Technik & Ingenieurwesen
sps cnc automatisierung

SPS-Techniker TIA Portal mit SCL und GRAPH – Kurs

Praxisorientierte SPS-Technikerausbildung im Siemens TIA Portal: von Hardwarekonfiguration und Verknüpfungssteuerung bis zur strukturierten Programmierung mit SCL und der grafischen Ablaufsteuerung S7-GRAPH.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

Kostenlos & unverbindlich anfragen

Auf einen Blick

Dauerje nach AngebotOrientierung; Angebot prüfen
FormatBeim Anbieter erfragenje nach Angebot
KostenFörderung möglichBildungsgutschein
Bildungsgutschein als Förderweg möglich; Zulassung des Angebots und persönliche Bewilligung prüfen.

Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Aufstiegsfortbildung

Wie lange dauert der Kurs?
Da der Kurs sowohl Grundlagen als auch zwei vertiefende Programmiersprachen abdeckt, ist er als mehrtägige, inhaltlich dichte Weiterbildung angelegt. Am Markt wird dieses Themenfeld von zahlreichen Bildungsträgern in unterschiedlichen Formaten angeboten, von kompakten Vollzeit-Intensivwochen bis… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung, die die erworbenen Kompetenzen in Hardwareprojektierung, SCL- und GRAPH-Programmierung im TIA Portal dokumentiert. Eine staatliche oder herstellerseitige… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Ein grundlegendes technisches oder elektrotechnisches Verständnis wird vorausgesetzt, etwa aus einer Ausbildung im Elektro-, Mechatronik- oder Metallbereich oder aus vergleichbarer Berufspraxis. Kenntnisse binärer Logik (UND/ODER/NICHT-Verknüpfungen) erleichtern den Einstieg in die ersten… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Diese Weiterbildung führt umfassend in die moderne SPS-Technik im Siemens-Umfeld ein und zielt auf das vollständige Tätigkeitsprofil einer SPS-Technikerin bzw. eines SPS-Technikers ab. Ausgangspunkt ist die Arbeitsumgebung TIA Portal mit Hardwarekonfiguration, Vernetzung und den klassischen Verknüpfungssprachen; darauf aufbauend vertieft der Kurs zwei Programmiertechniken, die im Anlagenbau für komplexere Aufgaben unverzichtbar sind: die strukturierte Textsprache SCL für rechenintensive und algorithmische Programmteile sowie die grafische Ablaufsprache S7-GRAPH für Schrittketten und Sequenzsteuerungen. Wer diesen Kurs durchläuft, erhält kein isoliertes Einzelthema, sondern ein durchgängiges Qualifizierungsprofil vom ersten Projekt im TIA Portal bis zur eigenständigen Umsetzung komplexer Ablaufsteuerungen.

Was lernst du in diesem Kurs?

TIA Portal und Hardwareprojektierung Der Einstieg vermittelt die Arbeitsumgebung, in der alle späteren Module stattfinden. Die Teilnehmenden lernen, eine SIMATIC-Station von Grund auf anzulegen und für eine reale Automatisierungsaufgabe zu konfigurieren, bevor überhaupt die erste Programmzeile entsteht.

  • Projektnavigator, Gerätekonfiguration und Baugruppenübersicht im TIA Portal
  • Anlegen und Parametrieren einer CPU-Station mit Signal- und Kommunikationsbaugruppen
  • Adressierung von Ein- und Ausgängen, Prozessabbild und Zykluszeitverhalten
  • Symbolische Adressierung und Aufbau einer projektweiten Symboltabelle
  • Grundverdrahtung und Anschlussbelegung typischer Signalbaugruppen
  • Erste Verknüpfungssteuerung in KOP/FUP als Brücke zur Programmierumgebung

Strukturierte Programmierung mit SCL SCL überträgt Prinzipien höherer Programmiersprachen in die SPS-Welt und eröffnet Möglichkeiten, die mit reiner Verknüpfungslogik kaum sinnvoll umsetzbar sind. Dieses Modul arbeitet gezielt an den Fällen, in denen Berechnungen, Schleifen oder komplexe Datenstrukturen gefragt sind.

  • Syntax und Sprachelemente von SCL im Vergleich zu grafischen Sprachen
  • Variablen, Datentypen, Arrays und Strukturen (Structs/UDTs) in SCL nutzen
  • Kontrollstrukturen: IF/CASE-Verzweigungen sowie FOR-, WHILE- und REPEAT-Schleifen
  • Eigene Funktionen (FC) und Funktionsbausteine (FB) in SCL entwerfen
  • Rechenintensive Algorithmen wie Kennlinien, Skalierungen und einfache Regelalgorithmen in SCL umsetzen
  • Kombination von SCL-Bausteinen mit bestehenden KOP/FUP-Programmteilen

Ablaufsteuerung mit S7-GRAPH Viele Maschinen und Anlagen laufen nicht als einzelne Verknüpfungslogik, sondern als klar definierte Schrittfolge. S7-GRAPH bildet solche Abläufe grafisch und übersichtlich ab und ist Gegenstand des dritten Moduls.

  • Grundprinzip der Schrittkette: Schritte, Transitionen und Aktionen
  • Sequenzielle und parallele Ablaufzweige sowie Sprung- und Alternativverzweigungen modellieren
  • Verriegelungen, Grundstellungen und Notfallreaktionen in der Ablaufkette hinterlegen
  • Überwachungszeiten und Fehlerbehandlung innerhalb von GRAPH-Schritten definieren
  • Zusammenspiel von GRAPH-Ablaufsteuerung und klassischen Verknüpfungsbausteinen
  • Handbetrieb, Automatikbetrieb und Betriebsartenumschaltung einer Anlage abbilden

Inbetriebnahme, Diagnose und Vernetzung Ein Programm ist erst dann wertvoll, wenn es an realer oder simulierter Hardware zuverlässig läuft und im Fehlerfall schnell verstanden werden kann. Dieses Modul rundet die Ausbildung um die betriebsnahen Fähigkeiten ab.

  • PROFINET-Grundlagen zur Anbindung dezentraler Peripherie und Antriebe
  • Onlineverbindung, Beobachten und Steuern von Variablen im laufenden Betrieb
  • Diagnosepuffer, Baugruppenzustand und Querverweisliste zur Fehlersuche nutzen
  • Simulation von Programmteilen vor der Inbetriebnahme an realer Hardware
  • Basisverknüpfung einer einfachen HMI-Visualisierung mit dem SPS-Programm
  • Dokumentation von Programm, Verdrahtung und Inbetriebnahmeschritten

Praxisblock: Vom Projektauftrag zur betriebsbereiten Steuerung Den Abschluss bildet ein zusammenhängendes Projekt, in dem alle vorangegangenen Module ineinandergreifen. Die Teilnehmenden bearbeiten eine vorgegebene Anlagenbeschreibung eigenständig bis zur dokumentierten Übergabe.

  • Analyse einer Anlagenbeschreibung und Ableitung der Steuerungsaufgabe
  • Entwurf der Hardwarekonfiguration für die gestellte Automatisierungsaufgabe
  • Aufbau der Symboltabelle und Datenstruktur für das Gesamtprojekt
  • Programmierung wiederkehrender Teilaufgaben in SCL, etwa Berechnungen und Umrechnungen
  • Modellierung des Hauptablaufs als Schrittkette in S7-GRAPH
  • Einbindung von Verriegelungen und sicherheitsrelevanten Basisfunktionen in die Ablaufkette
  • Testen einzelner Bausteine im Simulator vor der Zusammenführung
  • Integration aller Programmteile zu einem lauffähigen Gesamtprogramm
  • Inbetriebnahme an Simulator und/oder realer Übungsanlage
  • Systematische Fehlersuche bei gezielt eingebauten Störfällen
  • Anpassung und Optimierung des Programms nach dem ersten Testlauf
  • Erstellung einer nachvollziehbaren Übergabedokumentation für das fertige Projekt

Die Reihenfolge der Module ist bewusst kumulativ aufgebaut: Ohne saubere Hardwareprojektierung funktioniert keine Ablaufkette, ohne strukturierte Datenhaltung in SCL bleibt eine GRAPH-Sequenz unübersichtlich. Diese Verzahnung unterscheidet den Kurs von reinen Einzelthemen-Workshops, in denen SCL oder GRAPH isoliert ohne Projektbezug behandelt werden. Am Ende steht nicht nur Wissen über zwei Programmiersprachen, sondern die Fähigkeit, ein komplettes SPS-Projekt im TIA Portal von der Konzeption bis zur Übergabedokumentation selbstständig zu verantworten — genau das Tätigkeitsprofil, das im Berufsalltag einer SPS-Technikerin bzw. eines SPS-Technikers gefragt ist.

Lernziele:

Die Teilnehmenden bauen ihre SPS-Kompetenz schrittweise von der Projektierung bis zur komplexen Ablauflogik auf und können nach Kursabschluss eigenständige Automatisierungsaufgaben im TIA Portal umsetzen.

  • Aufbau, Projektnavigator und Projektierungslogik des TIA Portals sicher anwenden
  • Hardwarekonfiguration einer SIMATIC-S7-Station (CPU, Signalbaugruppen, Kommunikationsmodule) durchführen
  • Klassische Verknüpfungssteuerung in Kontaktplan (KOP) und Funktionsplan (FUP) lesen und erstellen
  • Symboltabellen, Datentypen und Variablenverwaltung strukturiert anlegen
  • Strukturierten Text (SCL) zur Lösung rechen- und algorithmenlastiger Programmieraufgaben einsetzen
  • Schleifen-, Verzweigungs- und Array-Konstrukte in SCL korrekt anwenden
  • Ablaufketten und Schrittfolgen mit S7-GRAPH modellieren und parametrieren
  • Transitionsbedingungen, Verriegelungen und Alarmreaktionen innerhalb einer GRAPH-Sequenz festlegen
  • Funktionsbausteine (FB), Funktionen (FC) und Datenbausteine (DB) strukturiert kombinieren
  • Programme auf Simulatoren und/oder realer Hardware testen und in Betrieb nehmen
  • Fehler mittels Onlineansicht, Diagnosepuffer und Querverweisliste systematisch eingrenzen
  • Ein durchgängiges Automatisierungsprojekt von der Konzeption bis zur dokumentierten Übergabe realisieren

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an technisch interessierte Fachkräfte, die sich eine breite, arbeitsmarktrelevante SPS-Qualifikation im Siemens-Umfeld aneignen möchten — sowohl als Einstieg in die Automatisierungstechnik als auch als strukturierte Erweiterung vorhandener Grundkenntnisse um SCL und GRAPH.

  • Elektroniker:innen und Mechatroniker:innen, die in die SPS-Programmierung einsteigen oder sich vertiefen möchten
  • Quereinsteiger:innen mit technischer Vorbildung, die eine Tätigkeit als SPS-Techniker:in anstreben
  • Industriemeister:innen und Techniker:innen, die Automatisierungsprojekte fachlich begleiten
  • Instandhalter:innen, die über die Fehlersuche hinaus auch Programmieraufgaben übernehmen wollen
  • Berufsrückkehrer:innen mit elektrotechnischem Hintergrund, die ihr SPS-Wissen aktualisieren möchten
Voraussetzungen:

Ein grundlegendes technisches oder elektrotechnisches Verständnis wird vorausgesetzt, etwa aus einer Ausbildung im Elektro-, Mechatronik- oder Metallbereich oder aus vergleichbarer Berufspraxis. Kenntnisse binärer Logik (UND/ODER/NICHT-Verknüpfungen) erleichtern den Einstieg in die ersten Programmierübungen erheblich. Vorkenntnisse in der SPS-Programmierung sind nicht zwingend erforderlich, da der Kurs mit der Hardwareprojektierung und der klassischen Verknüpfungssteuerung beginnt, bevor SCL und GRAPH eingeführt werden. Sicherer Umgang mit einem PC sowie grundlegendes Verständnis für elektrische Schaltungen runden das Anforderungsprofil ab.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Theoretische Einführungen zu Sprachkonzepten wechseln sich mit unmittelbaren Übungen im TIA Portal ab, sodass jedes neue Konzept sofort an einem Beispiel angewendet wird. Ein Großteil der Zeit entfällt auf praktisches Programmieren an Simulator-Stationen oder realer Übungshardware, ergänzt um kleinere Kontrollaufgaben, mit denen der eigene Lernstand überprüft werden kann. Das durchgängige Abschlussprojekt verbindet die einzelnen Module zu einem realistischen Automatisierungsszenario und fördert damit den Transfer in die eigene berufliche Praxis. Begleitmaterialien wie Musterprogramme und Referenzlösungen stehen während des gesamten Kurses zur Verfügung.

Da der Kurs sowohl Grundlagen als auch zwei vertiefende Programmiersprachen abdeckt, ist er als mehrtägige, inhaltlich dichte Weiterbildung angelegt. Am Markt wird dieses Themenfeld von zahlreichen Bildungsträgern in unterschiedlichen Formaten angeboten, von kompakten Vollzeit-Intensivwochen bis zu berufsbegleitenden Modulen über mehrere Wochen. Die konkrete Termin-, Zeit- und Umfangsangabe entnehmen Sie bitte dem jeweils gewählten Anbieterangebot. Selbstständige Übungsphasen zur Vertiefung von SCL- und GRAPH-Programmen sind je nach Format ergänzend vorgesehen.

Nach erfolgreichem Abschluss erhalten die Teilnehmenden ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung, die die erworbenen Kompetenzen in Hardwareprojektierung, SCL- und GRAPH-Programmierung im TIA Portal dokumentiert. Eine staatliche oder herstellerseitige Abschlussprüfung ist damit nicht verbunden; das Dokument eignet sich jedoch zur Vorlage bei Arbeitgebern als Nachweis einer strukturierten, praxisnahen SPS-Qualifizierung. Die im Kurs erarbeiteten Projektunterlagen können zusätzlich als Arbeitsprobe für Bewerbungen im Automatisierungsbereich dienen.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

SPS-Technik im Siemens-Umfeld gehört zu den am breitesten nachgefragten Qualifikationen im industriellen Mittelstand wie im Großanlagenbau. Wer neben der klassischen Verknüpfungssteuerung auch SCL und GRAPH beherrscht, kann deutlich komplexere Aufgaben übernehmen als jemand, der ausschließlich einfache KOP-Programme liest und schreibt — von rechenintensiven Prozessschritten bis zu mehrstufigen Ablaufketten in Fertigungs- und Verpackungsanlagen. Die Kombination aus Hardwareprojektierung, zwei unterschiedlichen Programmierparadigmen und einem durchgängigen Praxisprojekt bereitet gezielt auf die Bandbreite realer Projekte vor: kleinere Retrofit-Aufgaben ebenso wie die Neuprojektierung kompletter Maschinenmodule. Absolventinnen und Absolventen können dadurch flexibler in unterschiedlichen Projektphasen eingesetzt werden, von der Konzeption über die Programmierung bis zur Inbetriebnahme vor Ort. Da SCL und GRAPH in vielen Stellenausschreibungen für SPS-Techniker:innen explizit gefordert werden, schließt dieser Kurs eine Lücke, die reine Grundlagenkurse offenlassen. Das erworbene Verständnis für strukturierte, wiederverwendbare Programmbausteine erleichtert zudem den späteren Einstieg in komplexere Themen wie Bibliotheksaufbau, Mehrachs-Anwendungen oder die Anbindung an übergeordnete Leitsysteme.

Welche Förderung passt zu dir?

Erhalte eine erste Orientierung, welche Förderwege zu deiner Situation passen. Über eine Bewilligung entscheidet die zuständige Stelle. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • SPS-Techniker/in
  • Automatisierungstechniker/in
  • Elektroniker/in für Automatisierungstechnik
  • Inbetriebnehmer/in
  • Instandhalter/in Automatisierungstechnik

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

Unverbindliche Anfrage

Wir vergleichen passende Anbieter nach Region und Förderfähigkeit und melden uns in Kürze mit kostenlosen Kurs-Optionen.

Mit * markierte Angaben sind erforderlich.

So finanziert sich Kursweg: Bildungsanbieter zahlen ein Entgelt für die Weitergabe deiner Anfrage — für dich bleibt sie kostenlos. Details zum Geschäftsmodell.

Für Rückfragen zu passenden Kursen. Mit Vorwahl, z. B. 0170 1234567.

Kostenlos & unverbindlich · Daten sind sicher

Verwandte Kurse & Alternativen

30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich SPS-Vorkenntnisse für diesen Kurs?

Nein, der Kurs beginnt mit der Hardwareprojektierung im TIA Portal und der klassischen Verknüpfungssteuerung in KOP/FUP, bevor SCL und GRAPH eingeführt werden. Ein technisches Grundverständnis, etwa aus einer Elektro- oder Mechatronik-Ausbildung, reicht als Einstieg.

Was ist der Unterschied zwischen SCL und S7-GRAPH?

SCL ist eine textbasierte, an höhere Programmiersprachen angelehnte Sprache für Berechnungen, Schleifen und komplexe Datenstrukturen. S7-GRAPH ist eine grafische Sprache speziell für Ablaufsteuerungen mit klar definierten Schritten und Transitionen, etwa bei Maschinensequenzen. Der Kurs vermittelt beide Sprachen und zeigt ihr Zusammenspiel.

Arbeite ich an realer Hardware oder nur simuliert?

Je nach Anbieter und Standort kommen Simulatoren im TIA Portal und/oder reale Übungsstationen zum Einsatz. Beide Wege vermitteln die vollständige Programmier- und Inbetriebnahmekompetenz; Details zur konkreten Ausstattung entnehmen Sie dem jeweiligen Angebot.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine qualifizierte Teilnahmebescheinigung über die erworbenen Kompetenzen in TIA Portal, SCL und S7-GRAPH. Eine externe Prüfung ist damit nicht verbunden.

Für welche beruflichen Aufgaben qualifiziert mich der Kurs?

Sie können nach dem Kurs eigenständig Automatisierungsprojekte im TIA Portal projektieren, programmieren und in Betrieb nehmen — von einfachen Verknüpfungsaufgaben bis zu komplexen Ablaufketten, wie sie in Fertigungs- und Verpackungsanlagen typisch sind.