AI-Software Developer: Python, KI & Prompting – Kurs
Praxisorientierte Qualifizierung zum AI-Software Developer: Python-Entwicklung, Grundlagen neuronaler Netze, Prozessautomatisierung mit KI, agiles Arbeiten und Prompt Engineering.
Auf einen Blick
Überblick
Künstliche Intelligenz verändert nicht nur, welche Anwendungen entwickelt werden, sondern auch, wie Softwareentwicklung selbst abläuft. Diese Weiterbildung qualifiziert zum AI-Software Developer und verbindet klassische Programmierausbildung in Python mit den konzeptionellen Grundlagen neuronaler Netze, der praktischen Prozessautomatisierung durch KI-Tools und dem strukturierten Einsatz von Prompt Engineering. Ergänzt wird das Programm durch agiles Arbeiten nach Scrum sowie Versionsverwaltung mit GitHub und GitLab. Nach Abschluss verfügen Teilnehmende über ein Kompetenzprofil, das klassische Entwicklungsfähigkeiten mit dem gezielten Einsatz moderner KI-Werkzeuge verbindet.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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an 2 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 14 erfassten Orten
7 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Teilnahmezertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate15×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €15×
Häufige Kursorte
- Düsseldorf2×
- Ismaning1×
- Bonn1×
- Essen1×
- Berlin1×
- Metzingen1×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen7×
- Bayern3×
- Mecklenburg-Vorpommern1×
- Baden-Württemberg1×
- Berlin1×
- Sachsen-Anhalt1×
Vermittelte Kompetenzen
- Python
- Neuronale Netze
- Prozessautomatisierung
- Scrum
- GitHub
- GitLab
- Prompt Engineering
- Continuous Integration
Zugeordnete Zielberufe
- Leiter/Leiterin der Softwareentwicklung243.481 Stellen/12 Mon.
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen/12 Mon.
- Web Developer2.210 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 44 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Modul 1 — Einführung in KI und neuronale Netze: Dieser Baustein schafft das konzeptionelle Fundament, um KI-Systeme nicht nur zu bedienen, sondern ihre Funktionsweise nachvollziehen zu können.
- Grundprinzipien künstlicher neuronaler Netze
- Moderne Architekturen künstlicher neuronaler Netze im Überblick
- Aktivierungsfunktionen wie die Sigmoid-Funktion und ihre Rolle
- Backpropagation und die Bedeutung verborgener Knoten
- Das XOR-Problem als Einstieg in nichtlineare Klassifikationsaufgaben
- Lernen mit etikettierten Daten und automatische Objekterkennung
Modul 2 — Prozessautomatisierung mit KI: Aufbauend auf dem KI-Grundverständnis behandelt dieses Modul, wie sich Geschäftsprozesse identifizieren, analysieren und mithilfe von KI automatisieren lassen.
- Anwendungsbereiche von KI in der Prozessautomatisierung
- Identifikation und Analyse bestehender Geschäftsprozesse
- Gestaltung und Modellierung automatisierter Abläufe
- Integration von KI-Komponenten in bestehende IT-Systeme
- Datenanalyse zur Aufdeckung von Automatisierungspotenzialen
- Auswahl und praktische Implementierung geeigneter KI-Tools
Modul 3 — Agiles Arbeiten und Versionsverwaltung: Softwareentwicklung mit KI-Komponenten läuft in aller Regel in agilen Teamstrukturen ab. Dieses Modul vermittelt die dafür notwendigen Rollen, Abläufe und technischen Werkzeuge.
- Grundprinzipien von Scrum in der Softwareentwicklung
- Rollenverteilung zwischen Scrum Team, Product Owner und Steuerungsfunktionen
- Sprint Planning und Product-Backlog-Management
- Definition of Done als Qualitätskriterium
- Versionsverwaltung: Grundoperationen und Arbeitsabläufe
- Zusammenarbeit über GitHub und GitLab im Entwicklungsteam
Modul 4 — Softwareentwicklung in Python: Python ist die zentrale Programmiersprache dieser Weiterbildung. Dieses Modul führt von den Grundlagen bis zu praxisnahen Programmierfähigkeiten.
- Algorithmisches Denken und Python-Grundlagen
- Variablen, Zuweisungen und Datentypen (Ganzzahlen, Gleitkommazahlen, komplexe Zahlen)
- Kontrollstrukturen mit if, else und elif
- Funktionen definieren, aufrufen und strukturieren
- Fehlerbehandlung mit try und except
- Listen und ihre Methoden im praktischen Einsatz
Praxis-Block — Integration, Qualitätssicherung und Prompt Engineering
- Continuous-Integration- und Continuous-Delivery-Pipeline konzeptionell nachvollziehen
- Software-Testing-Strategie für ein kleines Python-Projekt entwerfen
- Agiles Arbeiten mit Git in einem simulierten Team-Repository üben
- Effektive Prompts für unterschiedliche Anwendungsfälle formulieren
- Adaptive Prompt-Optimierung anhand iterativer Rückmeldungen durchführen
- Zero-Shot-, One-Shot- und Few-Shot-Learning in Prompts unterscheiden und anwenden
- Kombination mehrerer Prompting-Techniken für komplexe Aufgabenstellungen
- Interaktive und iterative Prompt-Dialoge strukturiert aufbauen
- Strukturierte Prompting-Techniken für Automatisierungsszenarien einsetzen
- Custom-GPT-Konfiguration für ein wiederkehrendes Anwendungsszenario erstellen
- Python-Skript zur Automatisierung eines einfachen Geschäftsprozesses entwickeln
- Sprint-Review für ein KI-gestütztes Entwicklungsprojekt vorbereiten und präsentieren
Der Praxis-Block bindet alle vorangegangenen Module zusammen: Teilnehmende entwickeln ein kleines, funktionsfähiges Automatisierungsprojekt in Python, das sowohl agil geplant als auch mit gezieltem Prompt Engineering unterstützt wird. So entsteht ein direkter Bezug zwischen Konzeptwissen und eigenständiger Umsetzung.
Lernziele:
- Aufbau und Funktionsweise künstlicher neuronaler Netze erklären
- Aktivierungsfunktionen und das Backpropagation-Verfahren nachvollziehen
- Das XOR-Problem als klassisches Beispiel für nichtlineare Klassifikation einordnen
- Mit etikettierten Daten trainierte Modelle konzeptionell verstehen
- Geschäftsprozesse auf Automatisierungspotenzial durch KI analysieren
- Prozessautomatisierungslösungen modellieren und in bestehende IT-Systeme integrieren
- Grundlegende Python-Programme mit Kontrollstrukturen und Funktionen entwickeln
- Fehlerbehandlung in Python mit try und except robust umsetzen
- Agile Rollen und Ereignisse nach Scrum in Entwicklungsprojekten anwenden
- Versionsverwaltung mit Git im Team einsetzen und Continuous Integration einordnen
- Effektive Prompts nach Zero-Shot-, One-Shot- und Few-Shot-Prinzipien formulieren
- Strukturierte Prompting-Techniken für unterschiedliche KI-Anwendungsfälle kombinieren
Zielgruppe & Voraussetzungen
Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die eine Tätigkeit als AI-Software Developer anstreben oder ihre bestehenden Entwicklungskenntnisse um KI-spezifische Fähigkeiten erweitern möchten. Sie eignet sich sowohl für den Einstieg in die Softwareentwicklung mit KI-Bezug als auch für den gezielten Ausbau vorhandener Programmierkenntnisse.
- Berufserfahrene mit IT-affinem Hintergrund, die in die KI-gestützte Entwicklung wechseln möchten
- Fachkräfte aus Prozessmanagement oder Digitalisierung mit Interesse an Automatisierung
- Quereinsteiger mit abgeschlossener Ausbildung oder mehrjähriger Berufserfahrung im relevanten Umfeld
- Personen, die Prompt Engineering als eigenständige Kompetenz aufbauen möchten
- Angehende Entwicklerinnen und Entwickler, die Python und agiles Arbeiten parallel erlernen wollen
Vorausgesetzt wird eine abgeschlossene Ausbildung und/oder ein abgeschlossenes Studium, ersatzweise mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Bereich, etwa im Projektmanagement, im cloudbasierten Arbeiten oder im Prozessmanagement. Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sowie Englischkenntnisse auf Niveau B2 sind erforderlich, da Fachliteratur und Tool-Dokumentationen teils englischsprachig sind. Erste Berührungspunkte mit Remote-Arbeit oder digitalen Arbeitsumgebungen erleichtern den Einstieg, sind aber keine zwingende Bedingung.
Ablauf & Abschluss
Die Weiterbildung verbindet theoretische Konzeptvermittlung zu neuronalen Netzen mit unmittelbarer Programmierpraxis in Python. Agile Arbeitsweisen werden nicht nur erklärt, sondern im Kursverlauf selbst angewendet, etwa durch Sprint-artige Projektabschnitte und Retrospektiven zum eigenen Lernfortschritt. Prompt-Engineering-Übungen erfolgen iterativ: Teilnehmende formulieren, testen und verfeinern eigene Prompts direkt an konkreten Automatisierungsaufgaben.
Der Umfang der Weiterbildung richtet sich nach den enthaltenen Modulen von KI-Grundlagen über Python bis Prompt Engineering und wird passend zum individuellen Vorwissen zusammengestellt. In der Regel umfasst das Programm mehrere Wochen intensiver Lernzeit, in denen Konzeptwissen und Programmierpraxis abwechselnd vertieft werden.
Nach Abschluss der Weiterbildung erhalten Teilnehmende die Qualifikationsbezeichnung AI-Software Developer (m/w/d) sowie ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine Teilnahmebescheinigung. Ergänzend ist eine Prüfung und Zertifizierung bei scrum.org vorgesehen, die die im Kurs erworbenen agilen Arbeitsweisen offiziell belegt.
Nutzen & Perspektiven
KI-Kompetenz wird in der Softwareentwicklung zunehmend zur Grundvoraussetzung statt zur Zusatzqualifikation. Unternehmen suchen Entwicklerinnen und Entwickler, die nicht nur klassischen Code schreiben, sondern verstehen, wie neuronale Netze funktionieren, wie sich Prozesse automatisieren lassen und wie Prompt Engineering die Zusammenarbeit mit KI-Systemen effizienter macht. Die Kombination aus Python-Programmierung, agilem Arbeiten und Prompt Engineering deckt ein Kompetenzprofil ab, das in vielen Stellenausschreibungen mittlerweile explizit gefordert wird. Wer alle drei Bereiche verbindet, kann sowohl klassische Entwicklungsaufgaben übernehmen als auch KI-gestützte Automatisierungsprojekte eigenständig vorantreiben — eine Kombination, die auf dem Arbeitsmarkt aktuell deutlich seltener ist als reines Python-Wissen allein. Da GitHub und GitLab in nahezu jedem Softwareentwicklungsteam zum Standardwerkzeug gehören, sind Absolventinnen und Absolventen dieser Weiterbildung unmittelbar in bestehende Entwicklungsprozesse integrierbar, ohne sich zunächst in grundlegende Kollaborationswerkzeuge einarbeiten zu müssen.
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Leiter/Leiterin der Softwareentwicklung243.481 Stellen
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen
- Web Developer2.210 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich bereits Programmiererfahrung für diese Weiterbildung?
Python wird von Grund auf vermittelt, inklusive Kontrollstrukturen, Funktionen und Fehlerbehandlung. Vorausgesetzt wird jedoch eine abgeschlossene Ausbildung oder ein Studium, ersatzweise mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Bereich.
Was genau bedeutet Prompt Engineering in diesem Kurs?
Teilnehmende lernen, effektive Prompts nach Zero-Shot-, One-Shot- und Few-Shot-Prinzipien zu formulieren, Prompts iterativ zu optimieren und strukturierte Prompting-Techniken für konkrete Automatisierungsaufgaben einzusetzen, unter anderem bei der Konfiguration von Custom GPTs.
Welche Rolle spielt Scrum in dieser Weiterbildung?
Agiles Arbeiten nach Scrum wird als Projektrahmen für die Softwareentwicklung vermittelt, inklusive Rollen, Sprint Planning und Product-Backlog-Management. Eine Prüfung und Zertifizierung bei scrum.org ist Teil des Abschlusses.
Werden GitHub und GitLab im Kurs praktisch genutzt?
Ja, die Versionsverwaltung mit Git sowie die Zusammenarbeit über GitHub und GitLab sind fester Bestandteil des Programms, da diese Werkzeuge in nahezu jedem Softwareentwicklungsteam zum Einsatz kommen.
Welche beruflichen Perspektiven eröffnet der Abschluss?
Die Qualifikation AI-Software Developer (m/w/d) richtet sich an Tätigkeiten als KI-Entwickler/in, Machine Learning Engineer oder Softwareentwickler/in mit KI-Schwerpunkt und ist branchenübergreifend einsetzbar.