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Schema-on-Read mit Delta Lake – Weiterbildung

Technischer Kurs zu Schema-on-Read mit Delta Lake: flexible Datentypen, Schema-Evolution und Spark SQL für Streaming Engineers, die variable Datenquellen robust verarbeiten müssen.

Auf einen Blick

Dauerje nach AngebotØ am Markt
FormatOnlineflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Wer kontinuierlich Daten aus sich verändernden Quellen verarbeitet, steht regelmäßig vor der Frage, wie flexibel sich auf Strukturänderungen reagieren lässt, ohne bestehende Pipelines zu gefährden. Dieser Kurs vermittelt Schema-on-Read als Ansatz, bei dem Interpretation und Validierung von Daten erst beim Lesen stattfinden, statt schon beim Schreiben ein starres Schema zu erzwingen. Im Mittelpunkt steht Delta Lake als Werkzeug, mit dem sich dieses Muster strukturiert in Streaming-Architekturen einsetzen lässt – von flexiblen Datentypen über Schema-Evolution bis zur Kombination mit Spark SQL für die eigentliche Verarbeitung.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 11.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 3 Standorten

Angebote

30

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 8 erfassten Orten

Regionen

5 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerinterne Abschlussprüfung mit Trägerzertifikat

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning91 %
  • Virtuelles Klassenzimmer9 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 6 Monate bis 1 Jahr11×

Gemeldete Preisgruppen

  • über 10.000 €11×

Häufige Kursorte

  • Dortmund
  • Frankfurt am Main
  • Laatzen bei Hannover
  • Kleve
  • Hannover
  • Bremen

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen
  • Niedersachsen
  • Hessen
  • Bremen

Vermittelte Kompetenzen

  • Delta Lake
  • Schema-on-Read
  • Schema Evolution
  • Spark SQL
  • Streaming Data Processing
  • Datenvalidierung

Zugeordnete Zielberufe

  • Data Engineer6.907 Stellen/12 Mon.
  • Site Reliability Engineer765 Stellen/12 Mon.
  • Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
  • Streaming Engineer11 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 30 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Grundidee von Schema-on-Read Der erste Themenblock führt in das Grundprinzip von Schema-on-Read ein und grenzt es von der klassischen Schema-on-Write-Vorgehensweise ab, bei der ein Schema bereits beim Schreiben verbindlich festgelegt wird.

  • Abgrenzung von Schema-on-Read gegenüber Schema-on-Write
  • Typische Szenarien, in denen variable oder sich ändernde Datenquellen auftreten
  • Rolle von Schema-on-Read in Streaming-Landschaften mit kontinuierlich eintreffenden Daten
  • Kompromisse zwischen Flexibilität beim Einlesen und Verlässlichkeit bei der Auswertung
  • Auswirkungen der Schema-Strategie auf nachgelagerte Analysen und Reports
  • Einordnung, wann sich der Wechsel von Schema-on-Write zu Schema-on-Read lohnt

Umsetzung mit Delta Lake Der zweite Themenblock zeigt, wie sich Schema-on-Read konkret mit Delta Lake als Speicherschicht umsetzen lässt.

  • Nutzung flexibler Datentypen zur Aufnahme unterschiedlich strukturierter Datensätze
  • Einsatz von Schema-Evolution, um neue oder geänderte Felder kontrolliert zu übernehmen
  • Nachvollziehbarkeit von Schemaänderungen über die Versionshistorie von Delta Lake
  • Kombination von Delta Lake mit Spark SQL für strukturierte Abfragen auf variablen Daten
  • Umgang mit fehlenden oder zusätzlichen Feldern beim Einlesen
  • Einordnung, welche Delta-Lake-Funktionen Schema-on-Read konkret unterstützen

Muster in der Verarbeitung Der dritte Themenblock behandelt wiederkehrende Verarbeitungsmuster, mit denen sich Schema-on-Read in der Praxis robust umsetzen lässt.

  • Einlesen variabler Ereignisformate aus unterschiedlichen Quellen
  • Zwischenspeicherung von Rohinhalten vor der eigentlichen Interpretation
  • Lese-seitige Validierung als nachgelagerter Qualitätsschritt
  • Umgang mit inkonsistenten oder unvollständigen Ereignisdaten
  • Trennung von Rohdatenschicht und interpretierter Schicht in der Verarbeitungskette
  • Nachvollziehbarkeit fehlerhafter Datensätze innerhalb der Verarbeitung

Balance zwischen Flexibilität und Qualität Der vierte Themenblock ordnet ein, wo die Grenzen rein flexibler Ansätze liegen und wie sich Schema-on-Read sinnvoll mit stärker definierten Schichten kombinieren lässt.

  • Grenzen rein flexibler Schema-Ansätze für nachgelagerte Auswertungen
  • Kombination von Schema-on-Read mit klar definierten, geprüften Datenschichten
  • Umgang mit Schemaänderungen, die bestehende Auswertungen betreffen könnten
  • Abwägung zwischen schneller Aufnahme neuer Datenquellen und struktureller Verlässlichkeit
  • Einordnung, ab welchem Reifegrad einer Pipeline definierte Schichten sinnvoll werden
  • Zusammenspiel von Schema-on-Read-Rohdaten und modellierten, stabilen Auswertungsschichten

Praxisteil – Von der variablen Quelle zur robusten Streaming-Strecke Alle Inhalte werden an einem durchgehenden Beispiel erprobt, das von variablen Ereignisdaten bis zu einer belastbaren, um Schema-Evolution ergänzten Verarbeitungsstrecke reicht.

  • Einlesen eines Beispieldatenstroms mit uneinheitlichem Format
  • Konfiguration flexibler Datentypen für einen Beispieldatensatz in Delta Lake
  • Auslösen und Nachvollziehen einer Schema-Evolution nach einer simulierten Quelländerung
  • Formulierung von Spark-SQL-Abfragen auf einer Tabelle mit variabler Struktur
  • Zwischenspeicherung von Rohereignissen vor der Validierung
  • Implementierung einer lese-seitigen Validierungsregel für ein Beispielfeld
  • Umgang mit einem Ereignis, dem ein erwartetes Feld fehlt
  • Vergleich der Verarbeitungsergebnisse vor und nach einer Schemaänderung
  • Trennung eines Beispielflusses in Rohdatenschicht und interpretierte Schicht
  • Nachvollziehen einer fehlerhaften Zeile über die Versionshistorie von Delta Lake
  • Diskussion, ab wann sich eine zusätzliche, stärker definierte Schicht für das Beispiel lohnt
  • Übertragung des bearbeiteten Beispiels auf eine eigene, variable Datenquelle

Die vier Themenblöcke folgen einer klaren Linie: von der grundsätzlichen Abgrenzung des Schema-on-Read-Ansatzes über seine technische Umsetzung mit Delta Lake und wiederkehrende Verarbeitungsmuster bis zur kritischen Einordnung, wo reine Flexibilität an ihre Grenzen stößt. Diese Reihenfolge verhindert, dass Schema-on-Read als Selbstzweck missverstanden wird, statt als gezielt eingesetztes Werkzeug in einer größeren Streaming-Architektur. Am Ende des Kurses können die Teilnehmenden Schema-on-Read gezielt mit Delta Lake umsetzen, Schema-Evolution kontrolliert nutzen und einschätzen, wann sich flexible Ansätze mit stärker definierten Schichten kombinieren lassen – eine Kompetenz, die in wachsenden, sich verändernden Datenlandschaften zunehmend gefragt ist.

Lernziele:

  • Schema-on-Read als Ansatz von Schema-on-Write klar abgrenzen
  • Typische Szenarien einordnen, in denen sich Schema-on-Read gegenüber starren Schemata auszahlt
  • Die Rolle von Schema-on-Read in Streaming-Landschaften verstehen
  • Flexible Datentypen in Delta Lake gezielt einsetzen
  • Schema-Evolution nutzen, um Strukturänderungen an Datenquellen kontrolliert abzubilden
  • Delta Lake mit Spark SQL für die Verarbeitung variabler Daten kombinieren
  • Variable Ereignisformate beim Einlesen strukturiert verarbeiten
  • Rohinhalte sinnvoll zwischenspeichern, bevor sie interpretiert werden
  • Lese-seitige Validierung als Qualitätsmechanismus einsetzen
  • Grenzen rein flexibler Schema-Ansätze realistisch einschätzen
  • Schema-on-Read mit klar definierten Schichten in der Datenarchitektur kombinieren
  • Mit Schemaänderungen an der Quelle robust umgehen, ohne bestehende Auswertungen zu brechen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an Personen, die im Bereich Streaming- und Datenverarbeitung tätig sind oder sich in diese Richtung weiterentwickeln möchten, insbesondere dort, wo Daten aus mehreren, sich verändernden Quellen kontinuierlich verarbeitet werden.

  • Streaming Engineers, die variable Ereignisdaten robust in ihre Verarbeitungsstrecken integrieren möchten
  • Data Engineers, die Delta Lake gezielt für flexible Schema-Strategien einsetzen wollen
  • Big Data Developer, die Erfahrung mit Schema-Evolution in wachsenden Datenplattformen aufbauen möchten
  • Personen mit Spark- oder SQL-Erfahrung, die sich auf moderne Streaming-Architekturen spezialisieren möchten
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme wird eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Studium vorausgesetzt. Teilnehmende sollten sicher mit dem Computer umgehen können, da die Übungen direkt in einer technischen Arbeitsumgebung stattfinden. Englischkenntnisse sind von Vorteil, da viele Werkzeuge und Dokumentationen im Streaming- und Data-Engineering-Umfeld auf Englisch verfasst sind. Grundkenntnisse in SQL erleichtern den Einstieg in die Arbeit mit Spark SQL.

Ablauf & Abschluss

Der Kurs arbeitet durchgehend an einem Beispieldatenstrom, an dem sich die Auswirkungen von Schemaänderungen unmittelbar nachvollziehen lassen. Auf die Einordnung eines Konzepts wie Schema-Evolution oder lese-seitige Validierung folgt jeweils die praktische Umsetzung in Delta Lake, sodass technische Inhalte nicht abstrakt bleiben, sondern direkt an einer wachsenden, sich verändernden Beispielquelle erprobt werden. Dieser Aufbau spiegelt die Realität von Streaming-Systemen wider, in denen sich Datenquellen selten über die gesamte Laufzeit unverändert verhalten.

Der Kurs gliedert sich in vier aufeinander aufbauende Themenblöcke von der Grundidee des Schema-on-Read-Ansatzes über die Umsetzung mit Delta Lake und wiederkehrende Verarbeitungsmuster bis zur Einordnung der Grenzen flexibler Ansätze, ergänzt um einen durchgehenden Praxisteil. Konkrete Wochen- oder Stundenangaben liegen für diesen Kurs nicht einheitlich vor. Der modulare Aufbau erlaubt es, jeden Themenblock in sich abzuschließen, bevor die Inhalte im Praxisteil an einer durchgehenden Streaming-Strecke zusammengeführt werden.

Eine einheitliche, offizielle Abschlussbezeichnung ist für diesen Kurs nicht hinterlegt. Am Ende steht eine trägerinterne Abschlussprüfung, nach deren Bestehen ein Trägerzertifikat ausgestellt wird. Eine herstellerseitige Zertifizierung zu Delta Lake oder Spark ist damit nicht verbunden; das Zertifikat bescheinigt die im Kurs erworbenen Kenntnisse zu Schema-on-Read und dessen praktischer Umsetzung.

Nutzen & Perspektiven

Streaming-Systeme scheitern selten an der Technik allein, sondern oft daran, dass sich eine Datenquelle ändert und die gesamte nachgelagerte Verarbeitung ins Stocken gerät. Dieser Kurs setzt genau an diesem wunden Punkt an und vermittelt, wie sich Schema-Änderungen von vornherein einplanen statt im Ernstfall improvisieren lassen. Die Verbindung aus Schema-on-Read als konzeptionellem Ansatz und Delta Lake als konkretem Werkzeug macht den Unterschied zu einer rein theoretischen Einführung in Datenarchitekturen aus: Teilnehmende erleben an einem wachsenden Beispieldatenstrom, wie sich eine Schemaänderung tatsächlich auswirkt und mit welchen Mitteln sie sich kontrolliert abfangen lässt, statt bestehende Auswertungen unbemerkt zu verfälschen. Für die berufliche Praxis als Streaming Engineer oder Data Engineer bedeutet das einen belastbaren Umgang mit einer Realität, die sich kaum vermeiden lässt: Datenquellen verändern sich, neue Felder kommen hinzu, andere verschwinden. Wer diese Veränderungen mit Schema-on-Read und Delta Lake einplant, statt jede Anpassung als Notfall zu behandeln, baut Streaming-Strecken, die auch bei wachsender Datenvielfalt stabil bleiben.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Data Engineer
    6.907 Stellen
  • Site Reliability Engineer
    765 Stellen
  • Technische Informatik (grundständig)
    469 Stellen
  • Streaming Engineer
    11 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was bedeutet Schema-on-Read im Unterschied zu Schema-on-Write?

Bei Schema-on-Write wird das Datenschema bereits beim Schreiben verbindlich festgelegt. Schema-on-Read verschiebt Interpretation und Validierung auf den Zeitpunkt des Lesens, wodurch sich variable oder sich ändernde Datenquellen flexibler verarbeiten lassen.

Welche Rolle spielt Delta Lake in diesem Kurs?

Delta Lake dient als Speicherschicht, mit der sich Schema-on-Read konkret umsetzen lässt, unter anderem über flexible Datentypen, Schema-Evolution und die Versionshistorie von Tabellen.

Brauche ich Vorerfahrung mit Spark oder Delta Lake?

Vorausgesetzt werden eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein Studium sowie sicherer Umgang mit dem Computer. SQL-Grundkenntnisse erleichtern den Einstieg, da die Übungen mit Spark SQL arbeiten.

Werden auch die Grenzen von Schema-on-Read behandelt?

Ja, ein eigener Themenblock ordnet ein, wo rein flexible Ansätze an ihre Grenzen stoßen und wie sich Schema-on-Read sinnvoll mit klar definierten Datenschichten kombinieren lässt.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Abschlussprüfung und einem Trägerzertifikat ab. Eine herstellerseitige Zertifizierung zu Delta Lake oder Spark ist damit nicht verbunden.