Data-Driven Accounting: Datenbasiertes Rechnungswesen – Kurs
Datenbasiertes Rechnungswesen: Datenaufbereitung, Reporting, Dashboard-Konzeption und Prozessautomatisierung für Buchhaltung und Controlling.
Auf einen Blick
Überblick
Das Rechnungswesen wandelt sich zunehmend von der reinen Zahlenverbuchung hin zu einer datengetriebenen Funktion, die Management-Entscheidungen aktiv unterstützt. Der Kurs Data-Driven Accounting vermittelt, wie Finanzdaten systematisch aufbereitet, visualisiert und für Reporting sowie Prozessautomatisierung genutzt werden. Im Mittelpunkt stehen Datenqualität, Kennzahlendefinition, Dashboard-Konzeption und die Anbindung von Buchhaltungssystemen an Analysewerkzeuge — Kompetenzen, die klassische Buchhaltung um eine analytische Perspektive erweitern.
Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.
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an 2 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 1 erfassten Orten
1 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Teilnahmebescheinigung und Zertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Virtuelles Klassenzimmer2×
Zeitmodelle
- Vollzeit1×
- Teilzeit1×
Gemeldete Preisgruppen
- 5.000–10.000 €2×
Vermittelte Kompetenzen
- Datenanalyse
- Dashboard-Konzeption
- KPI-Definition
- Prozessautomatisierung
- Business Intelligence
- Financial Reporting
Zugeordnete Zielberufe
- Buchhalter/Buchhalterin96.577 Stellen/12 Mon.
- Finanzbuchhalter/Finanzbuchhalterin30.769 Stellen/12 Mon.
- Wirtschaftsprüfer/Wirtschaftsprüferin659 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 60 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
Kein Anbieter kann sich bei uns eine Platzierung oder Empfehlung kaufen.
Kursinhalte & Lernziele
Der Kurs gliedert sich in vier thematische Blöcke, die von der Datengrundlage über Reporting und Automatisierung bis zur Qualitätssicherung führen. Modul 1 — Datengrundlagen im Rechnungswesen: Dieser Block schafft die Basis für den souveränen Umgang mit Finanzdaten unterschiedlicher Herkunft.
- Identifikation wesentlicher Finanzdatenquellen
- Bewertung der Eignung von Datenquellen für Buchhaltung und Controlling
- Datenaufbereitung und Bereinigung von Finanzdaten
- Sicherstellung von Datenqualität in buchhalterischen Prozessen
- Strukturierung von Daten für Bilanz-, GuV- und Cashflow-Auswertungen
- Grundbegriffe der Datenanalyse im Finanzkontext
Modul 2 — Reporting und Dashboard-Konzeption: Hier steht die Aufbereitung von Finanzdaten für unterschiedliche Berichtsempfänger im Mittelpunkt.
- Visualisierungstechniken für Management- und Fachberichte
- Definition von Kennzahlen für unterschiedliche Zielgruppen
- Konzeption von Dashboards für Buchhaltung und Controlling
- Auswahl geeigneter Diagrammtypen für Finanzkennzahlen
- Aufbau wiederkehrender Berichtsstrukturen
- Anpassung von Reports an Management- und Fachanforderungen
Modul 3 — Prozessautomatisierung im Rechnungswesen: Dieser Block behandelt, wie sich wiederkehrende buchhalterische Prozesse automatisieren lassen.
- Entwicklung von Regeln für automatisierte Buchhaltungsprozesse
- Aufbau von Workflows zwischen Fachbereichen
- Einrichtung von Schnittstellen zu Analysewerkzeugen
- Automatisierung wiederkehrender Auswertungsschritte
- Fehlerquellen bei automatisierten Prozessen erkennen
- Dokumentation automatisierter Abläufe
Praxis-Block — Datenqualität, Prognosen und Business Intelligence
- Prüfung der Datenkonsistenz über verschiedene Quellsysteme hinweg
- Systematische Untersuchung von Abweichungen in Finanzdaten
- Erstellung einfacher Prognosen auf Basis historischer Daten
- Interpretation von Abweichungen zwischen Plan- und Ist-Zahlen
- Integration von Kennzahlen in ein standardisiertes Reporting
- Anwendung von Business-Intelligence-Grundlagen im Rechnungswesen
- Aufbau eines eigenen Dashboards für ein Praxisbeispiel
- Verknüpfung von Reporting- und Automatisierungsschritten
- Bewertung von KPI-Definitionen auf ihre Aussagekraft
- Präsentation von Auswertungsergebnissen für Fachabteilungen
- Ableitung von Handlungsempfehlungen aus Datenanalysen
- Einordnung von Prozessdigitalisierung im Rechnungswesen
- Vergleich unterschiedlicher Analysewerkzeuge für das Rechnungswesen
- Aufbau eines wiederverwendbaren Berichtstemplates für den Regelbetrieb
Die vier Blöcke führen systematisch von der Datenbasis über die Aufbereitung für Berichte bis zur Automatisierung wiederkehrender Prozesse. Der abschließende Praxisteil verbindet Datenqualität, Prognosen und Business-Intelligence-Grundlagen zu einem zusammenhängenden Verständnis dafür, wie datenbasierte Methoden das Rechnungswesen in der Praxis verändern. Wer alle vier Blöcke durchläuft, versteht nicht nur einzelne Werkzeuge, sondern den gesamten Weg von der Rohdatenquelle bis zum entscheidungsreifen Bericht — und kann diesen Weg im eigenen Arbeitsumfeld eigenständig nachbauen.
Lernziele:
- Wesentliche Finanzdatenquellen identifizieren und für Buchhaltung und Controlling bewerten
- Datenqualität und Struktur von Finanzdaten systematisch prüfen
- Daten für Bilanz-, GuV- und Cashflow-Auswertungen aufbereiten
- Kennzahlen für Management- und Fachberichte definieren
- Dashboards für unterschiedliche Zielgruppen konzipieren
- Visualisierungstechniken für finanzielle Auswertungen anwenden
- Regeln und Workflows zur Prozessautomatisierung entwickeln
- Schnittstellen zwischen Buchhaltungssystemen und Analysewerkzeugen einrichten
- Datenkonsistenz prüfen und Abweichungen systematisch untersuchen
- Einfache Prognosen auf Basis historischer Finanzdaten erstellen
- Kennzahlen in ein standardisiertes Reporting integrieren
- Business-Intelligence-Grundlagen auf Fragestellungen des Rechnungswesens anwenden
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Personen, die sich im Bereich der Buchhaltung weiterbilden oder auf datengetriebene Aufgaben spezialisieren möchten.
- Personen mit abgeschlossenem oder abgebrochenem Studium mit kaufmännischem Bezug
- Personen mit Berufsausbildung im buchhalterischen oder kaufmännischen Bereich
- Neu- und Quereinsteiger:innen mit Interesse an Buchhaltung und Datenanalyse
- Berufsrückkehrende, die ihre Kenntnisse auffrischen möchten
- Arbeitnehmende, die Buchhaltungsaufgaben mit analytischem Schwerpunkt übernehmen möchten
Für die Teilnahme werden Grundkenntnisse in der Bedienung von Computern sowie Deutschkenntnisse vergleichbar dem Niveau B2 vorausgesetzt. Erste Berührungspunkte zum Themenbereich Buchhaltung sind hilfreich, etwa durch Berufserfahrung oder eine vorherige kaufmännische Tätigkeit. Technisch wird ein handelsüblicher PC oder Laptop mit Internetanschluss und einem unterstützten Browser benötigt, für die Teilnahme im virtuellen Klassenzimmer zusätzlich ein Mikrofon oder eine Webcam mit Mikrofon. Das Mindestalter für den Vertragsabschluss liegt bei 18 Jahren. Vertiefte Kenntnisse in Tabellenkalkulation oder speziellen Buchhaltungsprogrammen sind nicht zwingend erforderlich, erleichtern aber den Einstieg in die praktischen Übungen.
Ablauf & Abschluss
Der Unterricht findet im virtuellen Klassenzimmer statt, überwiegend in Teilzeit mit einzelnen Vollzeitphasen. Theoretische Inhalte zu Datenaufbereitung und Kennzahlendefinition werden mit praktischen Übungen zu Dashboards und Reporting-Strukturen verknüpft. Die Arbeit an einem eigenen Praxisbeispiel im abschließenden Kursteil sichert den Transfer der Methoden in den eigenen Arbeitsalltag und macht den Lernfortschritt anhand konkreter, selbst erstellter Auswertungen sichtbar.
Der Kurs wird im virtuellen Klassenzimmer angeboten und überwiegend in Teilzeit absolviert, mit einzelnen Phasen in Vollzeit. Der modulare Aufbau aus vier Themenblöcken ermöglicht eine klare Orientierung entlang der Themen Datengrundlagen, Reporting, Automatisierung und Praxisanwendung, sodass sich der Lernfortschritt auch neben einer laufenden Berufstätigkeit gut einteilen lässt.
Der Kurs schließt mit einer Teilnahmebescheinigung und einem Zertifikat ab, die die behandelten Themenschwerpunkte dokumentieren. Es handelt sich um eine trägerinterne Bestätigung der Teilnahme, kein staatlich reglementiertes Berufsbild. Für die berufliche Praxis zählt vor allem das im Kurs erstellte eigene Dashboard als konkreter Kompetenznachweis, der sich unmittelbar im eigenen Arbeitsumfeld weiterverwenden lässt.
Nutzen & Perspektiven
Buchhaltung galt lange als vorwiegend administrative Funktion — dieser Kurs zeigt, wie datenbasierte Methoden das Rechnungswesen um eine analytische, entscheidungsunterstützende Dimension erweitern. Wer Finanzdaten nicht nur verbucht, sondern auch strukturiert auswertet und visualisiert, wird für Unternehmen zu einer wertvolleren Ansprechperson in Reporting- und Controllingfragen. Die Verbindung aus klassischem Buchhaltungswissen und Datenanalyse-Kompetenzen schließt eine Lücke, die viele Unternehmen aktuell spüren: Finanzdaten sind vorhanden, werden aber selten systematisch für Dashboards, Prognosen oder Prozessautomatisierung genutzt. Wer diese Fähigkeiten mitbringt, kann bestehende Buchhaltungsprozesse aktiv weiterentwickeln statt sie nur auszuführen. Der Praxisbezug des Kurses — von der Datenquellenbewertung bis zum eigenen Dashboard — sorgt dafür, dass die vermittelten Methoden nicht abstrakt bleiben, sondern direkt auf reale Finanzdaten im eigenen Arbeitsumfeld übertragen werden können. Das macht den Kompetenzzuwachs unmittelbar im Berufsalltag sichtbar. Für Quereinsteiger:innen und Berufsrückkehrende bietet der Kurs zudem einen Einstieg in ein Berufsfeld, das zunehmend digitale und analytische Kompetenzen verlangt, ohne dass ein vollständiges Studium der Wirtschaftsinformatik notwendig wäre. Die Kombination aus buchhalterischem Grundverständnis und Datenanalyse-Werkzeugen lässt sich schrittweise aufbauen und direkt im bestehenden Arbeitsumfeld erproben.
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Arbeitsmarkt-Report
Kaufmännische Sachbearbeitung verlagert sich Richtung digitale Prozesse (DATEV-, SAP-, Salesforce-Kenntnisse). Wer klassische Buchhaltung mit ERP/Tool-Wissen kombiniert, ist überdurchschnittlich gefragt; Reine Routine-Sachbearbeitung verliert.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Buchhalter/Buchhalterin96.577 Stellen
- Finanzbuchhalter/Finanzbuchhalterin30.769 Stellen
- Wirtschaftsprüfer/Wirtschaftsprüferin659 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was unterscheidet Data-Driven Accounting von klassischer Buchhaltung?
Der Kurs ergänzt klassisches Buchhaltungswissen um Datenanalyse, Dashboard-Konzeption und Prozessautomatisierung, sodass Finanzdaten aktiv für Reporting und Entscheidungen genutzt werden.
Welche Vorkenntnisse benötige ich?
Vorausgesetzt werden Grundkenntnisse in der Computerbedienung und Deutschkenntnisse vergleichbar B2. Erste Berührungspunkte zur Buchhaltung sind hilfreich, aber nicht zwingend.
Welche Themen deckt der Kurs konkret ab?
Der Kurs behandelt Datengrundlagen im Rechnungswesen, Reporting und Dashboard-Konzeption, Prozessautomatisierung sowie Datenqualität, Prognosen und Business Intelligence.
In welcher Form findet der Unterricht statt?
Der Unterricht läuft im virtuellen Klassenzimmer, überwiegend in Teilzeit mit einzelnen Vollzeitphasen, und verknüpft Theorie mit praktischen Übungen an einem eigenen Dashboard.
Für welche beruflichen Bereiche eignet sich der Abschluss?
Die Inhalte sind anschlussfähig für Rollen in Finanzbuchhaltung, Controlling, Accounting-Operations und Business-Intelligence-Analysen im Rechnungswesen.