Data Science & KI
projektmanagement

KI-Produkte entwickeln mit Design Thinking – Weiterbildung

Design-Thinking-Methodik für die Entwicklung KI-gestützter Produkte und Innovationen: von der Nutzerbedürfniserhebung über Prototyping bis zur Rolle als Design Thinking Coach.

Auf einen Blick

DauerModularer Aufbau mit EØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Neue KI-gestützte Produkte scheitern selten an der Technologie, sondern häufig daran, dass sie an den tatsächlichen Bedürfnissen der Nutzenden vorbeientwickelt werden. Dieser Kurs vermittelt, wie sich die Design-Thinking-Methodik gezielt auf die Entwicklung KI-gestützter Produkte und Innovationen anwenden lässt – von der ersten Nutzerbeobachtung über die Ideenfindung bis zum getesteten Prototyp. Teilnehmende mit Vorerfahrung im Design Thinking erweitern ihre Methodik um den gezielten Umgang mit KI als Innovationstreiber und bereiten sich auf Rollen als Innovationsmanager:in oder Design Thinking Coach vor.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 12.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.

Anbieter

1

an 3 Standorten

Angebote

14

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 3 erfassten Orten

Regionen

1 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerinternes Zertifikat

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • 1.000–5.000 €

Häufige Kursorte

  • Stuttgart
  • Mannheim
  • Oftersheim

Bundesländer

  • Baden-Württemberg

Vermittelte Kompetenzen

  • Design Thinking
  • Künstliche Intelligenz
  • Prototyping
  • Nutzerforschung
  • Workshop-Moderation
  • Produktinnovation

Zugeordnete Zielberufe

  • Informatik (weiterführend)43.854 Stellen/12 Mon.
  • Projektmanager/in24.092 Stellen/12 Mon.
  • KI-Manager/KI-Managerin267 Stellen/12 Mon.
  • Innovationsmanager/in118 Stellen/12 Mon.
  • Design Thinking Coach

Datenbasis: 14 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

Kein Anbieter kann sich bei uns eine Platzierung oder Empfehlung kaufen.

So entstehen diese Daten · Fehler melden

Kursinhalte & Lernziele

Design-Thinking-Prozess für Produktinnovation Den Ausgangspunkt bildet der Design-Thinking-Prozess selbst, angewendet auf die Entwicklung neuer Produkte: von der ersten Beobachtung realer Nutzerbedürfnisse bis zum getesteten Prototyp.

  • Die Phasen des Design-Thinking-Prozesses von der Beobachtung bis zum Test nachvollziehen
  • Nutzerbedürfnisse durch Beobachtung und Interviews systematisch erheben
  • Problemstellungen für neue Produkte aus Nutzersicht präzise formulieren
  • Ideenfindungstechniken zur Entwicklung mehrerer Produktideen einsetzen
  • Erste, einfache Prototypen für Produktideen schnell entwickeln
  • Prototypen mit Nutzenden testen und Rückmeldungen auswerten

Künstliche Intelligenz als Innovationstreiber Dieser Block vermittelt ein realistisches Verständnis davon, wo Künstliche Intelligenz Produktideen tatsächlich voranbringt – und wo sie eher zusätzliche Komplexität ohne echten Nutzen schafft.

  • Grundbegriffe und Funktionsweisen Künstlicher Intelligenz für Produktideen einordnen
  • Typische Einsatzfelder von KI in neuen Produkten und Dienstleistungen kennenlernen
  • Chancen KI-gestützter Produktideen für konkrete Nutzerprobleme identifizieren
  • Grenzen und Risiken von KI-gestützten Produktideen realistisch einordnen
  • Kriterien entwickeln, wann KI eine Produktidee tatsächlich verbessert
  • Ethische und praktische Fragen beim Einsatz von KI in Produkten diskutieren

Prototyping KI-gestützter Produkte Im dritten Block verbinden die Teilnehmenden Nutzerzentrierung und KI-Potenzial konkret: Wie lässt sich eine KI-gestützte Produktidee schnell und kostengünstig prüfbar machen?

  • Nutzerbedürfnisse als Ausgangspunkt für KI-gestützte Prototypen definieren
  • Einfache Prototypen für KI-gestützte Produktideen ohne vollständige technische Umsetzung entwickeln
  • KI-Ideen frühzeitig mit potenziellen Nutzenden testen
  • Rückmeldungen aus Tests systematisch auswerten und in Prototypen einarbeiten
  • Fachliche und technische Perspektiven im Prototyping zusammenführen
  • Aus Testergebnissen fundierte Entscheidungen über die Weiterentwicklung ableiten

Die Rolle als Design Thinking Coach Der letzte inhaltliche Block bereitet gezielt auf die Moderationsrolle vor: Wie leitet man ein Innovationsteam durch den Design-Thinking-Prozess, statt selbst nur Teammitglied zu sein?

  • Design-Thinking-Workshops für Innovationsteams strukturiert vorbereiten
  • Unterschiedliche Teamrollen im Design-Thinking-Prozess anleiten und moderieren
  • Gruppendynamiken in Innovationsworkshops erkennen und konstruktiv nutzen
  • Interdisziplinäre Teams aus Fachbereich und Technik zusammenführen
  • Ergebnisse aus Design-Thinking-Zyklen für Entscheidungsträger aufbereiten
  • Die eigene Moderationsrolle im Innovationsprozess einordnen

Anwendung auf ein eigenes KI-Produktvorhaben Im praktischen Teil führen die Teilnehmenden ein eigenes KI-gestütztes Produktvorhaben vollständig durch den Design-Thinking-Prozess und übernehmen dabei selbst die Moderationsrolle.

  • Ein eigenes KI-gestütztes Produktvorhaben durch den vollständigen Design-Thinking-Prozess führen
  • Interviews oder Beobachtungen zur Erfassung realer Nutzerbedürfnisse durchführen
  • Eine Problemstellung für ein KI-gestütztes Produkt aus mehreren Perspektiven beleuchten
  • In einer Ideenfindungsphase mehrere Produktideen erarbeiten
  • Einen einfachen Prototyp für eine KI-gestützte Produktidee bauen
  • Den Prototyp mit potenziellen Nutzenden testen und Rückmeldungen erfassen
  • Aus Testergebnissen konkrete Anpassungen für die Produktidee ableiten
  • Einen Design-Thinking-Workshop für ein Innovationsteam konzipieren und moderieren
  • Unterschiedliche Teamrollen während des Workshops aktiv anleiten
  • Die Ergebnisse eines Design-Thinking-Zyklus für eine Produktentscheidung aufbereiten
  • Eine Empfehlung für die Weiterentwicklung oder Einstellung des Produktvorhabens formulieren
  • Den eigenen Moderationsstil anhand von Rückmeldungen aus der Gruppe weiterentwickeln

Die vier Blöcke folgen dem Weg eines KI-gestützten Produkts von der ersten Nutzerbeobachtung bis zur fundierten Entscheidung über die Weiterentwicklung: erst der Design-Thinking-Prozess als methodisches Fundament, dann ein realistisches Verständnis von KI als Innovationstreiber, anschließend das konkrete Prototyping und zuletzt die Fähigkeit, als Design Thinking Coach ganze Innovationsteams zu moderieren. Damit unterscheidet sich der Kurs deutlich von reinen Kreativitätstrainings oder technischen KI-Einführungen: Im Zentrum steht die Fähigkeit, Nutzerbedürfnisse, KI-Potenzial und Teammoderation zu einem tragfähigen Innovationsprozess zu verbinden.

Lernziele:

  • Den Design-Thinking-Prozess von der Nutzerbeobachtung bis zum getesteten Prototyp eigenständig anwenden
  • Nutzerbedürfnisse für KI-gestützte Produkte durch Beobachtung und Interviews erheben
  • Chancen Künstlicher Intelligenz für neue Produkte und Dienstleistungen identifizieren
  • Grenzen und Risiken von KI-gestützten Produktideen realistisch einschätzen
  • Ideenfindungstechniken zur Entwicklung KI-gestützter Produktideen einsetzen
  • Erste Prototypen für KI-gestützte Produktideen schnell und kostengünstig entwickeln
  • Prototypen mit potenziellen Nutzenden testen und Rückmeldungen systematisch auswerten
  • Design-Thinking-Workshops für Innovationsteams eigenständig konzipieren und moderieren
  • Als Design Thinking Coach unterschiedliche Teamrollen im Prozess anleiten
  • Interdisziplinäre Teams aus Fachbereich und Technik im Innovationsprozess zusammenführen
  • Ergebnisse aus Design-Thinking-Zyklen für Entscheidungen über KI-Produkte aufbereiten
  • Den gesamten Innovationsprozess von der ersten Beobachtung bis zur Produktentscheidung begleiten

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs eignet sich für Personen, die bereits über erste Erfahrungen im Bereich Design Thinking verfügen und diese gezielt auf die Entwicklung KI-gestützter Produkte anwenden möchten. Angesprochen sind insbesondere Rollen, in denen Innovationsprozesse nicht nur begleitet, sondern selbst moderiert und gestaltet werden.

  • Innovationsmanager:innen, die KI-gestützte Produktideen methodisch entwickeln möchten
  • Angehende Design Thinking Coaches mit Interesse an KI-Innovationsprojekten
  • Produktentwickler:innen, die Nutzerbedürfnisse stärker in KI-Produkte einbeziehen möchten
  • Projektmanager:innen, die Innovationsworkshops zu KI-Themen moderieren möchten
Voraussetzungen:

Vorausgesetzt wird die Fähigkeit, selbstständig und konzeptionell zu arbeiten, sowie sehr gute Deutschkenntnisse. Erste Erfahrungen mit Design Thinking sind hilfreich, um die vermittelte Methodik gezielt zu vertiefen, jedoch keine zwingende Voraussetzung. Vorkenntnisse in Künstlicher Intelligenz werden nicht vorausgesetzt, da die Grundlagen im Kurs eingeführt werden.

Ablauf & Abschluss

Der Kurs verbindet E-Learning-Einheiten mit interaktiven Workshop-Formaten, in denen die Design-Thinking-Methodik unmittelbar an eigenen KI-Produktideen erprobt wird. Im Zentrum stehen Prototyping und Nutzertests statt reiner Theorievermittlung, ergänzt um die praktische Vorbereitung auf die Moderationsrolle als Design Thinking Coach.

Der Kurs ist modular aufgebaut und führt vom Design-Thinking-Prozess über Künstliche Intelligenz als Innovationstreiber und praktisches Prototyping bis zur Moderationsrolle als Design Thinking Coach. E-Learning-Phasen wechseln sich mit Workshop-Terminen ab.

Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer Teilnahmebescheinigung im Bereich Design Thinking ab. Ergänzend werden erworbene E-Learning-Kompetenzen sowie weitere im Kurs entwickelte Soft Skills dokumentiert. Es handelt sich nicht um eine extern akkreditierte Zertifizierung, sondern um einen trägerseitigen Nachweis der erarbeiteten methodischen Kompetenzen.

Nutzen & Perspektiven

KI-gestützte Produkte scheitern in der Praxis seltener an der Technologie als an einer Idee, die an den tatsächlichen Bedürfnissen der Nutzenden vorbeientwickelt wurde. Design Thinking setzt genau hier an, indem es die Nutzerperspektive von der ersten Beobachtung an in den Mittelpunkt der Produktentwicklung stellt. Der Mehrwert dieses Kurses liegt in der klaren Ausrichtung auf Produktinnovation: Statt Design Thinking allgemein zu vermitteln, zeigt der Kurs konkret, wie sich die Methodik auf KI-gestützte Produktideen anwenden lässt – von der Nutzerbeobachtung über das Prototyping bis zur moderierten Teamentscheidung. Für die berufliche Praxis bedeutet das eine erweiterte Rolle in Innovationsprojekten: Wer KI-Produktideen nicht nur fachlich einschätzen, sondern auch den zugehörigen Design-Thinking-Prozess als Coach moderieren kann, übernimmt eine Doppelrolle, die in innovationsgetriebenen Teams zunehmend gefragt ist.

Welche Förderung passt zu dir?

Finde in 30 Sekunden heraus, ob dir ein Bildungsgutschein oder andere Zuschüsse zustehen. Kostenlos & ohne Anmeldung.

Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Informatik (weiterführend)
    43.854 Stellen
  • Projektmanager/in
    24.092 Stellen
  • KI-Manager/KI-Managerin
    267 Stellen
  • Innovationsmanager/in
    118 Stellen
  • Design Thinking Coach
    0 Stellen

Unverbindliche Anfrage

Wir vergleichen passende Anbieter nach Region und Förderfähigkeit und melden uns in Kürze mit kostenlosen Kurs-Optionen.

Angaben ergänzen (optional) – für ein genaueres Angebot

Kostenlos & unverbindlich · Daten sind sicher

Verwandte Kurse & Alternativen

30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Worin unterscheidet sich dieser Kurs von einem allgemeinen Design-Thinking-Kurs?

Der Kurs wendet die Design-Thinking-Methodik gezielt auf die Entwicklung KI-gestützter Produkte und Innovationen an, inklusive der praktischen Vorbereitung auf die Moderationsrolle als Design Thinking Coach.

Muss ich technisches Vorwissen zu Künstlicher Intelligenz mitbringen?

Nein, die Grundlagen Künstlicher Intelligenz werden im Kurs von Grund auf eingeführt, mit Fokus auf Einsatzfelder für neue Produkte statt auf technische Implementierung.

Was bedeutet die Rolle als Design Thinking Coach in diesem Kurs?

Ein eigener Kursblock bereitet darauf vor, Design-Thinking-Workshops für Innovationsteams zu konzipieren und zu moderieren, statt selbst nur als Teammitglied an einem Prozess teilzunehmen.

Brauche ich Vorerfahrung mit Design Thinking?

Erste Erfahrungen sind hilfreich, aber keine Voraussetzung. Der Kurs richtet sich auch an Personen, die ihre bisherigen Kenntnisse gezielt auf KI-Produktinnovation anwenden möchten.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine Teilnahmebescheinigung im Bereich Design Thinking, ergänzt um den Nachweis erworbener E-Learning-Kompetenzen und weiterer Soft Skills.