Kreativ & Medien
design ux ui

After Effects, UI/UX-Design & AR/VR-Zusatzqualifikation

Motion Design mit Adobe After Effects, kombiniert mit UI/UX-Design in Figma und einer Zusatzqualifikation in Augmented, Virtual und Mixed Reality.

Auf einen Blick

Dauernach Anbieterangabe (KØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*

Überblick

Bewegte Bilder, interaktive Oberflächen und immersive Erlebniswelten wachsen zunehmend zu einem gemeinsamen Berufsfeld zusammen. Diese Weiterbildung verbindet drei Disziplinen, die in Medienproduktionen heute selten getrennt betrachtet werden: professionelles Motion Design mit Adobe After Effects, nutzerzentriertes UI/UX-Design mit Figma sowie eine Zusatzqualifikation in Augmented Reality, Virtual Reality und Mixed Reality. Teilnehmende lernen nicht nur, einzelne Werkzeuge zu bedienen, sondern erwerben ein Verständnis dafür, wie Animation, Interface-Gestaltung und räumliche Interaktion zusammenwirken, wenn heute interaktive Anwendungen, Erklärvideos, Produktpräsentationen oder AR-Erlebnisse entstehen. Am Ende steht die Fähigkeit, ein Motion-Design-Projekt von der ersten Keyframe-Animation bis zur räumlichen AR-Umsetzung eigenständig zu planen und umzusetzen.

Berufliche FachweiterbildungInhaltsstand 02.07.2026

Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

63

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 5 erfassten Orten

Regionen

5 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerinternes Zertifikat bzw. qualifizierte Teilnahmebescheinigung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 3 Monate bis 6 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • 5.000–10.000 €

Häufige Kursorte

  • Berlin
  • Metzingen
  • Regensburg
  • Gütersloh
  • Frankfurt am Main

Bundesländer

  • Bayern
  • Baden-Württemberg
  • Berlin
  • Nordrhein-Westfalen
  • Hessen

Vermittelte Kompetenzen

  • Adobe After Effects
  • Figma
  • Augmented Reality
  • Virtual Reality
  • Mixed Reality
  • Motion Design
  • UI/UX-Design
  • Adobe Aero

Zugeordnete Zielberufe

  • Mediengestalter/Mediengestalterin - Bild und Ton209 Stellen/12 Mon.
  • Mediengestalter/Mediengestalterin Digital und Print Fachrichtung Digitalmedien197 Stellen/12 Mon.
  • Medieninformatik (grundständig)148 Stellen/12 Mon.
  • Medienwissenschaft (grundständig)90 Stellen/12 Mon.
  • Medienproduktion (grundständig)72 Stellen/12 Mon.
  • Film-, Fernsehproduktion (grundständig)28 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 63 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Modul 1 — Adobe After Effects für Motion Design und Postproduktion Der erste Themenblock führt in die professionelle Arbeit mit Adobe After Effects ein, mit durchgängigem Fokus auf Motion-Design-Anwendungen. Statt isolierter Werkzeugübungen steht die Frage im Zentrum, wie ein Animationsprojekt strukturiert, effizient bearbeitet und technisch sauber ausgeliefert wird — von der ersten Ebenenstruktur bis zur performanten Export-Pipeline.

  • Benutzeroberfläche, Tastaturbefehle und Projektorganisation für Motion-Design-Workflows
  • Ebenen- und Transformationswerkzeuge für komplexe Kompositionen
  • Keyframe-basierte Animationstechniken und Interpolationskurven
  • Masken und Transparenzeffekte im Compositing
  • Effekte, Presets und wiederverwendbare Vorlagen
  • Expressions zur Automatisierung wiederkehrender Animationsaufgaben
  • Performance-Optimierung und Fehleranalyse bei umfangreichen Projekten

Modul 2 — Augmented Reality, Virtual Reality und Mixed Reality Dieses Modul erweitert die Motion-Design-Kompetenz um die räumliche Dimension. Teilnehmende lernen, wie animierte Inhalte in AR-, VR- und MR-Umgebungen eingebunden werden und welche gestalterischen und technischen Besonderheiten interaktive, dreidimensionale Erlebnisse gegenüber klassischen Bewegtbildformaten mit sich bringen.

  • Einführung in AR, VR und Adobe Aero mit direktem Bezug zu Motion-Design-Inhalten
  • Spatial Computing und räumliches Audio als Gestaltungsdimension
  • Erstellung von AR-Erfahrungen mit integrierten Motion-Design-Elementen
  • VR-Storytelling und narrative Strukturen in immersiven Formaten
  • VR-Grundlagen, Immersion und Interaktionsdesign
  • Einsatzfelder von AR in Bildung und Schulung
  • Trends und Zukunftsperspektiven von AR/VR im Motion-Design-Kontext
  • Interaktionen und Animationssteuerung innerhalb von AR-Umgebungen

Modul 3 — UI/UX-Design mit Figma Der dritte Block widmet sich der Gestaltung von Benutzeroberflächen mit Figma, ebenfalls im Zusammenspiel mit den zuvor erlernten Motion-Design-Fähigkeiten. Animierte Übergänge und Mikrointeraktionen werden nicht als separates Thema behandelt, sondern als integraler Bestandteil moderner Interface-Gestaltung verstanden.

  • Einführung in Figma unter Berücksichtigung von Motion-Design-Workflows
  • Benutzeroberfläche, Navigation und Projektstruktur in Figma
  • Erstellung und Pflege wiederverwendbarer Komponenten
  • Design-Prinzipien und Best Practices für nutzerzentrierte Oberflächen
  • Prototypen und interaktive Elemente im Zusammenspiel mit animierten Übergängen
  • Arbeiten mit Rahmen, Raster und responsiven Layout-Strukturen

Modul 4 — Fortgeschrittenes Design und Zusammenarbeit Der abschließende Themenblock bringt die drei Disziplinen zusammen und behandelt die Zusammenarbeit in Design-Teams sowie die Umsetzung eines responsiven Webprojekts, in das Motion-Design- und AR-Elemente einfließen können.

  • Echtzeit-Zusammenarbeit und Kommentarfunktionen im Design-Prozess
  • Design und Struktur einer responsiven Webseite
  • Abstimmung zwischen Motion-Design-, UI/UX- und AR/VR-Anforderungen
  • Übergabe von Designdateien und Animationsassets an Entwicklungsteams

Praxisblock — Anwendung in eigenen Projekten

  • Konzeption einer Motion-Design-Sequenz für ein Erklärvideo
  • Umsetzung einer Keyframe-Animation mit mehreren Ebenen und Effekten
  • Aufbau einer AR-Szene in Adobe Aero mit animierten Objekten
  • Gestaltung eines VR-Storytelling-Konzepts mit Immersionsfokus
  • Entwurf eines UI/UX-Wireframes in Figma für eine mobile Anwendung
  • Umsetzung eines klickbaren Figma-Prototyps mit Übergangsanimationen
  • Anwendung von Design-Prinzipien auf eine responsive Webseiten-Struktur
  • Export und Performance-Check eines After-Effects-Projekts
  • Kombination von Figma-Komponenten mit After-Effects-Animationen für ein Motion-UI-Konzept
  • Erprobung von Spatial-Audio-Elementen in einer AR-Anwendung
  • Gemeinsame Bearbeitung eines Design-Projekts in Echtzeit-Kollaboration
  • Zusammenstellung der Projektarbeiten zu einem kohärenten Portfolio-Beispiel

Die praktischen Übungen sind bewusst so angelegt, dass sie die drei Kernbereiche nicht isoliert behandeln, sondern immer wieder miteinander verknüpfen — etwa wenn ein in Figma entworfenes Interface mit einer in After Effects erstellten Animation ergänzt oder eine AR-Szene mit Motion-Design-Elementen angereichert wird. Am Ende der Weiterbildung steht ein Projekt- und Übungsportfolio, das die drei Kompetenzfelder sichtbar macht und als Arbeitsprobe für Bewerbungen oder die Selbstständigkeit dienen kann.

Lernziele:

  • Die Benutzeroberfläche von Adobe After Effects zielgerichtet für Motion-Design-Projekte einsetzen
  • Ebenen- und Transformationswerkzeuge zur Strukturierung komplexer Animationsprojekte anwenden
  • Keyframe-Animationen erstellen und über Zeitachsen präzise steuern
  • Masken, Transparenzen und Compositing-Techniken für professionelle Bewegtbilder nutzen
  • Effekte, Presets und Expressions gezielt zur Effizienzsteigerung in Animationsprojekten einsetzen
  • Performance-Probleme in After-Effects-Projekten erkennen und beheben
  • Räumliche AR-Erfahrungen mit Adobe Aero konzipieren und mit Motion-Design-Elementen anreichern
  • Grundprinzipien von Spatial Computing und räumlichem Audio auf AR/VR-Projekte übertragen
  • VR-Storytelling-Techniken für immersive Anwendungen entwickeln
  • UI/UX-Konzepte in Figma von der Komponente bis zum interaktiven Prototyp umsetzen
  • Design-Prinzipien und Best Practices bei der Gestaltung responsiver Oberflächen anwenden
  • In Echtzeit-Kollaborationsumgebungen an gemeinsamen Design- und Motion-Projekten arbeiten

Zielgruppe & Voraussetzungen

Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die eine berufliche Tätigkeit in den Bereichen Design, Animation und interaktive Medien anstreben oder ihre bestehenden Fachkenntnisse in diesem Bereich vertiefen und erweitern möchten.

  • Grafik- und Mediengestalter/innen mit Interesse an Motion Design
  • Quereinsteiger/innen mit gestalterischem Hintergrund und technischer Affinität
  • UI/UX-Interessierte, die ihr Repertoire um Animation und räumliche Medien erweitern wollen
  • Fachkräfte aus Marketing und Kommunikation, die bewegte Inhalte selbst produzieren möchten
  • Personen, die sich beruflich in Richtung AR/VR-Content-Erstellung orientieren
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt wird eine abgeschlossene Ausbildung oder ein abgeschlossenes Studium, ersatzweise mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung. Hinzu kommen Deutschkenntnisse auf dem Niveau B2 sowie Grundkenntnisse im Umgang mit der Adobe Creative Cloud. Vorerfahrung mit Animationssoftware oder Design-Tools ist hilfreich, aber keine zwingende Voraussetzung, da die Grundlagen der eingesetzten Programme im Kurs selbst vermittelt werden.

Ablauf & Abschluss

Die drei Themenfelder werden nacheinander, aber inhaltlich aufeinander bezogen vermittelt, sodass spätere Module immer wieder auf zuvor erlernte Techniken zurückgreifen. Theoretische Einführungen wechseln sich mit praktischen Übungen an konkreten Beispielprojekten ab, sodass jede Technik unmittelbar am eigenen Material erprobt wird. Ein durchgehender Praxisbezug sorgt dafür, dass die entstehenden Arbeiten am Ende zu einem zusammenhängenden Portfolio zusammengeführt werden können.

Der Umfang der Weiterbildung richtet sich nach den drei enthaltenen Themenblöcken After Effects, AR/VR und Figma-UI/UX-Design und ist so bemessen, dass für jeden Bereich ausreichend Zeit für praktische Übungen zur Verfügung steht. Genaue Termine, Taktung und Formatdetails werden vom Anbieter im jeweiligen Kurstermin mitgeteilt.

Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat beziehungsweise einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung ab, die die erworbenen Kompetenzen in Adobe After Effects, in Augmented Reality, Virtual Reality und Mixed Reality sowie im UI/UX-Design mit Figma dokumentiert. Es handelt sich nicht um eine externe Herstellerzertifizierung, sondern um einen Nachweis der im Kurs erarbeiteten praktischen Fähigkeiten.

Nutzen & Perspektiven

Der besondere Wert dieser Weiterbildung liegt in der Verbindung dreier Kompetenzfelder, die in vielen Medienberufen zunehmend zusammenwachsen, in der Ausbildung aber häufig getrennt gelehrt werden. Wer Motion Design, UI/UX-Gestaltung und räumliche Medien wie AR und VR gemeinsam beherrscht, kann Projekte ganzheitlich denken, statt für jeden Teilbereich auf externe Spezialist/innen angewiesen zu sein. Für Studioarbeit, Agenturumfelder oder freiberufliche Tätigkeit entsteht dadurch ein breiteres Einsatzspektrum: von klassischen Erklärvideos über interaktive App-Oberflächen bis zu AR-Anwendungen für Marketing, Bildung oder Produktpräsentation. Die im Kurs erarbeiteten Projekte bilden zugleich ein aussagekräftiges Portfolio, das die eigene Bandbreite gegenüber Auftraggebenden oder Arbeitgebenden sichtbar macht. Da sich Animation, Interface-Design und räumliche Medien technisch und gestalterisch immer stärker durchdringen, schafft die Kombination der drei Bereiche eine Grundlage, die über kurzfristige Software-Trends hinaus trägt: Wer versteht, wie Bewegung, Interaktion und Raum zusammenspielen, kann sich in einem sich wandelnden Medienumfeld flexibel neu orientieren.

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Arbeitsmarkt-Report

Digitale Mediengestaltung, UX/UI, Social-Media-Content und Webdesign bleiben gefragt — aber AI-Tools verändern die Arbeit grundlegend. Wer Adobe/Figma mit AI-Workflows (Midjourney, ChatGPT, Runway) kombiniert, sichert sich überdurchschnittliche Position.

Einstieg (0-2 J.):32.000–42.000 €
Mittel (3-7 J.):44.000–58.000 €
Senior (8+ J.):60.000–80.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Mediengestalter/Mediengestalterin - Bild und Ton
    209 Stellen
  • Mediengestalter/Mediengestalterin Digital und Print Fachrichtung Digitalmedien
    197 Stellen
  • Medieninformatik (grundständig)
    148 Stellen
  • Medienwissenschaft (grundständig)
    90 Stellen
  • Medienproduktion (grundständig)
    72 Stellen
  • Film-, Fernsehproduktion (grundständig)
    28 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Muss ich bereits Erfahrung mit Adobe After Effects oder Figma haben?

Nein, beide Programme werden von Grund auf vermittelt. Vorausgesetzt werden lediglich allgemeine Grundkenntnisse in der Adobe Creative Cloud sowie Deutschkenntnisse auf Niveau B2.

Wie hängen Motion Design, UI/UX-Design und AR/VR in diesem Kurs zusammen?

Die drei Bereiche werden bewusst nicht getrennt behandelt, sondern in Übungen immer wieder verknüpft — etwa wenn ein in Figma gestaltetes Interface mit einer in After Effects erstellten Animation ergänzt wird.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat beziehungsweise eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung, die die erworbenen Kompetenzen in allen drei Themenblöcken dokumentiert.

Für welche Berufsfelder qualifiziert die Weiterbildung?

Für Tätigkeiten im Bereich Motion Design, UI/UX-Design und AR/VR-Content-Erstellung, etwa in Medienagenturen, Design-Studios oder als freiberufliche Fachkraft in interaktiven Medien.

Entsteht während des Kurses eine Arbeitsprobe für Bewerbungen?

Ja, die praktischen Übungen und Projektarbeiten aus allen drei Modulen lassen sich zu einem zusammenhängenden Portfolio zusammenführen.