Data Science & KI
softwareentwicklung

Klassische KI-Modelle mit sklearn (Ingenieure) – Schulung

Klassische Machine-Learning-Verfahren mit scikit-learn auf technische Daten anwenden – für vorausschauende Instandhaltung, Qualitätskontrolle und Prozessoptimierung.

Auf einen Blick

DauerVollzeitØ am Markt
FormatOnline & Präsenzflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Sensor-, Mess- und Prozessdaten fallen in Produktion und Instandhaltung in wachsendem Umfang an, bleiben aber oft ungenutzt. Dieser Kurs zeigt, wie sich klassische Machine-Learning-Verfahren mit scikit-learn gezielt auf technische Fragestellungen anwenden lassen: Vorhersage von Verschleiß und Belastung, Erkennung fehlerhafter Bauteile und Unterstützung von Entscheidungen in Instandhaltung und Qualitätssicherung – jeweils anhand technischer Beispieldaten statt abstrakter, branchenneutraler Übungen.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 12.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

21

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 14 erfassten Orten

Regionen

8 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerzertifikat, teils mit Abschlussprüfung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Hybrid Learning96 %
  • Virtuelles Klassenzimmer4 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 6 Monate bis 1 Jahr28×

Gemeldete Preisgruppen

  • über 10.000 €28×

Häufige Kursorte

  • Laatzen bei Hannover
  • Kleve
  • Hannover
  • Dresden
  • Hamburg
  • Leipzig

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen
  • Niedersachsen
  • Sachsen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Baden-Württemberg

Vermittelte Kompetenzen

  • scikit-learn
  • Python
  • Machine Learning
  • Regressionsmodelle
  • Klassifikationsmodelle
  • Vorausschauende Instandhaltung

Zugeordnete Zielberufe

  • Machine Learning Engineer1.150 Stellen/12 Mon.
  • KI-Engineer290 Stellen/12 Mon.
  • Ingenieurinformatiker/Ingenieurinformatikerin165 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 21 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Block 1 — Klassische KI-Modelle für technische Daten Der Einstieg klärt, was klassische Machine-Learning-Modelle von komplexeren Deep-Learning-Ansätzen unterscheidet und warum sie sich für viele technische Fragestellungen besonders eignen.

  • Klassische Machine-Learning-Modelle von Deep-Learning-Ansätzen abgrenzen
  • Typische technische Datenquellen wie Sensor-, Mess- und Prozessdaten kennenlernen
  • Technische Datensätze für scikit-learn-Modelle strukturiert aufbereiten
  • Fehlende oder verrauschte Messwerte in technischen Datensätzen erkennen
  • Überwachtes und unüberwachtes Lernen anhand technischer Beispiele unterscheiden
  • Typische Einsatzfelder klassischer KI-Modelle im technischen Betrieb kennenlernen

Block 2 — Regression und Klassifikation für technische Fragestellungen Der zweite Block vermittelt die zentralen Algorithmen anhand von Beispielen, wie sie in Produktion, Instandhaltung und Qualitätssicherung tatsächlich vorkommen.

  • Regressionsmodelle zur Vorhersage technischer Kennwerte wie Verschleiß oder Belastung aufbauen
  • Klassifikationsmodelle zur Erkennung fehlerhafter Bauteile oder Prozessabweichungen einsetzen
  • Entscheidungsbäume zur Analyse technischer Einflussfaktoren nutzen
  • Das k-nächste-Nachbarn-Verfahren für einfache technische Klassifikationsaufgaben anwenden
  • Zusammenhänge zwischen mehreren technischen Messgrößen modellieren
  • Den passenden Algorithmus für eine gegebene technische Fragestellung auswählen

Block 3 — Modellbewertung für verlässliche technische Prognosen Gerade im technischen Umfeld, wo Fehlprognosen teuer oder sicherheitsrelevant sein können, ist eine saubere Modellbewertung entscheidend.

  • Trainings- und Testdaten für technische Datensätze sauber aufteilen
  • Kreuzvalidierung zur robusten Bewertung technischer Vorhersagemodelle einsetzen
  • Geeignete Metriken für technische Regressions- und Klassifikationsaufgaben wählen
  • Über- und Unteranpassung von Modellen an technischen Beispielen erkennen
  • scikit-learn-Pipelines für wiederkehrende technische Auswertungen aufbauen
  • Unsicherheiten in Prognosen realistisch einschätzen und kommunizieren

Block 4 — Von der Analyse zur Entscheidungsunterstützung im technischen Betrieb Der vierte Block überträgt die trainierten Modelle auf konkrete Entscheidungssituationen im technischen Alltag.

  • Modelle zur vorausschauenden Instandhaltung von Maschinen und Anlagen einsetzen
  • Machine-Learning-Modelle in der Qualitätskontrolle praxisnah anwenden
  • Ergebnisse von Prognosemodellen für technische Entscheidungsträger aufbereiten
  • Modelle bei neuen Mess- und Prozessdaten regelmäßig aktualisieren
  • Zusammenarbeit mit Produktions- und Qualitätsteams bei datengetriebenen Entscheidungen organisieren
  • Grenzen datengetriebener Prognosen gegenüber klassischer Ingenieurserfahrung einordnen

Praxisblock — Von technischen Messdaten zur Prognose

  • Einen Beispieldatensatz mit technischen Mess- oder Prozessdaten aufbereiten
  • Fehlende oder verrauschte Werte im technischen Datensatz behandeln
  • Trainings- und Testdaten für die Modellierung sauber aufteilen
  • Ein Regressionsmodell zur Vorhersage eines technischen Kennwerts trainieren
  • Ein Klassifikationsmodell zur Erkennung fehlerhafter Bauteile aufbauen
  • Beide Modelle anhand geeigneter Metriken bewerten und vergleichen
  • Eine Kreuzvalidierung zur robusteren Bewertung durchführen
  • Eine scikit-learn-Pipeline für die wiederkehrende Auswertung aufbauen
  • Die Prognoseergebnisse für eine technische Entscheidungssituation aufbereiten
  • Unsicherheiten der Prognose realistisch einschätzen und dokumentieren
  • Eine Handlungsempfehlung auf Basis der Modellergebnisse formulieren
  • Das gesamte Vorgehen von den Rohdaten bis zur Entscheidungsunterstützung zusammenfassen

Wer diesen Kurs abschließt, kann klassische Machine-Learning-Verfahren gezielt auf technische Mess-, Sensor- und Prozessdaten anwenden – von der ersten Datenaufbereitung über das Training von Regressions- und Klassifikationsmodellen bis zur Nutzung der Ergebnisse für konkrete Entscheidungen in Instandhaltung, Qualitätssicherung und Prozessoptimierung. Der Fokus liegt bewusst auf „klassischen" Modellen, weil sich viele technische Fragestellungen mit überschaubaren Datenmengen und nachvollziehbaren Verfahren wie Regression oder Entscheidungsbäumen zuverlässig lösen lassen, ohne die Komplexität und den Datenhunger von Deep-Learning-Ansätzen zu benötigen.

Lernziele:

  • Klassische KI-Modelle von Deep-Learning-Verfahren unterscheiden und ihre Eignung für technische Daten einschätzen
  • Technische Messdaten und Prozessdaten für scikit-learn-Modelle aufbereiten
  • Regressionsmodelle zur Vorhersage technischer Kennwerte anwenden
  • Klassifikationsmodelle zur Erkennung von Fehlern und Abweichungen einsetzen
  • Entscheidungsbäume und verwandte Verfahren auf Prozessdaten anwenden
  • Trainings- und Testdaten für technische Datensätze sauber trennen
  • Modelle anhand geeigneter Metriken auf ihre Prognosegüte prüfen
  • Kreuzvalidierung zur robusten Bewertung technischer Vorhersagemodelle nutzen
  • scikit-learn-Pipelines für wiederkehrende technische Auswertungen aufbauen
  • Ergebnisse von Machine-Learning-Modellen für technische Entscheidungen aufbereiten
  • Modelle zur vorausschauenden Instandhaltung und Qualitätskontrolle einsetzen
  • Grenzen datengetriebener Prognosen im technischen Kontext realistisch einschätzen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an Einsteiger/innen, Quereinsteiger/innen und Fachkräfte aus angrenzenden Bereichen, die sich in Richtung Ingenieur/innen entwickeln oder entsprechende Aufgaben übernehmen möchten.

  • Technische Fachkräfte, die Machine Learning auf Mess- und Prozessdaten anwenden möchten
  • Quereinsteiger/innen mit technischem Hintergrund und Interesse an Datenanalyse
  • Personen, die KI-Tools und -Methoden verantwortungsvoll im technischen Alltag einsetzen möchten
  • Fachkräfte aus Instandhaltung, Qualitätssicherung oder Produktion mit Interesse an datengetriebenen Verfahren
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme sind keine formalen Abschlüsse oder KI-Vorkenntnisse erforderlich. Hilfreich sind sichere PC- und Internetkenntnisse sowie Interesse an digitalen Anwendungen, KI-Tools und deren verantwortungsvoller Nutzung. Technisches Spezialwissen in Programmierung wird nicht vorausgesetzt, da scikit-learn im Kurs von Grund auf vermittelt wird.

Ablauf & Abschluss

Der Kurs findet im Hybrid-Learning-Format in Vollzeit statt und arbeitet konsequent mit technischen Beispieldatensätzen aus Produktion, Instandhaltung und Qualitätssicherung, statt mit abstrakten, branchenneutralen Übungsdaten. Programmierübungen mit scikit-learn wechseln sich mit Einheiten zur fachlichen Einordnung der Ergebnisse ab.

Der Kurs wird in Vollzeit im Hybrid-Learning-Format durchgeführt; die genaue Dauer richtet sich nach dem gewählten Termin. Da vier aufeinander aufbauende Themenfelder abgedeckt werden, ist ausreichend Zeit für Übungen an technischen Beispieldatensätzen eingeplant.

Nach Abschluss erhalten Teilnehmende ein Trägerzertifikat; je nach Anbieter ist der Abschluss zusätzlich mit einer Abschlussprüfung verbunden. Eine herstellerseitige Zertifizierung ist mit diesem Kurs nicht verbunden, im Vordergrund steht der praktische Nachweis der Kompetenz in klassischen KI-Modellen für technische Anwendungen.

Nutzen & Perspektiven

Der besondere Wert dieses Kurses liegt darin, dass er Machine Learning nicht abstrakt, sondern konsequent anhand technischer Fragestellungen vermittelt: Vorhersage von Verschleiß, Erkennung fehlerhafter Bauteile, Optimierung von Prozessparametern. Wer nur mit branchenneutralen Beispieldaten lernt, muss den Transfer auf die eigene technische Praxis im Anschluss selbst leisten – dieser Kurs übernimmt diesen Schritt bereits im Training. Gerade in Produktion und Instandhaltung, wo Sensordaten in wachsendem Umfang anfallen, aber oft ungenutzt bleiben, ist die Fähigkeit gefragt, aus diesen Daten mit klassischen, nachvollziehbaren Modellen echte Entscheidungsunterstützung zu gewinnen, statt auf rein erfahrungsbasierte Einschätzungen angewiesen zu bleiben. Für die eigene berufliche Entwicklung öffnet der Kurs den Weg in Rollen wie Data Scientist, Machine Learning Engineer und Data Analyst mit technischem Schwerpunkt – ein Profil, das zunehmend in Produktions- und Instandhaltungsteams gesucht wird, die ihre technische Erfahrung um datengetriebene Methoden erweitern möchten.

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Arbeitsmarkt-Report

Konstruktion, CAD und industrielle Fertigung sind durchgehend gefragt — die Transformation Richtung E-Mobilität, Energietechnik und Industrie 4.0 schafft zusätzliche Spezialisten-Rollen. CAD-/Simulation-Software-Kenntnisse sind Türöffner.

Einstieg (0-2 J.):38.000–46.000 €
Mittel (3-7 J.):50.000–65.000 €
Senior (8+ J.):68.000–88.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Machine Learning Engineer
    1.150 Stellen
  • KI-Engineer
    290 Stellen
  • Ingenieurinformatiker/Ingenieurinformatikerin
    165 Stellen

Unverbindliche Anfrage

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Verwandte Kurse & Alternativen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Was unterscheidet diesen Kurs vom gleichnamigen Kurs für Informatiker?

Dieser Kurs arbeitet konsequent mit technischen Mess-, Sensor- und Prozessdaten und legt den Schwerpunkt auf Anwendungen wie vorausschauende Instandhaltung und Qualitätskontrolle, statt auf die Integration in Softwarearchitekturen.

Brauche ich Programmiervorkenntnisse?

Nein, scikit-learn wird im Kurs von Grund auf vermittelt. Vorausgesetzt sind lediglich sichere PC-Kenntnisse und Interesse an digitalen Anwendungen.

Für welche technischen Anwendungsfälle eignen sich die vermittelten Modelle?

Unter anderem für die Vorhersage von Verschleiß und Belastung, die Erkennung fehlerhafter Bauteile sowie die Unterstützung von Entscheidungen in Instandhaltung und Qualitätssicherung.

Werden auch die Grenzen von Machine-Learning-Prognosen behandelt?

Ja, ein eigener Themenblock ordnet datengetriebene Prognosen realistisch gegenüber klassischer Ingenieurserfahrung ein und behandelt den Umgang mit Unsicherheiten.

Für welche Rollen qualifiziert der Kurs?

Für Rollen wie Data Scientist, Machine Learning Engineer und Data Analyst mit technischem Schwerpunkt, etwa in Produktion, Instandhaltung oder Qualitätssicherung.