Berufliche Weiterbildung
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Internet- und Medienrecht mit InDesign-Qualifikation – Kurs

Kombinierte Qualifikation aus Internet- und Medienrecht (Urheber-, Marken-, Wettbewerbs- und Datenschutzrecht) mit praktischer Zusatzqualifikation in InDesign und Webdesign.

Auf einen Blick

Dauer2 MonateØ am Markt
FormatOnlineflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*

Überblick

Wer digitale Inhalte gestaltet, veröffentlicht oder verbreitet, bewegt sich unweigerlich in einem rechtlichen Rahmen, der bei Unkenntnis schnell zu teuren Fehlern führen kann. Diese Weiterbildung verbindet fundiertes Internet- und Medienrecht mit den Fertigkeiten, digitale und gedruckte Medien professionell zu gestalten. Im Zentrum steht das Urheberrecht als Querschnittsthema, ergänzt um Marken-, Wettbewerbs- und Datenschutzrecht. Parallel dazu erwerben Teilnehmende praktische Gestaltungskompetenz in InDesign für Printmedien, in modernem Webdesign sowie in Grundlagen der Videobearbeitung — sodass rechtliches Wissen nicht abstrakt bleibt, sondern direkt in eigenen Gestaltungsprojekten angewendet wird.

Berufliche FachweiterbildungInhaltsstand 04.07.2026

Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen

Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.

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Anbieter

1

an 2 Standorten

Angebote

44

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 25 erfassten Orten

Regionen

11 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerinternes Zertifikat

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning93 %
  • Virtuelles Klassenzimmer8 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 3 Monate bis 6 Monate40×

Gemeldete Preisgruppen

  • 5.000–10.000 €40×

Häufige Kursorte

  • Heidelberg
  • Essen
  • Oldenburg (Oldb)
  • Monheim am Rhein
  • Leverkusen
  • Kiel

Bundesländer

  • Nordrhein-Westfalen15×
  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Niedersachsen
  • Schleswig-Holstein
  • Hamburg

Vermittelte Kompetenzen

  • Urheberrecht
  • Markenrecht
  • Wettbewerbsrecht
  • Datenschutzrecht (DSGVO)
  • Webdesign
  • Adobe InDesign
  • Responsive Design
  • Videobearbeitung

Zugeordnete Zielberufe

  • Webdesigner/Webdesignerin684 Stellen/12 Mon.
  • Fachanwalt/Fachanwältin639 Stellen/12 Mon.
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Finanzen und Investment/Bachelor Professional in Wirtschaft319 Stellen/12 Mon.
  • Lebensmittelkontrolleur/Lebensmittelkontrolleurin (Weiterbildung)132 Stellen/12 Mon.
  • Verwaltungsfachwirt/Verwaltungsfachwirtin90 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 44 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Modul 1 — Internet- und Medienrecht im digitalen Umfeld: Dieser Block vermittelt das rechtliche Fundament für die Arbeit mit digitalen Inhalten, mit besonderem Schwerpunkt auf dem Urheberrecht und dessen praktischer Bedeutung.

  • Urheberrechtliche Grundlagen: Werkbegriff, Schutzdauer, Nutzungsrechte
  • Rechte und Pflichten von Urhebern und Nutzern digitaler Inhalte
  • Markenrecht: Kennzeichenschutz und Abgrenzung zu fremden Marken
  • Wettbewerbsrecht: unlautere Geschäftspraktiken im digitalen Umfeld
  • Datenschutzrecht und DSGVO: Verarbeitungsgrundsätze und Rechtsgrundlagen
  • Rechtliche Aspekte bei Webseiten, Onlineshops und Social-Media-Auftritten

Modul 2 — InDesign und Printmedien: Aufbauend auf dem rechtlichen Fundament vermittelt dieser Abschnitt die praktische Gestaltung von Printmedien mit InDesign, von der Layoutplanung bis zur druckfertigen Umsetzung.

  • Layoutgestaltung: Satzspiegel, Raster und Seitenaufbau
  • Bildverarbeitung und Bildintegration in InDesign
  • Textverarbeitung, Absatz- und Zeichenformate
  • Farbmanagement und Effektgestaltung für den Druck
  • Arbeiten mit Pfaden und Objekten sowie interaktiven Elementen
  • Praxisprojekt: Gestaltung einer Magazin-Doppelseite

Modul 3 — Grundlagen und Trends im Webdesign: Dieses Modul überträgt Gestaltungsprinzipien auf digitale Medien und behandelt aktuelle Anforderungen an moderne, zugängliche Websites.

  • Responsive Webdesign für unterschiedliche Endgeräte
  • Farbgestaltung und Farbtheorie im digitalen Kontext
  • Gestaltung und Schutz von Webgrafiken und SVG-Animationen
  • Nutzerführung: UI- und UX-Grundlagen, interaktive Navigation
  • Typografie und Webfonts für digitale Anwendungen
  • Barrierefreies Webdesign nach aktuellen Standards

Modul 4 — Videobearbeitung mit Premiere Pro: Ergänzend zu Print- und Webgestaltung vermittelt dieses Modul grundlegende Techniken der Videobearbeitung, die zunehmend Teil moderner Medienproduktion sind.

  • Effekte hinzufügen und Titel sowie Grafiken erstellen
  • Clips schneiden, trimmen und in einer Timeline anordnen
  • Multicam-Bearbeitung für mehrere Kamerawinkel
  • Export- und Rendereinstellungen für unterschiedliche Ausgabeformate
  • Medienverwaltung und Backup-Strategien in Videoprojekten
  • Kurzprojekt: einfache Videosequenz mit Titeln und Effekten erstellen

Praxis-Block — Rechtlich fundierte Gestaltungsprojekte

  • Urheberrechtliche Prüfung eines eigenen Bildmaterials vor Veröffentlichung
  • Erstellung eines DSGVO-konformen Impressum- und Datenschutz-Textbausteins für eine Beispielseite
  • Layout einer mehrseitigen Broschüre in InDesign von der Konzeption bis zum Export
  • Responsive Startseite für ein fiktives Unternehmen entwerfen
  • Prüfung von Webgrafiken auf Lizenz- und Nutzungsrechte
  • Barrierefreiheits-Check einer bestehenden Webseite durchführen
  • Kurze Videosequenz mit Titeleinblendung und Schnitttechnik produzieren
  • Markenrechtliche Einordnung eines Beispiel-Logos vornehmen
  • Wettbewerbsrechtliche Prüfung einer Werbeanzeige
  • Kombiniertes Abschlussprojekt: Print- und Webauftritt für ein Beispielunternehmen unter Beachtung aller behandelten Rechtsgebiete gestalten

Der rote Faden durch alle Module ist die Verbindung von Gestaltung und Recht: Jede gestalterische Entscheidung — von der Bildauswahl über die Typografie bis zur Videoproduktion — wird auch unter der Frage betrachtet, welche rechtlichen Rahmenbedingungen dabei zu beachten sind. So entsteht ein Verständnis, das über reines Handwerkszeug hinausgeht und Gestalter:innen befähigt, eigenständig rechtssichere Entscheidungen zu treffen.

Lernziele:

  • Grundprinzipien des Urheberrechts und deren Anwendung in verschiedenen Medienformaten verstehen
  • Rechte und Pflichten von Urhebern und Nutzern digitaler Inhalte einordnen
  • Markenrecht und Wettbewerbsrecht bei der Gestaltung digitaler Angebote berücksichtigen
  • Datenschutzrechtliche Anforderungen der DSGVO auf konkrete Webprojekte anwenden
  • Rechtliche Fallstricke im Online-Marketing und bei Social-Media-Aktivitäten erkennen
  • Digitale Medieninhalte rechtssicher erstellen, gestalten und veröffentlichen
  • Layout, Bild- und Textverarbeitung in InDesign professionell umsetzen
  • Farb- und Effektgestaltung für Print- und Digitalmedien einsetzen
  • Responsive Webdesign und Grundlagen der Typografie im Web anwenden
  • Barrierefreies Webdesign als gestalterisches und rechtliches Kriterium berücksichtigen
  • Grundlegende Videobearbeitung mit Titeln, Effekten und Schnitttechnik durchführen
  • Eigene Gestaltungsprojekte unter Berücksichtigung rechtlicher Rahmenbedingungen umsetzen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die eine Tätigkeit in den Bereichen Webdesign, Medienproduktion oder rechtliche Beratung im digitalen Umfeld angehen oder ihre Fachkenntnisse in diesem Bereich erweitern möchten.

  • Angehende Webdesigner:innen, die rechtliches Grundwissen ergänzen möchten
  • Personen mit Interesse an Medienproduktion und Printgestaltung
  • Marketing- und Content-Verantwortliche, die rechtssicher gestalten müssen
  • Quereinsteiger:innen mit Interesse an einer Schnittstellenrolle zwischen Recht und Gestaltung
  • Selbstständige, die eigene digitale Angebote rechtssicher aufbauen möchten
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme wird eine abgeschlossene Ausbildung oder ein abgeschlossenes Studium vorausgesetzt, ersatzweise mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Bereich. Deutschkenntnisse auf Niveau B2 sind notwendig, um rechtliche Texte und Fachbegriffe sicher zu verstehen. Grundkenntnisse in Adobe Creative Cloud sowie erste Erfahrung mit Adobe Photoshop werden vorausgesetzt, da diese die Basis für die Arbeit mit InDesign und weiteren Gestaltungswerkzeugen bilden.

Ablauf & Abschluss

Die Weiterbildung verbindet juristische Theorieeinheiten mit unmittelbarer praktischer Anwendung in InDesign, Webdesign-Werkzeugen und Videobearbeitungssoftware. Rechtliche Konzepte werden nicht abstrakt vermittelt, sondern anhand konkreter Gestaltungsprojekte durchgearbeitet, sodass Teilnehmende den Bezug zwischen Paragraf und Praxis unmittelbar erleben. Fallstudien zu realistischen Rechtsfragen — etwa zur Bildlizenzierung oder zum datenschutzkonformen Webauftritt — ergänzen die praktischen Gestaltungsübungen.

Der Umfang der Weiterbildung ergibt sich aus der Kombination von vier Themenblöcken: Recht, InDesign, Webdesign und Videobearbeitung. Da sowohl rechtliches Fachwissen als auch mehrere Gestaltungswerkzeuge fundiert vermittelt werden, ist ein mehrwöchiger bis mehrmonatiger Lernzeitraum vorgesehen, der sich am individuellen Vorwissen in Recht und Gestaltung orientiert.

Nach Abschluss erhalten Teilnehmende ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine Teilnahmebescheinigung im Bereich Internet- und Medienrecht mit Zusatzqualifikation InDesign und Webdesign. Es handelt sich um einen anbieterinternen Nachweis der erworbenen rechtlichen und gestalterischen Kompetenzen, nicht um eine staatliche Prüfung oder ein Herstellerzertifikat.

Nutzen & Perspektiven

Digitale Gestaltung und Rechtssicherheit werden in vielen Unternehmen getrennt behandelt — Gestalter:innen kennen sich mit Layout und Bildsprache aus, während rechtliche Fragen an Juristen oder Datenschutzbeauftragte ausgelagert werden. Diese Weiterbildung schließt genau diese Lücke, indem sie beide Kompetenzfelder in einer Person vereint: Wer sowohl gestalten als auch die rechtlichen Grenzen dieser Gestaltung einschätzen kann, arbeitet effizienter und vermeidet kostspielige Nachbesserungen. Die Kombination aus Urheber-, Marken-, Wettbewerbs- und Datenschutzrecht mit praktischer InDesign- und Webdesign-Kompetenz macht Absolvent:innen zu wertvollen Ansprechpartner:innen sowohl für Kreativteams als auch für Rechts- und Compliance-Abteilungen. Gerade in kleineren Unternehmen, in denen keine eigene Rechtsabteilung existiert, ist diese Doppelkompetenz besonders gefragt. Auch für Selbstständige und Freelancer im Bereich Webdesign und Medienproduktion ist das erworbene Rechtswissen unmittelbar relevant: Wer eigene Projekte ohne anwaltliche Beratung rechtssicher umsetzen kann, spart Zeit und Kosten und reduziert das Risiko von Abmahnungen im Umgang mit fremden Bildern, Marken oder personenbezogenen Daten.

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Arbeitsmarkt-Report

Digitale Mediengestaltung, UX/UI, Social-Media-Content und Webdesign bleiben gefragt — aber AI-Tools verändern die Arbeit grundlegend. Wer Adobe/Figma mit AI-Workflows (Midjourney, ChatGPT, Runway) kombiniert, sichert sich überdurchschnittliche Position.

Einstieg (0-2 J.):32.000–42.000 €
Mittel (3-7 J.):44.000–58.000 €
Senior (8+ J.):60.000–80.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Webdesigner/Webdesignerin
    684 Stellen
  • Fachanwalt/Fachanwältin
    639 Stellen
  • Betriebswirt/Betriebswirtin (Fachschule) für Finanzen und Investment/Bachelor Professional in Wirtschaft
    319 Stellen
  • Lebensmittelkontrolleur/Lebensmittelkontrolleurin (Weiterbildung)
    132 Stellen
  • Verwaltungsfachwirt/Verwaltungsfachwirtin
    90 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Rechtsgebiete werden in dieser Weiterbildung behandelt?

Im Zentrum steht das Urheberrecht, ergänzt um Markenrecht, Wettbewerbsrecht und Datenschutzrecht mit Fokus auf die DSGVO. Alle Rechtsgebiete werden im Zusammenhang mit digitaler Gestaltung und Medienproduktion behandelt.

Welche Gestaltungswerkzeuge lerne ich zusätzlich?

Neben InDesign für Printmedien werden Grundlagen im Webdesign, einschließlich responsivem Design und Barrierefreiheit, sowie Grundlagen der Videobearbeitung mit Premiere Pro vermittelt.

Brauche ich bereits Erfahrung mit Adobe-Programmen?

Grundkenntnisse in Adobe Creative Cloud sowie erste Erfahrung mit Adobe Photoshop werden vorausgesetzt, da diese die Basis für die Arbeit mit InDesign und weiteren Gestaltungswerkzeugen im Kurs bilden.

Ist die Weiterbildung eher juristisch oder gestalterisch ausgerichtet?

Beides gleichermaßen: Rechtliches Wissen wird nicht abstrakt vermittelt, sondern direkt anhand konkreter Gestaltungsprojekte in InDesign, Webdesign und Videobearbeitung angewendet.

Welchen Abschluss erhalte ich?

Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat bzw. eine Teilnahmebescheinigung im Bereich Internet- und Medienrecht mit Zusatzqualifikation InDesign und Webdesign — kein staatliches Examen oder Herstellerzertifikat.