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Design Thinking mit Branding: Weiterbildung

Design Thinking als Innovationsmethode kombiniert mit Digital Brand Management: von der Markenpositionierung bis zur visuellen Markenkommunikation.

Auf einen Blick

DauerKompakte WeiterbildungØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*

Überblick

Der Kurs Design Thinking mit Branding verbindet zwei Disziplinen, die im Marketingalltag zunehmend zusammenwachsen: die nutzerzentrierte Innovationsmethode Design Thinking und das strategische wie visuelle Management einer Marke im digitalen Raum. Statt Branding als reine Gestaltungsfrage zu behandeln, wird es hier als iterativer Prozess verstanden, der mit Nutzerbedürfnissen beginnt, über Prototyping zu Markenentscheidungen führt und in konkreten Kommunikationsschritte mündet. Teilnehmende lernen, Markenpositionierung, Corporate Branding und Markenkommunikation mit den Werkzeugen des Design Thinking zu verzahnen.

Berufliche FachweiterbildungInhaltsstand 03.07.2026

Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen

Die folgenden Angaben stammen aus den diesem Kursprofil zugeordneten Bildungsangeboten. Sie zeigen, was wir erfasst haben — nicht zwingend den gesamten Markt; konkrete Preise und Termine können je Anbieter abweichen.

Anbieter

3

an 5 Standorten

Angebote

52

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 3 erfassten Orten

Regionen

1 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerinternes Zertifikat / Teilnahmebescheinigung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate10×

Gemeldete Preisgruppen

  • 1.000–5.000 €10×

Häufige Kursorte

  • Stuttgart
  • Karlsruhe
  • Oftersheim

Bundesländer

  • Baden-Württemberg10×

Vermittelte Kompetenzen

  • Design Thinking
  • Digital Brand Management
  • Markenpositionierung
  • Brand Planning
  • Corporate Branding
  • Visualisierungskonzepte
  • Brand Design
  • Markenkommunikation

Zugeordnete Zielberufe

  • Leiter/Leiterin - Marketing39.004 Stellen/12 Mon.
  • Marketing Manager11.597 Stellen/12 Mon.
  • Online Marketing Manager1.398 Stellen/12 Mon.
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (doppelt qualifizierende Ausbildung) für allgemeine Betriebswirtschaft957 Stellen/12 Mon.
  • Onlinemarketing-Manager/Onlinemarketing-Managerin715 Stellen/12 Mon.
  • Brand Manager674 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 52 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Der erste inhaltliche Block widmet sich der Methodik des Design Thinking als Denk- und Arbeitsweise. Im Zentrum steht dabei nicht ein starres Ablaufschema, sondern die Haltung, Probleme konsequent aus Sicht der Nutzenden zu betrachten und Lösungen in kleinen, testbaren Schritten zu entwickeln.

  • Einführung in die sechs Phasen des Design Thinking und ihre praktische Anwendung im Marketingkontext
  • Werkzeuge zur Empathie-Arbeit: Nutzerinterviews, Beobachtungsprotokolle, Empathy Maps
  • Formulierung von Problemstellungen (Point of View) als Grundlage für die Ideenfindung
  • Kreativitätstechniken zur Ideengenerierung, etwa Brainstorming-Varianten und Analogietechniken
  • Aufbau einfacher Prototypen für Kommunikationsideen, von Skizzen bis zu Klick-Dummys
  • Durchführung strukturierter Nutzertests und Auswertung des erhaltenen Feedbacks

Der zweite Block behandelt Digital Brand Management als eigenes Themenfeld. Hier geht es um die Frage, wie eine Marke im digitalen Umfeld konsistent geführt und weiterentwickelt wird.

  • Grundbegriffe des Digital Brand Management und Abgrenzung zu klassischem Markenmanagement
  • Markenpositionierung anhand von Zielgruppenanalyse, Wettbewerbsvergleich und Markenkern
  • Aufbau einer Markenidentität aus Werten, Persönlichkeit und Nutzenversprechen
  • Steuerung der Markenwahrnehmung über verschiedene digitale Touchpoints hinweg
  • Zusammenspiel von Markenstrategie und operativer Content-Planung
  • Monitoring von Markenwahrnehmung anhand einfacher Kennzahlen und Rückmeldungen

Der dritte Block vertieft Corporate Branding und Brand Planning als strategische Planungsebene, die dem operativen Design vorausgeht.

  • Unterschied zwischen Unternehmensmarke, Produktmarke und Arbeitgebermarke
  • Aufbau eines Brand-Planning-Prozesses von der Analysephase bis zur Roadmap
  • Entwicklung von Markenrichtlinien (Brand Guidelines) für unterschiedliche Abteilungen
  • Abstimmung von Markenzielen mit Marketing-, Vertriebs- und Kommunikationszielen
  • Umgang mit Markendehnung bei neuen Produkten oder Zielgruppen
  • Change-Momente im Branding, etwa bei Relaunches oder Repositionierungen

Der vierte Block widmet sich Visualisierungskonzepten und Brand Design als sichtbarem Ausdruck der Markenstrategie.

  • Aufbau eines visuellen Systems aus Farben, Typografie, Bildsprache und Layoutprinzipien
  • Erstellung von Moodboards zur Visualisierung von Markenwelten
  • Grundlagen der Bildsprache für unterschiedliche digitale Formate
  • Konsistente Anwendung von Gestaltungselementen über Website, Social Media und Print hinweg
  • Erarbeitung eines einfachen Styleguides als Nachschlagewerk für die Markenumsetzung
  • Feinjustierung von Tonalität und visueller Sprache je nach Kanal und Zielgruppe

Im Praxisteil werden die Methoden aus Design Thinking und Branding zu einem durchgängigen Projekt verbunden. Teilnehmende erarbeiten ausgehend von einer realitätsnahen Aufgabenstellung ein Markenkonzept, das sie über mehrere Iterationsschleifen verfeinern.

  • Erarbeitung eines fiktiven oder eigenen Markenprojekts als roten Faden durch den gesamten Kurs
  • Durchführung von Nutzerinterviews zur Fundierung der Markenpositionierung
  • Erstellung einer Persona als Bezugspunkt für Markenentscheidungen
  • Entwicklung mehrerer Positionierungsvarianten und Bewertung anhand von Kriterien
  • Aufbau eines ersten visuellen Konzepts mit Moodboard und Farbwelt
  • Prototyping eines Kommunikationsformats, etwa einer Social-Media-Kampagne oder Landingpage
  • Durchführung eines Nutzertests mit anschließender Auswertung
  • Überarbeitung des Konzepts auf Basis des Testfeedbacks
  • Zusammenführung der Ergebnisse in einem kompakten Markendossier
  • Präsentation des erarbeiteten Markenkonzepts vor der Gruppe
  • Rückschau des methodischen Vorgehens und Übertragbarkeit auf andere Projekte
  • Diskussion typischer Stolperstellen bei der Verbindung von Kreativmethodik und Markenführung

Über die einzelnen Übungen hinaus wird durchgehend Wert daraufgelegt, dass Teilnehmende die Methodik nicht nur anwenden, sondern auch begründen können, warum welcher Schritt zu welchem Zeitpunkt sinnvoll ist. Dieses Verständnis für die Logik hinter Design Thinking unterscheidet den Kurs von reinen Tool-Schulungen und macht die Inhalte auf unterschiedliche Markenprojekte übertragbar. Am Ende steht ein vollständig durchlaufener Zyklus aus Nutzerverständnis, Markenentscheidung und kommunikativer Umsetzung, den Teilnehmende auf eigene berufliche Projekte übertragen können.

Lernziele:

  • Die Grundprinzipien und Phasen des Design Thinking (Verstehen, Beobachten, Sichtweise definieren, Ideen finden, Prototypen entwickeln, Testen) sicher anwenden
  • Digital Brand Management als eigenständiges Fachgebiet zwischen Markenstrategie, Kommunikation und digitalen Kanälen einordnen
  • Markenpositionierung anhand von Zielgruppenbedürfnissen und Wettbewerbsumfeld erarbeiten
  • Visualisierungskonzepte für Markenauftritte entwickeln und in Moodboards, Wireframes oder Styleguides übersetzen
  • Brand Planning als strukturierten Prozess von Analyse über Strategie bis Umsetzung durchführen
  • Elemente des Brand Design (Farbwelt, Typografie, Bildsprache, Tonalität) konsistent aufeinander abstimmen
  • Nutzerzentrierte Recherchemethoden (Interviews, Beobachtung, Personas) für Markenentscheidungen einsetzen
  • Prototypen für Markenkommunikation – etwa Kampagnenideen, Content-Formate oder Landingpage-Konzepte – schnell und iterativ testen
  • Feedbackschleifen aus Nutzertests systematisch in die Weiterentwicklung eines Markenauftritts einspeisen
  • Corporate Branding von kurzfristigen Kampagnenschritte abgrenzen und beides strategisch aufeinander beziehen
  • Kommunikationskonzepte für unterschiedliche digitale Kanäle (Social Media, Website, Newsletter) markenkonform gestalten
  • Ergebnisse aus Design-Thinking-Workshops in präsentierbare Markenkonzepte überführen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Der Kurs richtet sich an Personen mit Berufserfahrung im Marketing- oder Kommunikationsumfeld, die ihr Wissen im Bereich Digital Brand Management gezielt vertiefen möchten, ebenso wie an Quereinsteigende, die sich einen fundierten Einstieg ins Branding erarbeiten wollen.

  • Marketingfachkräfte, die ihre bisherige Berufserfahrung um methodisches Markenwissen ergänzen möchten
  • Quereinsteigende im Online Marketing, die einen strukturierten Zugang zum Thema Branding suchen
  • Personen mit Interesse an nutzerzentrierten Innovationsmethoden abseits klassischer Produktentwicklung
  • Mitarbeitende in Unternehmen, die künftig Markenprojekte mitgestalten oder begleiten sollen
  • Selbstständige und Freiberufliche, die eigene Markenauftritte strategisch fundierter aufbauen wollen
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme sind die Fähigkeit zu selbstständigem, konzeptionellem Arbeiten sowie sehr gute Deutschkenntnisse erforderlich. Vorkenntnisse im Marketing sind hilfreich, aber keine zwingende Bedingung, da Grundbegriffe des Brand Managements im Kursverlauf eingeführt werden. Wichtiger als formale Vorqualifikationen ist die Bereitschaft, sich auf iteratives, teils unfertiges Arbeiten im Design-Thinking-Prozess einzulassen.

Ablauf & Abschluss

Der Kurs setzt konsequent auf Workshop-Charakter: Kurze fachliche Impulse wechseln sich mit praktischen Übungen ab, in denen die Design-Thinking-Phasen unmittelbar am eigenen Markenprojekt durchlaufen werden. Gruppendiskussionen und Peer-Feedback sind fester Bestandteil, da Design Thinking von unterschiedlichen Perspektiven auf dieselbe Problemstellung lebt. Digitale Whiteboards und Moodboard-Tools kommen ergänzend zum Einsatz, um Ideen sichtbar und diskutierbar zu machen.

Der Kurs ist als kompakte Weiterbildungseinheit konzipiert, die Theorie und Praxisanwendung eng miteinander verzahnt. Der Umfang orientiert sich an einem vollständigen Durchlauf des Design-Thinking-Zyklus am eigenen Markenprojekt, sodass ausreichend Zeit für Recherche, Prototyping und Überarbeitung eingeplant ist. Die konkrete Wochenstundenzahl und Verteilung auf Präsenz- und Online-Anteile hängt vom gewählten Bildungsangebot ab.

Der Kurs schließt mit einer trägerinternen Teilnahmebescheinigung im Bereich Branding und Digital Brand Management ab, in der die erworbenen Kompetenzen dokumentiert werden. Ergänzend werden E-Learning-Fähigkeiten und weitere Soft Skills bescheinigt, die im Rahmen der digitalen Lernumgebung erworben wurden. Ein staatlich anerkannter Abschluss ist damit nicht verbunden.

Nutzen & Perspektiven

Wer Design Thinking und Branding gemeinsam lernt, erwirbt eine Methodik, die weit über den einzelnen Markenauftritt hinausträgt. Die Fähigkeit, Probleme konsequent aus Nutzersicht zu betrachten und Lösungen iterativ zu testen, lässt sich auf Produktentwicklung, interne Prozesse oder Kommunikationsprojekte jeder Art übertragen – nicht nur auf Branding im engeren Sinn. Gleichzeitig schließt der Kurs eine Lücke, die viele klassische Marketingausbildungen offenlassen: das Zusammenspiel zwischen strategischer Markenführung und der operativen, gestalterischen Umsetzung. Wer beide Ebenen versteht, kann in Unternehmen als Bindeglied zwischen Marketingstrategie, Kreativteam und Kommunikationsabteilung agieren, statt nur einen der beiden Bereiche zu bedienen. Für den beruflichen Alltag bedeutet das konkret: mehr Sicherheit bei der Erarbeitung von Markenpositionierungen, ein strukturiertes Vorgehen bei Kampagnen- oder Relaunch-Projekten und die Fähigkeit, Kreativentscheidungen mit nachvollziehbaren Nutzerdaten zu untermauern, statt sich allein auf Geschmacksurteile zu verlassen.

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Arbeitsmarkt-Report

Berufsbild ist branchenübergreifend einsetzbar. Karrierechancen hängen stark von zusätzlicher Spezialisierung und Region ab.

Einstieg (0-2 J.):28.000–38.000 €
Mittel (3-7 J.):38.000–50.000 €
Senior (8+ J.):50.000–68.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Leiter/Leiterin - Marketing
    39.004 Stellen
  • Marketing Manager
    11.597 Stellen
  • Online Marketing Manager
    1.398 Stellen
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (doppelt qualifizierende Ausbildung) für allgemeine Betriebswirtschaft
    957 Stellen
  • Onlinemarketing-Manager/Onlinemarketing-Managerin
    715 Stellen
  • Brand Manager
    674 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich Vorkenntnisse im Marketing für diesen Kurs?

Nein, Grundbegriffe des Digital Brand Management werden im Kursverlauf eingeführt. Wichtiger sind die Fähigkeit zu konzeptionellem Arbeiten und sehr gute Deutschkenntnisse.

Was unterscheidet diesen Kurs von einem klassischen Branding-Seminar?

Der Kurs verbindet Branding konsequent mit der Methodik des Design Thinking. Markenentscheidungen werden nicht theoretisch vermittelt, sondern anhand eines eigenen Projekts iterativ erarbeitet und getestet.

Für wen eignet sich der Kurs besonders?

Sowohl für Marketingfachkräfte mit Berufserfahrung, die ihr Wissen im Branding vertiefen möchten, als auch für Quereinsteigende im Online Marketing, die einen strukturierten Einstieg suchen.

Welcher Abschluss wird vergeben?

Der Kurs endet mit einer trägerinternen Teilnahmebescheinigung im Bereich Branding und Digital Brand Management, ergänzt um eine Bescheinigung erworbener E-Learning-Fähigkeiten und Soft Skills.

Wie praxisnah ist der Kurs aufgebaut?

Sehr praxisnah: Teilnehmende durchlaufen den gesamten Design-Thinking-Zyklus an einem eigenen Markenprojekt, von der Nutzerrecherche über Prototyping bis zur Präsentation des fertigen Konzepts.