AI-Development: Neuronale Netze mit Python – Zertifizierung
Grundlagen neuronaler Netze und maschinellen Lernens: vom XOR-Problem über Bildverarbeitung mit Python bis zur einfachen Vorhersage- und Klassifikationslogik.
Auf einen Blick
Überblick
Der Kurs „AI-Development: Chatbot entwickeln" vermittelt die technischen Grundlagen, auf denen moderne KI-Anwendungen aufbauen: künstliche neuronale Netze, ihre Lernmechanismen und deren praktische Umsetzung in Python. Anhand klassischer Beispielprobleme wie dem XOR-Problem, linearer Regression und Bildklassifikation erarbeiten Teilnehmende ein solides Fundament, um die Funktionsweise lernender Systeme nachzuvollziehen und selbst einfache Modelle zu entwickeln.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den diesem Kursprofil zugeordneten Bildungsangeboten. Sie zeigen, was wir erfasst haben — nicht zwingend den gesamten Markt; konkrete Preise und Termine können je Anbieter abweichen.
2
an 3 Standorten
40
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 5 erfassten Orten
5 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Zertifikat / Teilnahmebescheinigung
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate5×
Gemeldete Preisgruppen
- 1.000–5.000 €5×
Häufige Kursorte
- Hamburg1×
- Bremen1×
- Greifswald1×
- Nürnberg1×
- Heidelberg1×
Bundesländer
- Mecklenburg-Vorpommern1×
- Bayern1×
- Baden-Württemberg1×
- Bremen1×
- Hamburg1×
Vermittelte Kompetenzen
- Python
- Künstliche neuronale Netze
- Backpropagation
- Lineare Regression
- Bildklassifikation
- Python Imaging Library (PIL)
Zugeordnete Zielberufe
- Leiter/Leiterin der Softwareentwicklung243.481 Stellen/12 Mon.
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen/12 Mon.
- IoT-Entwickler/IoT-Entwicklerin30 Stellen/12 Mon.
- Chatbot-Entwickler/Chatbot-Entwicklerin9 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 40 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Grundlagen künstlicher Intelligenz und neuronaler Netze Der erste Themenblock legt das fachliche Fundament: Teilnehmende lernen, wie künstliche neuronale Netze aufgebaut sind, wie sie Informationen verarbeiten und wo die Grenzen einfacher Modelle liegen.
- Bedeutung und Herausforderung des XOR-Problems als klassisches Testszenario
- Aufbau moderner künstlicher neuronaler Netze
- Funktionsweise und Einsatz unterschiedlicher Aktivierungsfunktionen
- Lernen mit etikettierten Daten als Grundprinzip überwachten Lernens
- Prinzipien des Lernens durch Beobachtung und Mustererkennung
- Einordnung neuronaler Netze in den größeren Kontext der KI-Entwicklung
Datenverarbeitung, Analyse und Anwendungsbeispiele Im zweiten Block wird das theoretische Wissen in praktische Python-Anwendungen überführt. Sie bereiten Bilddaten auf, arbeiten mit einfachen Vorhersagemodellen und werten Ergebnisse systematisch aus.
- Bildvorbereitung mit der Python Imaging Library (PIL)
- Einsatz linearer Regression für einfache Vorhersageaufgaben
- Professionelle Auswertung und Visualisierung von Daten
- Konzepte lernender Vorhersageprogramme im Detail
- Auswertung von Bilddaten anhand konkreter Klassifikationsbeispiele, etwa zur Unterscheidung unterschiedlicher Bildkategorien
- Backpropagation, verborgene Knoten und deren Bedeutung für die Bildklassifikation
- Fehlerkorrektur und iterative Verbesserung einfacher Modelle
- Dokumentation und Nachvollziehbarkeit der eigenen Entwicklungsschritte
Vom einzelnen Neuron zum lernenden Klassifikationsmodell Der dritte Block führt die vorherigen Bausteine zusammen: Ausgehend von einem einzelnen Neuron mit Aktivierungsfunktion wird schrittweise ein mehrschichtiges Netz aufgebaut, das die zuvor aufbereiteten Bilddaten verarbeitet und klassifiziert. Im Mittelpunkt steht dabei, wie sich Trainingsfehler über Backpropagation bis in frühere Schichten zurückverfolgen und korrigieren lassen.
- Zusammenspiel von Eingabeschicht, verborgenen Schichten und Ausgabeschicht
- Gewichtung von Verbindungen und deren schrittweise Anpassung beim Training
- Nachvollziehen des Backpropagation-Algorithmus anhand eines einfachen Rechenbeispiels
- Einfluss der Lernrate auf Trainingsgeschwindigkeit und Modellstabilität
- Überanpassung (Overfitting) erkennen und anhand einfacher Testdaten einordnen
- Vergleich der Modellgüte anhand einfacher Kennzahlen wie Trefferquote
- Schrittweise Erweiterung eines einfachen Klassifikationsmodells um zusätzliche Schichten
- Nachvollziehbare Fehleranalyse bei falsch klassifizierten Bildbeispielen
- Einordnung, an welcher Stelle ein Modell aus diesem Grundlagenkurs an seine Grenzen stößt
- Ausblick auf weiterführende Architekturen, die auf denselben Grundprinzipien aufbauen
Der Kurs versteht sich als technisches Grundlagenmodul: Statt eine fertige Chatbot-Oberfläche zu präsentieren, wird der Weg dorthin von unten aufgebaut – beginnend bei der Frage, wie ein einzelnes Neuron überhaupt lernt, bis hin zur Fähigkeit, Bilddaten korrekt zu klassifizieren. Diese Reihenfolge ist bewusst gewählt, da ein belastbares Verständnis von Aktivierungsfunktionen, Backpropagation und Fehlerkorrektur die Voraussetzung dafür ist, komplexere KI-Systeme später sinnvoll einzuordnen und weiterzuentwickeln. Wer die Inhalte konsequent durcharbeitet, verfügt am Ende über ein technisches Fundament, mit dem sich sowohl die Funktionsweise bestehender KI-Anwendungen nachvollziehen als auch eigene, kleinere Vorhersage- und Klassifikationsmodelle in Python umsetzen lassen. Insbesondere das Verständnis dafür, wie ein Modell aus Fehlern lernt und wo einfache Architekturen an ihre Grenzen stoßen, bildet eine tragfähige Brücke zu komplexeren KI-Systemen.
Lernziele:
- Aufbau und Funktionsweise künstlicher neuronaler Netze verstehen
- Das XOR-Problem als klassisches Beispiel für die Grenzen einfacher Modelle einordnen
- Aktivierungsfunktionen und ihre Rolle im Lernprozess neuronaler Netze erklären
- Lernen mit etikettierten Daten von unüberwachten Lernverfahren abgrenzen
- Prinzipien des Lernens durch Beobachtung nachvollziehen
- Die Bedeutung neuronaler Netze für unterschiedliche KI-Anwendungsfelder einschätzen
- Bilder mit der Python Imaging Library (PIL) für die Weiterverarbeitung vorbereiten
- Lineare Regression für einfache Vorhersageaufgaben einsetzen
- Daten im Rahmen von KI-Projekten auswerten und visualisieren
- Grundkonzepte lernender Vorhersageprogramme selbstständig anwenden
- Bilddaten auswerten und einfache Klassifikationsaufgaben umsetzen
- Backpropagation und die Rolle verborgener Knoten bei der Bildklassifikation nachvollziehen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Personen mit technischem Grundverständnis, die die Funktionsweise neuronaler Netze und einfacher KI-Modelle von Grund auf nachvollziehen und in Python praktisch umsetzen möchten.
- Angehende KI- und Softwareentwickler:innen, die ein solides technisches Fundament suchen
- Datenanalyst:innen, die ihr Verständnis für lernende Modelle vertiefen wollen
- Berufserfahrene aus der IT, die in Richtung Machine Learning umschulen möchten
- Personen mit Python-Grundkenntnissen, die diese gezielt im KI-Kontext anwenden wollen
- Technisch interessierte Quereinsteiger:innen mit Interesse an den Grundlagen künstlicher Intelligenz
Vorausgesetzt wird eine abgeschlossene Berufsausbildung oder ein abgeschlossenes Studium, ersatzweise mindestens dreijährige einschlägige Berufserfahrung. Grundkenntnisse in Python sind hilfreich, da die praktischen Übungen direkt in dieser Programmiersprache umgesetzt werden; sie werden jedoch nicht als zwingende Vorbedingung erwartet, da zentrale Konzepte im Kursverlauf eingeführt werden. Ein grundlegendes mathematisches Verständnis, etwa im Umgang mit Funktionen und einfachen Berechnungen, erleichtert das Verständnis der Lerninhalte.
Ablauf & Abschluss
Die Inhalte werden praxisorientiert vermittelt: Auf jede theoretische Einheit zu einem KI-Konzept folgt eine unmittelbare Umsetzung in Python, etwa bei der Bildverarbeitung mit der Python Imaging Library oder bei der Implementierung einfacher Vorhersagemodelle. Klassische Beispielprobleme wie das XOR-Problem dienen dabei als roter Faden, an dem sich die Funktionsweise neuronaler Netze Schritt für Schritt nachvollziehen lässt. Eigene Coding-Übungen wechseln sich mit der gemeinsamen Auswertung und Visualisierung von Ergebnissen ab.
Der Kurs ist so aufgebaut, dass die theoretischen Grundlagen zu neuronalen Netzen und die praktischen Python-Übungen zur Datenverarbeitung aufeinander aufbauen. Der zeitliche Umfang richtet sich nach dem individuellen Lerntempo und der Vertiefung der einzelnen Übungsaufgaben.
Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat beziehungsweise einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung ab, die die erworbenen Kompetenzen im Bereich neuronaler Netze und praktischer KI-Entwicklung mit Python dokumentiert. Ein externer, herstellerseitiger Zertifizierungsabschluss ist mit diesem Kurs nicht verbunden.
Nutzen & Perspektiven
Wer verstehen möchte, wie moderne KI-Systeme tatsächlich funktionieren, kommt an den Grundlagen neuronaler Netze nicht vorbei. Dieser Kurs vermittelt genau dieses Fundament, statt an der Oberfläche fertiger Werkzeuge stehenzubleiben, und macht damit nachvollziehbar, warum bestimmte Modelle bestimmte Aufgaben lösen können und andere nicht. Die praktische Umsetzung in Python – von der Bildvorbereitung mit PIL über lineare Regression bis zur Bildklassifikation mit Backpropagation – gibt Teilnehmenden konkrete, wiederverwendbare Bausteine an die Hand. Diese lassen sich als Ausgangspunkt für eigene kleine Projekte oder als solide Basis für den Einstieg in weiterführende KI-Themen nutzen. Gerade weil der Kurs bei den Grundlagen ansetzt statt bei fertigen Anwendungen, eignet er sich als Fundament für alle, die langfristig in Richtung Machine Learning oder KI-Entwicklung gehen möchten: Das hier erarbeitete Verständnis von Aktivierungsfunktionen, Fehlerkorrektur und Modellbewertung bleibt auch bei komplexeren Systemen relevant.
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Leiter/Leiterin der Softwareentwicklung243.481 Stellen
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen
- IoT-Entwickler/IoT-Entwicklerin30 Stellen
- Chatbot-Entwickler/Chatbot-Entwicklerin9 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Lerne ich in diesem Kurs, einen modernen Chatbot mit Sprachmodell zu bauen?
Der Kurs vermittelt die technischen Grundlagen neuronaler Netze anhand klassischer Beispiele wie dem XOR-Problem, linearer Regression und Bildklassifikation. Er legt damit das Fundament für KI-Entwicklung, ist aber kein Training zu vortrainierten Sprachmodellen oder Chatbot-Frameworks.
Benötige ich Programmiererfahrung für den Kurs?
Python-Grundkenntnisse sind hilfreich, da alle praktischen Übungen in dieser Sprache umgesetzt werden. Zentrale Konzepte werden jedoch im Kursverlauf eingeführt, sodass kein tiefes Vorwissen zwingend erforderlich ist.
Was ist das XOR-Problem und warum wird es im Kurs behandelt?
Das XOR-Problem ist ein klassisches Beispiel dafür, dass einfache lineare Modelle bestimmte Aufgaben nicht lösen können. Es zeigt anschaulich, warum mehrschichtige neuronale Netze mit Aktivierungsfunktionen notwendig sind.
Welche praktischen Fähigkeiten nehme ich aus dem Kurs mit?
Sie können Bilddaten mit der Python Imaging Library aufbereiten, einfache Vorhersagemodelle mit linearer Regression erstellen und grundlegende Bildklassifikationsaufgaben mit neuronalen Netzen umsetzen.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?
Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat beziehungsweise einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung ab. Eine externe Herstellerzertifizierung ist mit diesem Kurs nicht verbunden.