Kreativ & Medien
design ux ui

UI/UX Design mit Figma & Usability Testing – Weiterbildung

UI/UX-Design mit Figma und Usability Testing: Wireframes, klickbare Prototypen und Design Systeme praxisnah erstellen und mit echten Nutzer:innen testen.

Auf einen Blick

DauerMehrere WochenØ am Markt
FormatPräsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*

Überblick

Dieser Kurs führt in die praktische Arbeit von UI/UX-Designer:innen ein und verbindet dabei zwei Bereiche, die im Berufsalltag untrennbar zusammengehören: das Gestalten digitaler Oberflächen mit Figma und das Überprüfen dieser Gestaltung durch Usability Testing. Teilnehmende lernen, wie aus einer ersten Idee ein durchdachtes, nutzerfreundliches Interface wird – von der Skizze über das Wireframe bis zum interaktiven Prototyp – und wie man mit gezielten Tests herausfindet, ob eine Oberfläche tatsächlich funktioniert oder nur gut aussieht.

Berufliche FachweiterbildungInhaltsstand 03.07.2026

Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.

Anbieter

1

zu diesem Kurs erfasst

Angebote

45

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 10 erfassten Orten

Regionen

7 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Qualifizierte Teilnahmebescheinigung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Hybrid Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate10×

Gemeldete Preisgruppen

  • 1.000–5.000 €10×

Häufige Kursorte

  • Leipzig
  • Kassel
  • Hannover
  • Berlin
  • Ulm
  • Saarbrücken

Bundesländer

  • Baden-Württemberg
  • Niedersachsen
  • Bayern
  • Saarland
  • Berlin
  • Sachsen

Vermittelte Kompetenzen

  • Figma
  • Usability Testing
  • Wireframing
  • Prototyping
  • Design Systeme
  • Informationsarchitektur
  • Nutzerzentriertes Design

Zugeordnete Zielberufe

  • Design (grundständig)16.692 Stellen/12 Mon.
  • UX Designer410 Stellen/12 Mon.
  • UI Designer360 Stellen/12 Mon.
  • Product Designer355 Stellen/12 Mon.
  • UX-Designer/UX-Designerin157 Stellen/12 Mon.
  • Medienwissenschaft (grundständig)90 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 45 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

Kein Anbieter kann sich bei uns eine Platzierung oder Empfehlung kaufen.

So entstehen diese Daten · Fehler melden

Kursinhalte & Lernziele

Der Kurs ist in vier inhaltliche Blöcke gegliedert, die aufeinander aufbauen und am Ende in einem zusammenhängenden Projekt münden. Im ersten Block geht es um die Grundlagen des UI/UX-Designs. Bevor ein einziger Klick in Figma erfolgt, klären die Teilnehmenden, was gutes Design überhaupt ausmacht und warum Gestaltung nie Selbstzweck ist, sondern immer im Dienst der Nutzer:innen steht.

  • Unterschied und Zusammenspiel von User Interface und User Experience
  • Der UX-Designprozess: von der Recherche über Konzeption und Gestaltung bis zur Validierung
  • Nutzerzentriertes Design und die Bedeutung von Personas und Nutzungsszenarien
  • Informationsarchitektur: Inhalte und Funktionen sinnvoll strukturieren
  • Grundlagen der visuellen Gestaltung: Layout, Raster, Weißraum, Hierarchie
  • Erste Übungen zur Analyse bestehender Apps und Websites aus Nutzersicht

Im zweiten Block steht Figma als zentrales Arbeitswerkzeug im Mittelpunkt. Figma hat sich in den letzten Jahren als Standardwerkzeug für UI/UX-Design etabliert, weil es browserbasiert arbeitet und Teams das gemeinsame Gestalten in Echtzeit ermöglicht.

  • Aufbau und Navigation der Figma-Oberfläche: Frames, Ebenen, Werkzeugleiste
  • Arbeiten mit Auto-Layout für responsive, flexible Komponenten
  • Farbstile, Textstile und wiederverwendbare Komponenten anlegen
  • Aufbau eines eigenen kleinen Design Systems mit Buttons, Icons und Formularelementen
  • Prototyping-Modus: Verlinkungen zwischen Screens, Übergänge und einfache Animationen
  • Kommentar- und Freigabefunktionen für die Zusammenarbeit im Team nutzen

Der dritte Block widmet sich der Gestaltung konkreter Screens für typische digitale Produkte. Hier wird das theoretische Wissen aus den ersten beiden Blöcken in praktische Gestaltungsarbeit überführt.

  • Wireframes für Landingpages, Formulare und App-Screens entwerfen
  • Von der Low-Fidelity-Skizze zum High-Fidelity-Screen
  • Navigationsmuster für Web und Mobile: Menüs, Tabs, Onboarding-Flows
  • Gestaltung von Zuständen: leere Listen, Fehlermeldungen, Ladezustände
  • Responsive Denken: gleiche Inhalte für unterschiedliche Bildschirmgrößen anpassen
  • Grundlagen der Barrierefreiheit: Kontraste, Schriftgrößen, klare Beschriftungen

Der vierte Block dreht sich vollständig um Usability Testing – also die Frage, ob das Gestaltete in der Praxis auch funktioniert. Dieser Praxisblock verbindet Methodik und konkrete Durchführung eng miteinander.

  • Ziele und Grenzen von Usability Tests im Vergleich zu anderen UX-Methoden
  • Auswahl und Rekrutierung geeigneter Testpersonen für ein Projekt
  • Formulierung realistischer Testaufgaben ohne Vorwegnahme der Lösung
  • Durchführung moderierter Tests: Gesprächsführung, Beobachtung, Notizen
  • Nutzung des Prototyps aus Figma direkt als Testgrundlage
  • Umgang mit Think-Aloud-Protokollen während der Testdurchführung
  • Systematische Auswertung von Testergebnissen nach Häufigkeit und Schweregrad
  • Priorisierung gefundener Usability-Probleme nach Aufwand und Wirkung
  • Iterative Überarbeitung des Prototyps auf Basis der Testerkenntnisse
  • Kurze, verständliche Testberichte für Auftraggeber:innen oder Teams verfassen
  • Remote-Testing-Ansätze als Ergänzung zu Präsenztests
  • Abschließende Präsentation des überarbeiteten Prototyps im Plenum

Am Ende des Kurses steht ein eigenes Portfolio-Stück: ein durchdachtes, in Figma gestaltetes und mindestens einmal getestetes Interface-Konzept, das Teilnehmende für Bewerbungen oder den Einstieg in erste Projekte nutzen können. Durch den engen Wechsel von Theorie, Übung und echtem Nutzerfeedback entsteht ein realistisches Bild davon, wie UI/UX-Arbeit im Berufsalltag tatsächlich abläuft – inklusive der Erkenntnis, dass die erste Designidee selten die beste ist.

Lernziele:

  • Die Grundprinzipien von User Interface (UI) und User Experience (UX) Design unterscheiden und in eigenen Worten erklären können
  • Die Oberfläche und die zentralen Werkzeuge von Figma sicher bedienen
  • Wireframes für Web- und App-Oberflächen strukturiert und nachvollziehbar aufbauen
  • Klickbare Prototypen mit Verlinkungen, Übergängen und einfachen Interaktionen erstellen
  • Design Systeme mit wiederverwendbaren Komponenten, Farb- und Textstilen anlegen und pflegen
  • Typografische und farbliche Gestaltungsprinzipien für digitale Produkte anwenden
  • Die Methodik von Usability Tests von der Planung bis zur Durchführung verstehen
  • Testaufgaben (Tasks) formulieren, die reale Nutzungsszenarien abbilden
  • Beobachtungen aus Nutzertests systematisch dokumentieren und auswerten
  • Erkenntnisse aus Tests in konkrete Designänderungen übersetzen
  • Grundlegende Prinzipien der Barrierefreiheit (Accessibility) in die Gestaltung einbeziehen
  • Ein eigenes kleines Portfolio-Projekt von der ersten Idee bis zum getesteten Prototypen entwickeln

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an Berufstätige und Quereinsteiger:innen, die sich beruflich in Richtung UI/UX-Design orientieren möchten, ebenso wie an Personen, die in angrenzenden Bereichen arbeiten und Gestaltung sowie Usability besser verstehen wollen. Vorkenntnisse in Design oder Programmierung sind nicht erforderlich, ein grundlegendes Interesse an digitalen Produkten und deren Bedienbarkeit ist jedoch hilfreich.

  • Quereinsteiger:innen, die einen praxisnahen Einstieg in UI/UX-Design suchen
  • Marketing-, Produkt- oder Kundenservice-Mitarbeitende, die Nutzerperspektiven besser einordnen möchten
  • Selbstständige und Gründer:innen, die eigene digitale Produkte gestalten und testen wollen
  • Personen aus grafischen oder redaktionellen Berufen, die Richtung digitales Design erweitern möchten
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme sind keine Vorkenntnisse in Design-Software oder Programmierung notwendig. Ein eigener Laptop oder Computer mit Internetzugang wird für die praktischen Übungen in Figma vorausgesetzt, da die Software browserbasiert genutzt wird. Grundlegende Sicherheit im Umgang mit gängigen Computerprogrammen erleichtert den Einstieg. Interesse daran, eigene Gestaltungsideen später von anderen Personen testen zu lassen, ist für den Usability-Teil des Kurses von Vorteil.

Ablauf & Abschluss

Der Kurs kombiniert kurze theoretische Einheiten mit einem hohen Anteil an praktischer Arbeit direkt in Figma. Nach jeder inhaltlichen Einheit folgen unmittelbar Übungsaufgaben, die am eigenen Bildschirm umgesetzt werden, sodass Gelerntes sofort angewendet wird. Für den Usability-Testing-Teil arbeiten die Teilnehmenden in kleinen Gruppen zusammen, testen gegenseitig ihre Prototypen und geben sich strukturiertes Feedback. Ergänzend stehen Praxisbeispiele aus realen digitalen Produkten zur Diskussion, anhand derer Gestaltungsentscheidungen nachvollzogen werden.

Der zeitliche Umfang richtet sich nach dem gewählten Kursformat und wird individuell mit dem Anbieter abgestimmt; typischerweise umfasst ein Kurs dieser Art mehrere Wochen mit regelmäßigen Praxiseinheiten, in denen Wireframing, Prototyping und Usability Testing nacheinander vertieft werden. Der modulare Aufbau erlaubt es, je nach Vorwissen einzelne Abschnitte intensiver zu bearbeiten.

Der Kurs schließt mit einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung des Bildungsanbieters ab, die die behandelten Themen und erworbenen Kompetenzen im Bereich UI/UX-Design, Figma und Usability Testing dokumentiert. Ein staatlich anerkannter Abschluss ist damit nicht verbunden; das fertige Portfolio-Projekt aus dem Kurs dient jedoch als praktischer Nachweis der erworbenen Fähigkeiten gegenüber potenziellen Arbeitgeber:innen oder Auftraggeber:innen.

Nutzen & Perspektiven

UI/UX-Design gehört zu den Bereichen der digitalen Wirtschaft, in denen praktische Nachweisbarkeit besonders zählt: Wer ein durchdachtes, getestetes Prototyp-Projekt vorweisen kann, hat gegenüber rein theoretischem Wissen einen klaren Vorteil. Der Kurs setzt genau hier an, indem er nicht nur Werkzeugkenntnisse vermittelt, sondern den gesamten Weg von der ersten Idee bis zum durch echte Nutzer:innen geprüften Ergebnis abbildet. Besonders wertvoll ist die Verbindung von Gestaltung und Testing in einem einzigen Kurs. Viele Design-Kurse enden beim fertigen Mockup, ohne zu zeigen, ob dieses Mockup in der Praxis überhaupt funktioniert. Wer dagegen gelernt hat, eigene Designs durch strukturierte Usability-Tests zu überprüfen, entwickelt ein realistischeres Verständnis dafür, wie Nutzer:innen tatsächlich mit digitalen Produkten umgehen – und kann Designentscheidungen später fundierter begründen, sei es im Team, gegenüber Auftraggeber:innen oder in Bewerbungsgesprächen. Langfristig profitieren Teilnehmende von einer Denkweise, die weit über den Kurs hinausträgt: das ständige Wechselspiel aus Gestalten, Testen und Verbessern lässt sich auf nahezu jedes digitale Produkt übertragen, unabhängig davon, ob später mit Figma oder einem anderen Werkzeug gearbeitet wird. Diese methodische Grundlage macht den Kurs zu einem soliden Ausgangspunkt für den Einstieg in UI/UX-Design, Product Design oder verwandte Tätigkeitsfelder.

Welche Förderung passt zu dir?

Finde in 30 Sekunden heraus, ob dir ein Bildungsgutschein oder andere Zuschüsse zustehen. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Arbeitsmarkt-Report

Digitale Mediengestaltung, UX/UI, Social-Media-Content und Webdesign bleiben gefragt — aber AI-Tools verändern die Arbeit grundlegend. Wer Adobe/Figma mit AI-Workflows (Midjourney, ChatGPT, Runway) kombiniert, sichert sich überdurchschnittliche Position.

Einstieg (0-2 J.):32.000–42.000 €
Mittel (3-7 J.):44.000–58.000 €
Senior (8+ J.):60.000–80.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Design (grundständig)
    16.692 Stellen
  • UX Designer
    410 Stellen
  • UI Designer
    360 Stellen
  • Product Designer
    355 Stellen
  • UX-Designer/UX-Designerin
    157 Stellen
  • Medienwissenschaft (grundständig)
    90 Stellen

Unverbindliche Anfrage

Wir vergleichen passende Anbieter nach Region und Förderfähigkeit und melden uns in Kürze mit kostenlosen Kurs-Optionen.

Angaben ergänzen (optional) – für ein genaueres Angebot

Kostenlos & unverbindlich · Daten sind sicher

Verwandte Kurse & Alternativen

30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Vorerfahrung mit Figma, um teilzunehmen?

Nein, der Kurs setzt keine Vorkenntnisse in Figma oder anderer Design-Software voraus. Die Bedienung der Oberfläche wird von Grund auf vermittelt, sodass auch Neueinsteiger:innen gut folgen können.

Was genau ist Usability Testing und warum ist es Teil des Kurses?

Usability Testing bedeutet, echte Personen eine gestaltete Oberfläche ausprobieren zu lassen, um herauszufinden, ob sie verständlich und bedienbar ist. Der Kurs verbindet Gestaltung und Testing bewusst, weil ein Design erst durch echtes Nutzerfeedback wirklich überprüft ist.

Entsteht im Kurs ein Projekt, das ich später für Bewerbungen nutzen kann?

Ja, am Ende des Kurses steht ein eigenes, in Figma gestaltetes und mindestens einmal getestetes Interface-Projekt, das sich als Portfolio-Stück für Bewerbungen oder erste Aufträge eignet.

Welche Technik benötige ich für die Teilnahme?

Da Figma browserbasiert arbeitet, genügt ein Laptop oder Computer mit stabilem Internetzugang. Eine spezielle Software-Installation ist nicht notwendig.

Welcher Abschluss wird am Ende des Kurses ausgestellt?

Teilnehmende erhalten eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung des Bildungsanbieters, die die vermittelten Inhalte und erworbenen Kompetenzen dokumentiert. Ein staatlich anerkannter Abschluss ist damit nicht verbunden.