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Conversational AI Kurs: Dialogsysteme entwickeln

Konzeption, Entwicklung und Betrieb sprachbasierter Dialogsysteme — von NLU-Grundlagen über Large Language Models bis zur Integration in bestehende Systeme.

Auf einen Blick

Dauerüberwiegend TeilzeitØ am Markt
FormatOnlineflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Sprachassistenten und Chatbots gehören inzwischen zum Standardrepertoire vieler Unternehmen, doch ihre Entwicklung verlangt spezifisches Fachwissen an der Schnittstelle von künstlicher Intelligenz, Computerlinguistik und Software-Engineering. Der Kurs Conversational AI vermittelt genau dieses Wissen: von der Modellierung einfacher Intents über den Einsatz transformerbasierter Sprachmodelle bis zur technischen Integration in Systeme wie CRM oder Helpdesk. Neben der technischen Umsetzung stehen auch Governance, Datenschutz und die systematische Bewertung der Dialogqualität im Mittelpunkt.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 02.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den diesem Kursprofil zugeordneten Bildungsangeboten. Sie zeigen, was wir erfasst haben — nicht zwingend den gesamten Markt; konkrete Preise und Termine können je Anbieter abweichen.

Anbieter

4

an 5 Standorten

Angebote

1

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 1 erfassten Orten

Regionen

1 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Teilnahmebescheinigung und Zertifikat

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Virtuelles Klassenzimmer100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit71 %
  • Teilzeit29 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • 5.000–10.000 €17×

Vermittelte Kompetenzen

  • Large Language Models
  • Dialogmanagement
  • API-Integration
  • Natural Language Processing
  • Prompting-Techniken
  • Conversation Design

Zugeordnete Zielberufe

  • Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
  • IT-Management (grundständig)57 Stellen/12 Mon.
  • Kognitionswissenschaft (grundständig)4 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 60 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Der Kurs gliedert sich in vier thematische Blöcke, die von der Sprachverarbeitung über Architekturen und Design bis zur Implementierung und Governance führen. Modul 1 — Grundlagen der Sprachverarbeitung und Dialogführung: Dieser Block legt das begriffliche und technische Fundament für alle weiteren Kursinhalte.

  • Komponenten von Conversational Agents im Überblick
  • Intent- und Entity-Erkennung als Kernmechanismus
  • NLU- und NLG-Pipelines im Zusammenspiel
  • Prompting-Konzepte für sprachbasierte Systeme
  • Dialogzustände und Kontextverwaltung über mehrere Turns hinweg
  • Abgrenzung regelbasierter von lernenden Ansätzen

Modul 2 — Architekturen und Modelle: Hier stehen die technischen Verfahren im Zentrum, die modernen Dialogsystemen zugrunde liegen.

  • Regelbasierte Systeme und ihre Grenzen
  • Statistische Verfahren der Sprachverarbeitung
  • Transformerbasierte Large Language Models
  • Retrieval-Augmented Generation zur Wissensanbindung
  • Anbindung externer Wissensquellen an ein Dialogsystem
  • Sicherheitsmechanismen gegen Missbrauch und Fehlverhalten

Modul 3 — Design und Konzeption von Dialogen: Dieser Block behandelt die konzeptionelle Gestaltung von Gesprächsverläufen aus Nutzersicht.

  • Use-Case-Analyse als Ausgangspunkt der Dialoggestaltung
  • Entwurf von Gesprächsflüssen für unterschiedliche Szenarien
  • Umgang mit Fehlerfällen und Eskalationspfaden
  • Multimodale Gestaltung für Text- und Sprachkanäle
  • Tonalitätsrichtlinien für konsistente Kommunikation
  • Qualitätskriterien für gelungene Dialogsysteme

Praxis-Block — Implementierung, Integration und Betrieb

  • Auswahl geeigneter Bot-Frameworks für ein konkretes Projekt
  • Anbindung von APIs und Webhooks an ein Dialogsystem
  • Integration in CRM- und Helpdesk-Systeme
  • Aufbau von Logging- und Monitoring-Strukturen
  • Telemetriedaten für die Systemoptimierung nutzen
  • Test- und Deployment-Verfahren für Conversational Agents
  • Datenschutz und Datensparsamkeit im Systemdesign berücksichtigen
  • Prompt- und Output-Governance etablieren
  • Bias- und Risikobewertungen für KI-gestützte Dialoge durchführen
  • Dokumentation, Versionsführung und Freigabeprozesse aufsetzen
  • Metriken wie Intent-Abdeckung und Abbruchquoten auswerten
  • A/B-Tests und Feedbackschleifen zur kontinuierlichen Verbesserung nutzen
  • Skalierung eines Dialogsystems für steigende Nutzerzahlen planen
  • Zusammenspiel von Entwicklungsteam, Fachbereich und Betrieb organisieren

Die vier Blöcke bauen didaktisch aufeinander auf: von den sprachlichen und technischen Grundlagen über die Modellwahl bis zur konkreten Dialoggestaltung und schließlich zur technischen Umsetzung samt Betrieb. Am Ende steht ein vollständiges Verständnis dafür, wie ein Conversational-AI-Projekt von der ersten Idee bis zum produktiven Betrieb durchläuft. Dabei wird deutlich, dass technische Umsetzung allein nicht ausreicht: Ein Dialogsystem, das inhaltlich überzeugt, aber ohne Monitoring und Feedbackschleifen betrieben wird, verliert im laufenden Betrieb schnell an Qualität. Der Kurs verknüpft deshalb technische Implementierung durchgehend mit den Fragen, wie ein System dauerhaft beobachtet, bewertet und weiterentwickelt wird.

Lernziele:

  • Anwendungsfälle für Konversationsschnittstellen analysieren und Dialogziele definieren
  • Intents und Entities für ein Dialogsystem strukturiert modellieren
  • Dialogflüsse mit Zustandsverwaltung und Fehlermanagement entwerfen
  • Eskalationswege für nicht lösbare Anfragen konzipieren
  • NLU- und NLG-Verfahren für die Sprachverarbeitung anwenden
  • Prompting-Methoden für prototypische Assistenten einsetzen
  • Conversational Agents mithilfe von Frameworks technisch implementieren
  • Schnittstellen zu APIs, Webhooks und bestehenden Systemen anbinden
  • Retrieval-Augmented Generation zur Anbindung von Wissensquellen nutzen
  • Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen in Design und Betrieb integrieren
  • Systemleistung anhand definierter Kennzahlen bewerten
  • Tests zur Qualitätsabsicherung von Dialogsystemen durchführen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an digital affine Personen, die sich im Bereich sprachbasierter KI-Systeme weiterbilden oder spezialisieren möchten.

  • Personen mit erstem Interesse an KI, Digitalisierung oder IT
  • Quereinsteiger:innen mit eigenen Web- oder Social-Media-Projekten
  • Berufstätige, die sich in Richtung Softwareentwicklung orientieren
  • Personen mit Interesse an Produktmanagement für KI-Anwendungen
  • Menschen mit Affinität zu Sprache, Kommunikation und Technik
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme werden Grundkenntnisse in der Bedienung von Computern sowie Deutschkenntnisse vergleichbar dem Niveau B2 vorausgesetzt. Erste Berührungspunkte mit Design, Digitalisierung oder IT sind hilfreich, etwa durch Berufserfahrung oder eigene Projekte in der Freizeit. Technisch wird ein handelsüblicher PC oder Laptop mit Internetanschluss und einem unterstützten Browser benötigt, für die Teilnahme im virtuellen Klassenzimmer zusätzlich ein Mikrofon oder eine Webcam mit Mikrofon. Das Mindestalter für den Vertragsabschluss liegt bei 18 Jahren. Programmierkenntnisse werden nicht zwingend vorausgesetzt, erleichtern aber insbesondere den Implementierungsteil, da dort mit Frameworks und Schnittstellen gearbeitet wird.

Ablauf & Abschluss

Der Unterricht findet im virtuellen Klassenzimmer statt, überwiegend in Teilzeit mit einzelnen Vollzeitphasen. Theoretische Konzepte zu Sprachverarbeitung und Architekturen werden mit praktischen Übungen zur Dialogmodellierung und Implementierung verknüpft. Die Arbeit an konkreten Anwendungsfällen steht im Vordergrund, sodass Lernende den gesamten Weg von der Konzeption bis zur technischen Integration nachvollziehen.

Der Kurs wird im virtuellen Klassenzimmer angeboten und überwiegend in Teilzeit absolviert, mit einzelnen Phasen in Vollzeit. Der modulare Aufbau aus vier Themenblöcken ermöglicht eine klare zeitliche Orientierung entlang der Themen Sprachverarbeitung, Architektur, Dialogdesign und Implementierung.

Der Kurs schließt mit einer Teilnahmebescheinigung und einem Zertifikat ab, die die behandelten Themenschwerpunkte dokumentieren. Es handelt sich um eine trägerinterne Bestätigung der Teilnahme, kein staatlich reglementiertes Berufsbild. Für den beruflichen Einsatz zählt insbesondere die praktische Umsetzung eigener Dialogsystem-Prototypen während des Kurses.

Nutzen & Perspektiven

Conversational AI verbindet mehrere Fachdisziplinen, die üblicherweise getrennt unterrichtet werden: Sprachverarbeitung, Softwareentwicklung und Nutzerzentrierung. Wer diesen Kurs absolviert, erhält ein Verständnis dafür, wie Dialogsysteme tatsächlich funktionieren — nicht nur als Anwender, sondern als jemand, der sie konzipieren, bauen und verbessern kann. Die Kombination aus technischer Tiefe und konzeptioneller Gestaltung macht die erworbenen Fähigkeiten in mehreren Berufsfeldern einsetzbar, von der klassischen Entwicklerrolle über Conversation Design bis zum Produktmanagement für KI-gestützte Anwendungen. Wer bereits erste Berührungspunkte mit IT oder Digitalisierung hat, kann dieses Wissen gezielt in eine spezialisierte Rolle überführen. Besonders wertvoll ist der durchgängige Blick auf Governance und Betrieb: Statt nur Prototypen zu bauen, lernen Teilnehmende auch, wie ein Dialogsystem im produktiven Einsatz überwacht, ausgewertet und kontinuierlich verbessert wird — ein Aspekt, der in der Praxis oft unterschätzt wird, aber über den langfristigen Erfolg eines Systems entscheidet. Da Unternehmen zunehmend eigene Assistenten für Kundenservice, interne Prozesse oder Produktintegration aufbauen, wächst der Bedarf an Fachkräften, die Dialogsysteme nicht nur als fertige Tools nutzen, sondern selbst gestalten und betreuen können. Der Kurs vermittelt genau dieses Handwerkszeug — von der ersten Anforderungsanalyse bis zur laufenden Qualitätssicherung im produktiven Betrieb.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Technische Informatik (grundständig)
    469 Stellen
  • IT-Management (grundständig)
    57 Stellen
  • Kognitionswissenschaft (grundständig)
    4 Stellen

Unverbindliche Anfrage

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Programmiererfahrung für den Kurs?

Der Kurs setzt keine Programmiererfahrung zwingend voraus, erste Berührungspunkte mit IT oder Digitalisierung sind aber hilfreich. Grundkenntnisse in der Computerbedienung werden vorausgesetzt.

Welche Themen deckt der Kurs ab?

Der Kurs behandelt Sprachverarbeitung und Dialogführung, Architekturen wie Large Language Models, Dialogdesign sowie Implementierung, Integration und Governance von Conversational-AI-Systemen.

In welcher Form findet der Unterricht statt?

Der Unterricht läuft im virtuellen Klassenzimmer, überwiegend in Teilzeit mit einzelnen Vollzeitphasen. Theorie und praktische Übungen zur Dialogmodellierung wechseln sich ab.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Der Kurs schließt mit einer Teilnahmebescheinigung und einem Zertifikat ab, die die behandelten Themenschwerpunkte dokumentieren.

Für welche Berufsfelder qualifiziert der Kurs?

Die Inhalte sind anschlussfähig für Rollen wie Conversational AI Developer, Conversation Designer, NLP Engineer und Produktmanagement für Sprach- und Chat-Assistenten.