Data Science & KI
projektmanagement

KI-Strategie & Design Thinking: Weiterbildung

Weiterbildung zu KI-Grundlagen und Digitalstrategie mit Schwerpunkt Design Thinking: nutzerzentrierte Innovationsprozesse, Prototyping und die Umsetzung digitaler Lösungen.

Auf einen Blick

DauerMeist TeilzeitØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Digitale Innovation gelingt selten allein durch neue Technologie - sie braucht auch eine Methodik, mit der sich Ideen nutzerzentriert entwickeln und erproben lassen. Diese Weiterbildung verbindet die Grundlagen der Künstlichen Intelligenz und der Digitalstrategie mit dem Design-Thinking-Ansatz als kreativer Problemlösungsmethode. Teilnehmende lernen einerseits, wie KI-Werkzeuge im Projekt- und Innovationskontext eingesetzt werden und wie digitale Transformationskonzepte aufgebaut sind, andererseits, wie sich der Design-Thinking-Prozess von der Problemdefinition über Prototyping bis zur Umsetzung nutzerzentriert gestalten lässt.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 10.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

31

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 3 erfassten Orten

Regionen

1 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerinternes Zertifikat / Teilnahmebescheinigung KI-Strategie

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • 1.000–5.000 €

Häufige Kursorte

  • Stuttgart
  • Metzingen
  • Karlsruhe

Bundesländer

  • Baden-Württemberg

Vermittelte Kompetenzen

  • Design Thinking
  • Prototyping
  • KI-Grundlagen
  • Digitalstrategie
  • Nutzerzentriertes Denken
  • Visualisierung
  • Digitale Transformation

Zugeordnete Zielberufe

  • Informatik (weiterführend)43.854 Stellen/12 Mon.
  • Fachassistent/Fachassistentin Digitalisierung und IT-Prozesse4.568 Stellen/12 Mon.
  • KI-Manager/KI-Managerin267 Stellen/12 Mon.
  • Chief-Digital-Officer13 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 31 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Das erste Modul führt in die Grundbegriffe der Künstlichen Intelligenz ein und schafft ein gemeinsames Verständnis, bevor es um konkrete Anwendungen geht.

  • Klärung zentraler Begrifflichkeiten im Bereich Künstliche Intelligenz
  • Einordnung von KI: Chancen, Risiken und Grenzen
  • Unterscheidung verschiedener KI-Ansätze und ihrer Einsatzfelder
  • Vorstellung ausgewählter KI-Tools für den Projekteinsatz
  • Kritische Auseinandersetzung mit den Grenzen aktueller KI-Systeme
  • Einordnung von KI als einem von mehreren Bausteinen der Digitalstrategie

Das zweite Modul behandelt Digitalstrategie und digitale Transformation als organisatorischen Rahmen, in den KI und neue Methoden eingebettet werden.

  • Aufbau von Transformationskonzepten für digitale Vorhaben
  • Bausteine einer Digitalstrategie und digitaler Prozesse
  • Planung der digitalen Transformation in einzelnen Umsetzungsschritten
  • Begleitung der Implementierung digitaler Lösungen im Projektverlauf
  • Einordnung von KI-Einsatzfeldern entlang verschiedener Projektphasen
  • Verknüpfung strategischer Ziele mit operativen Digitalisierungsschritten

Im dritten Modul steht der Design-Thinking-Prozess selbst im Zentrum, mit seinen Phasen von der Problemdefinition bis zur Lösungsidee.

  • Ablauf und Phasen des Design-Thinking-Prozesses im Detail
  • Nutzerzentriertes Denken als Ausgangspunkt für Innovationsprozesse
  • Techniken zur Beobachtung und zum Verständnis von Nutzerbedürfnissen
  • Problemorientiertes Denken in einer offenen, kreativen Arbeitsatmosphäre
  • Methoden zur Ideengenerierung innerhalb von Design-Thinking-Teams
  • Bewertung und Auswahl vielversprechender Lösungsansätze

Das vierte Modul widmet sich Prototyping, Visualisierung und der Umsetzung von Design-Thinking-Ergebnissen in konkrete digitale Lösungen.

  • Iterative Entwicklung von Prototypen auf Basis erster Ideen
  • Einholen und Einarbeiten von Nutzerfeedback in mehreren Zyklen
  • Auswahl geeigneter Visualisierungskonzepte für Lösungsideen
  • Übergang vom Prototyp zur Implementierung einer digitalen Lösung
  • Einsatz von Design Thinking als Motor für digitale Innovation
  • Verbindung von Design-Thinking-Ergebnissen mit strategischen Digitalisierungszielen

Im Praxisteil wenden die Teilnehmenden den Design-Thinking-Prozess auf ein eigenes digitales Beispielvorhaben an und verknüpfen dabei KI-Grundlagen mit kreativer Methodik.

  • Formulierung einer konkreten Problemstellung für ein digitales Vorhaben
  • Durchführung von Nutzerinterviews oder -beobachtungen zu einem Beispielfall
  • Erarbeitung von Nutzerprofilen (Personas) für die Problemstellung
  • Ideenfindung in einer moderierten Kreativphase
  • Bau eines einfachen Prototyps für die favorisierte Lösungsidee
  • Einholen von strukturiertem Feedback zum Prototyp
  • Überarbeitung des Prototyps auf Basis des erhaltenen Feedbacks
  • Prüfung, an welcher Stelle der Lösung KI-Tools sinnvoll unterstützen können
  • Visualisierung der finalen Lösungsidee für eine Präsentation
  • Einordnung der Lösungsidee in ein Digitalstrategie-Rahmenwerk
  • Diskussion von Chancen und Grenzen der eingesetzten KI-Komponente
  • Ableitung nächster Schritte für eine mögliche Umsetzung

Die vier Module sind so angelegt, dass KI- und Digitalstrategie-Grundlagen nicht isoliert stehen, sondern im Design-Thinking-Prozess praktisch angewendet werden. So entsteht ein Verständnis dafür, wie technologisches Wissen und kreative Methodik bei der Entwicklung digitaler Lösungen zusammenwirken. Statt KI von vornherein als vorgegebene Lösung zu behandeln, lernen die Teilnehmenden, sie als eine von mehreren Optionen zu betrachten, die erst im Lauf des Design-Thinking-Prozesses auf ihre Eignung geprüft wird. Am Ende der Weiterbildung können die Teilnehmenden ein digitales Vorhaben von der ersten Problemdefinition über die Prototypenentwicklung bis zur visualisierten Lösungsidee selbstständig begleiten und dabei einschätzen, an welchen Stellen KI-Werkzeuge sinnvoll eingesetzt werden können.

Lernziele:

  • Zentrale Begriffe und Konzepte der Künstlichen Intelligenz einordnen
  • Chancen, Risiken und Grenzen von KI-Anwendungen einschätzen
  • KI-Tools für konkrete Einsatzfelder im Projektmanagement auswählen
  • Transformationskonzepte für digitale Vorhaben strukturiert entwickeln
  • Elemente einer Digitalstrategie und digitaler Prozesse unterscheiden
  • Schritte der digitalen Transformation planen und deren Umsetzung begleiten
  • Den Design-Thinking-Prozess in seinen einzelnen Phasen anwenden
  • Nutzerzentriertes Denken für die Entwicklung digitaler Lösungen einsetzen
  • Probleme in einer offenen, kreativen Arbeitsatmosphäre neu formulieren
  • Prototypen iterativ entwickeln und anhand von Feedback verbessern
  • Lösungen mittels geeigneter Visualisierungskonzepte greifbar machen
  • Design Thinking gezielt als Methodik für digitale Innovationsvorhaben nutzen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Die Weiterbildung richtet sich an Fach- und Führungskräfte sowie an alle, die digitale Transformationsprozesse aktiv mitgestalten möchten - insbesondere in den Bereichen Digitalisierung, Business Development, Innovation, strategisches Management und Marketing.

  • Fach- und Führungskräfte mit Aufgaben im Bereich digitaler Transformation
  • Personen aus Business Development, Innovationsmanagement oder Marketing
  • Strategisch arbeitende Mitarbeitende, die Digitalisierungsvorhaben mitgestalten
  • Quereinsteigende ohne Vorkenntnisse, die KI praxisnah verstehen möchten
  • Personen mit Interesse an kreativen Methoden wie Design Thinking
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme werden sehr gute Deutschkenntnisse vorausgesetzt, da sowohl die KI-theoretischen Inhalte als auch die Design-Thinking-Übungen ein sicheres Verständnis komplexer Zusammenhänge erfordern. Erwartet wird zudem die Fähigkeit, selbstständig und konzeptionell zu arbeiten, etwa bei der Entwicklung eigener Lösungsideen im Praxisteil. Spezifische Vorkenntnisse in KI oder Design Thinking sind nicht erforderlich, da beide Themenfelder von Grund auf vermittelt werden.

Ablauf & Abschluss

Der Unterricht ist als Combined Learning organisiert und findet mehrheitlich in Teilzeit statt, ergänzt um einzelne Vollzeitphasen. Theoretische Einheiten zu KI-Grundlagen und Digitalstrategie wechseln sich mit workshopartigen Design-Thinking-Übungen ab, in denen Ideen in Kleingruppen entwickelt, visualisiert und als Prototyp umgesetzt werden. Die Teilzeitstruktur ermöglicht es, die kreativen Übungsphasen mit ausreichend Abstand zwischen den Terminen zu vertiefen und eigene Ideen zwischenzeitlich weiterzuentwickeln.

Der zeitliche Rahmen ist mehrheitlich in Teilzeit angelegt, ergänzt um einzelne Vollzeitabschnitte. Der Umfang ist so bemessen, dass sowohl die KI- und Digitalstrategie-Grundlagen als auch der mehrphasige Design-Thinking-Prozess mit Prototyping ausreichend Raum erhalten, um von der Problemdefinition bis zur visualisierten Lösungsidee zu gelangen.

Am Ende steht ein trägerinternes Zertifikat beziehungsweise eine Teilnahmebescheinigung mit dem Themenschwerpunkt KI-Strategie, die die behandelten Inhalte aus KI-Grundlagen, Digitalstrategie und Design Thinking dokumentiert. Diese Bestätigung wird vom Kursanbieter selbst ausgestellt und ist von einer extern abgenommenen Zertifizierungsprüfung zu unterscheiden.

Nutzen & Perspektiven

Design Thinking und KI-Grundlagen werden in vielen Weiterbildungsangeboten getrennt behandelt - hier treffen beide Themenfelder gezielt aufeinander. Teilnehmende lernen nicht nur, was KI leisten kann und wo ihre Grenzen liegen, sondern auch, wie sich daraus resultierende Ideen mit einer erprobten kreativen Methodik strukturiert entwickeln und testen lassen. Der Design-Thinking-Prozess bietet dabei ein Werkzeug, das weit über KI-Projekte hinaus einsetzbar ist: Nutzerzentriertes Denken, iteratives Prototyping und die Visualisierung von Lösungsideen sind Fähigkeiten, die in praktisch jedem Innovationsvorhaben gefragt sind - unabhängig davon, ob am Ende eine KI-Komponente steht oder nicht. Wer diese Methodik einmal an einem eigenen Beispiel durchlaufen hat, kann sie auf andere Problemstellungen im beruflichen Alltag übertragen, ohne bei jedem neuen Vorhaben wieder bei null anzufangen. Für die berufliche Praxis eröffnet diese Kombination Perspektiven in Richtung Innovationsmanagement, digitaler Transformation oder strategischer Projektarbeit. Wer KI-Grundlagen mit der Fähigkeit verbindet, Lösungsideen nutzerzentriert zu entwickeln und zu visualisieren, bringt eine Kompetenz mit, die in Unternehmen zunehmend für die Gestaltung digitaler Vorhaben gesucht wird.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Informatik (weiterführend)
    43.854 Stellen
  • Fachassistent/Fachassistentin Digitalisierung und IT-Prozesse
    4.568 Stellen
  • KI-Manager/KI-Managerin
    267 Stellen
  • Chief-Digital-Officer
    13 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Vorkenntnisse in KI oder Design Thinking?

Nein, beide Themenfelder werden von Grund auf vermittelt. Vorausgesetzt werden sehr gute Deutschkenntnisse und die Fähigkeit, selbstständig und konzeptionell zu arbeiten.

Wie hängen KI-Grundlagen und Design Thinking in diesem Kurs zusammen?

Die KI- und Digitalstrategie-Grundlagen liefern das inhaltliche Fundament, der Design-Thinking-Prozess die Methodik, mit der daraus im Praxisteil eine konkrete, visualisierte Lösungsidee entwickelt wird.

In welcher Form findet die Weiterbildung statt?

Sie wird im Combined-Learning-Format überwiegend in Teilzeit durchgeführt, mit einzelnen Vollzeitphasen und einem Wechsel aus Theorieeinheiten und Design-Thinking-Workshops.

Was entsteht im praktischen Teil der Weiterbildung?

Teilnehmende durchlaufen den Design-Thinking-Prozess anhand eines eigenen digitalen Beispielvorhabens - von der Problemdefinition über einen Prototyp bis zur visualisierten Lösungsidee.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat beziehungsweise eine Teilnahmebescheinigung zum Themenschwerpunkt KI-Strategie.