Data Science & KI
ki machine learning

KI im Projektmanagement (GPM Basiszertifikat)

Klassisches Projektmanagement nach GPM-Standard, erweitert um konkrete KI-Anwendungen für Planung, Risikoeinschätzung und Reporting – mit Abschluss als GPM Basiszertifikat.

Auf einen Blick

Dauermehrere WochenØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*

Überblick

Der Kurs Künstliche Intelligenz im Projektmanagement verbindet die klassischen Grundlagen des Projektmanagements nach dem GPM-Standard mit dem gezielten Einsatz von KI-Anwendungen im Projektalltag. Statt Projektmanagement und künstliche Intelligenz als zwei getrennte Themenfelder zu behandeln, zeigt der Kurs, an welchen Stellen im Projektzyklus – von der Planung über die Steuerung bis zum Reporting – KI-Werkzeuge tatsächlich Entlastung schaffen können, ohne die grundlegenden Methodenkenntnisse zu ersetzen. Abgeschlossen wird der Kurs mit dem GPM Basiszertifikat, einer anerkannten Einstiegsqualifikation der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement.

ZertifikatsqualifizierungInhaltsstand 12.07.2026

Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich

Die folgenden Angaben stammen aus den diesem Kursprofil zugeordneten Bildungsangeboten. Sie zeigen, was wir erfasst haben — nicht zwingend den gesamten Markt; konkrete Preise und Termine können je Anbieter abweichen.

Anbieter

5

an 9 Standorten

Angebote

16

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 3 erfassten Orten

Regionen

1 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

GPM Basiszertifikat + Trägerzertifikat

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • 1.000–5.000 €

Häufige Kursorte

  • Stuttgart
  • Konstanz
  • Heidelberg

Bundesländer

  • Baden-Württemberg

Vermittelte Kompetenzen

  • Projektmanagement nach GPM-Standard
  • Stakeholder- und Risikomanagement
  • Ressourcen- und Terminplanung
  • KI-Anwendungen im Projektmanagement
  • Generative KI für Projektdokumentation
  • Projektreporting

Zugeordnete Zielberufe

  • Projektleiter50.106 Stellen/12 Mon.
  • Projektmanager24.092 Stellen/12 Mon.
  • Scrum Master1.583 Stellen/12 Mon.
  • Künstliche Intelligenz (weiterführend)457 Stellen/12 Mon.
  • Künstliche Intelligenz (grundständig)457 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 16 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Der erste Block vermittelt die Grundlagen des klassischen Projektmanagements nach dem GPM-Standard, auf denen der spätere KI-Einsatz aufbaut.

  • Definition und Abgrenzung von Projekten gegenüber Linienaufgaben
  • Projektphasenmodelle und deren praktische Anwendung
  • Stakeholderanalyse und -management
  • Ziel- und Anforderungsdefinition zu Projektbeginn
  • Aufbau einer Projektorganisation mit klaren Rollen und Verantwortlichkeiten

Der zweite Block vertieft Planung, Steuerung und Risikomanagement als zentrale Aufgaben klassischer Projektleitung.

  • Ressourcen- und Terminplanung für Projekte
  • Risikoerfassung und -bewertung im Projektverlauf
  • Steuerung von Projekten anhand vereinbarter Meilensteine
  • klassisches Projektreporting und Statusverfolgung
  • Umgang mit Planabweichungen und notwendigen Anpassungen im Projektverlauf

Der dritte Block überträgt diese Grundlagen auf den konkreten Einsatz künstlicher Intelligenz in einzelnen Projektphasen.

  • KI-gestützte Unterstützung bei Termin- und Ressourcenplanung
  • Einsatz von KI-Anwendungen zur Risikoeinschätzung
  • generative KI zur Unterstützung der Projektdokumentation
  • automatisierte Erstellung von Statusberichten mit KI-Werkzeugen
  • KI-gestützte Auswertung großer Mengen an Projektkommunikation und Protokollen

Der vierte Block ordnet den KI-Einsatz kritisch ein und bereitet auf die Zertifizierungsprüfung zum GPM Basiszertifikat vor.

  • realistische Einschätzung von Chancen und Grenzen von KI im Projektmanagement
  • Grenzen der Verlässlichkeit KI-generierter Projektinhalte
  • Verantwortung und Kontrolle bei KI-gestützten Projektentscheidungen
  • Vorbereitung auf die Inhalte des GPM Basiszertifikats
  • Rückschau, an welchen Stellen menschliches Urteilsvermögen durch KI nicht ersetzbar ist

Im Praxisteil werden klassische Projektmanagement-Methoden und KI-Werkzeuge an einem durchgehenden Beispielprojekt kombiniert angewendet.

  • Definition und Abgrenzung eines Beispielprojekts
  • Erstellung einer Stakeholderanalyse für das Beispielprojekt
  • Aufbau eines Ressourcen- und Terminplans
  • Durchführung einer strukturierten Risikoerfassung
  • Einsatz eines KI-Werkzeugs zur Unterstützung der Terminplanung
  • Einsatz eines KI-Werkzeugs zur ergänzenden Risikoeinschätzung
  • Erstellung einer Projektdokumentation mit generativer KI
  • kritische Überprüfung und Korrektur KI-generierter Inhalte
  • Aufbau eines automatisierten Status-Reportings
  • Präsentation des Beispielprojekts inklusive eingesetzter KI-Werkzeuge
  • Diskussion der Grenzen des eigenen KI-Einsatzes im Projekt
  • Abschlussprojekt: vollständige Projektplanung von der Definition bis zum KI-gestützten Reporting

Der Kurs behandelt künstliche Intelligenz damit nicht als Ersatz für Projektmanagement-Methodik, sondern als gezielte Ergänzung innerhalb eines soliden methodischen Rahmens. Diese Reihenfolge ist bewusst gewählt: Erst wer ein Projekt sauber definieren, planen und Risiken einschätzen kann, erkennt zuverlässig, an welcher Stelle ein KI-Werkzeug tatsächlich Zeit spart und wo es lediglich zusätzliche Kontrollaufwände erzeugt.

Lernziele:

Nach erfolgreichem Abschluss dieses Kurses beherrschen die Teilnehmenden folgende Kompetenzen.

  • Projekte nach den Grundprinzipien des GPM-Standards definieren und abgrenzen
  • ein Projektphasenmodell auf ein konkretes Vorhaben anwenden
  • Stakeholder identifizieren und deren Erwartungen systematisch einordnen
  • Risiken in Projekten strukturiert erfassen und bewerten
  • Ressourcen- und Terminpläne für Projekte erstellen
  • klassisches Projektreporting nach GPM-Prinzipien aufbauen
  • KI-gestützte Werkzeuge zur Unterstützung der Terminplanung einordnen
  • KI-Anwendungen zur Risikoeinschätzung in Projekten sinnvoll einsetzen
  • generative KI für die Erstellung von Projektdokumentation nutzen
  • automatisierte Statusberichte und Reportings mit KI-Unterstützung erstellen
  • Chancen und Grenzen von KI-Werkzeugen im Projektmanagement realistisch einschätzen
  • ein eigenes Projektvorhaben inklusive KI-gestützter Elemente konzipieren

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs eignet sich, um bisherige Berufserfahrung im Bereich Projektmanagement um fundierte Methodik und den gezielten Einsatz von KI-Werkzeugen zu erweitern. Er richtet sich damit ausdrücklich nicht an absolute Neueinsteigende ohne jeden Praxisbezug, sondern an Personen, die bereits in Projekten mitgearbeitet haben und ihr bislang eher intuitives Vorgehen um einen anerkannten methodischen Rahmen ergänzen möchten.

  • Projektmanagerinnen und Projektmanager, die ihre Methodenkenntnisse formalisieren möchten
  • Projektkoordinatorinnen und -koordinatoren mit Interesse an KI-gestützten Arbeitsweisen
  • Projektassistenzen, die perspektivisch mehr Verantwortung im Projekt übernehmen möchten
  • Fachkräfte mit Projekterfahrung, die ein anerkanntes GPM-Zertifikat anstreben
  • Projektleitende, die KI-Werkzeuge sinnvoll und verantwortungsvoll in ihre Arbeit integrieren möchten
Voraussetzungen:

Teilnehmende sollten in der Lage sein, selbstständig und konzeptionell zu arbeiten, und über sehr gute Deutschkenntnisse verfügen. Erste praktische Berührungspunkte mit Projektarbeit sind hilfreich, um die Methodenkenntnisse direkt auf eigene Erfahrungen beziehen zu können, werden aber nicht als formale Voraussetzung geprüft. Kenntnisse im Umgang mit gängigen Bürowerkzeugen erleichtern zudem den Einstieg in die im Kurs eingesetzten KI-Anwendungen.

Ablauf & Abschluss

Der Kurs vermittelt klassische Projektmanagement-Methodik und KI-Anwendungen im Wechsel: Jede Methode aus dem GPM-Standard wird zunächst eingeführt, bevor im nächsten Schritt gezeigt wird, an welcher Stelle KI-Werkzeuge diese Methode sinnvoll unterstützen können. Der Kurs enthält E-Learning-Anteile, in denen Teilnehmende Inhalte in eigenem Tempo vertiefen.

Der Kurs deckt vier aufeinander aufbauende Themenblöcke ab – von den GPM-Grundlagen über Planung und Risikomanagement bis zum gezielten KI-Einsatz und der Prüfungsvorbereitung. Der zeitliche Gesamtrahmen ergibt sich aus dieser Kombination von Methodenausbildung und Zertifizierungsvorbereitung.

Der Kurs bereitet auf das GPM Basiszertifikat der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement vor, ergänzt um ein trägerinternes Zertifikat beziehungsweise eine Teilnahmebescheinigung zu den vermittelten KI-Anwendungen im Projektmanagement.

Nutzen & Perspektiven

Wer klassische Projektmanagement-Methodik mit einem realistischen Blick auf KI-Werkzeuge verbindet, ist gegenüber Fachkräften im Vorteil, die entweder nur die Methodik oder nur die KI-Werkzeuge kennen. Gerade die kritische Einordnung, wo KI tatsächlich entlastet und wo weiterhin menschliches Urteilsvermögen gefragt ist, unterscheidet diesen Kurs von reinen KI-Tool-Schulungen, die Werkzeuge oft ohne methodischen Unterbau vermitteln. Das GPM Basiszertifikat verschafft zudem eine anerkannte, überprüfbare Grundqualifikation im Projektmanagement, die als Einstieg in weiterführende GPM- oder IPMA-Zertifizierungsstufen dient und gegenüber Arbeitgebenden ein belastbares Signal für methodische Kompetenz setzt. Für Berufserfahrene, die bislang ohne formale Zertifizierung Projekte geleitet haben, macht dieses Zertifikat vorhandenes Praxiswissen erstmals überprüfbar sichtbar. Da KI-Anwendungen im Projektmanagement branchenübergreifend an Bedeutung gewinnen, positioniert dieser Kurs Absolvierende für Projektrollen, in denen zunehmend erwartet wird, dass Planung, Risikomanagement und Reporting nicht nur methodisch sauber, sondern auch mit modernen digitalen Werkzeugen effizient umgesetzt werden. Wer schon heute versteht, wie sich KI-Werkzeuge verantwortungsvoll in bestehende Projektprozesse einfügen, ist auf künftige Weiterentwicklungen dieser Werkzeuge besser vorbereitet als Kolleginnen und Kollegen, die Projektmanagement ausschließlich nach klassischem Muster betreiben.

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Arbeitsmarkt-Report

Berufsbild ist branchenübergreifend einsetzbar. Karrierechancen hängen stark von zusätzlicher Spezialisierung und Region ab.

Einstieg (0-2 J.):28.000–38.000 €
Mittel (3-7 J.):38.000–50.000 €
Senior (8+ J.):50.000–68.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Projektleiter
    50.106 Stellen
  • Projektmanager
    24.092 Stellen
  • Scrum Master
    1.583 Stellen
  • Künstliche Intelligenz (weiterführend)
    457 Stellen
  • Künstliche Intelligenz (grundständig)
    457 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ersetzt dieser Kurs klassisches Projektmanagement-Wissen durch KI-Werkzeuge?

Nein, der Kurs vermittelt zunächst die klassischen GPM-Grundlagen wie Phasenmodelle, Stakeholder- und Risikomanagement und zeigt erst darauf aufbauend, an welchen Stellen KI-Werkzeuge diese Methodik sinnvoll ergänzen können.

Was ist das GPM Basiszertifikat?

Das GPM Basiszertifikat ist eine anerkannte Einstiegsqualifikation der Deutschen Gesellschaft für Projektmanagement und dient als Grundlage für weiterführende GPM- und IPMA-Zertifizierungsstufen.

Welche KI-Anwendungen werden konkret behandelt?

Behandelt werden KI-gestützte Unterstützung bei Termin- und Ressourcenplanung, KI-Anwendungen zur Risikoeinschätzung sowie generative KI für Projektdokumentation und automatisierte Statusberichte.

Welche Vorkenntnisse benötige ich?

Sie sollten selbstständig und konzeptionell arbeiten können und über sehr gute Deutschkenntnisse verfügen. Erste Berührungspunkte mit Projektarbeit sind hilfreich, aber keine formale Voraussetzung.

In welcher Form findet der Kurs statt?

Der Kurs kombiniert klassische Methodenvermittlung mit E-Learning-Anteilen, in denen Teilnehmende Inhalte in eigenem Tempo vertiefen können.