Certified Prompt Practitioner: KI-Agenten-Kurs
Aufbaukurs für Absolvent:innen des Certified Prompt Engineer: vertieft Prompt-Strategien für KI-Agenten mit OpenAI Agents, LangGraph, CrewAI und Autogen und führt in Adaptive Prompting sowie Prompt-Metaprogrammierung ein.
Auf einen Blick
Überblick
Der Certified Prompt Practitioner setzt dort an, wo klassische Prompt-Engineering-Grundkurse aufhören. Statt einzelne Prompts für ein Chat-Fenster zu formulieren, geht es um die Steuerung mehrstufiger KI-Agenten, die selbstständig Zwischenschritte planen, Werkzeuge aufrufen und Ergebnisse untereinander abstimmen. Teilnehmende arbeiten mit Agenten-Frameworks wie OpenAI Agents, LangGraph, CrewAI und Autogen und lernen, wie sich Prompts nicht mehr als starre Texteingabe, sondern als dynamisch anpassbare Steuerungslogik entwerfen lassen. Im Zentrum stehen Adaptive Prompting, bei dem sich Anweisungen an den Kontext eines laufenden Dialogs anpassen, sowie Prompt-Metaprogrammierung, bei der Prompts selbst wieder Prompts erzeugen oder verändern. Der Kurs richtet sich an Personen, die den Grundkurs Certified Prompt Engineer bereits abgeschlossen haben oder über vergleichbare praktische Erfahrung verfügen, und vertieft deren Fähigkeiten in Richtung produktiver, agentenbasierter KI-Systeme.
Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich
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77
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 1 erfassten Orten
1 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Zertifikat bzw. qualifizierte Teilnahmebescheinigung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Online-Seminar4×
Zeitmodelle
- Vollzeit4×
Dauer im Markt
- bis 3 Tage4×
Gemeldete Preisgruppen
- 1.000–5.000 €4×
Vermittelte Kompetenzen
- OpenAI Agents
- LangGraph
- CrewAI
- Autogen
- OpenAI API
- Anthropic API
- Prompt Engineering
- Adaptive Prompting
- Prompt-Metaprogrammierung
- Chain-of-Thought
Zugeordnete Zielberufe
- Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (höherer technischer Dienst)3.137 Stellen/12 Mon.
- Informationstechnikermeister/Informationstechnikermeisterin/Bachelor Professional im Informationstechniker-Handwerk19 Stellen/12 Mon.
- Fachberater/Fachberaterin für integrierte Systeme (doppelt qualifizierende Ausbildung)4 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 77 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der erste Block führt von der klassischen Einzel-Prompt-Perspektive zur Agenten-Perspektive über. Teilnehmende erarbeiten, warum komplexe Aufgaben in Teilschritte zerlegt werden müssen und wie ein Agent zwischen Planung, Werkzeugaufruf und Ergebnisbewertung unterscheidet.
- Abgrenzung von Single-Prompt-Interaktionen zu agentenbasierten Workflows
- Grundarchitektur eines KI-Agenten: Planung, Aktion, Beobachtung, Rückschau
- Rollenkonzepte und Werkzeugzuweisung für Agenten
- Steuerung von Agenten über System- und Rollenprompts
- Grenzen und typische Fehlerbilder aktueller Agenten-Systeme
Der zweite Block widmet sich konkret den vier zentralen Frameworks des Kurses und ihren unterschiedlichen Herangehensweisen an Agentensteuerung. Teilnehmende bauen in jedem Framework eigene Beispiel-Agenten und vergleichen deren Stärken bei unterschiedlichen Aufgabentypen.
- Agentenerstellung und Werkzeuganbindung mit dem OpenAI-Agents-Framework
- Graphbasierte Ablaufsteuerung und Zustandsverwaltung mit LangGraph
- Rollenbasierte Teamzusammenstellung und Aufgabenverteilung mit CrewAI
- Nachrichtenbasierte Mehr-Agenten-Kommunikation mit Autogen
- Vergleich der Frameworks hinsichtlich Kontrolle, Flexibilität und Debugging-Aufwand
Der dritte Block vertieft die eigentliche Kernkompetenz des Aufbaukurses: adaptive und selbstgenerierende Prompt-Techniken. Hier lernen Teilnehmende, wie sich Prompts nicht mehr statisch, sondern als lernende, sich anpassende Steuerungselemente begreifen lassen.
- Adaptive Prompting: Prompts, die sich an Nutzerverhalten und Gesprächsverlauf anpassen
- Prompt-Metaprogrammierung: Prompts, die andere Prompts erzeugen oder umschreiben
- Chain-of-Thought-Strukturen für mehrstufige Schlussfolgerungen in Agenten
- Dynamische Kontextverwaltung über mehrere Interaktionsrunden hinweg
- Selbstkorrektur- und Rückschauschleifen innerhalb eines Agenten-Workflows
Der vierte Block behandelt die technische Anbindung an produktive Sprachmodell-Schnittstellen sowie Fragen der Kontrolle und Sicherheit, die bei autonom agierenden Systemen besonders relevant werden.
- Anbindung von Agenten an die OpenAI API und die Anthropic API
- Umgang mit Token-Limits, Kosten und Latenz in mehrstufigen Agenten-Aufrufen
- Kontroll- und Absicherungsmechanismen gegen unerwünschtes Agentenverhalten
- Logging und Nachvollziehbarkeit von Agenten-Entscheidungen
- Skalierung von Einzelagenten zu koordinierten Agenten-Teams
Im Praxisteil setzen die Teilnehmenden die vorgestellten Konzepte an eigenen Beispielprojekten um und erhalten Feedback zu ihren Entwürfen.
- Konzeption eines mehrstufigen Agenten für eine selbstgewählte Beispielaufgabe
- Implementierung eines Rechercheagenten mit Werkzeuganbindung
- Aufbau eines rollenbasierten Teams aus mehreren spezialisierten Agenten
- Entwicklung eines adaptiven Prompts, der auf unterschiedliche Nutzeranfragen reagiert
- Erstellung eines Meta-Prompts zur automatisierten Prompt-Generierung
- Testen und Debuggen eines Agenten-Workflows anhand von Fehlerfällen
- Vergleich der Ergebnisse desselben Anwendungsfalls in zwei verschiedenen Frameworks
- Optimierung eines bestehenden Agenten hinsichtlich Zuverlässigkeit und Kosten
- Dokumentation der eigenen Agenten-Architektur für den Praxiseinsatz
- Präsentation und gemeinsame Besprechung der Projektergebnisse
- Übertragung eines Beispielszenarios auf einen realistischen Fachbereich (Marketing, HR, IT oder Recht)
- Abschließende Einordnung der eigenen Ergebnisse in aktuelle Entwicklungen der Agenten-Technologie
Der Kurs ist bewusst praxisorientiert aufgebaut: Theorieeinheiten zu Architektur und Technik wechseln sich mit Übungen ab, in denen die Teilnehmenden eigene Agenten konzipieren, testen und verfeinern. Da sich die Landschaft der Agenten-Frameworks rasch weiterentwickelt, legt der Kurs Wert auf übertragbare Denkmuster statt auf reines Auswendiglernen einzelner Bibliotheksfunktionen, damit das Gelernte auch bei künftigen Tool-Versionen tragfähig bleibt.
Lernziele:
Nach erfolgreichem Abschluss dieses Kurses beherrschen die Teilnehmenden folgende Kompetenzen.
- den Unterschied zwischen einzelnen Prompt-Anweisungen und mehrstufigen Agenten-Workflows erklären
- Agenten mit dem OpenAI-Agents-Framework konzipieren und deren Rollen- sowie Werkzeugzuweisung festlegen
- Graphbasierte Steuerungslogik für KI-Agenten mit LangGraph modellieren
- rollenbasierte Multi-Agenten-Teams mit CrewAI zusammenstellen und koordinieren
- verteilte Konversationsmuster zwischen mehreren Agenten mit Autogen aufbauen
- Prompts entwerfen, die sich adaptiv an veränderte Kontexte und Nutzereingaben anpassen (Adaptive Prompting)
- Prompt-Metaprogrammierung einsetzen, um Prompts zu erzeugen, die wiederum andere Prompts generieren oder modifizieren
- Chain-of-Thought-Techniken gezielt zur Verbesserung mehrstufiger Schlussfolgerungen einsetzen
- die OpenAI API und die Anthropic API für den produktiven Einsatz von Agenten anbinden
- typische Fehlerquellen in Agenten-Workflows wie Zirkelschlüsse, Kontextverlust oder Werkzeugmissbrauch erkennen und beheben
- Sicherheits- und Kontrollmechanismen in agentenbasierte Prompt-Architekturen einbauen
- die Leistungsfähigkeit unterschiedlicher Agenten-Frameworks anhand konkreter Anwendungsfälle einordnen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an KI-affine Fach- und Führungskräfte, die bereits über Grundkenntnisse im Prompt Engineering verfügen und diese in Richtung agentenbasierter Systeme ausbauen möchten.
- Absolvent:innen des Seminars Certified Prompt Engineer, die ihr Wissen vertiefen wollen
- Entwickler:innen, die KI-Agenten in bestehende Software-Workflows integrieren möchten
- Prozessverantwortliche, die Automatisierung mit KI-Agenten in ihrem Fachbereich prüfen
- KI-Trainer:innen und Prompt Engineers aus Marketing, HR, IT, Bildung, Recht oder Forschung
- Technisch versierte Quereinsteiger:innen mit klarem Interesse an agentenbasierter KI
Erwartet werden abgeschlossene Grundkenntnisse im Prompt Engineering, wie sie im Seminar Certified Prompt Engineer vermittelt werden, oder vergleichbare praktische Erfahrung im Umgang mit Sprachmodellen. Ein grundlegendes technisches Verständnis für APIs und einfache Programmierlogik ist hilfreich, da die Frameworks im Kurs über Code angesteuert werden. Erfahrung mit einer Programmiersprache, idealerweise Python, erleichtert den Einstieg in die praktischen Übungen deutlich. Vorkenntnisse in klassischer Softwareentwicklung sind nicht zwingend erforderlich, ein grundsätzliches Interesse an technischen Zusammenhängen sollte aber vorhanden sein.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs kombiniert kompakte Theorieblöcke zu Agenten-Architekturen mit intensiven Hands-on-Phasen, in denen die vorgestellten Frameworks direkt am eigenen Rechner ausprobiert werden. Da alle vier Frameworks unterschiedliche Denkweisen erfordern, wechseln sich Live-Demonstrationen der Dozierenden mit eigenständigen Übungsphasen und gemeinsamer Fehleranalyse ab. Diskussionen über konkrete Anwendungsfälle aus den Berufsfeldern der Teilnehmenden fließen laufend in die Übungen ein, sodass die Konzepte nicht nur abstrakt, sondern anhand realistischer Szenarien erarbeitet werden.
Als Aufbaukurs ist das Format kompakt gehalten und konzentriert sich auf die vier Kern-Frameworks sowie die beiden zentralen Vertiefungsthemen Adaptive Prompting und Prompt-Metaprogrammierung. Der zeitliche Umfang ist so bemessen, dass für jedes Framework ausreichend Übungszeit zur Verfügung steht, ohne die Inhalte unnötig zu strecken. Der genaue Stundenplan variiert je nach Anbieter und Durchführungstermin.
Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Bescheinigung ab, die die erfolgreiche Teilnahme sowie die behandelten Frameworks und Vertiefungsthemen dokumentiert. Eine standardisierte, herstellerunabhängige Prüfung ist für diesen Aufbaukurs nicht vorgesehen; im Vordergrund steht der Nachweis praktisch erprobter Fähigkeiten im Umgang mit agentenbasierten Prompt-Architekturen.
Nutzen & Perspektiven
Wer bereits Prompt Engineering gelernt hat, stößt in der Praxis schnell an die Grenzen einzelner Chat-Anfragen: Komplexe Aufgaben erfordern mehrere Schritte, Werkzeugaufrufe und oft die Abstimmung zwischen mehreren spezialisierten KI-Instanzen. Genau diese Lücke schließt der Certified Prompt Practitioner, indem er den Übergang von der reinen Textformulierung zur Steuerung ganzer Agenten-Systeme praxisnah vermittelt. Die parallele Arbeit mit vier unterschiedlichen Frameworks verschafft einen realistischen Überblick über die aktuelle Werkzeuglandschaft, statt sich auf eine einzelne Bibliothek zu versteifen. Das ist besonders wertvoll, weil sich der Markt für Agenten-Frameworks weiterhin schnell verändert und Fachkräfte gefragt sind, die grundlegende Architekturprinzipien verstehen und flexibel auf neue Werkzeuge übertragen können. Für Fach- und Führungskräfte aus Marketing, HR, IT, Bildung, Recht oder Forschung eröffnet der Kurs die Möglichkeit, KI-Agenten gezielt für Automatisierungsaufgaben im eigenen Bereich zu konzipieren, statt auf vorgefertigte Standardlösungen angewiesen zu sein. Damit positioniert er Teilnehmende als Ansprechpartner für die praktische Umsetzung von KI-Agenten-Projekten in ihrem Unternehmen oder Fachgebiet.
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Arbeitsmarkt-Report
Bau- und Handwerksbetriebe melden seit 2021 anhaltenden Fachkräftemangel — besonders im Bereich energetische Sanierung, Wärmepumpen-Installation und Energieberatung. Wer auf Effizienz-Themen spezialisiert ist, profitiert direkt von KfW-Programmen und BEG-Förderung.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Beamter/Beamtin in der Wehrverwaltung des Bundes (höherer technischer Dienst)3.137 Stellen
- Informationstechnikermeister/Informationstechnikermeisterin/Bachelor Professional im Informationstechniker-Handwerk19 Stellen
- Fachberater/Fachberaterin für integrierte Systeme (doppelt qualifizierende Ausbildung)4 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Für wen eignet sich der Certified Prompt Practitioner?
Der Kurs richtet sich an Personen, die bereits Prompt-Engineering-Grundlagen beherrschen, etwa aus dem Seminar Certified Prompt Engineer, und diese Kenntnisse in Richtung mehrstufiger KI-Agenten ausbauen möchten. Absolute Einsteiger:innen ohne jede Prompt-Erfahrung sind hier nicht die primäre Zielgruppe.
Welche Agenten-Frameworks werden im Kurs behandelt?
Behandelt werden vier zentrale Frameworks: das OpenAI-Agents-Framework, LangGraph, CrewAI und Autogen. Teilnehmende bauen in jedem davon eigene Beispiel-Agenten und lernen die jeweiligen Stärken und Einsatzbereiche kennen.
Was unterscheidet Adaptive Prompting von klassischem Prompt Engineering?
Klassisches Prompt Engineering formuliert meist eine feste Anweisung für eine einzelne Anfrage. Adaptive Prompting geht darüber hinaus und entwirft Prompts, die sich dynamisch an den Gesprächsverlauf, den Kontext und das Verhalten der Nutzenden anpassen.
Sind Programmierkenntnisse für den Kurs erforderlich?
Grundkenntnisse in einer Programmiersprache, idealerweise Python, erleichtern die praktischen Übungen deutlich, da die Frameworks über Code angesteuert werden. Tiefgehende Softwareentwicklungs-Erfahrung wird nicht vorausgesetzt.
Mit welchem Abschluss endet der Kurs?
Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Teilnahmebescheinigung ab, die die behandelten Frameworks und Vertiefungsthemen dokumentiert. Eine standardisierte externe Zertifizierungsprüfung ist für diesen Aufbaukurs nicht vorgesehen.