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Deep Learning Grundlagen: Computer Vision – Weiterbildung

Einstieg in Deep Learning mit klarem Fokus auf Computer Vision: Bilddaten aufbereiten, Convolutional Neural Networks trainieren und für Klassifikation, Objekterkennung sowie Segmentierung einsetzen.

Redaktion: Kursweg Redaktion · Inhalt aktualisiert:

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Kurzantworten zum Kurs

Einordnung: Software- & Praxistraining

Wie lange dauert der Kurs?
Der Kurs ist modular aufgebaut und deckt vier inhaltlich aufeinander aufbauende Themenblöcke ab, von der Datenvorbereitung bis zur praktischen CNN-Anwendung. Der zeitliche Umfang richtet sich nach der individuellen Durchführung über den jeweiligen Kursanbieter; wesentlich ist die durchgängige… Details
Welcher Abschluss ist vorgesehen?
Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab, das die erfolgreiche Teilnahme sowie die erworbenen Kompetenzen im Bereich Deep Learning und Computer Vision dokumentiert. Je nach Kursanbieter ist der Abschluss mit einer Prüfung verbunden, in der die praktische Anwendung von CNNs und die… Details
Welche Voraussetzungen gelten?
Formale Abschlüsse werden für die Teilnahme nicht vorausgesetzt. Hilfreich sind grundlegende PC-Kenntnisse sowie Interesse an Daten, Modellen und analytischen Fragestellungen. Vorkenntnisse in Mathematik, Statistik oder Programmierung erleichtern den Einstieg, sind jedoch keine zwingende… Details

Worum geht es in diesem Kurs?

Bilder sind eine der anspruchsvollsten Datenformen für maschinelles Lernen, denn Muster, Kanten und Objekte müssen aus Pixelwerten erst herausgearbeitet werden. Dieser Kurs führt gezielt in diesen Bereich ein: Teilnehmende lernen, wie große Bilddatensätze strukturiert aufbereitet werden, wie Convolutional Neural Networks funktionieren und wie sie für konkrete Computer-Vision-Aufgaben wie Bildklassifikation, Objekterkennung und Segmentierung trainiert und bewertet werden. Der Weg führt von der Datenaufbereitung über die Modellarchitektur bis zur praktischen Anwendung mit Transfer Learning.

Was lernst du in diesem Kurs?

Der Kurs ist in vier aufeinander aufbauende Themenblöcke gegliedert, die von der Datengrundlage bis zur fertigen Computer-Vision-Anwendung führen.

Lernziele:

  • Verstehen, warum visuelle Daten andere Verarbeitungsmethoden erfordern als tabellarische oder textbasierte Daten
  • Große Bilddatensätze mit SQL strukturiert abfragen, verknüpfen und für das Modelltraining aufbereiten
  • Trainingsdaten aus relationalen Quellen mittels Joins und Aggregationen zusammenstellen
  • Trainingsmetriken und Modellverläufe mit Power BI auswerten und visuell aufbereiten
  • Interaktive Dashboards mit DAX-Funktionen zur Darstellung von Modellgüte und Verlustfunktionen erstellen
  • Automatisierte Datenpipelines für die Verarbeitung umfangreicher Bilddaten aufbauen
  • Explorative Analysen und Feature Engineering auf Bilddaten anwenden
  • Den Aufbau und die Funktionsweise von Convolutional Neural Networks (CNNs) nachvollziehen
  • Modelle für Klassifikationsaufgaben trainieren und deren Vorhersagequalität bewerten
  • Grundprinzipien der Objekterkennung und Bildsegmentierung praktisch anwenden
  • Verschiedene Modellvarianten systematisch vergleichen und evaluieren
  • Transfer Learning nutzen, um mit vortrainierten Netzen schneller zu belastbaren Ergebnissen zu kommen

Für wen ist der Kurs geeignet?

Der Kurs richtet sich an Einsteiger:innen, Quereinsteiger:innen und beruflich Interessierte, die sich gezielt in den Bereich Computer Vision einarbeiten möchten, ohne bereits über tiefgehende Vorkenntnisse in Deep Learning zu verfügen.

  • Personen, die eine berufliche Neuorientierung in Richtung Data Science oder KI anstreben
  • Fachkräfte aus analytischen oder technischen Bereichen, die ihr Profil um Bildverarbeitung erweitern möchten
  • Interessierte an Forschung, Reporting oder datengetriebenen Fragestellungen mit visuellem Bezug
  • Berufstätige, die neuronale Netze praxisnah kennenlernen und im eigenen Arbeitsumfeld einsetzen wollen
Voraussetzungen:

Formale Abschlüsse werden für die Teilnahme nicht vorausgesetzt. Hilfreich sind grundlegende PC-Kenntnisse sowie Interesse an Daten, Modellen und analytischen Fragestellungen. Vorkenntnisse in Mathematik, Statistik oder Programmierung erleichtern den Einstieg, sind jedoch keine zwingende Voraussetzung, da die entsprechenden Grundlagen im Kursverlauf mit aufgebaut werden. Wer bereits erste Berührungspunkte mit SQL oder Datenanalyse hatte, profitiert davon, muss aber keine Vorerfahrung mitbringen.

Wie läuft der Kurs ab und welchen Abschluss gibt es?

Der Kurs verbindet die Vermittlung von Konzepten mit unmittelbarer praktischer Anwendung an echten Bilddatensätzen. Theoretische Grundlagen zu Datenstrukturen, Feature Engineering und CNN-Architekturen werden jeweils direkt im Anschluss in Übungen umgesetzt, sodass Gelerntes nicht abstrakt bleibt. Die Bearbeitung von SQL-Abfragen, Power-BI-Dashboards und Modelltraining erfolgt schrittweise, sodass auch Teilnehmende ohne Vorerfahrung im eigenen Tempo mitkommen. Ergebnisse aus einem Themenblock fließen jeweils als Grundlage in den nächsten ein.

Der Kurs ist modular aufgebaut und deckt vier inhaltlich aufeinander aufbauende Themenblöcke ab, von der Datenvorbereitung bis zur praktischen CNN-Anwendung. Der zeitliche Umfang richtet sich nach der individuellen Durchführung über den jeweiligen Kursanbieter; wesentlich ist die durchgängige Kombination aus Konzeptvermittlung und praktischer Umsetzung in jedem Themenblock.

Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab, das die erfolgreiche Teilnahme sowie die erworbenen Kompetenzen im Bereich Deep Learning und Computer Vision dokumentiert. Je nach Kursanbieter ist der Abschluss mit einer Prüfung verbunden, in der die praktische Anwendung von CNNs und die zugrunde liegenden Datenverarbeitungsschritte nachgewiesen werden. Es handelt sich nicht um eine staatliche oder herstellerseitige Zertifizierung, sondern um eine qualifizierte Bestätigung der im Kurs erworbenen Kenntnisse.

Welche beruflichen Perspektiven bietet der Kurs?

Wer diesen Kurs abschließt, versteht nicht nur die Theorie hinter Convolutional Neural Networks, sondern hat den kompletten Weg von der Rohdatenaufbereitung bis zur einsatzfähigen Bildklassifikation praktisch durchlaufen. Diese Kombination aus Datenmanagement, Analyse und Modellierung ist gerade im Bereich Computer Vision entscheidend, da die Qualität der Trainingsdaten oft über Erfolg oder Misserfolg eines Modells entscheidet. Die erworbenen Fähigkeiten lassen sich unmittelbar auf reale Anwendungsfälle übertragen, etwa in der Qualitätskontrolle, der medizinischen Bildanalyse, der automatisierten Dokumentenverarbeitung oder der Objekterkennung in Produktionsumgebungen. Wer bereits im analytischen oder technischen Umfeld arbeitet, kann das neu erworbene Wissen über CNNs, Transfer Learning und Modellbewertung direkt in bestehende Projekte einbringen. Darüber hinaus bildet der Kurs eine solide Grundlage für die Vertiefung in speziellere Bereiche der Bildverarbeitung, etwa Objekterkennung in Echtzeitsystemen oder komplexere Segmentierungsverfahren. Die im Kurs vermittelte Systematik aus Datenaufbereitung, Feature Engineering, Modelltraining und Evaluation lässt sich als wiederkehrendes Vorgehen auf zukünftige Computer-Vision-Projekte übertragen.

Modul 1: Datenvorbereitung und -management für Bilddaten

Bevor ein neuronales Netz überhaupt trainiert werden kann, müssen Bilddaten strukturiert vorliegen. Dieses Modul vermittelt, wie große Bildbestände mit SQL durchsucht, gefiltert und für das Training organisiert werden.

  • Aufbau relationaler Strukturen für umfangreiche Bilddatensätze
  • Formulierung optimierter SQL-Abfragen für die Trainingsdatenauswahl
  • Einsatz von Joins zur Verknüpfung von Bildmetadaten mit Label-Informationen
  • Aggregationsfunktionen zur Zusammenfassung und Prüfung von Datenbeständen
  • Aufbau automatisierter Datenpipelines für wiederkehrende Verarbeitungsschritte
  • Etablierung standardisierter Workflows zur Steigerung von Datenqualität und Reproduzierbarkeit

Modul 2: Analyse und Feature Engineering auf visuellen Daten

Nicht jedes Pixel trägt gleich viel Information. Dieses Modul zeigt, wie relevante Bildmerkmale identifiziert und für das Modelltraining nutzbar gemacht werden.

  • Explorative Datenanalyse zur Einschätzung von Bildqualität und Klassenverteilung
  • Anwendung statistischer Methoden zur Beschreibung von Bildmerkmalen
  • Feature-Engineering-Techniken zur Herausarbeitung bildbasierter Merkmale
  • Bewertung, welche Bildinformationen die Trainingsleistung tatsächlich verbessern
  • Zusammenhang zwischen Merkmalsauswahl und Modellarchitektur nachvollziehen
  • Vorbereitung der aufbereiteten Daten für den Einsatz in Convolutional Neural Networks

Modul 3: Monitoring und Visualisierung von Trainingsverläufen

Ein Modelltraining liefert kontinuierlich Kennzahlen, die richtig gelesen werden müssen. Dieses Modul vermittelt, wie Trainingsmetriken mit Power BI sichtbar gemacht werden.

  • Aufbau interaktiver Dashboards zur Darstellung von Verlustfunktionen und Genauigkeit
  • Einsatz von DAX-Funktionen zur Berechnung abgeleiteter Trainingskennzahlen
  • Vergleich mehrerer Trainingsläufe anhand visualisierter Verlaufskurven
  • Identifikation von Überanpassung (Overfitting) anhand von Trainings- und Validierungskurven
  • Aufbereitung von Ergebnissen für Berichte und Entscheidungsgrundlagen
  • Nutzung der Visualisierung zur gezielten Steuerung weiterer Trainingsdurchläufe

Modul 4: Praktische Anwendung mit Convolutional Neural Networks

Im praxisorientierten Kernmodul werden die vorbereiteten Daten tatsächlich in Modelle überführt. Der Schwerpunkt liegt auf CNN-Architekturen und ihrer Anwendung auf klassische Computer-Vision-Aufgaben.

  • Aufbau und Funktionsweise von Convolutional Neural Networks im Detail
  • Einsatz von Faltungsschichten, Pooling und Aktivierungsfunktionen
  • Training von Modellen für Bildklassifikationsaufgaben
  • Umsetzung von Objekterkennung zur Lokalisierung mehrerer Objekte in einem Bild
  • Grundlagen der Bildsegmentierung zur pixelgenauen Zuordnung von Bildbereichen
  • Systematischer Vergleich unterschiedlicher Modellvarianten anhand von Kennzahlen
  • Einsatz von Transfer Learning mit vortrainierten Netzen
  • Anpassung vortrainierter Modelle an eigene, kleinere Datensätze
  • Bewertung von Trainings- und Validierungsergebnissen im Praxiskontext
  • Fehleranalyse bei Fehlklassifikationen und Ableitung von Verbesserungsschritten
  • Dokumentation von Modellentscheidungen und Trainingsparametern
  • Einordnung der eigenen Ergebnisse in typische Anwendungsfälle der Bildverarbeitung

Der rote Faden des Kurses führt konsequent von der Datenbasis zur einsatzfähigen Anwendung: Wer die vier Module durchläuft, hat nicht nur theoretisches Wissen über CNNs erworben, sondern auch praktisch nachvollzogen, wie ein Computer-Vision-Projekt von der Datenbeschaffung bis zur Modellbewertung abläuft. Besonderer Wert wird darauf gelegt, dass Datenaufbereitung, Analyse und Modellierung nicht isoliert betrachtet werden, sondern als zusammenhängender Prozess erfahrbar sind. Diese Verzahnung spiegelt wider, wie Computer-Vision-Projekte in der Praxis tatsächlich ablaufen: Die Qualität der Daten entscheidet maßgeblich über die Qualität des Modells.

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Berufswege prüfen

Zugeordnete Zielberufe

Diese Tätigkeitsbezeichnungen sind dem Kursprofil zugeordnet. Prüfe, ob Inhalt, Abschluss und Zugangsvoraussetzungen zu deinem Berufsziel passen; die Zuordnung bestätigt keine vollständige Berufsqualifikation.

  • Data Scientist
  • Machine Learning Engineer
  • Computer Vision Engineer
  • Data Analyst

Vor der Kurswahl klären

  • Welche Kenntnisse und Nachweise verlangen Stellenanzeigen für dein Berufsziel?
  • Welche praktischen Aufgaben und Prüfungen sind im Lehrgang vorgesehen?
  • Wer stellt den Abschluss aus und welche formalen Voraussetzungen gelten?

Im BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit kannst du Aufgaben und Bildungswege recherchieren.

Für Gehälter nutze den Entgeltatlas und prüfe Beruf, Region, Anforderungsniveau und Datenstand. Ein Kursabschluss allein belegt kein bestimmtes Einkommen.

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Programmiererfahrung für diesen Kurs?

Nein, formale Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Grundlegende PC-Kenntnisse reichen aus, um einzusteigen. Erfahrung mit SQL, Statistik oder Programmierung ist hilfreich, wird aber im Kursverlauf mit aufgebaut.

Worin unterscheidet sich dieser Kurs von allgemeinen Deep-Learning-Kursen?

Der Fokus liegt konsequent auf Computer Vision: Es geht um die Aufbereitung von Bilddaten, den Aufbau von Convolutional Neural Networks sowie deren Einsatz für Klassifikation, Objekterkennung und Segmentierung, nicht um Deep Learning im Allgemeinen.

Welche Werkzeuge kommen im Kurs zum Einsatz?

Für die Datenaufbereitung wird SQL genutzt, für die Visualisierung von Trainingsmetriken Power BI mit DAX-Funktionen. Das eigentliche Modelltraining erfolgt mit Convolutional Neural Networks.

Was lerne ich konkret über Convolutional Neural Networks?

Sie lernen Aufbau und Funktionsweise von CNNs, trainieren Modelle für Klassifikationsaufgaben, wenden Grundprinzipien der Objekterkennung und Segmentierung an und nutzen Transfer Learning mit vortrainierten Netzen.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat, das je nach Anbieter mit einer Abschlussprüfung verbunden ist. Es handelt sich nicht um eine staatliche oder herstellerseitige Zertifizierung.