UX-Designer Weiterbildung: User Experience Design
Grundständige Qualifizierung im User Experience Design: von Nutzerforschung über Wireframes bis zu Usability-Tests — mit trägerinterner Abschlussprüfung.
Auf einen Blick
Überblick
Digitale Produkte scheitern selten an der Technik, sondern daran, dass sie an den Bedürfnissen der Menschen vorbeigehen, die sie eigentlich nutzen sollen. Genau hier setzt dieser Kurs an: Er vermittelt systematisch, wie Interaktionen zwischen Mensch und Technik analysiert, gestaltet und getestet werden, damit digitale Anwendungen tatsächlich funktionieren — nicht nur im Sinne von Code, der läuft, sondern im Sinne von Nutzenden, die ihr Ziel erreichen. Die Qualifizierung baut die Denkweise und die Methoden des User Experience Designs von Grund auf, sodass auch Personen ohne Design-Vorerfahrung nach Abschluss eigenständig UX-Aufgaben übernehmen können.
Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.
1
an 2 Standorten
1
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
4
an 1 erfassten Orten
2 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
traegerzertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit56 %
- Teilzeit44 %
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate2×
Gemeldete Preisgruppen
- 5.000–10.000 €9×
Häufige Kursorte
- Hamburg9×
Bundesländer
- Hamburg5×
Nächste erfasste Starttermine
- 31.08.2026 · HamburgCombined Learning · Vollzeit
- 31.08.2026 · HamburgCombined Learning · Teilzeit
- 28.09.2026 · HamburgCombined Learning · Vollzeit
- 28.09.2026 · HamburgCombined Learning · Teilzeit
Vermittelte Kompetenzen
- Design Thinking
- User Research
- Persona-Erstellung
- User Journey Mapping
- Wireframing
- Prototyping
- Informationsarchitektur
- Usability Testing
Zugeordnete Zielberufe
- Design (grundständig)16.692 Stellen/12 Mon.
- Mediengestalter/Mediengestalterin Digital und Print Fachrichtung Projektmanagement6.513 Stellen/12 Mon.
- Office-Manager/Office-Managerin663 Stellen/12 Mon.
- UX-Designer/UX-Designerin157 Stellen/12 Mon.
- Staatlich geprüfter Gestalter/Staatlich geprüfte Gestalterin Fachrichtung Produktdesign/Bachelor Professional in Gestaltung15 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 60 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
Kein Anbieter kann sich bei uns eine Platzierung oder Empfehlung kaufen.
Kursinhalte & Lernziele
Modul 1 — Grundlagen des User Experience Designs Der Einstieg klärt, was UX-Design eigentlich leistet und wie es sich von angrenzenden Disziplinen unterscheidet. Teilnehmende lernen das Prinzip des Human-Centered Design als durchgängige Haltung kennen, die alle späteren Module prägt: Nicht die technische Machbarkeit steht am Anfang, sondern die Frage, was Menschen in einer bestimmten Situation tatsächlich brauchen. Die Abgrenzung zwischen UX und UI wird an konkreten Beispielen erarbeitet, damit im weiteren Kursverlauf klar bleibt, auf welcher Ebene jeweils gearbeitet wird.
- Human-Centered Design als leitendes Gestaltungsprinzip
- Abgrenzung UX-Design und User-Interface-Design
- Die Phasen des Design-Thinking-Prozesses im Überblick
- Rollen und Aufgaben von UX-Designerinnen und -Designern im Entwicklungsteam
- Erste Anwendung des Design-Thinking-Zyklus an einem einfachen Beispielprodukt
Modul 2 — Nutzerforschung und Analyse Gute Gestaltung beginnt mit Verständnis, nicht mit Entwürfen. Dieser Block vermittelt die Methoden, mit denen UX-Designerinnen und -Designer herausfinden, wer die Nutzenden eines Produkts sind und was sie tatsächlich bewegt. Von der Zielgruppenanalyse über die Persona-Erstellung bis zur User Journey Map entsteht ein methodisches Werkzeugset, das im gesamten weiteren Designprozess als Referenz dient.
- Methoden der Zielgruppenanalyse in der Praxis anwenden
- Personas aus Recherchedaten ableiten und aussagekräftig formulieren
- User Journey Maps entlang realer Nutzungsszenarien entwickeln
- Anforderungsanalysen durchführen und Ergebnisse strukturiert dokumentieren
- Erkenntnisse aus der Nutzerforschung in erste Gestaltungshypothesen übersetzen
Modul 3 — Konzeption und Informationsarchitektur Sobald klar ist, wer die Nutzenden sind, geht es an die konzeptionelle Struktur: Wie werden Inhalte geordnet, wie führt eine Navigation durch eine Anwendung, welche Wege sollen Nutzende gehen können? Dieser Block verbindet strukturelles Denken mit den ersten sichtbaren Gestaltungsartefakten — Wireframes und Prototypen, die eine Idee greifbar machen, bevor sie aufwendig umgesetzt wird.
- Inhalte und Funktionen in einer nachvollziehbaren Informationsarchitektur strukturieren
- Navigationskonzepte für unterschiedliche Anwendungstypen entwickeln
- Wireframes in verschiedenen Detailstufen erstellen
- Klickbare Prototypen aus Wireframes ableiten
- Grundlagen der Interaktionsgestaltung auf ein konkretes Konzept anwenden
Modul 4 — Usability Testing und Iteration Der letzte inhaltliche Block schließt den Design-Kreislauf: Ein Entwurf ist erst dann gut, wenn er sich in der Praxis bewährt. Teilnehmende lernen, wie Nutzertests geplant und durchgeführt werden, welche Evaluationsmethoden es gibt und wie aus den Ergebnissen konkrete Verbesserungen abgeleitet werden. Iteration wird dabei nicht als lästige Nacharbeit verstanden, sondern als fester Bestandteil professioneller Gestaltung.
- Testszenarien und Aufgabenstellungen für Nutzertests entwickeln
- Nutzertests moderieren und Beobachtungen systematisch festhalten
- Methoden zur Evaluation der Benutzerfreundlichkeit einordnen und anwenden
- Testergebnisse auswerten und priorisieren
- Designentwürfe auf Basis der Auswertung gezielt überarbeiten
Praxisblock — Vom Konzept zum getesteten Entwurf Im Praxisblock durchlaufen die Teilnehmenden den gesamten UX-Prozess an einem zusammenhängenden Fallbeispiel — von der ersten Nutzeranalyse bis zum iterierten Prototyp. Die einzelnen Methoden aus den vorherigen Modulen werden dabei nicht isoliert geübt, sondern in ihrem natürlichen Zusammenhang angewendet.
- Zielgruppenanalyse für ein fiktives digitales Produkt durchführen
- Eine oder mehrere Personas auf Basis der Analyse entwickeln
- User Journey Map für den zentralen Nutzungsablauf erstellen
- Informationsarchitektur und Navigationsstruktur für das Produkt entwerfen
- Low-Fidelity-Wireframes für die wichtigsten Bildschirme skizzieren
- High-Fidelity-Wireframes aus den Low-Fidelity-Entwürfen weiterentwickeln
- Klickbaren Prototyp aus den Wireframes zusammensetzen
- Testplan für einen Usability-Test formulieren
- Usability-Test mit Testpersonen durchführen und dokumentieren
- Ergebnisse auswerten und in eine priorisierte Änderungsliste überführen
- Prototyp auf Basis der Testergebnisse überarbeiten
- Gesamten Designprozess in einer kurzen Präsentation nachvollziehbar darstellen
Der Kurs verzichtet bewusst auf abstrakte Theorie ohne Anwendungsbezug: Jede Methode wird an einem konkreten Beispiel eingeübt, sodass am Ende ein vollständig durchlaufener Designprozess steht, der sich unmittelbar auf reale Projekte übertragen lässt. Wer den Kurs abschließt, verfügt nicht nur über einzelne UX-Werkzeuge, sondern über ein zusammenhängendes Verständnis dafür, wie professionelle Produktgestaltung von der ersten Nutzeridee bis zum getesteten Entwurf abläuft — eine Grundlage, die sich in jedem digitalen Umfeld anwenden lässt.
Lernziele:
- Die Prinzipien des Human-Centered Design erläutern und auf konkrete Gestaltungsaufgaben anwenden
- UX-Design von User-Interface-Design begrifflich und methodisch sauber abgrenzen
- Die Phasen des Design-Thinking-Prozesses durchlaufen und deren Werkzeuge situativ einsetzen
- Zielgruppen systematisch analysieren und daraus belastbare Personas ableiten
- User Journey Maps erstellen, um Berührungspunkte und Reibungsstellen im Nutzungsverlauf sichtbar zu machen
- Anforderungsanalysen strukturiert durchführen und deren Ergebnisse in Gestaltungsentscheidungen übersetzen
- Inhalte und Navigationskonzepte in einer nachvollziehbaren Informationsarchitektur ordnen
- Wireframes und klickbare Prototypen für digitale Anwendungen entwickeln
- Grundprinzipien der Interaktionsgestaltung auf verschiedene Bildschirmgrößen und Kontexte übertragen
- Nutzertests planen, durchführen und methodisch sauber auswerten
- Designentwürfe auf Basis von Testergebnissen begründet iterieren und verbessern
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an alle, die im Bereich UX-Design und nutzerzentrierter Produktentwicklung Fuß fassen oder ihr Grundlagenwissen systematisch aufbauen möchten. Da die Inhalte konsequent von Grund auf vermittelt werden, eignet sich die Qualifizierung besonders für einen Neueinstieg in das Themenfeld.
- Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger mit Interesse an digitaler Produktgestaltung
- Arbeitssuchende, die sich für eine Tätigkeit im UX-Bereich qualifizieren möchten
- Quereinsteigende aus angrenzenden Feldern wie Grafik, Kommunikation oder IT
- Fachkräfte, die ihre bisherige Tätigkeit um UX-Kompetenzen erweitern wollen
- Personen, die in interdisziplinären Teams an der Schnittstelle von Design und Technik arbeiten möchten
Vorausgesetzt werden grundlegende PC-Kenntnisse und ein sicherer Umgang mit digitalen Standardanwendungen. Da der Kurs die Inhalte des User Experience Designs von Grund auf aufbaut, sind einschlägige Vorkenntnisse in diesem Themenfeld in der Regel nicht erforderlich. Deutschkenntnisse auf einem Niveau, das fachliche Inhalte und praxisbezogene Aufgabenstellungen sicher erschließt, werden ebenso vorausgesetzt wie die Bereitschaft, strukturiert und konzeptionell zu arbeiten.
Ablauf & Abschluss
Die Qualifizierung wird als Combined Learning umgesetzt: Angeleitete Lernphasen wechseln sich mit eigenständiger Bearbeitung von Gestaltungsaufgaben ab, sodass Theorie und praktische Anwendung eng ineinandergreifen. Da die Themen aufeinander aufbauen — von der Nutzerforschung über die Konzeption bis zum Test — folgt der Kurs einer klaren methodischen Linie, in der jedes Modul auf den Ergebnissen des vorherigen aufsetzt. Der Kurs ist überwiegend in Teilzeit, teils auch in Vollzeit belegbar.
Der zeitliche Umfang richtet sich nach der gewählten Belegungsform. Die Qualifizierung ist modular über die vier inhaltlichen Blöcke sowie den abschließenden Praxisteil aufgebaut, sodass Lernfortschritt und Bearbeitungstempo an das jeweilige Vorwissen angepasst werden können. Genaue Start- und Enddaten werden in Abstimmung mit dem Anbieter festgelegt.
Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Abschlussprüfung ab, die mit einem Trägerzertifikat bestätigt wird. Es handelt sich nicht um eine staatlich anerkannte Prüfung, sondern um einen qualifizierten Nachweis der im Kurs erworbenen UX-Kompetenzen, der die durchlaufenen Themenblöcke und den erfolgreichen Abschluss dokumentiert.
Nutzen & Perspektiven
UX-Design ist längst kein Nischenthema mehr, sondern eine Kernkompetenz überall dort, wo digitale Produkte entstehen — von Webanwendungen über mobile Apps bis zu internen Unternehmenstools. Wer versteht, wie Nutzerbedürfnisse systematisch erhoben und in funktionierende Gestaltungslösungen übersetzt werden, wird in Produktteams zu einer gefragten Ansprechperson. Der besondere Wert dieses Kurses liegt darin, dass er den kompletten UX-Prozess als zusammenhängenden Ablauf vermittelt, statt einzelne Werkzeuge isoliert zu behandeln. Von der ersten Nutzeranalyse über die Konzeption bis zum getesteten Prototyp durchlaufen Teilnehmende dieselben Schritte, die auch in professionellen Produktteams Anwendung finden — inklusive der oft unterschätzten Testphase, in der sich zeigt, ob ein Entwurf wirklich funktioniert. Für den weiteren beruflichen Weg schafft die Qualifizierung eine solide Grundlage: Ob als Einstieg in eine UX-spezifische Tätigkeit, als Ergänzung zu einer bestehenden Rolle in Design oder Produktentwicklung, oder als Sprungbrett in interdisziplinäre Teams an der Schnittstelle von Gestaltung und Technik — die erlernten Methoden lassen sich unmittelbar in unterschiedlichsten digitalen Kontexten einsetzen.
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Arbeitsmarkt-Report
Digitale Mediengestaltung, UX/UI, Social-Media-Content und Webdesign bleiben gefragt — aber AI-Tools verändern die Arbeit grundlegend. Wer Adobe/Figma mit AI-Workflows (Midjourney, ChatGPT, Runway) kombiniert, sichert sich überdurchschnittliche Position.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Design (grundständig)16.692 Stellen
- Mediengestalter/Mediengestalterin Digital und Print Fachrichtung Projektmanagement6.513 Stellen
- Office-Manager/Office-Managerin663 Stellen
- UX-Designer/UX-Designerin157 Stellen
- Staatlich geprüfter Gestalter/Staatlich geprüfte Gestalterin Fachrichtung Produktdesign/Bachelor Professional in Gestaltung15 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Design-Vorkenntnisse für diesen Kurs?
Nein. Der Kurs vermittelt die Inhalte des User Experience Designs von Grund auf, sodass einschlägige Vorkenntnisse in der Regel nicht erforderlich sind. Vorausgesetzt werden lediglich grundlegende PC-Kenntnisse und sicherer Umgang mit digitalen Standardanwendungen.
Was ist der Unterschied zwischen UX-Design und UI-Design?
UX-Design befasst sich mit dem gesamten Nutzungserlebnis — von der Bedürfnisanalyse bis zur Struktur einer Anwendung. UI-Design fokussiert auf die konkrete visuelle Gestaltung der Oberfläche. Der Kurs erarbeitet diese Abgrenzung im ersten Modul explizit.
Welche konkreten Fähigkeiten erwerbe ich?
Sie lernen Zielgruppenanalyse, Persona-Erstellung, User Journey Mapping, Wireframing, Prototyping sowie die Planung und Auswertung von Usability-Tests — und durchlaufen diesen gesamten Prozess an einem zusammenhängenden Praxisbeispiel.
Wie ist der Kurs organisiert?
Der Kurs findet im Combined-Learning-Format statt, überwiegend in Teilzeit, teils auch in Vollzeit. Die vier inhaltlichen Module bauen aufeinander auf und münden in einen zusammenhängenden Praxisblock.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Der Kurs endet mit einer trägerinternen Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat, das die erworbenen UX-Kompetenzen und den erfolgreichen Kursabschluss dokumentiert.