Cloud & IT-Infrastruktur
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CCNA und RHCSA – Netzwerk & Linux-Admin Bündel – Kurs

Zwei anerkannte IT-Zertifizierungen in einem Bündel: Netzwerktechnik nach Cisco-CCNA-Standard und Linux-Systemadministration nach Red-Hat-RHCSA-Standard.

Auf einen Blick

DauerFlexibel kombinierbareØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Netzwerktechnik und Linux-Systemadministration gehören zu den am häufigsten nachgefragten Grundkompetenzen in der IT-Infrastruktur. Dieses Kursbündel verbindet die Vorbereitung auf zwei eigenständige, international anerkannte Zertifizierungen: den Cisco Certified Network Associate (CCNA) für Netzwerktechnik und den Red Hat Certified System Administrator (RHCSA) für Linux-Systemadministration. Teilnehmende erwerben damit zwei sich ergänzende Kompetenzprofile, die in der IT-Infrastruktur eng zusammenwirken: Wer Netzwerke plant und betreibt, trifft in der Praxis regelmäßig auf Linux-basierte Server, und wer Linux-Systeme administriert, muss deren Netzwerkanbindung verstehen. Der Kurs bereitet gezielt auf die jeweiligen Herstellerprüfungen vor und vermittelt dabei sowohl theoretisches Grundlagenwissen als auch praktische Konfigurationsfertigkeiten.

ZertifikatsqualifizierungInhaltsstand 02.07.2026

Zertifikat, Kursformate und Angebote im Marktvergleich

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.

Anbieter

1

an 4 Standorten

Angebote

72

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 5 erfassten Orten

Regionen

1 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Vorbereitung auf Cisco Certified Network Associate (CCNA) und Red Hat Certified System Administrator (RHCSA)

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • 1.000–5.000 €

Häufige Kursorte

  • Dortmund
  • Bochum
  • Münster
  • Gelsenkirchen
  • Recklinghausen

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen

Vermittelte Kompetenzen

  • Cisco CCNA
  • TCP/IP
  • VLANs
  • Subnetting
  • OSPF
  • ACLs
  • VPNs
  • OSI-Modell
  • Red Hat Certified System Administrator
  • Linux-Systemadministration

Zugeordnete Zielberufe

  • Systemadministrator28.170 Stellen/12 Mon.
  • Netzwerkadministrator4.445 Stellen/12 Mon.
  • Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Digitale Vernetzung339 Stellen/12 Mon.
  • Netzwerk-Servicetechniker/Netzwerk-Servicetechnikerin335 Stellen/12 Mon.
  • Assistent/Assistentin für Informatik (Wirtschaftsinformatik)42 Stellen/12 Mon.
  • IT-Supportspezialist

Datenbasis: 72 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Das Kursbündel besteht aus zwei eigenständigen Modulblöcken, die jeweils auf eine eigene Zertifizierungsprüfung vorbereiten und sich inhaltlich sinnvoll ergänzen. Modul 1 – Cisco Certified Network Associate (CCNA): Dieser Block vermittelt die Grundlagen moderner Netzwerktechnik nach dem aktuellen CCNA-Curriculum von Cisco.

  • Aufbau und Funktionsweise des OSI-Referenzmodells und der TCP/IP-Protokollfamilie
  • IP-Adressierung und Subnetting für IPv4 und IPv6
  • Konfiguration und Verwaltung von VLANs zur Netzwerksegmentierung
  • Grundlagen des Routings sowie Konfiguration des Routing-Protokolls OSPF
  • Erstellung und Anwendung von Access Control Lists (ACLs)
  • Konzeption und Absicherung von VPN-Verbindungen
  • Grundlagen der Netzwerksicherheit und Fehlerdiagnose in Cisco-Umgebungen

Modul 2 – Red Hat Certified System Administrator (RHCSA): Dieser Block vermittelt die praktische Administration von Linux-Systemen nach dem aktuellen RHCSA-Prüfungsstandard von Red Hat.

  • Installation und Grundkonfiguration eines Red-Hat-basierten Linux-Systems
  • Verwaltung von Benutzern, Gruppen und Zugriffsrechten
  • Umgang mit der Kommandozeile, Shell-Skripten und grundlegender Automatisierung
  • Partitionierung, Logical Volume Management (LVM) und Dateisystemverwaltung
  • Verwaltung von Systemdiensten und Prozessen mit systemd
  • Grundlegende Netzwerkkonfiguration und Firewall-Einstellungen unter Linux
  • Softwareverwaltung mit Paketmanagern und Systemaktualisierungen

Im Praxisteil arbeiten die Teilnehmenden für beide Zertifizierungen mit realitätsnahen Übungsumgebungen: Für den CCNA-Teil werden Netzwerktopologien in Simulationsumgebungen aufgebaut und konfiguriert, für den RHCSA-Teil administrieren die Teilnehmenden eigenständig virtuelle Linux-Server. Beide Praxisstränge bleiben eigenständig, ergänzen sich jedoch inhaltlich dort, wo Netzwerkanbindung und Serveradministration in der Praxis zusammentreffen, etwa bei der Netzwerkkonfiguration von Linux-Servern oder der Diagnose von Verbindungsproblemen zwischen Netzwerkgeräten und Servern. Im CCNA-Praxisstrang bauen die Teilnehmenden schrittweise komplexere Netzwerktopologien auf: von einem einfachen Zwei-Router-Aufbau mit statischem Routing bis zu mehrstufigen Topologien mit VLANs, dynamischem OSPF-Routing und konfigurierten Access Control Lists. Dabei üben sie auch die systematische Fehlersuche mit Bordmitteln der Cisco-Kommandozeile, etwa zur Prüfung von Routing-Tabellen oder zur Analyse von Verbindungsabbrüchen zwischen Netzsegmenten. Im RHCSA-Praxisstrang durchlaufen die Teilnehmenden typische Administrationsszenarien eines Linux-Servers von der Ersteinrichtung bis zum laufenden Betrieb: das Anlegen und Verwalten von Benutzerkonten mit unterschiedlichen Berechtigungsstufen, das Einrichten von Logical Volumes für flexible Speichererweiterung, die Automatisierung wiederkehrender Aufgaben über Cronjobs sowie die Absicherung des Systems über grundlegende Firewall-Regeln. Ergänzend wird geübt, Systemprotokolle gezielt auszuwerten, um die Ursache von Dienstausfällen einzugrenzen. Die bewusste Kombination beider Zertifizierungen in einem Kursbündel spiegelt eine reale Anforderung in vielen IT-Infrastrukturteams wider, in denen Netzwerk- und Systemadministration eng zusammenarbeiten oder von denselben Fachkräften übernommen werden.

Lernziele:

Nach Abschluss dieses Kursbündels beherrschen die Teilnehmenden folgende Kompetenzen.

  • das OSI-Referenzmodell und die TCP/IP-Protokollfamilie in der Praxis anwenden
  • IP-Subnetting für unterschiedliche Netzwerkgrößen korrekt berechnen
  • VLANs zur logischen Segmentierung von Netzwerken konfigurieren
  • Routing-Protokolle wie OSPF für dynamisches Routing einrichten
  • Access Control Lists (ACLs) zur Steuerung des Netzwerkverkehrs definieren
  • VPN-Verbindungen für sichere Standortvernetzung konzipieren
  • Cisco-Netzwerkgeräte über die Kommandozeile konfigurieren und diagnostizieren
  • Linux-Systeme installieren, grundlegend konfigurieren und administrieren
  • Benutzer-, Gruppen- und Berechtigungsverwaltung unter Linux durchführen
  • Speicherverwaltung mit Partitionen, Logical Volumes und Dateisystemen umsetzen
  • Systemdienste unter Linux verwalten, starten, stoppen und automatisieren
  • Netzwerkkonfiguration und grundlegende Sicherheitseinstellungen unter Linux vornehmen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Das Kursbündel richtet sich an Personen, die zwei sich ergänzende, international anerkannte IT-Zertifizierungen im Bereich Netzwerktechnik und Linux-Administration erwerben möchten.

  • Arbeitsuchende mit IT-Grundkenntnissen, die sich für Netzwerk- und Systemadministration qualifizieren möchten
  • IT-Supportspezialist:innen, die ihr Profil um Netzwerk- und Linux-Kompetenzen erweitern wollen
  • Quereinsteiger:innen mit technischem Interesse, die einen strukturierten Einstieg in die IT-Infrastruktur suchen
  • Fachkräfte, die perspektivisch als Netzwerk- oder Systemadministrator:in arbeiten möchten
  • IT-Projektmanager:innen, die ein technisches Grundverständnis für Netzwerk- und Serverinfrastruktur aufbauen möchten
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme sind grundlegende IT-Kenntnisse hilfreich, insbesondere ein sicherer Umgang mit Computern und ein grundsätzliches Verständnis dafür, wie Netzwerke und Betriebssysteme funktionieren. Da sowohl die CCNA- als auch die RHCSA-Inhalte auf technischem Verständnis aufbauen, profitieren Teilnehmende mit erster Erfahrung in IT-Support oder Systembetreuung besonders von diesem Kursbündel. Gute Deutschkenntnisse werden vorausgesetzt.

Ablauf & Abschluss

Beide Modulblöcke werden mit einem hohen Praxisanteil vermittelt: Theoretische Grundlagen zu Protokollen, Konfigurationsbefehlen und Systemarchitektur wechseln sich mit praktischen Übungen in Simulations- beziehungsweise virtuellen Serverumgebungen ab. Die Module lassen sich zeitlich flexibel kombinieren, sodass der zeitliche Umfang von den gewählten Bestandteilen des Bündels abhängt.

Der zeitliche Umfang des Kursbündels richtet sich nach den gewählten Modulen und den individuellen Vorkenntnissen der Teilnehmenden in Netzwerktechnik und Linux-Administration. Da beide Zertifizierungsvorbereitungen jeweils ein eigenständiges Themenfeld mit hohem Praxisanteil abdecken, ist ein entsprechend umfangreicher Lernzeitraum einzuplanen.

Das Kursbündel bereitet auf zwei getrennte, international anerkannte Herstellerzertifizierungen vor: den Cisco Certified Network Associate (CCNA) sowie den Red Hat Certified System Administrator (RHCSA). Beide Prüfungen werden unabhängig voneinander bei den jeweiligen Prüfungsanbietern abgelegt und sind eigenständig gültige Nachweise, die auch einzeln auf dem Arbeitsmarkt anerkannt sind.

Nutzen & Perspektiven

Der besondere Wert dieses Kursbündels liegt in der gezielten Kombination zweier Zertifizierungen, die in der Praxis der IT-Infrastruktur eng zusammenwirken, aber selten gemeinsam angeboten werden. Netzwerktechnik nach Cisco-Standard und Linux-Administration nach Red-Hat-Standard gehören zu den am weitesten verbreiteten Standards in Unternehmensinfrastrukturen weltweit. Für Berufseinsteiger:innen in die IT-Infrastruktur bedeutet die Doppelqualifikation ein deutlich breiteres Einsatzspektrum als eine einzelne Zertifizierung: Sie können sowohl in netzwerknahen als auch in serverorientierten Rollen eingesetzt werden und verstehen zudem die Schnittstellen zwischen beiden Bereichen, die in vielen mittelständischen IT-Teams von denselben Personen betreut werden. Gerade in kleineren und mittleren Unternehmen, die sich keine strikt getrennten Netzwerk- und Serverabteilungen leisten, ist diese Kombination aus zwei Fachrichtungen ein klarer Vorteil gegenüber Bewerber:innen mit nur einer der beiden Qualifikationen. Auch für bereits im IT-Support tätige Fachkräfte lohnt sich die Doppelqualifikation: Sie können ihr bisheriges Aufgabenfeld gezielt in Richtung Infrastrukturadministration erweitern, ohne zwei separate Weiterbildungen zu unterschiedlichen Zeitpunkten absolvieren zu müssen. Die inhaltliche Nähe beider Themenfelder erlaubt es zudem, Parallelen im Verständnis zu nutzen, etwa wenn es um die Diagnose von Verbindungsproblemen zwischen Netzwerk und Server geht. Wer nach Abschluss eine Position als Netzwerkadministrator:in, Systemadministrator:in oder IT-Supportspezialist:in anstrebt, kann mit zwei unabhängig geprüften Herstellerzertifikaten belegen, sowohl Netzwerkinfrastruktur als auch Linux-basierte Serverlandschaften eigenständig konfigurieren und betreuen zu können.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Systemadministrator
    28.170 Stellen
  • Netzwerkadministrator
    4.445 Stellen
  • Fachinformatiker/Fachinformatikerin Fachrichtung Digitale Vernetzung
    339 Stellen
  • Netzwerk-Servicetechniker/Netzwerk-Servicetechnikerin
    335 Stellen
  • Assistent/Assistentin für Informatik (Wirtschaftsinformatik)
    42 Stellen
  • IT-Supportspezialist
    0 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Muss ich beide Zertifizierungen zusammen absolvieren?

Die Module sind individuell kombinierbar. Der zeitliche Umfang richtet sich nach den gewählten Bestandteilen, sodass Sie CCNA und RHCSA je nach Bedarf gemeinsam oder mit unterschiedlicher Gewichtung belegen können.

Was ist der Unterschied zwischen dem CCNA- und dem RHCSA-Teil?

Der CCNA-Teil vermittelt Netzwerktechnik nach Cisco-Standard, etwa Routing, VLANs und Access Control Lists. Der RHCSA-Teil behandelt die praktische Administration von Linux-Systemen, etwa Benutzerverwaltung, Speicherverwaltung und Systemdienste.

Brauche ich Vorkenntnisse in Linux oder Netzwerktechnik?

Grundlegende IT-Kenntnisse und ein sicherer Umgang mit Computern werden vorausgesetzt. Erste Erfahrung in IT-Support oder Systembetreuung ist hilfreich, aber keine zwingende Voraussetzung für den Einstieg.

Wie praxisnah sind die Übungen?

Für den CCNA-Teil arbeiten Sie mit Netzwerktopologien in Simulationsumgebungen, für den RHCSA-Teil administrieren Sie eigenständig virtuelle Linux-Server. Beide Praxisstränge orientieren sich an realen Konfigurationsaufgaben.

Sind CCNA und RHCSA unabhängig voneinander anerkannt?

Ja, beide sind eigenständige Herstellerzertifizierungen von Cisco beziehungsweise Red Hat, die auch einzeln auf dem Arbeitsmarkt anerkannt sind und unabhängig voneinander geprüft werden.