KI-gestütztes UI-Design: Kurs für Designer
Kurs zur Integration von KI-Werkzeugen in den UI-Design-Prozess: von der Ideation über Prototyping bis zur KI-gestützten Usability-Analyse und Design-Übergabe.
Auf einen Blick
Überblick
KI-Werkzeuge verändern, wie Benutzeroberflächen entworfen, getestet und an die Entwicklung übergeben werden. Statt jede Wireframe-Variante von Hand zu zeichnen oder jede Usability-Auswertung manuell auszuwerten, lassen sich Text- und Bildgeneratoren sowie datengestützte Analyseverfahren gezielt in den Designprozess einbinden. Der Kurs KI-gestütztes UI-Design vermittelt genau diese Vorgehensweisen: von der KI-unterstützten Ideenfindung über Prototyping und Komponentenarbeit bis zur Validierung mit UI-Kennzahlen und einer sauberen Übergabe an die Entwicklung. Im Mittelpunkt steht die strukturierte, nachvollziehbare Anwendung von KI-Tools im professionellen UI-Design-Alltag.
Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.
1
an 2 Standorten
1
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 1 erfassten Orten
1 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Teilnahmebescheinigung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Virtuelles Klassenzimmer2×
Zeitmodelle
- Vollzeit1×
- Teilzeit1×
Gemeldete Preisgruppen
- 5.000–10.000 €2×
Vermittelte Kompetenzen
- KI-Tools im Design (Text-/Bildgeneratoren)
- UI-Design
- Prototyping
- Figma / Adobe XD
- Designsysteme
- Usability-Analyse
- Design-Tokens
- Informationsarchitektur
Zugeordnete Zielberufe
- Informatik (weiterführend)43.854 Stellen/12 Mon.
- Onlinemarketing-Manager/Onlinemarketing-Managerin715 Stellen/12 Mon.
- E-Mail-Marketing-Manager/E-Mail-Marketing-Managerin68 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 35 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
Kein Anbieter kann sich bei uns eine Platzierung oder Empfehlung kaufen.
Kursinhalte & Lernziele
Modul 1 — Einführung in UI-Design und KI: Der Einstieg schafft ein gemeinsames Verständnis von Terminologie, Rollen und rechtlichem Rahmen, bevor es an die konkrete Werkzeugnutzung geht.
- Grundbegriffe des UI-Designs und Rollen im Produktteam (Design, Produkt, Entwicklung)
- Aufbau und Pflege von Designsystemen als gemeinsame Sprache im Team
- Daten- und Promptgrundlagen für den Einsatz generativer KI-Werkzeuge
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Nutzungsrichtlinien bei KI-generierten Inhalten
- Abgrenzung zwischen KI-Unterstützung und vollautomatisierter Gestaltung
- Überblick über gängige KI-Werkzeuge für Ideation, Prototyping und Evaluation
Modul 2 — KI-gestützte Ideation und Konzeption: Bevor die erste Bildschirmoberfläche entsteht, braucht es ein klares Verständnis der Nutzeraufgaben. Dieser Block zeigt, wie KI-Werkzeuge die frühe Konzeptionsphase beschleunigen, ohne die fachliche Analyse zu ersetzen.
- Anforderungserhebung und Ableitung von User Flows
- Informationsarchitektur strukturieren und mit Nutzeraufgaben abgleichen
- Wireframe-Erstellung mit Unterstützung von KI-Werkzeugen
- Einsatz von Text- und Bildgeneratoren für frühe Konzeptvarianten
- Prompt-Methoden zur gezielten Steuerung generierter Vorschläge
- Variantenbildung und Auswahl geeigneter Konzeptrichtungen im Team
Modul 3 — Prototyping und Komponentenarbeit: Aus Konzepten werden im nächsten Schritt konkrete, interaktive Prototypen. Dieses Modul verbindet klassische Prototyping-Praxis mit KI-Funktionen moderner Design-Tools.
- Erstellung interaktiver Prototypen mit Interaktions- und Übergangslogik
- Nutzung von KI-Funktionen innerhalb gängiger Design-Tools
- Aufbau und Pflege von Musterbibliotheken für wiederverwendbare Komponenten
- Layout- und Typografieschemata konsistent über mehrere Ansichten hinweg anwenden
- Barrierefreiheitsanforderungen (Kontraste, Bedienbarkeit, Lesbarkeit) einplanen
- Iterative Überarbeitung von Prototypen anhand von Teamfeedback
Modul 4 — Design-Validierung und Messung: Ein Interface ist erst dann gut, wenn es sich in der Nutzung bewährt. Dieser Abschnitt behandelt, wie sich Designentscheidungen mit KI-Unterstützung überprüfen und belegen lassen.
- Heuristische Evaluation als etabliertes Prüfverfahren im UI-Design
- KI-unterstützte Usability-Analysen zur Ergänzung klassischer Testmethoden
- Auswertung von Interaktionsdaten aus Prototyping- und Testumgebungen
- Definition sinnvoller UI-Kennzahlen (z. B. Klickpfade, Abbruchraten, Zeit bis zur Aufgabenerledigung)
- Ableitung konkreter Designanpassungen aus Testergebnissen
- Dokumentation von Validierungsergebnissen für Team und Stakeholder
Praxis-Block — Übergabe an Entwicklung und Anwendungsfälle
- Anforderungsanalyse für ein Beispielprodukt durchführen und User Flow ableiten
- Wireframe-Set mit Unterstützung eines Text- oder Bildgenerators erstellen
- Interaktiven Prototyp für eine mehrstufige Nutzerinteraktion aufbauen
- Musterbibliothek mit wiederverwendbaren UI-Komponenten anlegen
- Barrierefreiheitscheck für eine bestehende Interface-Variante durchführen
- Heuristische Evaluation eines Prototyps nach anerkannten Kriterien vornehmen
- KI-gestützte Usability-Auswertung für ein Testszenario durchführen
- UI-Kennzahlen für ein Beispielprodukt definieren und Zielwerte festlegen
- Design-Tokens für Farben, Abstände und Typografie strukturieren
- Spezifikationsdokument für die Entwicklungsübergabe erstellen
- Versionierung von Designständen im Team nachvollziehbar organisieren
- Qualitätssicherung eines Hand-off-Pakets vor der Übergabe an die Entwicklung
Der Praxis-Block bildet den vollständigen Designzyklus ab: von der ersten KI-gestützten Idee über den interaktiven Prototyp bis zur sauber dokumentierten Übergabe an das Entwicklungsteam. Damit erleben Teilnehmende, wie sich KI-Unterstützung sinnvoll in bestehende Design-Workflows einfügt, ohne die fachliche Verantwortung des Designers zu ersetzen.
Lernziele:
- Rollen im Produktteam und deren Zusammenspiel bei der Interface-Gestaltung einordnen
- Grundbegriffe von Designsystemen, Daten- und Promptgrundlagen sicher anwenden
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Nutzungsrichtlinien beim Einsatz generativer KI-Tools beachten
- Anforderungen aus Nutzeraufgaben, User Flows und Informationsarchitektur ableiten
- Text- und Bildgeneratoren für die Ideenfindung und Variantenbildung gezielt einsetzen
- Prompt-Methoden für Wireframes, Komponentenvarianten und Textbausteine anwenden
- Interaktive Prototypen unter Nutzung von KI-Funktionen in Design-Tools erstellen
- Musterbibliotheken, Layout- und Typografieschemata konsistent aufbauen
- Barrierefreiheitsanforderungen bei KI-generierten Interface-Elementen berücksichtigen
- Heuristische Evaluation mit KI-unterstützten Usability-Analysen kombinieren
- UI-Kennzahlen definieren, auswerten und daraus Designanpassungen ableiten
- Design-Tokens, Spezifikationen und Hand-off-Prozesse für die Entwicklung strukturieren
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an gestalterisch arbeitende Personen, die ihre bestehende Design-Praxis um den strukturierten Einsatz von KI-Werkzeugen erweitern möchten. Angesprochen sind sowohl erfahrene Designer als auch Personen, die aus angrenzenden Bereichen in die Interface-Gestaltung wechseln.
- UI- und UX-Designer, die KI-Werkzeuge gezielt in ihren Workflow integrieren möchten
- Product Designer an der Schnittstelle von Konzeption und Entwicklung
- Interaction Designer mit Fokus auf Prototyping und Nutzerführung
- Design Technologists mit Interesse an Design-Tokens und Tooling-Automatisierung
- Quereinsteiger mit gestalterischem Hintergrund und digitaler Affinität
Grundkenntnisse im UI- oder UX-Design sowie im Umgang mit gängigen Design-Tools erleichtern den Einstieg deutlich, da der Kurs auf bestehendem Gestaltungsverständnis aufbaut. Sicherer Umgang mit einem Computer, einem unterstützten Browser sowie grundlegende Erfahrung mit digitalen Kollaborationswerkzeugen werden vorausgesetzt. Interesse an der Auseinandersetzung mit generativen KI-Werkzeugen und deren Grenzen ist für den praktischen Kursverlauf hilfreich.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs verbindet konzeptionelle Einführungen in die einzelnen Designphasen mit direkter praktischer Arbeit an Wireframes, Prototypen und Usability-Auswertungen. KI-Werkzeuge werden dabei nicht isoliert vermittelt, sondern durchgängig in den jeweiligen Designschritt eingebettet — von der Ideation bis zur Entwicklungsübergabe. Der Unterricht findet im virtuellen Klassenzimmer statt und ist überwiegend in Teilzeit organisiert, eine Vollzeit-Variante steht ebenfalls zur Verfügung.
Der Kurs ist in fünf aufeinander aufbauende Themenblöcke gegliedert, die vom Einführungsmodul bis zur Übergabe an die Entwicklung reichen. Durch die überwiegende Teilzeitausrichtung im virtuellen Klassenzimmer lässt sich der Lernumfang gut mit einer bestehenden beruflichen Tätigkeit vereinbaren; die Vollzeit-Option ermöglicht einen kompakteren Ablauf.
Der Kurs schließt mit einer Teilnahmebescheinigung und einem trägerinternen Zertifikat ab, die die erworbenen Kenntnisse im KI-gestützten UI-Design dokumentieren. Eine herstellerseitige oder extern geprüfte Zertifizierung ist mit diesem Abschluss nicht verbunden, da es sich um ein methodisches Qualifizierungsangebot des Kursanbieters handelt.
Nutzen & Perspektiven
Designteams stehen zunehmend unter dem Druck, mehr Interface-Varianten in kürzerer Zeit zu entwickeln und gleichzeitig belastbar zu begründen, warum eine Gestaltungsentscheidung funktioniert. KI-Werkzeuge können hier einen echten Unterschied machen, wenn sie strukturiert und nicht beliebig eingesetzt werden — genau diese strukturierte Anwendung steht im Zentrum des Kurses. Wer den Kurs abschließt, kann KI-Unterstützung an den richtigen Stellen im Designprozess platzieren: bei der Ideenfindung, bei der Erstellung von Komponentenvarianten und bei der Auswertung von Nutzungsdaten. Gleichzeitig bleibt die fachliche Beurteilungskompetenz des Designers erhalten, weil der Kurs KI-Ergebnisse stets im Kontext bestehender Designsysteme und Usability-Kriterien einordnet. Diese Kombination aus gestalterischem Grundverständnis und praktischer KI-Kompetenz macht Absolventinnen und Absolventen zu gefragten Ansprechpartnern in Produktteams, die Design, Entwicklung und Nutzerforschung zunehmend enger miteinander verzahnen.
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Informatik (weiterführend)43.854 Stellen
- Onlinemarketing-Manager/Onlinemarketing-Managerin715 Stellen
- E-Mail-Marketing-Manager/E-Mail-Marketing-Managerin68 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Ersetzt der Kurs klassisches UI-Design-Wissen?
Nein. Der Kurs baut auf bestehendem Gestaltungsverständnis auf und zeigt, wie KI-Werkzeuge gezielt in einzelne Phasen des Designprozesses eingebunden werden, ohne die fachliche Beurteilungskompetenz zu ersetzen.
Welche KI-Werkzeuge werden im Kurs behandelt?
Der Kurs behandelt Text- und Bildgeneratoren für Ideation und Variantenbildung sowie KI-Funktionen innerhalb gängiger Design-Tools für Prototyping und Usability-Auswertung.
Brauche ich Vorkenntnisse in einem bestimmten Design-Tool?
Grundkenntnisse im UI- oder UX-Design und im Umgang mit gängigen Design-Tools sind hilfreich, da der Kurs auf bestehendem Gestaltungsverständnis aufbaut.
Wie findet der Unterricht statt?
Der Kurs wird im virtuellen Klassenzimmer durchgeführt, überwiegend in Teilzeit mit der Möglichkeit einer Vollzeit-Variante.
Werden auch rechtliche Fragen zum Einsatz von KI-Tools behandelt?
Ja, im Einführungsmodul werden rechtliche Rahmenbedingungen und Nutzungsrichtlinien beim Einsatz generativer KI-Werkzeuge im Designkontext thematisiert.