Optimierungspotenziale auswerten mit Excel – Kurs
Excel-Weiterbildung für Business Analysts: Prozessdaten und Kennzahlen auswerten, um Verbesserungspotenziale in Geschäftsabläufen datenbasiert zu identifizieren und zu belegen.
Auf einen Blick
Überblick
Dieser Kurs richtet sich an alle, die im Tagesgeschäft mit Prozessdaten, Kennzahlen und Auswertungen zu tun haben und daraus systematisch Verbesserungspotenziale ableiten wollen. Im Zentrum steht die datenbasierte Auswertung: Wo verlangsamen Engpässe einen Ablauf, wo entstehen unnötige Aufwände, und wie lässt sich das mit Excel so aufbereiten, dass Fachbereiche und Entscheider die Zahlen sofort verstehen? Der Kurs verbindet klassisches Prozessverständnis mit Excel-gestützter Datenanalyse und ergänzt beides um den durchdachten Einsatz von KI-Werkzeugen bei der Auswertung größerer Datenmengen.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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an 3 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 4 erfassten Orten
4 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerzertifikat nach interner Abschlussprüfung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning95 %
- Virtuelles Klassenzimmer5 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate22×
Gemeldete Preisgruppen
- 5.000–10.000 €22×
Häufige Kursorte
- Bochum10×
- Berlin10×
- Bremen1×
Bundesländer
- Berlin10×
- Nordrhein-Westfalen10×
- Bremen1×
Vermittelte Kompetenzen
- Microsoft Excel
- Kennzahlenanalyse
- Prozessmodellierung
- Datenaufbereitung
- Business-Analyse-Methoden
- Reporting und Visualisierung
- KI-gestützte Datenauswertung
- Prompting-Grundlagen
Zugeordnete Zielberufe
- Industriemeister/Industriemeisterin - allgemein19.202 Stellen/12 Mon.
- Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Kraftfahrzeuge1.515 Stellen/12 Mon.
- Betriebswirt/Betriebswirtin (doppelt qualifizierende Ausbildung) für allgemeine Betriebswirtschaft957 Stellen/12 Mon.
- Friseurmeister/Friseurmeisterin/Bachelor Professional im Friseur-Handwerk638 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 39 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Modul 1 – Ausgangslage und Analysefokus einordnen Bevor eine einzige Zelle in Excel befüllt wird, klärt dieses Modul, welche Art von Optimierungsfrage überhaupt vorliegt und welche Modellierungslogik dazu passt. Die Teilnehmenden lernen, den Schwerpunkt „Optimierungspotenziale auswerten" von benachbarten Analyseaufgaben wie der reinen Schnittstellenbetrachtung abzugrenzen.
- Typische Anlässe für eine Potenzialauswertung im Prozessumfeld unterscheiden
- Analysefragen präzise formulieren, bevor Daten gesammelt werden
- Passende Darstellungsform (Tabelle, Matrix, Diagramm) je nach Fragestellung wählen
- Prozessgrenzen und Betrachtungsebene für die Auswertung festlegen
- Erste Hypothesen zu möglichen Engpässen aus vorhandenem Wissen ableiten
- Kriterien definieren, anhand derer ein „Potenzial" später als belegt gilt
Modul 2 – Prozessdaten mit Excel auswerten Im Zentrum des Kurses steht die praktische Arbeit in Excel: Rohdaten aus Prozessverläufen, Kennzahlensystemen oder Zeiterfassungen werden strukturiert aufbereitet, verglichen und auf Auffälligkeiten hin untersucht.
- Rohdaten aus unterschiedlichen Quellen bereinigen und in eine auswertbare Form bringen
- Kennzahlen wie Durchlaufzeit, Bearbeitungsaufwand oder Fehlerquote berechnen
- Prozessvarianten nebeneinander darstellen und systematisch vergleichen
- Pivot-Auswertungen und Verknüpfungsformeln für wiederkehrende Analysen aufbauen
- Lücken, Engpässe und Doppelarbeiten anhand der aufbereiteten Zahlen identifizieren
- Auswertungsergebnisse plausibilisieren, bevor sie weitergegeben werden
Modul 3 – Ergebnisse für Entscheidungen aufbereiten Eine Auswertung nützt wenig, wenn sie niemand versteht. Dieses Modul befasst sich damit, wie Zahlen so kommuniziert werden, dass Fachbereiche, Projektteams oder Transformationsvorhaben sie tatsächlich für Entscheidungen nutzen.
- Kernaussagen aus einer Datenauswertung auf das Wesentliche verdichten
- Nutzen, Risiken und Umsetzungsoptionen einer Verbesserung verständlich gegenüberstellen
- Diagramme und Tabellen so gestalten, dass sie ohne Vorwissen lesbar sind
- Auswertungsergebnisse in eine nachvollziehbare Dokumentation überführen
- Kommunikationswege für unterschiedliche Zielgruppen (Fachbereich, Projektleitung, Management) unterscheiden
- Rückfragen zu einer Auswertung antizipieren und mit zusätzlichen Sichten beantworten
Modul 4 – Übertragung in die eigene Analysepraxis Das letzte inhaltliche Modul verknüpft die erlernten Auswertungstechniken mit dem breiteren Methodenkoffer der Business Analyse und mit dem Einsatz von KI-Werkzeugen im Alltag.
- Business-Analyse-Methoden und Stakeholder-Logik auf die eigene Auswertungsarbeit anwenden
- Reporting-Strukturen aufbauen, die sich für wiederkehrende Auswertungen wiederverwenden lassen
- KI-gestützte Werkzeuge zur Vorstrukturierung großer Datenmengen kennenlernen
- Prompting-Grundlagen für Auswertungsaufgaben ausprobieren und Ergebnisse fachlich gegenprüfen
- Qualitätskriterien für KI-unterstützte Analyseergebnisse anwenden, bevor sie übernommen werden
- Eigene Auswertungsroutinen entwickeln, die sich auf andere Prozesse im Unternehmen übertragen lassen
Praxisteil – Von der Datenlage zur belegten Optimierungsempfehlung Den größten Raum nimmt die durchgängige Arbeit an einem eigenen Auswertungsfall ein: von unstrukturierten Ausgangsdaten bis zur präsentationsfertigen Empfehlung.
- Ausgangsdaten eines Beispielprozesses sichten und Auswertungsfrage schärfen
- Excel-Arbeitsmappe mit mehreren verknüpften Tabellenblättern aufbauen
- Kennzahlen berechnen und in Bezug zu Zielwerten oder Vorperioden setzen
- Auffällige Muster grafisch hervorheben, statt sie in Zahlenkolonnen zu verstecken
- Ursachen für erkannte Engpässe von reinen Symptomen unterscheiden
- Mehrere Lösungsoptionen mit ihren jeweiligen Kennzahlen-Effekten gegenüberstellen
- Eine kompakte Ergebnisfolie oder Kurzdokumentation aus der Auswertung ableiten
- Feedback zur eigenen Auswertung einholen und Darstellung entsprechend anpassen
- Typische Fehlerquellen bei der Kennzahlenberechnung erkennen und vermeiden
- Auswertungsvorlagen so gestalten, dass sie sich für Folgeanalysen wiederverwenden lassen
- Ergebnisse mit realistischen Umsetzungsschritten statt reinen Wunschvorstellungen verknüpfen
- Den eigenen Analyseprozess abschließend einordnen und Verbesserungen für künftige Auswertungen festhalten
Am Ende des Kurses verfügen die Teilnehmenden über ein durchgängiges Vorgehen, um aus vorhandenen Prozessdaten belastbare Optimierungspotenziale abzuleiten, statt sich auf Bauchgefühl oder Einzelbeobachtungen zu verlassen. Excel dient dabei nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeug, mit dem sich Zahlen so aufbereiten lassen, dass sie im Gespräch mit Fachbereichen tatsächlich überzeugen. Der Kurs schließt mit einer Zusammenführung aller Bausteine: Die Teilnehmenden üben, ihre Auswertungsergebnisse in einen größeren Business-Analyse-Kontext einzuordnen und dabei auch den sinnvollen Einsatz von KI-Unterstützung kritisch zu einordnen, statt automatisiert erzeugte Ergebnisse ungeprüft zu übernehmen.
Lernziele:
- Prozessdaten aus unterschiedlichen Quellen in Excel strukturiert zusammenführen und für eine Auswertung aufbereiten
- Kennzahlen zu Durchlaufzeiten, Kapazitäten und Fehlerquoten berechnen und im Zeitverlauf vergleichen
- Engpässe, Redundanzen und Leerlaufzeiten in bestehenden Abläufen anhand von Zahlen statt Vermutungen erkennen
- Geeignete Modellierungslogiken und Darstellungsformen für unterschiedliche Auswertungsfragen auswählen
- Prozessvarianten gegenüberstellen und deren Auswirkung auf Kosten, Zeit und Qualität einschätzen
- Optimierungspotenziale nachvollziehbar herleiten und mit belastbaren Kennzahlen untermauern
- Auswertungsergebnisse so aufbereiten, dass sie für Fachbereiche und Projektverantwortliche verständlich sind
- Nutzen, Auswirkungen und Umsetzungsoptionen von Verbesserungsvorschlägen strukturiert darstellen
- Business-Analyse-Methoden mit der eigenen Auswertungsarbeit verknüpfen und Stakeholder-Interessen einordnen
- Visualisierungen und Reports erstellen, die Entscheidungen im Unternehmen unmittelbar unterstützen
- Grundlagen generativer KI und Prompting gezielt einsetzen, um Auswertungen schneller vorzubereiten und Ergebnisse gegenzuprüfen
- Dokumentation und Kommunikation der eigenen Analyseergebnisse so gestalten, dass sie im Prozesskontext nachvollziehbar bleiben
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs eignet sich für Personen, die betriebliche Abläufe, Kennzahlen und Datenzusammenhänge analysieren und daraus fachlich fundierte Handlungsempfehlungen ableiten möchten. Angesprochen sind sowohl Mitarbeitende, die diese Aufgaben bereits im Tagesgeschäft übernehmen, als auch Quereinsteiger, die sich Richtung Business Analyse orientieren wollen.
- Mitarbeitende aus Prozessmanagement, Controlling oder Fachbereichen mit Auswertungsaufgaben
- Personen, die künftig als Business Analyst zwischen Fachbereich und Datenkontext vermitteln möchten
- Quereinsteiger mit analytischem Interesse und erster Praxis im Umgang mit Tabellenkalkulationen
- Fachkräfte, die Digitalisierungs- und KI-Themen mit klassischer Prozessanalyse verbinden wollen
- Personen mit Interesse an einer stärker datengetriebenen Rolle im eigenen Unternehmen
Vorausgesetzt werden grundlegende Kenntnisse im Umgang mit PC, Betriebssystem und gängigen Standardanwendungen. Von Vorteil sind erste Berührungspunkte mit digitalen Geschäftsprozessen, Datenanalyse oder Anforderungsaufnahme, ein Einstieg ohne Vorerfahrung in diesen Bereichen ist jedoch möglich. Erforderlich sind ausreichende Deutschkenntnisse, um fachliche Inhalte zu verstehen und praxisbezogene Aufgaben eigenständig zu bearbeiten. Wichtiger als formale Abschlüsse ist die Bereitschaft, sich analytisch und strukturiert mit Zahlen, Prozessen und fachlichen Fragestellungen auseinanderzusetzen.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs kombiniert kurze fachliche Einführungen mit überwiegend praktischer Arbeit direkt in Excel an realitätsnahen Beispieldaten. Die Teilnehmenden bearbeiten einen durchgehenden Auswertungsfall, an dem sich alle Kursinhalte anwenden lassen, statt isolierte Übungsaufgaben abzuarbeiten. Ergänzt wird die Excel-Praxis um Impulse zum durchdachten Einsatz von KI-Werkzeugen bei der Datenauswertung, damit die Teilnehmenden neue Hilfsmittel sinnvoll einordnen können, statt sie unkritisch zu nutzen.
Der Umfang richtet sich nach dem individuellen Lernfortschritt und der jeweiligen Kursvariante des Kursanbieters; genaue Trainingstage werden bei der Anmeldung mitgeteilt. Der Aufbau in vier inhaltliche Module plus Praxisteil erlaubt es, Grundlagen und vertiefende Auswertungsarbeit klar voneinander zu trennen und dabei ausreichend Zeit für die eigenständige Bearbeitung des Praxisfalls einzuplanen.
Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Abschlussprüfung ab, nach deren erfolgreichem Bestehen ein Trägerzertifikat ausgestellt wird. Es handelt sich um eine qualifizierte Teilnahmebestätigung des Kursanbieters, nicht um eine staatliche oder herstellerseitige Zertifizierung.
Nutzen & Perspektiven
Wer Prozesse verbessern will, braucht mehr als eine gute Idee — er braucht Zahlen, die diese Idee belegen. Genau diese Fähigkeit vermittelt der Kurs: Aus vorhandenen, oft unübersichtlichen Prozessdaten werden mit Excel klare, nachvollziehbare Auswertungen, die Optimierungspotenziale sichtbar machen und im Gespräch mit Fachbereichen tragen. Der praktische Nutzen zeigt sich vor allem darin, dass die Teilnehmenden nicht nur Formeln lernen, sondern ein wiederholbares Vorgehen: von der Analysefrage über die Datenaufbereitung bis zur verständlichen Ergebnisdarstellung. Dieses Vorgehen lässt sich auf nahezu jeden Prozess im eigenen Arbeitsumfeld übertragen, unabhängig davon, ob es um Durchlaufzeiten, Kapazitäten oder Fehlerquoten geht. Für den beruflichen Alltag bedeutet das eine spürbar gestärkte Position: Wer Optimierungspotenziale mit belastbaren Kennzahlen statt mit Vermutungen begründen kann, wird in Projekten und Fachbereichsgesprächen ernster genommen und kann eigene Vorschläge deutlich überzeugender vertreten.
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Arbeitsmarkt-Report
Bau- und Handwerksbetriebe melden seit 2021 anhaltenden Fachkräftemangel — besonders im Bereich energetische Sanierung, Wärmepumpen-Installation und Energieberatung. Wer auf Effizienz-Themen spezialisiert ist, profitiert direkt von KfW-Programmen und BEG-Förderung.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Industriemeister/Industriemeisterin - allgemein19.202 Stellen
- Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Kraftfahrzeuge1.515 Stellen
- Betriebswirt/Betriebswirtin (doppelt qualifizierende Ausbildung) für allgemeine Betriebswirtschaft957 Stellen
- Friseurmeister/Friseurmeisterin/Bachelor Professional im Friseur-Handwerk638 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Für wen eignet sich dieser Kurs?
Der Kurs richtet sich an Mitarbeitende aus Prozessmanagement, Controlling oder Fachbereichen sowie an Quereinsteiger, die als Business Analyst Prozesse und Kennzahlen datenbasiert auswerten möchten. Vorerfahrung mit Excel ist hilfreich, aber keine Pflicht.
Worin unterscheidet sich dieser Kurs von "Prozessschnittstellen analysieren mit Excel"?
Dieser Kurs fokussiert die Auswertung von Kennzahlen und Prozessdaten, um allgemeine Optimierungspotenziale wie Engpässe oder Doppelarbeiten aufzudecken. Der Schwesterkurs betrachtet gezielt die Schnittstellen und Übergaben zwischen Prozessschritten.
Werden vertiefte Excel-Kenntnisse vorausgesetzt?
Grundkenntnisse in gängigen Standardanwendungen reichen aus. Die für die Auswertung nötigen Excel-Techniken wie Pivot-Auswertungen und Kennzahlenberechnung werden im Kurs selbst vermittelt.
Kommt im Kurs auch KI zum Einsatz?
Ja, ergänzend zur Excel-Praxis lernen die Teilnehmenden Grundlagen des Promptings und den reflektierten Einsatz von KI-Werkzeugen zur Vorstrukturierung großer Datenmengen kennen, inklusive kritischer Prüfung der Ergebnisse.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Nach bestandener trägerinterner Abschlussprüfung erhalten Teilnehmende ein Trägerzertifikat des Bildungsanbieters als qualifizierten Nachweis der erworbenen Kenntnisse.