Drehen und Fräsen konventionell & CNC lernen – Weiterbildung
Praxisorientierte Weiterbildung in spanender Metallbearbeitung: konventionelles Drehen und Fräsen sowie CNC-Programmierung für Werkstücke aus Eisen- und Nichteisenmetallen.
Auf einen Blick
Überblick
Diese Weiterbildung führt in die spanende Metallbearbeitung ein und verbindet klassisches Drehen und Fräsen an konventionellen Maschinen mit dem Einstieg in die CNC-Steuerung. Im Mittelpunkt steht die Fertigung realer Werkstücke aus Eisen- und Nichteisenmetallen: vom Lesen technischer Zeichnungen über die Auswahl von Werkzeugen und Werkstoffen bis zum fertigen, geprüften Bauteil. Teilnehmende erarbeiten sich damit ein Fundament, das sowohl in klassischen Zerspanungsberufen als auch in modernen, CNC-gestützten Fertigungsumgebungen trägt.
Kursprofil, Marktdaten und verfügbare Lernformen
Die folgenden Angaben stammen aus den Angeboten eines einzelnen Anbieters — es ist also kein Anbietervergleich, sondern das erfasste Angebot zu diesem Kurs. Konkrete Preise und Termine nennt der Anbieter im Beratungsgespräch.
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an 2 Standorten
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diesem Kursprofil zugeordnete Angebote
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an 2 erfassten Orten
1 Bundesländer
inklusive Online- und Hybridangeboten, sofern vorhanden
Abschluss
Trägerinternes Zertifikat
Mögliche Förderwege
Bildungsgutschein · Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein · Qualifizierungschancengesetz
Lernformen
- Präsenzunterricht4×
Zeitmodelle
- Vollzeit4×
Dauer im Markt
- mehr als 1 Monat bis 3 Monate2×
Gemeldete Preisgruppen
- 1.000–5.000 €4×
Häufige Kursorte
- Stendal2×
- Havelberg2×
Bundesländer
- Sachsen-Anhalt4×
Vermittelte Kompetenzen
- CNC-Programmierung
- Drehen konventionell
- Fräsen konventionell
- Technische Zeichnungen lesen
- Messmittel
- DIN ISO 2768
- Werkstoffauswahl
- Maschineneinrichtung
Zugeordnete Zielberufe
- Fachkraft für Mechatronik98.945 Stellen/12 Mon.
- CNC-Fachkraft/NC-Anwendungsfachmann / CNC-Fachkraft/NC-Anwendungsfachfrau3.314 Stellen/12 Mon.
- Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Gießereitechnik/Bachelor Professional in Technik26 Stellen/12 Mon.
Datenbasis: 51 diesem Kurs zugeordnete Angebote sowie die dazu veröffentlichten Termindaten, Stand 19.08.2026. Mehrere Standorte eines Trägers zählen als ein Anbieter.
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Kursinhalte & Lernziele
Der Kurs gliedert sich in zwei eng aufeinander abgestimmte Fertigungsbereiche – Drehen und Fräsen – die jeweils vom konventionellen Handwerk bis zur CNC-Anwendung reichen. Beide Bereiche folgen demselben roten Faden: Zeichnung lesen, Fertigungsschritte planen, Maschine einrichten, Werkstück herstellen, Ergebnis prüfen. Drehen (konventionell und CNC)
- Technische Zeichnungen lesen, auswerten und für die eigene Drehaufgabe umsetzen
- Werkzeuge, Werkstoffe, Halbzeuge und Hilfsmittel für unterschiedliche Drehmeißel-Einsätze auswählen
- Maschinenwerte ermitteln und an der konventionellen Drehmaschine einstellen
- Werkstücke aus Eisen- und Nichteisenmetallen durch Innenausdrehen, Quer-Plandrehen und Längs-Runddrehen herstellen
- Außen- und Innengewinde mit unterschiedlichen Drehmeißeln fertigen
- Umgang mit Messmitteln zur Kontrolle von Längen-, Durchmesser- und Winkelmaßen
- Allgemeintoleranzen für Längen- und Winkelmaße nach DIN anwenden
- Eine CNC-Drehmaschine im Steuerungsprogramm anlegen, CNC-Programme schreiben und am Werkstück anwenden
Fräsen (konventionell und CNC)
- Technische Zeichnungen für Frästeile lesen, auswerten und erstellen
- Werkzeuge, Werkstoffe, Halbzeuge und Hilfsmittel für unterschiedliche Fräser auswählen
- Maschinenwerte für die Fräsmaschine ermitteln und einstellen
- Werkstücke aus Eisen- und Nichteisenmetallen durch Stirn- und Umfangs-Planfräsen herstellen
- Langlöcher, Nuten und Absätze fertigen
- Allgemeintoleranzen für Längen- und Winkelmaße nach DIN ISO 2768-01 anwenden
- Eine CNC-Fräsmaschine im Programm anlegen, CNC-Programme schreiben und am Werkstück anwenden
Werkstatt- und Prüfpraxis Ein durchgängiger Praxisblock verbindet beide Fertigungsverfahren und bildet den eigentlichen Kern der Weiterbildung, denn spanende Metallbearbeitung lässt sich nicht allein aus Theorie erlernen, sondern nur an der Maschine selbst.
- Werkstücke nach Zeichnung von der Rohform bis zum Fertigteil bearbeiten
- Wechsel zwischen konventioneller Maschine und CNC-Steuerung anhand vergleichbarer Fertigungsaufgaben
- Werkzeuge und Werkstoffe für Eisen- und Nichteisenmetalle gezielt gegenüberstellen
- Prüfprotokolle für gefertigte Werkstücke erstellen und dokumentieren
- Messmittel wie Messschieber, Mikrometer und Lehren im praktischen Einsatz anwenden
- Arbeits- und Umweltschutzvorgaben in der Zerspanung konsequent einhalten
- Fehlerquellen bei Maßabweichungen erkennen und Korrekturen an der Maschine vornehmen
- Werkstückspannung und Aufspanntechnik für Dreh- und Frästeile üben
- Grundlagen der Werkzeugpflege und -kontrolle vor dem Einsatz
- Einfache CNC-Programme schrittweise aufbauen, testen und optimieren
- Übertragung von Zeichnungsmaßen in konkrete Bearbeitungsschritte an der Maschine
- Werkstattdokumentation und Nachvollziehbarkeit der eigenen Fertigungsschritte
Die Verbindung aus konventioneller Handfertigkeit und CNC-Grundlagen ist bewusst gewählt: Wer die physikalischen Zusammenhänge beim manuellen Drehen und Fräsen verstanden hat – wie sich Drehzahl, Vorschub und Werkstoff gegenseitig beeinflussen –, liest auch ein CNC-Programm mit einem anderen Verständnis. Umgekehrt zeigt der CNC-Einstieg, wie sich diese Grundlagen in Steuerungslogik übersetzen lassen. Am Ende der Weiterbildung steht nicht nur theoretisches Wissen, sondern ein Satz selbst gefertigter, geprüfter Werkstücke, die die erlernten Verfahren dokumentieren und als Nachweis der eigenen praktischen Fähigkeiten dienen können.
Lernziele:
- Technische Zeichnungen lesen, auswerten und für die eigene Fertigung anwenden
- Technische Zeichnungen selbst erstellen und normgerecht bemaßen
- Werkzeuge, Werkstoffe, Halbzeuge und Hilfsmittel für eine gegebene Fertigungsaufgabe passend auswählen
- Maschinenwerte wie Drehzahl, Vorschub und Zustellung ermitteln und an der Maschine einstellen
- Werkstücke aus Eisen- und Nichteisenmetallen durch Innenausdrehen, Quer-Plandrehen und Längs-Runddrehen herstellen
- Außen- und Innengewinde an der Drehmaschine fertigen
- Werkstücke durch Stirn- und Umfangs-Planfräsen bearbeiten
- Langlöcher, Nuten und Absätze am Fräswerkstück herausarbeiten
- Allgemeintoleranzen für Längen- und Winkelmaße nach DIN ISO 2768 korrekt anwenden
- Prüfprotokolle für gefertigte Werkstücke erstellen und Messmittel sachgerecht einsetzen
- Eine CNC-Maschine im Programm anlegen und einrichten
- Einfache CNC-Programme schreiben, testen und an der Maschine anwenden
Zielgruppe & Voraussetzungen
Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die eine Tätigkeit in der spanenden Metallbearbeitung anstreben oder ihre vorhandenen Kenntnisse im Drehen und Fräsen um CNC-Grundlagen erweitern möchten. Sie eignet sich sowohl für den beruflichen Einstieg in die Metalltechnik als auch für Quereinsteigende mit technischem Interesse.
- Arbeitslose bzw. arbeitssuchende Personen, die sich für eine Tätigkeit in der Metallbearbeitung qualifizieren möchten
- Personen mit gewerblich-technischer Vorerfahrung, die ihre Fertigkeiten in Dreh- und Frästechnik systematisieren wollen
- Quereinsteigende mit handwerklichem Interesse an Zerspanungstechnik
- Fachkräfte, die von rein konventioneller Bearbeitung in Richtung CNC-Fertigung wechseln möchten
- Personen, die eine Grundlage für weiterführende Qualifizierungen in der Metalltechnik legen wollen
Vorausgesetzt wird mindestens ein Hauptschulabschluss oder eine gewerblich-technische Berufstätigkeit bzw. ein entsprechender Berufsabschluss. Alternativ kann eine mindestens vierwöchige Eignungsfeststellung im Rahmen einer berufsbezogenen Bildungsangebots-Abklärung die fachliche Eignung belegen. Handwerkliches Geschick, technisches Verständnis und die Bereitschaft, sich mit Maschinen, Werkzeugen und Messmitteln praktisch auseinanderzusetzen, sind für den Kurserfolg hilfreich. Vertiefte Vorkenntnisse in CNC-Programmierung werden nicht erwartet, da diese im Kurs von Grund auf vermittelt werden.
Ablauf & Abschluss
Der Unterricht findet in Vollzeit als Präsenzunterricht statt und ist damit auf intensives, maschinennahes Lernen ausgelegt. Theoretische Grundlagen zu Werkstoffen, Normen und Maschinenwerten werden im Wechsel mit praktischen Übungen an konventionellen Dreh- und Fräsmaschinen sowie an CNC-Anlagen vermittelt. Der hohe Praxisanteil erlaubt es, jeden Arbeitsschritt – vom Zeichnungslesen bis zur Endkontrolle – direkt an realen Werkstücken zu erproben und bei Bedarf mit Anleitung zu wiederholen.
Die Weiterbildung wird in Vollzeit durchgeführt, sodass sich Theorie- und Praxisphasen über die gesamte Kurswoche verteilen. Der Umfang ist so bemessen, dass sowohl das konventionelle Drehen und Fräsen als auch die CNC-Grundlagen mit ausreichend Übungszeit an der Maschine abgedeckt werden. Der genaue Stundenumfang und Kurstermine sind beim jeweiligen Anbieter zu erfragen.
Die Weiterbildung schließt mit einem trägerinternen Zertifikat ab, das die vermittelten Kenntnisse und praktischen Fertigkeiten in Dreh-, Fräs- und CNC-Technik dokumentiert. Es handelt sich nicht um eine staatliche Prüfung, sondern um eine qualifizierte Bestätigung der Teilnahme und der erreichten Fertigungskompetenzen, die im Bewerbungsprozess als Nachweis praktischer Qualifikation dienen kann.
Nutzen & Perspektiven
Wer diese Weiterbildung abschließt, verfügt über ein praxisnahes Fundament in der spanenden Metallbearbeitung, das in vielen Bereichen der Fertigungsindustrie gefragt ist – von kleinen Handwerksbetrieben bis zu industriellen Zulieferern. Die Kombination aus konventionellem Drehen und Fräsen mit ersten CNC-Kenntnissen deckt genau die Schnittstelle ab, an der viele Fertigungsbetriebe heute Fachkräfte suchen: Mitarbeitende, die sowohl das handwerkliche Grundverständnis für Werkstoffe und Werkzeuge mitbringen als auch mit moderner Steuerungstechnik umgehen können. Durch die konsequente Arbeit an realen Werkstücken – von der technischen Zeichnung bis zur Prüfung mit Messmitteln – entsteht ein belastbares Verständnis für Toleranzen, Maßhaltigkeit und Fertigungsqualität, das über reines Bedienwissen hinausgeht. Diese Fähigkeit, Fertigungsschritte selbstständig zu planen, umzusetzen und zu kontrollieren, unterscheidet qualifizierte Zerspanungsfachkräfte von reinen Maschinenbedienenden und erhöht die Chancen auf dem Arbeitsmarkt spürbar. Für den weiteren beruflichen Weg bildet der Kurs eine solide Grundlage, auf der sich aufbauende Qualifizierungen – etwa in komplexerer CNC-Programmierung, in speziellen Fertigungsverfahren oder in Richtung eines anerkannten Berufsabschlusses in der Metalltechnik – gut fortsetzen lassen, da die zentralen handwerklichen und technischen Grundlagen bereits gefestigt sind.
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Arbeitsmarkt-Report
Konstruktion, CAD und industrielle Fertigung sind durchgehend gefragt — die Transformation Richtung E-Mobilität, Energietechnik und Industrie 4.0 schafft zusätzliche Spezialisten-Rollen. CAD-/Simulation-Software-Kenntnisse sind Türöffner.
Zielberufe & offene Stellen
Berufe, in denen Absolvent:innen dieses Kurses typischerweise arbeiten — mit bundesweit offenen Stellen der letzten 12 Monate.
- Fachkraft für Mechatronik98.945 Stellen
- CNC-Fachkraft/NC-Anwendungsfachmann / CNC-Fachkraft/NC-Anwendungsfachfrau3.314 Stellen
- Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Gießereitechnik/Bachelor Professional in Technik26 Stellen
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Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Brauche ich Vorkenntnisse in CNC-Technik, um teilzunehmen?
Nein, CNC-Grundlagen werden im Kurs von Anfang an vermittelt. Vorausgesetzt werden mindestens ein Hauptschulabschluss oder eine gewerblich-technische Berufserfahrung, alternativ eine mehrwöchige Eignungsfeststellung.
Welche Fertigungsverfahren werden im Kurs praktisch geübt?
Sie üben konventionelles und CNC-gestütztes Drehen sowie Fräsen an realen Werkstücken aus Eisen- und Nichteisenmetallen, inklusive Gewindefertigung, Nuten, Absätzen und der zugehörigen Maßkontrolle mit Messmitteln.
Wie ist der Unterricht organisiert?
Der Kurs findet als Präsenzunterricht in Vollzeit statt. Theoretische Grundlagen zu Werkstoffen und Normen wechseln sich mit praktischen Übungen an konventionellen Maschinen und CNC-Anlagen ab.
Welchen Abschluss erhalte ich am Ende?
Sie erhalten ein trägerinternes Zertifikat, das die erworbenen Kenntnisse und praktischen Fertigungsfähigkeiten in Dreh-, Fräs- und CNC-Technik bestätigt.
Für welche Berufe qualifiziert die Weiterbildung?
Der Kurs bereitet auf Tätigkeiten als Zerspanungsmechaniker/in, CNC-Fachkraft, Maschinenbediener/in oder allgemein als Fachkraft für Metalltechnik vor.