Change & KI mit der Design-Thinking-Methode – Weiterbildung
Design-Thinking-Methodik gezielt auf Veränderungsprozesse und KI-Vorhaben angewendet: von der Nutzerperspektive über Ideenfindung bis zum Prototyp für Change- und KI-Projekte.
Auf einen Blick
Überblick
Design Thinking ist mehr als ein Kreativitätswerkzeug – richtig eingesetzt, wird die Methode zum roten Faden für Veränderungsprozesse und den verantwortungsvollen Einsatz Künstlicher Intelligenz in Organisationen. Dieser Kurs verbindet die etablierte Design-Thinking-Methodik mit zwei Praxisfeldern, in denen sie zunehmend gefragt ist: Change-Management-Vorhaben und KI-Einführungsprojekte. Teilnehmende mit Vorerfahrung im Design Thinking erweitern ihre bisherigen Kenntnisse um fundierte Methodik und lernen, wie sich der Prozess von der Nutzerperspektive bis zum Prototyp gezielt auf komplexe Veränderungs- und KI-Vorhaben übertragen lässt.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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1
an 2 Standorten
15
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 3 erfassten Orten
1 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Zertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate5×
Gemeldete Preisgruppen
- 1.000–5.000 €5×
Häufige Kursorte
- Stuttgart3×
- Mannheim1×
- Karlsruhe1×
Bundesländer
- Baden-Württemberg5×
Vermittelte Kompetenzen
- Design Thinking
- Change Management
- KI Grundlagen
- Workshop-Moderation
- Nutzerzentrierte Innovation
- Prototyping
Zugeordnete Zielberufe
- Buchhalter/Buchhalterin96.577 Stellen/12 Mon.
- Projektleiter/in50.106 Stellen/12 Mon.
- KI-Manager/KI-Managerin267 Stellen/12 Mon.
- Change Manager/in219 Stellen/12 Mon.
- Change-Manager/Change-Managerin142 Stellen/12 Mon.
- Innovationsmanager/in118 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 15 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Grundlagen und Prozess des Design Thinking Bevor die Methodik auf konkrete Praxisfelder angewendet wird, festigen die Teilnehmenden den eigentlichen Design-Thinking-Prozess: von der Beobachtung realer Nutzerbedürfnisse bis zum getesteten Prototyp.
- Die Phasen des Design-Thinking-Prozesses von der Nutzerperspektive bis zum Test nachvollziehen
- Methoden zur Beobachtung und Bedürfniserhebung in realen Projektkontexten anwenden
- Problemstellungen aus Nutzersicht präzise und offen formulieren
- Ideenfindungstechniken zur Entwicklung mehrerer, auch ungewöhnlicher Lösungsansätze einsetzen
- Einfache Prototypen zur schnellen Überprüfung von Ideen entwickeln
- Testergebnisse auswerten und in die Weiterentwicklung von Ideen einfließen lassen
Design Thinking für Veränderungsprozesse Im ersten Anwendungsfeld übertragen die Teilnehmenden die Methodik auf organisationale Veränderungsvorhaben und lernen, Widerstände nicht als Störung, sondern als wertvolle Information zu verstehen.
- Auslöser und Zielrichtung von Veränderungsvorhaben aus Sicht der Betroffenen erfassen
- Betroffene und Beteiligte frühzeitig in die Gestaltung von Veränderungsprozessen einbeziehen
- Widerstände gegen Veränderung als wertvolle Rückmeldung statt als reines Hindernis verstehen
- Kommunikationsansätze für unterschiedliche Phasen eines Veränderungsprozesses entwickeln
- Kleine, testbare Zwischenschritte statt große Umbrüche auf einmal planen
- Veränderungsschritte anhand von Rückmeldungen aus der Organisation nachjustieren
Grundlagen Künstlicher Intelligenz für Innovationsvorhaben Im zweiten Anwendungsfeld geht es um ein realistisches Verständnis Künstlicher Intelligenz: was sie leisten kann, wo ihre Grenzen liegen und welche Fragen vor einer Einführung geklärt sein sollten.
- Grundbegriffe und Funktionsweisen Künstlicher Intelligenz und maschinellen Lernens einordnen
- Typische Einsatzfelder von KI in Organisationen und Arbeitsprozessen kennenlernen
- Chancen KI-gestützter Lösungen für konkrete Problemstellungen einschätzen
- Grenzen und Risiken von KI-Anwendungen realistisch einordnen
- Fragen von Nachvollziehbarkeit und Verantwortung beim Einsatz von KI diskutieren
- Kriterien entwickeln, wann ein KI-Ansatz für ein Vorhaben überhaupt sinnvoll ist
Design Thinking als Methode für KI-Vorhaben Dieser Block führt beide Themenfelder zusammen: Die Design-Thinking-Methodik wird gezielt auf die Entwicklung KI-gestützter Lösungen angewendet, mit den Nutzerbedürfnissen als Ausgangspunkt statt der Technik allein.
- Nutzerbedürfnisse als Ausgangspunkt für KI-gestützte Lösungen statt für Technik allein definieren
- Erste, einfache Prototypen für KI-gestützte Anwendungsideen entwickeln
- KI-Ideen frühzeitig mit potenziellen Nutzenden testen und Rückmeldungen einholen
- Fachliche und technische Perspektiven in interdisziplinären Teams zusammenführen
- Ergebnisse aus Testphasen nutzen, um KI-Vorhaben gezielt weiterzuentwickeln oder zu verwerfen
- Design-Thinking-Workshops zu KI-Themen strukturiert vorbereiten und durchführen
Anwendung auf reale Change- und KI-Vorhaben Im praktischen Teil führen die Teilnehmenden ein eigenes Veränderungs- oder KI-Vorhaben vollständig durch den Design-Thinking-Prozess und übernehmen dabei selbst die Moderation der Workshop-Situationen.
- Ein eigenes Veränderungs- oder KI-Vorhaben durch den vollständigen Design-Thinking-Prozess führen
- Interviews oder Beobachtungen zur Erfassung realer Nutzerbedürfnisse durchführen
- Eine Problemstellung aus mehreren Perspektiven beleuchten, bevor Lösungen entwickelt werden
- In einer Ideenfindungsphase mehrere unterschiedliche Lösungsansätze erarbeiten
- Einen einfachen Prototyp für eine Veränderungsschritt oder KI-Anwendung bauen
- Den Prototyp mit Beteiligten testen und Rückmeldungen strukturiert erfassen
- Aus Testergebnissen konkrete Anpassungen für das eigene Vorhaben ableiten
- Einen Design-Thinking-Workshop für eine Gruppe konzipieren und moderieren
- Kommunikationsmaterialien für ein Veränderungs- oder KI-Vorhaben entwickeln
- Widerstände oder offene Fragen aus der Gruppe methodisch aufgreifen
- Die Ergebnisse eines Design-Thinking-Zyklus für Entscheidungsträger aufbereiten
- Den eigenen Moderationsstil anhand von Rückmeldungen aus der Gruppe weiterentwickeln
Die vier inhaltlichen Blöcke sind bewusst so angelegt, dass die Design-Thinking-Methodik nicht abstrakt bleibt, sondern durchgehend an den beiden Praxisfeldern Veränderung und Künstliche Intelligenz erprobt wird. Wer den Prozess einmal an einem Change-Vorhaben und einmal an einem KI-Thema durchlaufen hat, erkennt die Methodik in ihrer eigentlichen Stärke: als flexibles Vorgehen, das sich auf ganz unterschiedliche Problemstellungen übertragen lässt. Damit unterscheidet sich der Kurs von reinen Kreativitätstrainings: Es geht nicht um Ideenfindung als Selbstzweck, sondern um die methodische Verbindung von Nutzerperspektive, Veränderungskompetenz und einem realistischen Verständnis dessen, was Künstliche Intelligenz in Organisationen leisten kann und wo ihre Grenzen liegen.
Lernziele:
- Den Design-Thinking-Prozess von der Nutzerperspektive bis zum getesteten Prototyp strukturiert durchlaufen
- Methoden zur Bedürfniserhebung und Perspektivübernahme in Veränderungs- und KI-Projekten einsetzen
- Problemstellungen aus Nutzersicht präzise formulieren, statt vorschnell zu Lösungen zu springen
- Ideenfindungstechniken zur Entwicklung mehrerer Lösungsansätze anwenden
- Prototypen für Veränderungsschritte oder KI-gestützte Lösungen schnell und iterativ entwickeln
- Grundprinzipien organisationaler Veränderungsprozesse einordnen und auf reale Vorhaben beziehen
- Widerstände und Unsicherheiten in Veränderungsprozessen erkennen und methodisch begegnen
- Grundlegende Funktionsweisen und Einsatzfelder Künstlicher Intelligenz in Organisationen einordnen
- Chancen und Grenzen von KI-Anwendungen realistisch einschätzen
- Verantwortungsvollen, nachvollziehbaren Umgang mit KI-gestützten Lösungen einordnen
- Design-Thinking-Workshops für Veränderungs- oder KI-Vorhaben eigenständig konzipieren und moderieren
- Ergebnisse aus Design-Thinking-Prozessen so aufbereiten, dass sie in reale Entscheidungen einfließen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs eignet sich für Personen, die bereits über erste Erfahrungen im Bereich Design Thinking verfügen und diese um fundierte Methodik sowie um die Anwendungsfelder Veränderungsmanagement und Künstliche Intelligenz erweitern möchten. Angesprochen sind insbesondere Rollen, in denen Innovations- und Veränderungsvorhaben nicht nur begleitet, sondern aktiv gestaltet und moderiert werden.
- Change- und Innovationsmanager:innen, die ihre methodische Grundlage erweitern möchten
- Projektleiter:innen, die Design Thinking gezielt für Veränderungs- oder KI-Vorhaben einsetzen wollen
- Fach- und Führungskräfte, die KI-Einführungsprojekte nutzerzentriert gestalten möchten
- Personen mit Design-Thinking-Vorerfahrung, die diese methodisch vertiefen möchten
- Moderator:innen von Workshops, die ihr Methodenrepertoire für Veränderungs- und KI-Themen erweitern möchten
Vorausgesetzt wird die Fähigkeit, selbstständig und konzeptionell zu arbeiten, da die praktischen Übungen eigenständige Planung und Durchführung erfordern. Zudem sind sehr gute Deutschkenntnisse erforderlich, da die Inhalte sprachlich anspruchsvoll und diskursiv vermittelt werden. Erste Erfahrungen mit Design Thinking sind hilfreich, um die vermittelte Methodik gezielt zu vertiefen, jedoch keine zwingende Voraussetzung. Vorkenntnisse in Change-Management oder Künstlicher Intelligenz werden nicht vorausgesetzt, da beide Themenfelder im Kurs von Grund auf eingeführt werden.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs verbindet E-Learning-Einheiten mit interaktiven Workshop-Formaten, in denen die Design-Thinking-Methodik unmittelbar an eigenen Fallbeispielen erprobt wird. Statt reiner Wissensvermittlung stehen Übungen im Vordergrund, in denen Teilnehmende selbst durch die einzelnen Phasen des Prozesses gehen – von der Bedürfniserhebung bis zum Prototypentest. Diskussion und Rückschau in der Gruppe ergänzen die individuelle Bearbeitung eigener Vorhaben.
Der Kurs ist modular aufgebaut und verbindet die Design-Thinking-Grundlagen mit den beiden Anwendungsfeldern Veränderungsmanagement und Künstliche Intelligenz in aufeinander aufbauenden Einheiten. Durchgängig ist der Aufbau vom methodischen Fundament über die beiden Praxisfelder bis zur Anwendung auf eigene Vorhaben, wobei E-Learning-Phasen und Workshop-Termine sich abwechseln.
Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer Teilnahmebescheinigung im Bereich Design Thinking ab. Ergänzend werden erworbene E-Learning-Kompetenzen sowie weitere im Kurs entwickelte Soft Skills dokumentiert. Es handelt sich nicht um eine extern akkreditierte Zertifizierung, sondern um einen trägerseitigen Nachweis der erarbeiteten methodischen und persönlichen Kompetenzen.
Nutzen & Perspektiven
Veränderungsprozesse und KI-Einführungen scheitern in der Praxis selten an der Technik allein, sondern häufig daran, dass die Perspektive der Betroffenen zu spät oder gar nicht einbezogen wird. Design Thinking setzt genau hier an, indem es die Nutzerperspektive von Beginn an in den Mittelpunkt stellt – ein Ansatz, der sich auf Veränderungsvorhaben ebenso übertragen lässt wie auf die Einführung KI-gestützter Lösungen. Der Mehrwert dieses Kurses liegt in der doppelten Anwendung derselben Methodik: Wer den Design-Thinking-Prozess einmal für ein Veränderungsvorhaben und einmal für ein KI-Thema durchlaufen hat, verfügt über ein Werkzeug, das sich flexibel auf künftige Projekte übertragen lässt, statt an ein einzelnes Themenfeld gebunden zu sein. Für die berufliche Praxis bedeutet das eine erweiterte Rolle in Innovationsprojekten: Statt Veränderung oder KI-Einführung rein fachlich zu begleiten, können Teilnehmende nach dem Kurs den gesamten Prozess von der Bedürfniserhebung bis zum getesteten Prototyp methodisch führen und moderieren.
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Arbeitsmarkt-Report
Kaufmännische Sachbearbeitung verlagert sich Richtung digitale Prozesse (DATEV-, SAP-, Salesforce-Kenntnisse). Wer klassische Buchhaltung mit ERP/Tool-Wissen kombiniert, ist überdurchschnittlich gefragt; Reine Routine-Sachbearbeitung verliert.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Buchhalter/Buchhalterin96.577 Stellen
- Projektleiter/in50.106 Stellen
- KI-Manager/KI-Managerin267 Stellen
- Change Manager/in219 Stellen
- Change-Manager/Change-Managerin142 Stellen
- Innovationsmanager/in118 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Vorerfahrung mit Design Thinking?
Erste Erfahrungen sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Der Kurs richtet sich explizit auch an Personen, die ihre bisherigen Kenntnisse um fundierte Methodik erweitern möchten.
Muss ich technisches Vorwissen zu Künstlicher Intelligenz mitbringen?
Nein. Die Grundlagen Künstlicher Intelligenz werden im Kurs von Grund auf eingeführt, mit Fokus auf Einsatzfelder, Chancen und Grenzen statt auf technische Implementierung.
Wie hängen Change Management und Künstliche Intelligenz in diesem Kurs zusammen?
Beide Themenfelder werden über dieselbe Methodik bearbeitet: Design Thinking. Die Teilnehmenden durchlaufen den Design-Thinking-Prozess einmal an einem Veränderungsvorhaben und einmal an einem KI-Thema.
Welchen Abschluss erhalte ich?
Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer Teilnahmebescheinigung im Bereich Design Thinking ab. Zusätzlich werden erworbene E-Learning-Kompetenzen und weitere Soft Skills dokumentiert.
In welcher Form wird der Kurs durchgeführt?
Der Kurs kombiniert E-Learning-Einheiten mit interaktiven Workshops, in denen die Design-Thinking-Methodik unmittelbar an eigenen Fallbeispielen erprobt wird.