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Programmierer: Einstieg als Entwickler/in – Weiterbildung

Umfassender Einstieg als Entwickler/in: Programmiergrundlagen, objektorientierte Programmierung, Datenstrukturen, Debugging, Coding-Standards und Git in einem Kurs.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Da Anbieter unterschiedliche Terminvarianten anbieten, variiert der zeitliche Umfang entsprechend; die konkrete Vollzeit- oder Teilzeitform lässt sich im Buchungsprozess einsehen. Da der Kurs ein breites Themenspektrum abdeckt, sollte ausreichend Zeit für Übung und Vertiefung eingeplant werden. Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach Abschluss erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Zertifikat für die Weiterbildung „Programmierer: Einstieg als Entwickler". Eine offizielle, extern geprüfte Zertifizierung ist damit nicht verbunden. Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Für die Teilnahme sind keine spezifischen Vorkenntnisse in der Programmierung erforderlich. Teilnehmende sollten grundlegende Computerkenntnisse mitbringen sowie die Bereitschaft, sich systematisch mit technischen Themen auseinanderzusetzen. Englischkenntnisse auf dem Niveau A2 bis B1 sind von… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Der erste Job als Entwickler/in verlangt mehr als nur eine Programmiersprache zu kennen — gefragt sind saubere Grundlagen, ein Gefühl für Fehler im eigenen Code und der sichere Umgang mit den Werkzeugen, die in jedem Entwicklerteam zum Alltag gehören. Dieser Kurs deckt genau dieses Spektrum ab: von Variablen, Datentypen und Kontrollstrukturen über objektorientierte Programmierung bis zu Datenstrukturen, Fehlerbehandlung, Debugging, Coding-Standards und der Versionsverwaltung mit Git. Wer diesen Weg durchläuft, verlässt den Kurs nicht mit Teilwissen, sondern mit dem vollständigen Handwerkszeug für die ersten Schritte als Entwickler/in.

Was lernst du in diesem Kurs?

Block 1 — Grundlagen der Programmierung Bevor komplexere Konzepte folgen, schafft dieser Block ein solides Fundament: Wie werden Daten in Variablen gehalten, wie steuert man den Ablauf eines Programms, und wie entsteht daraus eine erste eigene Logik?

  • Variablen und Datentypen zur Abbildung von Programmlogik einsetzen
  • Kontrollstrukturen wie Verzweigungen gezielt nutzen
  • Schleifen zur Steuerung wiederkehrender Abläufe einsetzen
  • Einfache Programmabläufe aus mehreren Bausteinen zusammensetzen
  • Erste kleine Programme eigenständig planen und umsetzen
  • Typische Logikfehler in einfachen Programmen erkennen

Block 2 — Objektorientierte Programmierung für den Einstieg Objektorientierte Programmierung ist der Schritt von einzelnen Befehlen zu strukturierter Software. Dieser Block zeigt, wie sich Klassen und Objekte so einsetzen lassen, dass Code modular und wiederverwendbar bleibt.

  • Klassen und Objekte zur Strukturierung von Code erstellen
  • Vererbung nutzen, um bestehenden Code sinnvoll zu erweitern
  • Polymorphismus für flexible, anpassbare Softwarearchitekturen einsetzen
  • Modulare Codestrukturen von unübersichtlichem Einzelcode abgrenzen
  • Objektorientierte Prinzipien an kleinen Beispielprogrammen üben
  • Eigene Klassenhierarchien für ein einfaches Beispielprojekt entwerfen

Block 3 — Effizientes Datenmanagement Kaum ein Programm kommt ohne Datenverwaltung aus. Dieser Block vermittelt die gängigen Datenstrukturen und zeigt, wie sich Daten mit grundlegenden Python-Bibliotheken manipulieren und auswerten lassen.

  • Listen, Dictionaries und Sets für unterschiedliche Datenverwaltungsaufgaben einsetzen
  • Passende Datenstruktur je nach Anwendungsfall auswählen
  • Grundlegende Python-Bibliotheken für einfache Datenmanipulation nutzen
  • Daten filtern, sortieren und für die Weiterverarbeitung aufbereiten
  • Einfache Auswertungen auf Basis vorhandener Datenstrukturen durchführen
  • Datenstrukturen so wählen, dass der Code lesbar und wartbar bleibt

Block 4 — Fehlermanagement, Debugging, Best Practices und Git Der letzte inhaltliche Block macht aus lauffähigem Code professionellen Code: Fehler kontrolliert abfangen, systematisch debuggen, nach anerkannten Standards arbeiten und Änderungen mit Git nachvollziehbar dokumentieren.

  • Try-Except-Blöcke zur Behandlung von Laufzeitfehlern implementieren
  • Debugging-Techniken zur gezielten Fehlersuche einsetzen
  • Coding Standards und Best Practices im eigenen Code anwenden
  • Git-Repositories anlegen und verwalten
  • Änderungen versionieren und mit aussagekräftigen Commits dokumentieren
  • Mit Branches arbeiten, um Codeverwaltung und Zusammenarbeit zu strukturieren

Praxisblock — Vom ersten Programm zum dokumentierten Projekt

  • Ein kleines Programm mit Variablen, Kontrollstrukturen und Schleifen umsetzen
  • Die zentralen Bausteine des Programms in Klassen und Objekte überführen
  • Vererbung nutzen, um das Programm um eine weitere Funktion zu erweitern
  • Passende Datenstrukturen für die im Programm verwendeten Daten auswählen
  • Eine einfache Auswertung der verarbeiteten Daten ergänzen
  • Try-Except-Blöcke zur Behandlung typischer Fehlerquellen einbauen
  • Einen bestehenden Fehler im eigenen Code systematisch mit Debugging-Techniken aufspüren
  • Den Code anhand gängiger Coding Standards überarbeiten
  • Ein Git-Repository für das eigene Projekt anlegen
  • Änderungen in sinnvollen Schritten committen und dokumentieren
  • Mit einem Branch eine neue Funktion isoliert entwickeln und wieder zusammenführen
  • Das fertige Projekt inklusive Versionierungshistorie nachvollziehbar dokumentieren

Wer diesen Kurs abschließt, hat nicht nur Syntax gelernt, sondern das vollständige Grundgerüst dessen durchlaufen, was den Alltag als Entwickler/in ausmacht: von der ersten Zeile Code über strukturierte Fehlerbehandlung bis zur nachvollziehbaren Zusammenarbeit im Team über Git. Genau diese Kombination aus Sprachverständnis, sauberer Struktur und professionellen Arbeitsgewohnheiten unterscheidet einen echten Einstieg als Entwickler/in von einer reinen Syntax-Einführung. Damit eignet sich der Kurs besonders für alle, die den Sprung in die Softwareentwicklung nicht nur inhaltlich, sondern auch in der Arbeitsweise ernst nehmen möchten.

Lernziele:

  • Variablen und Datentypen für logische Programmabläufe gezielt einsetzen
  • Kontrollstrukturen und Schleifen zur Steuerung von Programmfunktionalität nutzen
  • Klassen und Objekte für modulare, wiederverwendbare Codestrukturen erstellen
  • Vererbung und Polymorphismus für flexible Softwarearchitekturen einsetzen
  • Datenstrukturen wie Listen, Dictionaries und Sets zur Datenverwaltung nutzen
  • Grundlegende Python-Bibliotheken für einfache Datenmanipulation und -analyse einsetzen
  • Try-Except-Blöcke zur Erkennung und Behandlung von Laufzeitfehlern implementieren
  • Debugging-Techniken zur systematischen Fehlersuche anwenden
  • Coding Standards und Best Practices für hohe Code-Qualität einhalten
  • Versionskontrolle mit Git für Zusammenarbeit und Codeverwaltung nutzen
  • Eigene kleine Programme von der Idee bis zum lauffähigen, dokumentierten Ergebnis umsetzen
  • Typische Anfängerfehler in Struktur, Fehlerbehandlung und Zusammenarbeit vermeiden

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Personen, die den Einstieg in die Softwareentwicklung suchen — unabhängig vom beruflichen Hintergrund.

  • Berufstätige oder Auszubildende, die erste Programmierkenntnisse erwerben möchten
  • Studieninteressierte und Quereinsteiger/innen, die sich praxisnah mit Softwareentwicklung vertraut machen wollen
  • Technikaffine Menschen mit Interesse an Programmierlogik und sauberem Code
  • Personen, die gezielt auf eine Rolle als Junior-Entwickler/in hinarbeiten
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme sind keine spezifischen Vorkenntnisse in der Programmierung erforderlich. Teilnehmende sollten grundlegende Computerkenntnisse mitbringen sowie die Bereitschaft, sich systematisch mit technischen Themen auseinanderzusetzen. Englischkenntnisse auf dem Niveau A2 bis B1 sind von Vorteil, da viele Fachbegriffe und Werkzeuge in englischer Sprache verwendet werden.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Die Inhalte bauen konsequent aufeinander auf: Erst wenn Grundlagen und objektorientierte Programmierung sitzen, kommen Datenstrukturen, Fehlerbehandlung und Debugging hinzu, bevor Coding Standards und Git den professionellen Rahmen ergänzen. Praktische Übungen an einem wachsenden eigenen Programm sorgen dafür, dass jeder neue Baustein direkt angewendet wird.

Da Anbieter unterschiedliche Terminvarianten anbieten, variiert der zeitliche Umfang entsprechend; die konkrete Vollzeit- oder Teilzeitform lässt sich im Buchungsprozess einsehen. Da der Kurs ein breites Themenspektrum abdeckt, sollte ausreichend Zeit für Übung und Vertiefung eingeplant werden.

Nach Abschluss erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Zertifikat für die Weiterbildung „Programmierer: Einstieg als Entwickler". Eine offizielle, extern geprüfte Zertifizierung ist damit nicht verbunden.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Der besondere Wert dieses Kurses liegt in seiner Vollständigkeit: Statt nur Syntax oder nur ein Einzelthema zu vermitteln, deckt er das gesamte Spektrum ab, das für den Einstieg als Entwickler/in tatsächlich gebraucht wird — inklusive Fehlerbehandlung, Debugging und Git, die in reinen Grundlagenkursen häufig fehlen. Gerade der Umgang mit Fehlern und die Arbeit mit Versionskontrolle unterscheiden professionelles Arbeiten von reinem Ausprobieren. Wer diese Gewohnheiten von Anfang an einübt, fällt in einem echten Entwicklerteam deutlich weniger auf als jemand, der diese Grundlagen erst nachträglich lernen muss. Für den weiteren beruflichen Weg schafft der Kurs eine breite, tragfähige Basis: von der klassischen Rolle als Junior-Softwareentwickler/in über Anwendungsentwicklung bis zu ersten Schritten Richtung Backend-Entwicklung — mit einem Fundament, das nicht nur Sprachwissen, sondern echte Entwicklerpraxis umfasst.

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Programmierer/in
  • Junior-Softwareentwickler/in
  • Anwendungsentwickler/in
  • Fachinformatiker/in Anwendungsentwicklung
  • Backend-Entwickler/in

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Ist der Kurs auch ohne jede Programmiererfahrung geeignet?

Ja, für die Teilnahme sind keine spezifischen Vorkenntnisse in der Programmierung erforderlich. Grundlegende Computerkenntnisse und die Bereitschaft zu systematischem Lernen genügen.

Was unterscheidet diesen Kurs von einer reinen Python-Grundlagen-Einführung?

Der Kurs deckt zusätzlich Fehlerbehandlung, Debugging, Coding Standards und Git ab — Bereiche, die für den professionellen Alltag als Entwickler/in entscheidend sind, in reinen Syntax-Kursen aber oft fehlen.

Lerne ich auch mit Git zu arbeiten?

Ja, ein eigener Themenblock vermittelt die Versionsverwaltung mit Git, einschließlich Repositories, Commits und Branches, um Codeverwaltung und Zusammenarbeit nachvollziehbar zu gestalten.

Wie viel Englisch brauche ich für den Kurs?

Englischkenntnisse auf dem Niveau A2 bis B1 sind von Vorteil, da viele Fachbegriffe und Entwicklerwerkzeuge auf Englisch benannt sind. Zwingend erforderlich sind sie nicht.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Teilnehmende erhalten ein trägerinternes Zertifikat für die Weiterbildung. Ein staatlich oder herstellerseitig anerkannter Abschluss ist damit nicht verbunden.