Docker Container: Netzwerke, Ubuntu, IT-Service-Mgmt – Kurs
Praxisorientierte Weiterbildung zu Docker-Containern: Images bauen, Netzwerke konfigurieren und absichern, ergänzt um IT-Sicherheits- und IT-Service-Management nach ITIL 4.
Auf einen Blick
Überblick
Diese Weiterbildung führt in die Containervirtualisierung mit Docker ein und verbindet praktische Docker-Kenntnisse mit zwei Zusatzqualifikationen: IT-Sicherheitsmanagement und IT-Service-Management. Teilnehmende lernen, Docker-Container zu installieren, zu konfigurieren, in Netzwerken zu betreiben und abzusichern. Darüber hinaus werden Grundlagen des IT-Service-Managements nach ITIL 4 sowie Prinzipien eines Informationssicherheits-Managementsystems vermittelt. Der Kurs richtet sich an Personen, die containerbasierte Infrastrukturen in Unternehmen mitgestalten und dabei sowohl technische als auch organisatorische Verantwortung übernehmen möchten.
Kompetenzen, Lernformen und Angebote für dieses Praxistraining
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
Zu diesem Kurs ist bisher ein Anbieter erfasst. Wenn du eine Anfrage stellst, prüfen wir zusätzlich vergleichbare Kurse anderer Anbieter.
1
an 2 Standorten
48
diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
0
an 5 erfassten Orten
5 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Zertifikat, Vorbereitung auf PeopleCert-Prüfung (IT-Service-Management)
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Combined Learning100 %
Zeitmodelle
- Vollzeit100 %
Dauer im Markt
- mehr als 3 Monate bis 6 Monate5×
Gemeldete Preisgruppen
- 5.000–10.000 €5×
Häufige Kursorte
- Dresden1×
- Berlin1×
- Bremen1×
- Monheim am Rhein1×
- Friedberg (Hessen)1×
Bundesländer
- Berlin1×
- Bremen1×
- Nordrhein-Westfalen1×
- Sachsen1×
- Hessen1×
Vermittelte Kompetenzen
- Docker
- Container-Netzwerke
- Ubuntu
- IT-Sicherheitsmanagement
- Dockerfiles
- Docker-Container-Registries
- ITIL 4
- Schwachstellenmanagement
Zugeordnete Zielberufe
- Wirtschaftsinformatik (grundständig)4.928 Stellen/12 Mon.
- Geoinformatik (grundständig)507 Stellen/12 Mon.
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen/12 Mon.
- Verwaltungsinformatik (grundständig)211 Stellen/12 Mon.
- Informationsmanagement (grundständig)84 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 48 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
Kein Anbieter kann sich bei uns eine Platzierung oder Empfehlung kaufen.
Kursinhalte & Lernziele
Der Kurs gliedert sich in vier inhaltliche Schwerpunkte, die aufeinander aufbauen und Docker als technische Basis mit Management-Themen verknüpfen. Modul 1: Docker und Container-Management Im ersten Modul stehen die technischen Grundlagen von Docker im Mittelpunkt. Teilnehmende lernen den kompletten Docker-Workflow kennen, von der Installation bis zum produktiven Betrieb.
- Aufbau und Funktionsweise der Docker-Engine sowie Unterschiede zu virtuellen Maschinen
- Erstellen, Starten, Stoppen und Entfernen von Docker-Containern
- Aufbau eigener Docker-Images mithilfe von Dockerfiles
- Verwalten von Images über Docker-Container-Registries
- Einsatz von Docker-Containern in produktiven Umgebungen
- Skalierung containerisierter Anwendungen sowie grundlegende Debugging-Techniken
Modul 2: Container-Netzwerke und Sicherheit auf Ubuntu Aufbauend auf den Docker-Grundlagen widmet sich dieses Modul der Netzwerkkonfiguration unter Ubuntu sowie den damit verbundenen Sicherheitsaspekten.
- Netzwerkmodelle in Docker und Kommunikation zwischen Containern
- Konfiguration von Netzwerkschnittstellen und Ports unter Ubuntu
- Isolierung von Containern durch Netzwerksegmentierung
- Absicherung von Docker-Umgebungen gegen typische Angriffsvektoren
- Schwachstellenmanagement für Container-Images und laufende Container
- Praktische Umsetzung von Sicherheitsrichtlinien in einer Ubuntu-basierten Docker-Umgebung
Modul 3: IT-Sicherheitsmanagement Dieses Modul vermittelt die organisatorische Perspektive auf IT-Sicherheit und ordnet Docker-spezifische Risiken in ein größeres Management-Framework ein.
- Aufbau und Organisation der IT-Security-Funktion in Unternehmen
- Rollen und Verantwortlichkeiten im IT-Security-Management
- IT-Compliance-Anforderungen mit Bezug auf containerisierte Infrastrukturen
- Entwicklung und Durchführung von Sicherheitsrichtlinien und Audits
- Aufbau eines Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS)
- IT-Notfallmanagement und IT-Risikomanagement für containerbasierte Systeme
Modul 4: IT-Service-Management nach ITIL 4 Im vierten Modul lernen Teilnehmende die zentralen Konzepte des IT-Service-Managements kennen und wenden sie auf Container-Infrastrukturen an.
- Service Value System und Service Value Chain als Kernkonzepte von ITIL 4
- Die sieben Leitprinzipien und vier Dimensionen des Service-Managements
- Verankerung des IT-Service-Managements in der Führungsebene eines Unternehmens
- Aufbau einer Prozess-Management-Struktur für IT-Services
- Service Asset and Configuration Management sowie Transition-Prozesse
- Release Management und IT Financial Management im Kontext containerisierter Services
Praxisteil: Von der Installation zum abgesicherten Betrieb Der praktische Teil des Kurses begleitet den gesamten Weg von der ersten Docker-Installation bis zum abgesicherten, überwachten Container-Betrieb. Teilnehmende arbeiten durchgehend an eigenen Übungsumgebungen und setzen das theoretisch vermittelte Wissen unmittelbar um.
- Installation und Grundkonfiguration von Docker auf einem Ubuntu-System
- Aufbau eines eigenen Dockerfiles für eine Beispielanwendung
- Veröffentlichung und Verwaltung von Images in einer Container-Registry
- Konfiguration eines Docker-Netzwerks mit mehreren kommunizierenden Containern
- Umsetzung grundlegender Sicherheitsvorkehrungen wie Rechtebeschränkungen und Netzwerkisolierung
- Durchführung eines einfachen Schwachstellen-Checks für ein Container-Image
- Skalierung eines Container-Setups anhand eines praxisnahen Beispiels
- Debugging eines fehlerhaft konfigurierten Containers
- Erstellung einer einfachen Deployment-Pipeline für ein Docker-Image
- Anwendung von Continuous-Integration-Prinzipien auf ein Container-Projekt
- Nachvollziehen eines Release-Management-Prozesses für eine containerisierte Anwendung
- Einordnung eines fiktiven Sicherheitsvorfalls in ein IT-Notfallmanagement-Verfahren
Die enge Verzahnung von technischer Umsetzung und Management-Perspektive zieht sich durch alle vier Module. So wird beispielsweise das Debugging eines Containers nicht isoliert behandelt, sondern im Zusammenhang mit Change- und Release-Prozessen betrachtet, wie sie im IT-Service-Management üblich sind. Ebenso wird die Netzwerkkonfiguration eines Containers stets im Licht möglicher Sicherheitsrisiken und der zugehörigen Compliance-Anforderungen besprochen. Auf diese Weise entsteht ein Verständnis dafür, dass Container-Technologie in Unternehmen nicht isoliert von organisatorischen Prozessen betrieben wird, sondern in bestehende Sicherheits- und Service-Management-Strukturen eingebettet werden muss.
Lernziele:
- Grundprinzipien der Containervirtualisierung verstehen und von klassischer Server- und Hardware-Virtualisierung abgrenzen
- Docker als Laufzeitumgebung installieren, konfigurieren und im Alltag administrieren
- Eigene Docker-Images mit Dockerfiles erstellen, versionieren und pflegen
- Docker-Container-Registries für die Verwaltung und Verteilung von Images einsetzen
- Netzwerkfunktionen innerhalb von Docker-Umgebungen konfigurieren und Container-zu-Container-Kommunikation gestalten
- Sicherheitsrisiken in containerisierten Umgebungen erkennen und geeignete Sicherheitsvorkehrungen umsetzen
- Skalierungsmechanismen für Docker-Container in produktiven Umgebungen anwenden
- Grundlagen eines Informationssicherheits-Managementsystems (ISMS) und dessen Aufbau nachvollziehen
- Rollen, Richtlinien und Audit-Prozesse im IT-Security-Management einordnen
- Kernprozesse des IT-Service-Managements nach ITIL 4 beschreiben, darunter Service Value System und Service Value Chain
- Release- und Konfigurationsmanagement für containerisierte Anwendungen im Kontext von IT-Service-Management anwenden
- Continuous-Integration- und Continuous-Delivery-Praktiken im Zusammenspiel mit Docker-Containern nachvollziehen
Zielgruppe & Voraussetzungen
Der Kurs richtet sich an Personen, die eine Tätigkeit in der IT-Administration, im IT-Sicherheitsmanagement oder in DevOps-Teams anstreben oder ihre bestehenden Fachkenntnisse in diesen Bereichen gezielt erweitern möchten. Er eignet sich sowohl für Personen mit ersten IT-Erfahrungen, die sich auf Container-Technologien spezialisieren wollen, als auch für Fachkräfte, die Docker bereits einsetzen und ihr Wissen um Sicherheits- und Service-Management-Aspekte ergänzen möchten.
- Angehende und praktizierende IT-Systemadministratorinnen und -administratoren
- Personen mit Interesse an einer Tätigkeit als DevOps Engineer oder Cloud Engineer
- Fachkräfte, die sich in Richtung IT-Sicherheitsbeauftragte oder IT-Sicherheitsmanagement weiterentwickeln möchten
- Quereinsteigende mit technischer Vorerfahrung, die containerbasierte Infrastrukturen verstehen und mitgestalten wollen
Für die Teilnahme wird eine abgeschlossene Ausbildung und/oder ein abgeschlossenes Studium vorausgesetzt, ersatzweise mindestens dreijährige Berufserfahrung in einem relevanten Bereich. Erforderlich sind zudem Deutschkenntnisse auf mindestens dem Niveau B2, da Fachinhalte in deutscher Sprache vermittelt werden. Grundkenntnisse im Projektmanagement sowie ein grundlegendes Verständnis für Remote-Arbeitsformen mit KI-Unterstützung sind hilfreich, um die Kursinhalte einordnen zu können. Vertiefte Vorkenntnisse in Docker oder Linux-Systemen sind nicht zwingend erforderlich, erleichtern jedoch den Einstieg in die praktischen Übungen.
Ablauf & Abschluss
Der Kurs kombiniert theoretische Wissensvermittlung mit umfangreichen praktischen Übungen an eigenen Docker-Umgebungen unter Ubuntu. Fachliche Inhalte zu Container-Technologie, IT-Sicherheit und IT-Service-Management werden abwechselnd vermittelt und direkt in Übungsaufgaben angewendet, sodass Theorie und Praxis eng miteinander verzahnt sind. Anhand konkreter Szenarien üben Teilnehmende die Konfiguration, Absicherung und Fehlerbehebung von Container-Umgebungen. Ergänzend werden Fallbeispiele aus dem IT-Service-Management genutzt, um Prozesse wie Release- und Konfigurationsmanagement praxisnah zu verdeutlichen.
Der Umfang der Weiterbildung richtet sich nach dem individuellen Lerntempo und der Kombination der drei Themenfelder Docker-Containervirtualisierung, IT-Sicherheitsmanagement und IT-Service-Management. Die Inhalte sind in aufeinander aufbauende Module gegliedert, die sowohl im eigenständigen Lernen als auch in begleiteten Übungsphasen bearbeitet werden können. Durch die Kombination von drei Themenschwerpunkten ist der Kurs im Vergleich zu einer reinen Docker-Einführung entsprechend umfangreicher angelegt.
Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat bzw. einer qualifizierten Teilnahmebescheinigung zu den Themen Containervirtualisierung mit Docker, IT-Sicherheitsmanagement und IT-Service-Management ab. Für den Bereich IT-Service-Management bereitet der Kurs zusätzlich auf eine externe PeopleCert-Prüfung vor, über die eine anerkannte Zertifizierung erworben werden kann. Die Kombination aus trägerinternem Nachweis und Vorbereitung auf eine unabhängige Prüfung ermöglicht es, den Lernerfolg sowohl intern als auch extern zu dokumentieren.
Nutzen & Perspektiven
Container-Technologien wie Docker gehören inzwischen zur Standardausstattung moderner IT-Infrastrukturen, insbesondere im Zusammenspiel mit DevOps-Praktiken und Cloud-Umgebungen. Wer Docker sicher beherrscht, kann Anwendungen effizienter bereitstellen, Umgebungen reproduzierbar gestalten und Entwicklungs- sowie Betriebsprozesse beschleunigen. Der Kurs vermittelt dieses technische Rüstzeug praxisnah und direkt anwendbar für den beruflichen Alltag in IT-Administration, DevOps oder Cloud-Betrieb. Die Verbindung mit IT-Sicherheitsmanagement stellt sicher, dass containerisierte Infrastrukturen nicht nur funktional, sondern auch robust gegenüber Sicherheitsrisiken aufgebaut werden. Gerade weil Container-Umgebungen häufig viele Komponenten und Schnittstellen umfassen, ist ein strukturiertes Verständnis für Schwachstellenmanagement, Compliance und Notfallprozesse ein wichtiger Baustein für verantwortungsvolles Arbeiten in diesem Umfeld. Durch die Zusatzqualifikation im IT-Service-Management nach ITIL 4 erwerben Teilnehmende zudem ein Verständnis dafür, wie technische Container-Lösungen in unternehmensweite Service-Prozesse eingebettet werden. Diese Kombination aus technischer Tiefe und Prozessverständnis macht die Weiterbildung besonders für Personen interessant, die nicht nur einzelne Container betreiben, sondern langfristig Verantwortung für IT-Services in einem Unternehmen übernehmen möchten.
Welche Förderung passt zu dir?
Finde in 30 Sekunden heraus, ob dir ein Bildungsgutschein oder andere Zuschüsse zustehen. Kostenlos & ohne Anmeldung.
Arbeitsmarkt-Report
IT-Berufe sind seit fünf Jahren der größte Fachkräfteengpass am deutschen Arbeitsmarkt. Der Bestand offener IT-Stellen ist 2024 auf einen Rekordstand gestiegen; AI- und Cloud-Skills werden in den nächsten Jahren weiter überdurchschnittlich nachgefragt.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Wirtschaftsinformatik (grundständig)4.928 Stellen
- Geoinformatik (grundständig)507 Stellen
- Technische Informatik (grundständig)469 Stellen
- Verwaltungsinformatik (grundständig)211 Stellen
- Informationsmanagement (grundständig)84 Stellen
Verwandte Kurse & Alternativen
30 ähnliche Qualifizierungen & Kurse in diesem Themenfeld
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Benötige ich Vorkenntnisse in Docker, um an diesem Kurs teilzunehmen?
Grundlegende IT-Kenntnisse werden vorausgesetzt, vertiefte Docker-Erfahrung ist jedoch nicht zwingend erforderlich. Der Kurs führt systematisch von den Grundlagen der Containervirtualisierung bis zu fortgeschrittenen Themen wie Netzwerksicherheit und Service-Management.
Welche Rolle spielt Ubuntu in diesem Kurs?
Ubuntu dient als Betriebssystem-Basis für die praktischen Übungen zu Docker-Containern und Netzwerkkonfiguration. Die Inhalte lassen sich grundsätzlich auf andere Linux-Distributionen übertragen, werden im Kurs jedoch konkret an Ubuntu-Beispielen vermittelt.
Was unterscheidet die Zusatzqualifikation IT-Service-Management vom reinen Docker-Training?
Während sich der Docker-Teil auf die technische Umsetzung konzentriert, vermittelt die Zusatzqualifikation IT-Service-Management nach ITIL 4 organisatorische Prozesse wie Release-, Konfigurations- und Financial Management, die für den unternehmensweiten Betrieb von IT-Services relevant sind.
Führt der Kurs zu einer offiziellen Zertifizierung?
Der Kurs schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab und bereitet zusätzlich auf eine externe PeopleCert-Prüfung im Bereich IT-Service-Management vor, mit der eine unabhängige Zertifizierung erworben werden kann.
Für welche beruflichen Einsatzbereiche qualifiziert der Kurs?
Die vermittelten Kenntnisse sind unter anderem für Tätigkeiten als IT-Systemadministratorin bzw. -administrator, DevOps Engineer, Cloud Engineer oder IT-Sicherheitsbeauftragte relevant, da Container-Technologien in diesen Bereichen zunehmend zum Standard gehören.