern interaktive Prototypen in enger Zusammenarbeit mit Entwicklung und Produktmanagement erarbeiten können. Figma hat sich dafür als zentrales Werkzeug etabliert, weil es genau diese Echtzeit-Zusammenarbeit direkt im Tool ermöglicht, statt Designs erst nachträglich abzustimmen. Die Zusatzqualifikation in InDesign erweitert dieses Profil um eine Kompetenz, die im digitalen Design häufig fehlt, aber in vielen Unternehmen weiterhin gebraucht wird: die professionelle Aufbereitung von Inhalten für Print- und PDF-Ausgaben. Wer beides beherrscht, kann etwa ein digitales Designsystem in Figma entwickeln und dieselben Gestaltungsprinzipien konsistent auf gedruckte Begleitmaterialien oder interaktive PDF-Dokumente übertragen. Für die berufliche Positionierung bedeutet diese Kombination eine breitere Einsetzbarkeit als bei einer reinen Figma- oder reinen InDesign-Qualifikation: Die Teilnehmenden können sich sowohl für Rollen im reinen UI/UX-Design als auch für hybride Positionen bewerben, in denen digitale Interfaces und Printmaterialien aus einer Hand entstehen sollen, etwa als Interface Designer mit Layout-Zusatzkompetenz oder als Mediengestalter mit vertieftem UX-Fokus.

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Arbeitsmarkt-Report

Digitale Mediengestaltung, UX/UI, Social-Media-Content und Webdesign bleiben gefragt — aber AI-Tools verändern die Arbeit grundlegend. Wer Adobe/Figma mit AI-Workflows (Midjourney, ChatGPT, Runway) kombiniert, sichert sich überdurchschnittliche Position.

Einstieg (0-2 J.):32.000–42.000 €
Mittel (3-7 J.):44.000–58.000 €
Senior (8+ J.):60.000–80.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Design (grundständig)
    16.692 Stellen
  • Webdesigner/Webdesignerin
    684 Stellen
  • Fotografie (grundständig)
    256 Stellen
  • Mediengestalter/Mediengestalterin Digital und Print Fachrichtung Digitalmedien
    197 Stellen
  • Kunstmaler/Kunstmalerin
    6 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Vorkenntnisse brauche ich für diese Weiterbildung?

Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Ausbildung oder mindestens dreijährige Berufserfahrung sowie Grundlagenkenntnisse in Adobe Creative Cloud und Photoshop. Figma- und InDesign-spezifische Kenntnisse werden im Kurs vermittelt.

Wie hängen Figma und InDesign in dieser Weiterbildung zusammen?

Figma steht im Zentrum für interaktives UI/UX-Design und Echtzeit-Zusammenarbeit im Team, während InDesign als eigenständige Zusatzqualifikation für Print- und PDF-Layout ergänzt wird. Ein gemeinsamer Modulblock zu Farb-, Typografie- und Layoutfragen verbindet beide Bereiche.

Was genau lerne ich in der InDesign-Zusatzqualifikation?

Sie lernen unter anderem Buchfunktion, Textumfluss und Objektformate für mehrseitige Dokumente, den Umgang mit Verknüpfungen, die Einrichtung von Druckformaten sowie die Erstellung interaktiver PDF-Ausgaben.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat beziehungsweise eine Teilnahmebescheinigung zu UI/UX Design mit Figma inklusive der InDesign-Zusatzqualifikation. Es handelt sich nicht um ein offizielles Adobe-Zertifikat.

Für welche Berufsrollen qualifiziert mich diese Kombination?

Die Kombination eignet sich sowohl für klassische UI/UX- und Interface-Design-Rollen als auch für hybride Positionen, in denen digitale Interfaces und Print-Layouts gemeinsam betreut werden, etwa als Mediengestalter mit vertieftem UX-Fokus.