Reporting Specialist: SQL für Auswertungen – Kurs
SQL gezielt für Reporting einsetzen: relationale Datenmodelle, Abfragen und Aggregationen bis zur reproduzierbaren, in Power BI weiterverarbeiteten Auswertung.
Auf einen Blick
Überblick
Ein guter Report ist nur so verlässlich wie die Datenbasis, auf der er aufbaut. Dieser Kurs vermittelt, wie sich diese Datenbasis mit SQL systematisch herstellen lässt — von einem sauberen relationalen Datenmodell über strukturierte Abfragen bis zu reproduzierbaren Auswertungen, die sich direkt an Reporting-Werkzeuge wie Power BI anbinden lassen. Statt SQL als isolierte Abfragesprache zu behandeln, stellt der Kurs durchgehend die Frage in den Mittelpunkt, wie aus rohen Tabellendaten eine belastbare Kennzahl für den nächsten Report wird.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.
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zu diesem Kurs erfasst
28
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 15 erfassten Orten
9 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Zertifikat (Ausgestaltung je nach Anbieter)
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Hybrid Learning90 %
- Virtuelles Klassenzimmer10 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 6 Monate bis 1 Jahr29×
Gemeldete Preisgruppen
- über 10.000 €29×
Häufige Kursorte
- Berlin4×
- Leipzig3×
- Duisburg3×
- Bochum2×
- Köln2×
- Düsseldorf2×
Bundesländer
- Nordrhein-Westfalen10×
- Berlin4×
- Sachsen4×
- Niedersachsen3×
- Hessen2×
- Baden-Württemberg1×
Vermittelte Kompetenzen
- SQL-Abfragen
- Relationale Datenmodelle
- JOINs und Aggregation
- Power Query
- Power-BI-Anbindung
- Reporting-Dokumentation
Zugeordnete Zielberufe
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen/12 Mon.
- Assistent/Assistentin für Informatik (allgemeine Informatik)64 Stellen/12 Mon.
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 28 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Block 1 — Datenmodell und Strukturierung Bevor die erste Abfrage geschrieben wird, muss das zugrunde liegende Datenmodell stimmen. Dieser Block vermittelt, wie sich Tabellen und ihre Beziehungen so anlegen lassen, dass spätere Auswertungen konsistent und nachvollziehbar bleiben.
- Relationale Tabellenmodelle und ER-Diagramme zur Klärung von Datenbeziehungen
- Definition von Schlüsseln und Datentypen für konsistente Abfragen
- Normalisierung und grundlegende Modellierungsschritte
- Identifikation relevanter Attribute für spätere Auswertungen
- Typische Modellierungsfehler und ihre Auswirkungen auf Reports
- Dokumentation eines Datenmodells als Grundlage für das Team
Block 2 — SQL-Abfragen und Auswertungslogik Im zweiten Block rückt die eigentliche Abfragesprache in den Mittelpunkt. Ziel ist, aus einem gegebenen Datenmodell gezielt die Informationen herauszuholen, die für eine Auswertung gebraucht werden.
- SELECT-Abfragen mit Filtern, Sortierungen und berechneten Feldern
- JOIN-Varianten zur Zusammenführung verteilter Tabellen
- Aggregation über GROUP BY und HAVING
- Verschachtelte Abfragen für mehrstufige Auswertungen
- Erstellung reproduzierbarer Skripte für wiederkehrende Abfragen
- Lesbarkeit und Struktur längerer SQL-Abfragen sicherstellen
Block 3 — SQL für strukturierte Auswertungen Reporting stellt eigene Anforderungen an SQL, die über einfache Datenabfragen hinausgehen. Dieser Block zeigt, wie sich Kennzahlen, Zeitbezüge und Qualitätsprüfungen direkt in SQL abbilden lassen.
- Aufbereitung von Kennzahlen direkt in SQL
- Abbildung von Zeitbezügen über Datumsfunktionen
- Vorprüfung von Datenkonsistenz durch einfache Plausibilitätschecks
- Bereitstellung bereinigter Tabellen für Reporting-Werkzeuge
- Umgang mit fehlenden oder widersprüchlichen Werten in Auswertungen
- Wiederkehrende Kennzahlenlogik in wiederverwendbaren Abfragen kapseln
Block 4 — Reporting-Anbindung und Qualitätssicherung Der letzte Block schließt den Kreis: Wie kommen die in SQL aufbereiteten Daten tatsächlich in einen fertigen Report, und wie stellt man sicher, dass sie dort verlässlich bleiben?
- Import der SQL-Ergebnisse nach Power BI
- Einsatz von Power Query zur weiteren Transformation
- Dokumentation der Abfragelogik und Versionierung
- Regelmäßige Validierungen zur Sicherstellung korrekter Datenstände
- Ergänzende Prüfungen mit Python bei komplexeren Validierungsfällen
- Abstimmung zwischen Datenbasis und Reporting-Layout
Praxisblock — Von der Rohdatenbank zum reproduzierbaren Report
- Ein ER-Diagramm für ein Beispieldatenmodell mit mehreren Tabellen erstellen
- Primär- und Fremdschlüssel für dieses Datenmodell definieren
- Eine SELECT-Abfrage mit mehreren Filterbedingungen formulieren
- Zwei Tabellen über einen JOIN zu einer Auswertung zusammenführen
- Kennzahlen mit GROUP BY und HAVING über mehrere Gruppen berechnen
- Eine Datumsfunktion zur Auswertung eines bestimmten Zeitraums einsetzen
- Einen Plausibilitätscheck für eine Beispieltabelle schreiben
- Ein wiederverwendbares SQL-Skript für eine wiederkehrende Auswertung anlegen
- Ein SQL-Ergebnis nach Power BI importieren
- Die importierten Daten mit Power Query weiter transformieren
- Die verwendete Abfragelogik in einer Dokumentation festhalten
- Einen vollständigen Weg von der Rohtabelle bis zum fertigen Report-Datensatz durchspielen
Wer diesen Kurs abschließt, betrachtet SQL nicht mehr als isolierte Abfragesprache, sondern als durchgängiges Werkzeug für den gesamten Reporting-Prozess — vom Datenmodell über die Abfrage bis zur Anbindung an ein Visualisierungswerkzeug. Diese durchgängige Perspektive unterscheidet den Kurs von reinen SQL-Grundlagenschulungen, die häufig bei der Abfragesyntax enden, ohne den Bezug zum fertigen Report herzustellen.
Lernziele:
- Relationale Tabellenmodelle mit ER-Diagrammen abbilden
- Primär- und Fremdschlüssel zur Sicherstellung konsistenter Datenbeziehungen definieren
- Grundlegende Normalisierungsschritte auf ein Datenmodell anwenden
- Relevante Attribute für spätere Auswertungen identifizieren
- SELECT-Abfragen mit Filtern, Sortierungen und berechneten Feldern erstellen
- JOIN-Varianten zur Zusammenführung verteilter Tabellen einsetzen
- Daten mit GROUP BY und HAVING aggregieren und auswerten
- Reproduzierbare SQL-Skripte für wiederkehrende Abfragen schreiben
- Kennzahlen und Zeitbezüge direkt in SQL aufbereiten
- Datenkonsistenz mit einfachen Plausibilitätschecks vorprüfen
- SQL-Ergebnisse für die Weiterverarbeitung in Power BI und Power Query vorbereiten
- Abfragelogik dokumentieren und Auswertungen versionieren
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Einsteiger/innen und Quereinsteiger/innen, die sich in Richtung Reporting Specialist entwickeln oder entsprechende Aufgaben in ihrer aktuellen Tätigkeit übernehmen möchten.
- Personen mit erstem Interesse an SQL, Tabellen und relationalen Datenbanken
- Mitarbeitende, die künftig Reports und Auswertungen selbst erstellen möchten
- Quereinsteiger/innen aus kaufmännischen oder administrativen Tätigkeiten
- Fachkräfte, die ihre Excel-Kenntnisse um SQL-basiertes Reporting erweitern wollen
Formale Abschlüsse sind für die Teilnahme nicht erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an Daten, Tabellen und Datenbanken. Erste Erfahrungen mit Excel, Reports oder einfachen Datenstrukturen erleichtern den Einstieg, sind jedoch keine Voraussetzung für die Teilnahme.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs wird im Hybrid-Learning-Format durchgeführt und arbeitet konsequent an einem durchgehenden Beispieldatenmodell, das von Block zu Block weiterentwickelt wird. So lässt sich der gesamte Weg von der Tabellenstruktur bis zum Report an einem konsistenten Fallbeispiel nachvollziehen, statt an wechselnden Einzelübungen.
Der Kurs wird überwiegend in Vollzeit angeboten. Der genaue zeitliche Umfang richtet sich nach dem gewählten Anbieter und der jeweiligen Terminvariante.
Der genaue Abschluss variiert je nach Kursanbieter; in der Regel erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Zertifikat über die vermittelten SQL- und Reporting-Kompetenzen. Eine externe Herstellerzertifizierung ist für diesen Kurs nicht vorgesehen.
Nutzen & Perspektiven
Reports und Dashboards werden in vielen Unternehmen zwar täglich genutzt, aber selten von den Personen selbst gebaut, die sie später lesen. Wer die zugrunde liegende SQL-Logik versteht, kann Auswertungen nicht nur konsumieren, sondern bei Bedarf selbst anpassen oder hinterfragen, wenn eine Kennzahl unplausibel wirkt. Besonders wertvoll ist dabei das durchgängige Verständnis vom Datenmodell bis zur fertigen Visualisierung. Wer nur einzelne SQL-Befehle auswendig kennt, aber keine ER-Diagramme lesen kann, wird bei komplexeren Datenmodellen schnell an Grenzen stoßen. Dieser Kurs schließt genau diese Lücke, indem er Modellierung und Abfrage von Anfang an zusammen denkt. Für den weiteren Berufsweg öffnet dieses Wissen mehrere Türen: Reporting Specialist ist häufig ein Einstiegspunkt in datennahe Rollen, von denen aus sich der Weg in Richtung Datenanalyse, Business Intelligence oder Datenbankentwicklung weiter vertiefen lässt, sobald die SQL-Grundlagen einmal sicher sitzen. Nicht zuletzt zahlt sich die im Kurs vermittelte Reproduzierbarkeit im Arbeitsalltag aus: Ein Report, der auf dokumentierten, versionierten SQL-Skripten beruht, lässt sich Monate später ohne größeren Aufwand aktualisieren oder an veränderte Fragestellungen anpassen. Wer stattdessen jede Auswertung händisch und ohne nachvollziehbare Abfragelogik zusammenstellt, verliert bei jeder Wiederholung wertvolle Zeit und riskiert, kleine Unstimmigkeiten zwischen verschiedenen Auswertungsständen zu übersehen — ein Risiko, dem dieser Kurs mit klaren Dokumentations- und Validierungsgewohnheiten von Anfang an entgegenwirkt.
Welche Förderung passt zu dir?
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Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Softwareentwickler/Softwareentwicklerin19.043 Stellen
- Assistent/Assistentin für Informatik (allgemeine Informatik)64 Stellen
- Entwickler/Entwicklerin für Datenvisualisierung40 Stellen
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich SQL-Vorkenntnisse für diesen Kurs?
Nein, Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich. Der Kurs beginnt bei den Grundlagen relationaler Datenmodelle und baut die SQL-Kenntnisse Schritt für Schritt auf.
Wie unterscheidet sich dieser Kurs von einem allgemeinen SQL-Kurs?
Der Fokus liegt durchgehend auf Reporting: von der Datenmodellierung über SQL-Abfragen bis zur Anbindung an Power BI, statt SQL isoliert als Abfragesprache zu behandeln.
Wird auch Power BI im Kurs behandelt?
Ja, im letzten Block lernen Teilnehmende, wie sich SQL-Ergebnisse nach Power BI importieren und mit Power Query weiter transformieren lassen.
Für wen eignet sich der Kurs besonders?
Für Einsteiger/innen und Quereinsteiger/innen, die künftig Reports und Auswertungen selbst erstellen möchten, etwa aus kaufmännischen oder administrativen Tätigkeiten heraus.
Welchen Abschluss erhalte ich?
In der Regel ein trägerinternes Zertifikat über die vermittelten SQL- und Reporting-Kompetenzen; die genaue Ausgestaltung hängt vom jeweiligen Bildungsträger ab.