Data Science & KI
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KI in Kreativprojekten – Weiterbildung

Weiterbildung zum praxisnahen Einsatz generativer KI in kreativen Projekten, kombiniert mit Design-Thinking-Methodik für nutzerorientierte Innovation.

Auf einen Blick

Dauermehrere Wochen (CombinØ am Markt
Formatflexibelflexibel
KostenMeist voll gefördertauf Anfrage / Förderung
Finanzierung über Förderung möglich – mit Bildungsgutschein bis zu 100 % förderbar*
Dieser Kurs bildet für einen offiziellen Engpassberuf aus

Überblick

Dieser Kurs zeigt, wie sich Künstliche Intelligenz gezielt in kreative Projekte einbinden lässt, ohne dass technisches Vorwissen erforderlich ist. Im Mittelpunkt steht die Verbindung von menschlicher Kreativität mit KI-gestützten Werkzeugen, um Innovationen zu entwickeln, die konsequent von den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer ausgehen. Neben den technischen und rechtlichen Grundlagen generativer KI vermittelt die Weiterbildung mit Design Thinking eine etablierte Methodik, um Ideen systematisch zu entwickeln, zu visualisieren und in konkrete Lösungen zu überführen.

Software- & PraxistrainingInhaltsstand 10.07.2026

Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining

Die folgenden Angaben stammen aus den diesem Kursprofil zugeordneten Bildungsangeboten. Sie zeigen, was wir erfasst haben — nicht zwingend den gesamten Markt; konkrete Preise und Termine können je Anbieter abweichen.

Anbieter

2

an 5 Standorten

Angebote

31

diesem Kursprofil zugeordnete Angebote

Kommende Termine

0

an 4 erfassten Orten

Regionen

1 Bundesländer

inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden

Abschluss

Trägerinternes Zertifikat bzw. Teilnahmebescheinigung

Mögliche Förderwege

Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz

Lernformen

  • Combined Learning100 %

Zeitmodelle

  • Vollzeit100 %

Dauer im Markt

  • mehr als 1 Monat bis 3 Monate

Gemeldete Preisgruppen

  • 1.000–5.000 €

Häufige Kursorte

  • Karlsruhe
  • Walldorf
  • Mannheim
  • Metzingen

Bundesländer

  • Baden-Württemberg

Vermittelte Kompetenzen

  • Generative KI
  • ChatGPT
  • Design Thinking
  • EU AI Act
  • 6C-Kompetenzmodell
  • Nutzerorientierte Innovation
  • Visualisierungskonzepte
  • KI-gestütztes Projektmanagement

Zugeordnete Zielberufe

  • Informatik (weiterführend)43.854 Stellen/12 Mon.
  • Geprüfter Meister/Geprüfte Meisterin für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice1.297 Stellen/12 Mon.
  • IT-Manager/IT-Managerin883 Stellen/12 Mon.
  • KI-Manager/KI-Managerin267 Stellen/12 Mon.
  • IT-Management (grundständig)57 Stellen/12 Mon.

Datenbasis: 31 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.

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Kursinhalte & Lernziele

Modul 1 – Grundlagen und Rahmenbedingungen von KI Bevor KI in kreativen Projekten sinnvoll eingesetzt werden kann, braucht es ein realistisches Verständnis davon, was die Technologie leisten kann und wo ihre Grenzen liegen. Dieser Block schafft dafür die fachliche und rechtliche Basis.

  • Zentrale Begriffe und Funktionsweisen von Künstlicher Intelligenz
  • Einordnung von Chancen, Risiken und Grenzen aktueller KI-Systeme
  • Relevanz und praktische Auswirkungen des EU AI Acts für Projektarbeit
  • Perspektiven verschiedener Stakeholder auf den Einsatz von KI
  • Mindset und Haltung als Voraussetzung für verantwortungsvolle KI-Nutzung
  • Abgrenzung zwischen realistischen Erwartungen und Übertreibungen im KI-Diskurs

Modul 2 – Generative KI im Projektmanagement Aufbauend auf den Grundlagen geht dieser Block in die konkrete Anwendung generativer KI-Werkzeuge innerhalb laufender Projekte über.

  • Einsatzfelder generativer KI-Systeme wie ChatGPT in kreativen Projekten
  • Nutzung von KI-Tools entlang unterschiedlicher Projektmanagementphasen
  • Das 6C-Kompetenzmodell als Orientierung für KI-basiertes Projektmanagement
  • Formulierung wirksamer Anfragen an generative KI-Systeme
  • Bewertung und Weiterverarbeitung von KI-generierten Zwischenergebnissen
  • Grenzen der Automatisierung innerhalb kreativer Entscheidungsprozesse

Modul 3 – Design Thinking als kreative Methodik Der dritte Block widmet sich Design Thinking als strukturiertem Vorgehen, um aus einer unscharfen Ausgangslage konkrete, nutzerorientierte Lösungsideen zu entwickeln.

  • Aufbau und Phasen des Design-Thinking-Prozesses
  • Nutzerorientiertes Denken als Ausgangspunkt jeder Innovation
  • Problemorientiertes Arbeiten in einer kreativen Arbeitsatmosphäre
  • Methoden zur Ideenfindung in interdisziplinären Teams
  • Einordnung von Innovationsprozessen im Unternehmenskontext
  • Verknüpfung von Design-Thinking-Schritten mit KI-gestützter Recherche

Modul 4 – Von der Idee zur sichtbaren Lösung Der letzte inhaltliche Block verbindet die vorherigen Themen und führt sie bis zur greifbaren Umsetzung.

  • Visualisierungskonzepte zur Darstellung von Ideen und Konzepten
  • Aufbereitung von Zwischenergebnissen für unterschiedliche Zielgruppen
  • Vorgehen beim Implementieren entwickelter Lösungen
  • Iteratives Verfeinern von Prototypen anhand von Rückmeldungen
  • Zusammenführung von KI-Unterstützung und Design-Thinking-Ergebnissen
  • Übergabe von Konzepten an anschließende Umsetzungsphasen

Praxisteil – Anwendung an eigenen Projektideen

  • Arbeiten mit generativen KI-Systemen an einer selbst gewählten Projektidee
  • Einordnung eines eigenen Vorhabens in die Phasen des Projektmanagements
  • Anwendung des 6C-Kompetenzmodells auf ein konkretes Beispiel
  • Durchlaufen eines vollständigen Design-Thinking-Zyklus im Kursverlauf
  • Entwicklung von Nutzerprofilen als Grundlage kreativer Lösungen
  • Visualisierung von Ideen mit einfachen, im Kurs vermittelten Mitteln
  • Diskussion rechtlicher Fragestellungen anhand realistischer Projektbeispiele
  • Bewertung von KI-generierten Vorschlägen auf Praxistauglichkeit
  • Erarbeitung eines Stakeholder-Überblicks für ein Beispielprojekt
  • Übertragung der Methodik auf unterschiedliche Kreativbranchen
  • Rückschau der eigenen Rolle im Zusammenspiel von Mensch und KI
  • Zusammenfassung der Ergebnisse in einer abschließenden Projektskizze

Die vier Module sind so aufgebaut, dass technisches und rechtliches Grundverständnis, der praktische Umgang mit generativen KI-Werkzeugen und die kreative Methodik des Design Thinking nicht getrennt, sondern durchgehend aufeinander bezogen behandelt werden. Wer den Kurs durchläuft, lernt KI nicht als isoliertes Werkzeug kennen, sondern als festen Bestandteil eines kreativen Entwicklungsprozesses von der ersten Idee bis zur sichtbaren Lösung. Der rote Faden liegt dabei in der konsequenten Nutzerorientierung: Jede Methode, ob KI-gestützte Recherche oder Design-Thinking-Werkzeug, wird darauf bezogen, wie sie zu besseren, an echten Bedürfnissen ausgerichteten Ergebnissen beiträgt.

Lernziele:

  • Grundbegriffe und Funktionsweisen von Künstlicher Intelligenz einordnen können
  • Chancen, Risiken und Grenzen von KI-Systemen realistisch einschätzen
  • Zentrale Anforderungen des EU AI Acts auf den eigenen Projektkontext beziehen
  • Perspektiven unterschiedlicher Stakeholder beim Einsatz von KI berücksichtigen
  • Eine durchdachte Haltung für KI-gestützte Projektarbeit entwickeln
  • Einsatzfelder generativer KI-Systeme wie ChatGPT für kreative Aufgaben erkennen
  • KI-Werkzeuge gezielt entlang einzelner Projektmanagementphasen einsetzen
  • Das 6C-Kompetenzmodell auf KI-basiertes Projektmanagement anwenden
  • Den Design-Thinking-Prozess von der Problemdefinition bis zum Prototyp durchlaufen
  • Nutzerorientiertes und problemorientiertes Denken in kreativen Teams stärken
  • Ideen mit geeigneten Visualisierungskonzepten greifbar machen
  • Entwickelte Lösungsansätze strukturiert in die Umsetzung überführen

Zielgruppe & Voraussetzungen

Die Weiterbildung eignet sich, um bestehende Berufserfahrung im Projekt- oder Innovationsmanagement gezielt um KI-Kompetenz zu erweitern, ebenso wie für einen beruflichen Quereinstieg in kreativitätsnahe Tätigkeitsfelder. Angesprochen sind Personen, die in Berufsbereichen arbeiten oder arbeiten möchten, in denen Wissen zu KI, zum Management kreativer Projekte und zu Design Thinking gefragt ist.

  • Projekt- und Innovationsmanager/innen, die KI-Kompetenz gezielt aufbauen wollen
  • Kreativschaffende, die generative KI in ihre Arbeitsprozesse integrieren möchten
  • Quereinsteigende mit Interesse an digitaler Innovation und Nutzerorientierung
  • Personen, die künftig kreative Projekte mit KI-Unterstützung leiten wollen
Voraussetzungen:

Für die Teilnahme sollten Interessierte in der Lage sein, selbstständig und konzeptionell zu arbeiten, da die Methoden aus Design Thinking und Projektmanagement eigenständiges Strukturieren offener Aufgabenstellungen erfordern. Sehr gute Deutschkenntnisse werden vorausgesetzt, da die Inhalte sprachlich anspruchsvoll vermittelt werden. Vorkenntnisse im Umgang mit KI-Systemen sind nicht erforderlich, ein grundsätzliches Interesse an digitalen Werkzeugen erleichtert jedoch den Einstieg.

Ablauf & Abschluss

Der Unterricht findet im Combined-Learning-Format statt, überwiegend in Teilzeit mit einzelnen Vollzeitoptionen, sodass sich die Weiterbildung auch neben einer bestehenden Tätigkeit organisieren lässt. Fachliche Inhalte zu KI und rechtlichen Rahmenbedingungen wechseln sich mit Design-Thinking-Workshops ab, in denen die Methodik unmittelbar an eigenen Projektideen erprobt wird.

Die Weiterbildung gliedert sich in vier inhaltliche Themenblöcke von den KI-Grundlagen über generative Anwendungen bis zu Design Thinking und der praktischen Umsetzung. Der zeitliche Umfang richtet sich nach dem gewählten Teilzeit- oder Vollzeitformat und sieht für jeden Block ausreichend Raum für Theorie und praktische Übung vor.

Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat beziehungsweise einer Teilnahmebescheinigung im Bereich Künstliche Intelligenz ab. Eine externe, herstellerunabhängige Zertifizierungsprüfung ist für diese Weiterbildung nicht vorgesehen.

Nutzen & Perspektiven

Der Mehrwert dieser Weiterbildung liegt in der ungewöhnlichen, aber praxisnahen Verbindung zweier Felder, die in vielen Kursangeboten getrennt behandelt werden: der technische und rechtliche Umgang mit generativer KI auf der einen und die kreative Methodik des Design Thinking auf der anderen Seite. Wer beides miteinander verbindet, kann KI nicht nur bedienen, sondern gezielt dort einsetzen, wo sie kreative Prozesse tatsächlich voranbringt, statt sie zu ersetzen. Für Unternehmen ist diese Kombination deshalb wertvoll, weil sie Mitarbeitende hervorbringt, die generative KI nicht isoliert als Textwerkzeug nutzen, sondern in einen strukturierten Innovationsprozess einbetten können, der konsequent von den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer ausgeht. Das senkt das Risiko, dass KI-gestützte Ideen zwar technisch beeindrucken, aber am eigentlichen Bedarf vorbeigehen. Langfristig eröffnet die Weiterbildung Perspektiven in Rollen wie Innovationsmanagement, Kreativprojektleitung oder Produktmanagement, in denen die Fähigkeit gefragt ist, KI-Werkzeuge, rechtliche Rahmenbedingungen und kreative Methodik gemeinsam zu denken, statt jedes Thema für sich zu betrachten.

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Arbeitsmarkt-Report

IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.

Einstieg (0-2 J.):38.000–48.000 €
Mittel (3-7 J.):52.000–68.000 €
Senior (8+ J.):70.000–95.000 €

Zielberufe & offene Stellen

Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.

  • Informatik (weiterführend)
    43.854 Stellen
  • Geprüfter Meister/Geprüfte Meisterin für Möbel-, Küchen- und Umzugsservice
    1.297 Stellen
  • IT-Manager/IT-Managerin
    883 Stellen
  • KI-Manager/KI-Managerin
    267 Stellen
  • IT-Management (grundständig)
    57 Stellen

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Brauche ich technisches Vorwissen, um an diesem Kurs teilzunehmen?

Nein, die Weiterbildung setzt keine Vorkenntnisse im Umgang mit KI-Systemen voraus. Vorausgesetzt werden lediglich die Fähigkeit zu selbstständigem, konzeptionellem Arbeiten sowie sehr gute Deutschkenntnisse.

Was hat Design Thinking mit Künstlicher Intelligenz zu tun?

Der Kurs verbindet beide Themen bewusst: Design Thinking liefert die Methodik, um Ideen nutzerorientiert zu entwickeln, während generative KI-Werkzeuge in den einzelnen Prozessphasen gezielt zur Recherche, Ideenfindung und Visualisierung eingesetzt werden.

Welche rechtlichen Aspekte werden behandelt?

Die Weiterbildung ordnet die zentralen Anforderungen des EU AI Acts in den Projektkontext ein und thematisiert Chancen, Risiken und Grenzen von KI-Systemen aus Sicht unterschiedlicher Stakeholder.

Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?

Der Kurs endet mit einem trägerinternen Zertifikat beziehungsweise einer Teilnahmebescheinigung im Bereich Künstliche Intelligenz. Eine externe Zertifizierungsprüfung ist nicht Teil dieser Weiterbildung.

Für wen eignet sich die Weiterbildung besonders?

Angesprochen sind Projekt- und Innovationsmanager/innen, die KI-Kompetenz gezielt aufbauen möchten, ebenso wie Quereinsteigende mit Interesse an digitaler Innovation und nutzerorientierter Produktentwicklung.