Weiterbildung Ausbildungsbeauftragter
Ausbildungsbeauftragte werden: Ausbildungsbegleitung im Betrieb, AEVO-Ausbildereignung und digitale Zusammenarbeit (Xpert DCP) in drei Bausteinen.
Auf einen Blick
Überblick
"Ausbildungsbeauftragter" qualifiziert für die Begleitung von Auszubildenden im Betrieb und verbindet dafür drei eigenständige Bausteine: die praktische Rolle als Ansprechperson im Ausbildungsalltag, die Ausbildereignung nach AEVO mit IHK-Abschluss sowie eine Zusatzqualifikation in digitaler Zusammenarbeit (Xpert DCP). Anders als eine reine Ausbilder:in-Qualifikation richtet sich der Kurs gezielt an Personen, die Auszubildende im Tagesgeschäft unterstützen und dabei zunehmend in digitalen und hybriden Arbeitsumgebungen kommunizieren.
Abschluss, Voraussetzungen und verfügbare Qualifizierungsangebote
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.
1
an 2 Standorten
8
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 1 erfassten Orten
1 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Xpert DCP-Zertifikat + IHK-Abschluss AdA (AEVO) + trägerinterne Zertifikate
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Online-Seminar3×
Zeitmodelle
- Vollzeit3×
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate3×
Gemeldete Preisgruppen
- 5.000–10.000 €3×
Vermittelte Kompetenzen
- AEVO / IHK-Ausbildereignung
- Ausbildungsbegleitung
- Digitale Zusammenarbeit
- Kommunikation
- Dokumentation
Zugeordnete Zielberufe
- Personalreferent7.547 Stellen/12 Mon.
- Personalentwickler591 Stellen/12 Mon.
- Ausbildungsbeauftragter10 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 8 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der erste Baustein klärt, welche Rolle Ausbildungsbeauftragte im Unterschied zu den formell verantwortlichen Ausbilder:innen einnehmen, und wie sich diese Rolle im Ausbildungsalltag konkret ausfüllt.
- Rolle und Aufgaben von Ausbildungsbeauftragten im Unternehmen
- Unterstützung der Auszubildenden im täglichen Ausbildungsalltag
- Enge Zusammenarbeit mit der/dem verantwortlichen Ausbilder:in
- Funktion als erste Ansprechperson bei fachlichen und organisatorischen Fragen
- Dokumentation des Ausbildungsverlaufs im betrieblichen Alltag
- Frühzeitiges Erkennen von Unterstützungsbedarf bei Auszubildenden
Auch wer nicht Hauptausbilder:in ist, profitiert vom rechtlichen und methodischen Rahmen der Ausbildereignungsverordnung. Dieser Baustein vermittelt dessen zentrale Inhalte kompakt.
- Die vier gesetzlich geregelten Handlungsfelder der Ausbildereignung im Überblick
- Rechtliche Grundlagen der betrieblichen Berufsausbildung
- Planung und Vorbereitung von Ausbildungsabschnitten
- Auswahl geeigneter Ausbildungsmethoden für unterschiedliche Lernsituationen
- Durchführung und Dokumentation von Lernerfolgskontrollen
- Vorbereitung von Auszubildenden auf Zwischen- und Abschlussprüfungen
Ausbildung findet zunehmend auch digital statt – etwa bei hybriden Teams oder ortsverteilten Ausbildungsstationen. Der dritte Baustein vermittelt die dafür notwendigen digitalen Kompetenzen.
- Einsatz digitaler Kollaborationstools und -plattformen im Ausbildungskontext
- Kommunikation in hybriden und virtuellen Teams
- Strukturierte digitale Dokumenten- und Wissensorganisation
- Digitale Unterstützung bei der Dokumentation des Ausbildungsverlaufs
- Datenschutz- und Sicherheitsaspekte bei digitaler Zusammenarbeit
- Auswahl geeigneter digitaler Werkzeuge für unterschiedliche Ausbildungssituationen
Die drei Bausteine ergänzen sich bewusst: Die praktische Begleitrolle liefert den Alltagsbezug, die Ausbildereignung nach AEVO das rechtlich-methodische Fundament, und die digitale Zusatzqualifikation stellt sicher, dass diese Begleitung auch in zunehmend digitalen Arbeitsumgebungen funktioniert. Am Ende der Weiterbildung steht ein Kompetenzprofil, das die Unterstützung von Auszubildenden im Betrieb fachlich, rechtlich und digital auf ein gemeinsames Fundament stellt.
Lernziele:
- Die Rolle einer/eines Ausbildungsbeauftragten im Unternehmen klar von der des/der Hauptausbilders/in abgrenzen
- Auszubildende im Ausbildungsalltag fachlich und organisatorisch unterstützen
- Als Ansprechperson bei fachlichen und organisatorischen Fragen zur Verfügung stehen
- Den Ausbildungsverlauf strukturiert dokumentieren
- Die vier Handlungsfelder der Ausbildereignung nach AEVO einordnen
- Ausbildung im rechtlichen Rahmen der Berufsausbildung planen und begleiten
- Geeignete Ausbildungsmethoden situationsgerecht auswählen
- Lernerfolge von Auszubildenden nachvollziehbar überprüfen
- Digitale Kollaborationstools für die Ausbildungsbegleitung einsetzen
- In hybriden und virtuellen Teams zielgerichtet kommunizieren
- Digitale Dokumente und Wissensbestände rund um die Ausbildung strukturiert organisieren
- Datenschutz- und Sicherheitsaspekte bei digitaler Zusammenarbeit berücksichtigen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Personen, die im Betrieb Auszubildende begleiten und unterstützen möchten – als ergänzende Funktion zur formellen Ausbildungsleitung. Angesprochen sind Fach- und Führungskräfte mit Interesse an Ausbildungsarbeit ebenso wie an digitaler Zusammenarbeit.
- Fachkräfte, die künftig als Ausbildungsbeauftragte im Betrieb tätig sein möchten
- Personalentwickler:innen mit Zuständigkeit für die Begleitung von Auszubildenden
- Berufserfahrene, die AEVO-Wissen mit digitalen Kompetenzen verbinden möchten
- Betriebe, die eine zweite Ansprechperson neben der/dem Hauptausbilder:in aufbauen wollen
Vorausgesetzt werden gute PC-Kenntnisse sowie gute Kenntnisse in MS Office, insbesondere Word, Excel, Outlook und PowerPoint. Erforderlich sind zudem gute Deutschkenntnisse, da die Kursinhalte sprachlich anspruchsvoll und teils rechtlich geprägt sind.
Ablauf & Abschluss
Die drei Bausteine – Ausbildungsbegleitung, AEVO und digitale Zusammenarbeit – werden inhaltlich aufeinander bezogen vermittelt, sodass sich rechtliches, methodisches und digitales Wissen im Kursverlauf sinnvoll ergänzt. Praxisbeispiele aus dem betrieblichen Ausbildungsalltag verbinden die theoretischen Inhalte mit der realen Aufgabe von Ausbildungsbeauftragten.
Die Weiterbildung gliedert sich in drei inhaltlich aufeinander bezogene Bausteine, die von der praktischen Ausbildungsbegleitung über die AEVO-Grundlagen bis zur digitalen Zusammenarbeit reichen. Der zeitliche Rahmen wird individuell mit dem Anbieter abgestimmt.
Der Kurs schließt mit drei eigenständigen Nachweisen ab: dem anerkannten Zertifikat Xpert DCP – Digitale Zusammenarbeit, dem IHK-Abschluss Ausbildung der Ausbilder (AdA) nach AEVO sowie trägerinternen Zertifikaten für die übrigen Kursinhalte zur Ausbildungsbegleitung.
Nutzen & Perspektiven
Wer diesen Kurs abschließt, verfügt über eine seltene Kombination aus praktischer Ausbildungsbegleitung, rechtlich fundierter AEVO-Qualifikation und digitaler Zusammenarbeitskompetenz. Das unterscheidet die Qualifikation von einer reinen AEVO-Schulung ohne digitalen und praktischen Alltagsbezug. Für den betrieblichen Alltag bedeutet das: Wer als Ausbildungsbeauftragte:r tätig ist, kann Auszubildende nicht nur fachlich, sondern auch methodisch und digital kompetent begleiten – von der Dokumentation des Ausbildungsverlaufs bis zur Kommunikation in hybriden Teamstrukturen. Das entlastet die formell verantwortlichen Ausbilder:innen spürbar. Nicht zuletzt eröffnet die Kombination der drei Nachweise eine flexible berufliche Perspektive: Ob in der direkten Ausbildungsbegleitung, in der Personalentwicklung oder als Trainingskoordinator:in – die erworbenen Qualifikationen lassen sich je nach beruflichem Weg unterschiedlich gewichten und einsetzen. Die praktische Begleitrolle wirkt sich zudem unmittelbar auf die Ausbildungsqualität im Betrieb aus: Auszubildende, die neben der formellen Ausbildungsleitung eine zusätzliche, gut erreichbare Ansprechperson haben, trauen sich häufiger, Unsicherheiten frühzeitig anzusprechen, statt Probleme bis zur nächsten offiziellen Beurteilung zurückzuhalten. Das ermöglicht es Betrieben, auf Schwierigkeiten im Ausbildungsverlauf früher zu reagieren, bevor sie sich zu größeren Konflikten oder gar zum Ausbildungsabbruch entwickeln. Auch die digitale Zusatzqualifikation zahlt sich über den unmittelbaren Ausbildungskontext hinaus aus: Wer digitale Kollaborationstools und die Kommunikation in hybriden Teams sicher beherrscht, bringt diese Kompetenz auch in andere Bereiche des eigenen Arbeitsalltags ein, etwa in die Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen oder externen Partnern. Für Personalentwickler:innen und Trainingskoordinator:innen ist diese Verbindung aus pädagogischem und digitalem Wissen zudem eine gute Grundlage, um Ausbildungsprogramme perspektivisch stärker digital zu gestalten, etwa durch digital dokumentierte Lernfortschritte oder virtuelle Ausbildungsstationen an verteilten Standorten. Nicht zuletzt erleichtert die Kombination der drei Nachweise auch den beruflichen Wiedereinstieg oder Quereinstieg in ausbildungsnahe Tätigkeiten: Wer sowohl die praktische Begleitrolle als auch die rechtlich-methodische AEVO-Grundlage und digitale Zusammenarbeitskompetenz vorweisen kann, erfüllt gleich mehrere Anforderungen, die in Stellenausschreibungen für Ausbildungsbeauftragte, Personalentwicklung oder Trainingskoordination häufig getrennt gefordert werden. Diese Bündelung spart Betrieben zudem Aufwand, da nicht mehrere separate Weiterbildungen für unterschiedliche Teilkompetenzen organisiert werden müssen. Wer die Qualifikation frühzeitig erwirbt, positioniert sich damit auch für künftige Erweiterungen der eigenen Ausbildungsverantwortung im Betrieb. Das schafft langfristig Planungssicherheit für die eigene berufliche Entwicklung innerhalb der Ausbildungsarbeit. Wer diese Planungssicherheit früh aufbaut, kann berufliche Weichenstellungen gezielter und mit größerem Selbstvertrauen treffen.
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Arbeitsmarkt-Report
Kaufmännische Sachbearbeitung verlagert sich Richtung digitale Prozesse (DATEV-, SAP-, Salesforce-Kenntnisse). Wer klassische Buchhaltung mit ERP/Tool-Wissen kombiniert, ist überdurchschnittlich gefragt; Reine Routine-Sachbearbeitung verliert.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Personalreferent7.547 Stellen
- Personalentwickler591 Stellen
- Ausbildungsbeauftragter10 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Worin unterscheidet sich ein Ausbildungsbeauftragter von einem Ausbilder nach AEVO?
Ausbildungsbeauftragte unterstützen und begleiten Auszubildende im Alltag, während die formelle Verantwortung meist bei der/dem AEVO-Ausbilder:in liegt. Der Kurs vermittelt beide Perspektiven.
Welche drei Abschlüsse umfasst der Kurs?
Sie erhalten das Zertifikat Xpert DCP – Digitale Zusammenarbeit, den IHK-Abschluss Ausbildung der Ausbilder (AdA) nach AEVO sowie trägerinterne Zertifikate für die übrigen Inhalte.
Welche Rolle spielt digitale Zusammenarbeit im Kurs?
Ein eigener Baustein vermittelt digitale Kollaborationstools, Kommunikation in hybriden Teams sowie Datenschutz- und Sicherheitsaspekte bei digitaler Ausbildungsbegleitung.
Welche Vorkenntnisse benötige ich?
Erforderlich sind gute PC- und MS-Office-Kenntnisse sowie gute Deutschkenntnisse. Fachliche Vorkenntnisse in Ausbildungsrecht sind nicht notwendig.
Für wen eignet sich der Kurs?
Er eignet sich für Fachkräfte, die Auszubildende im Betrieb begleiten möchten, sowie für Personalentwickler:innen und Trainingskoordinator:innen.